Wie alt ist der Hund? Wo kommt er her? Ist es ein Problemhund, mit Vorgeschichte? Vielleicht kommst du mal mit dem Nachbarn ins Gespräch oder lädst ihn zum Kaffee ein - gute Nachbarschaft ist viel wert! Mußt ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen... Ich kann mir vorstellen, dass die Halter auch nicht unglücklich wären, wenn der Hund ruhiger wird.

Also um 5.30 Uhr bräuchte ich auch kein Dauergebell :-( Ich bin aber sicher, wenn du vernünftig mit den Leuten sprichst, dass ihr da eine gute Lösung findet. Wünsche Dir viel Erfolg und viele ruhige Nächte )))

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Zuerst einmal tut es mir sehr leid! Es ist natürlich etwas Besonderes, eine ganz andere Situation. Du kennst deinen Hund, solange du denken kannst, diesen Status wird keiner seiner Nachfolger je haben...

Trotzdem, der Tod gehört zum Leben, das ist der Lauf der Dinge. Ich habe meinen ersten eigenen Hund, einen Beagle, erst mit 39 bekommen, er ist fast 13 Jahre alt geworden. Und war die letzten 6 Jahre auch immer wieder krank, hat zum Schluss immer mehr abgebaut.

Aber du wirst lachen, an den Tag des Sterbens haben wir bis zum letzten Morgen nie gedacht, er war für uns quasi unsterblich. Wir hatten soviel Spaß, lustige Erlebnisse, manchmal auch Aufregung - und gehörte einfach zu unserem Leben dazu, wir haben uns nie gefragt, wie es ohne ihn sein würde.

Und das gebe ich dir jetzt mit auf den Weg, denn: der Hund fragt auch nicht nach dem Morgen oder einem "was wäre, wenn"... Er lebt im Hier und jetzt und ist völlig sorgenfrei, nur wenn es dir schlecht geht, hat er Sorgen!

Das Beste, was du tun kannst, ist also, dich mit deinem treuen Gefährten und Freund so intensiv wie möglich zu beschäftigen und ihn auch in seinem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Er wird dir ewig dankbar sein, du machst ihm das Abschiednehmen dadurch viel leichter. Und wirst dich dein Leben lang an diesen letzten Moment erinnern, zuerst mit Wehmut, später aber mit Dankbarkeit, denn das ist ein großer Liebesdienst, das letzte und größte Geschenk, das du ihm machen kannst.

Ich wünsche dir viel Kraft und noch eine schöne Zeit mit deinem Vierbeiner!

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hier, bitte, schau dir mal all die armen Tröpfe an (die irgendjemand auch mal, so wie du, ohne lang nachzudenken bzw. aus einer Laune heraus - "Ich hab so ein Foto gefunden" - angeschafft und kurz darauf wieder abgegeben hat :-((( ):

http://www.jack-russel-in-not.de/

Und dann geh mal zum Tierheim und beschäftige dich dort täglich (!!!) mit einem oder mehreren Hunden, vielleicht ist ja einer dabei, der dir gefällt? Mit einem eigenen müßtest du das ja auch, den kann man nicht in die Ecke stellen, wenn's grad nicht passt...

Wünsche dir zum Geburtstag, zu Weihnachten, Ostern und sonstigen Anlässen Hundebücher und bilde dich in Hundefragen weiter. Wenn du das in 4 - 5 Jahren noch genauso intensiv tust und ebenso spannend findest wie jetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das von dir favorisierte Wesen nicht auch im Heim landet!

Tierliebe kann auch sein, auf einen eigenen Hund zu verzichten!!!

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Nein, die "Wäsche" erledigt der Hund grundsätzlich gern selbst. Wenn unsere Lady allerdings ein besonders "duftintensives" Parfum aufgelegt hat, um damit einen jungen Rüden zu betören...luftan- und nasezuhalt...dann reibe ich die Stelle mit einer Apfelessig-Lösung ab, das kennt sie schon und akzeptiert das auch.

Dadurch wird der oft unerträgliche Geruch (bei Vogelkot oder totem Fisch) meistens neutralisiert. Meine Freunde sind mir dafür dankbar :-)))

Duftige Grüße vom Schlappöhrchen

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Deine Dobermann-Dame ist noch jung, kann also alles noch lernen, besonders das Ablegen der negativen Verhaltensweisen. Dazu würde ich auch dringend anraten, bevor sie in die Pubertät kommt, denn: ein Dobermann vergißt nichts!

Wir haben bei unserer Dobi-Windhund-Mix-Lady sehr viel mit positiver Verstärkung erreicht, und mit Ignorieren. Gerade das Knurren und Zähnefletschen muß sie unbedingt unterlassen!

Soll ich sie mal packen oder in einen anderen Raum schicken wenn sie das macht?

Davon würde ich dir allerdings tunlichst abraten, denn da bist du der große Verlierer, möglicherweise fletscht sie dann bei dir die Zähne... Wie taigafee ganz richtig geschrieben hat, musst du Ungewünschtes kalt an dir abprallen lassen. Sehr wirksam ist es, dann genüßlich zu gähnen und total gelangweilt in der Gegend herumzuschauen. Den Leitwolf interessieren solche "Spielchen" auch nicht! Sei bzw. stell dich souverän, übe das an einer Tour, solange, bis die Lady endgültig begriffen hat, dass Knurren und Zähne fletschen gor nix bringt :-)

Wenn du sie an der Leine hast, kannst du in diesem Fall deinen Unmut auch deutlich zeigen, indem du die Leine mit "Schmackes" hinwirfst und dich sofort umdrehst und weggehst. Dein Hund möchte dir gefallen und mit dieser Geste zeigst du ihm sehr deutlich, dass er es in diesem Moment nicht tut!

Unsere Süße ist total scharf auf Leckerchen, damit kann man ihr alles beibringen :-) Gerade das Bellen abgewöhnen allerdings nur mit viiieeeeel Geduld, der Dobermann ist ein sehr wachsamer Hund und alles, was ihm nicht geheuer ist, vermeldet er eben mit Bellen.

Die laute Stimme kannst du trotzdem in die Kiste packen, ich würds eher mit Flüstern versuchen- und mit Konsequenz! Das ist viel wirksamer. Vielleicht kaufst du dir aber doch mal ein Hundebuch und studierst darin, wie der Hund "tickt". Oder du besuchst mal Martin Rütter mit seinem Programm "Mensch-Hund - Hund-Mensch"?

Ich wünsche dir guten Erfolg und sehr viel Geduld!

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Super! Jetzt schnell Flaschen organisieren (z.B. Bügel- oder PET, für kohlensäurehaltige Getränke), gut ausspülen bzw. sterilisieren und abfüllen.

Habe meinen Holundersekt gestern in Flaschen gefüllt und freu mich schon drauf; ist auch ein schönes Geschenk! Vielleicht machst Du es so wie ich und tauschst Dich mit Freunden aus? Sekt gegen Sirup, da haben alle was davon^^

LG vom Schlappöhrchen

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Deinen Ansatz finde ich sehr gut, man kann prima ohne tierische Erzeugnisse leben. Besser wäre natürlich noch eine innere Reinigung vor der Umstellung gewesen wie ein Fastenwochenende oder auch eine basische Woche, z.B. nach S. Wacker

http://www.fuersie.de/gesundheit/abnehmen/artikel/die-7-tage-basenkur/page/2

Das Schwächegefühl rührt höchstwahrscheinlich daher, dass die vorhandenen Schlacken sehr langsam abgebaut werden; ein anderes Wort für Darmreinigung ist Entgiftung, und diese Gifte müssen "raus"

Wenn du es also schaffst, noch einige Tage durchzuhalten, wirst du sehen, dass du viel leistungsfähiger bist als vorher, du solltest auch sehr viel trinken, denn die Vollkornprodukte quellen während des Verdauungsvorgangs noch auf. Ich kenne einige Zeitgenossen, die nach einem delikaten Vollwert - Essen über Verstopfung klagten und deshalb auf "das ganze gesunde Zeug" schimpften :-)))

Viele Hochleistungssportler sind übrigens Vegetarier, hier ein Auszug aus einer Examensarbeit:

Bei der vorliegenden Untersuchung wurden außer Leistungs- und Hochleistungssportlern auch Sportler mit überdurchschnittlichen Leistungen und/oder Anforderungen hinzugezogen. Voraussetzung war ein Mindesttraining von 8-10 Std./Woche. In der Regel wurde jedoch wesentlich mehr trainiert.

Die weitaus größte Zahl der 78 (männl. 60, weibl. 18) befragten Sportler waren Ausdauersportler.

Von den 62 Ausdauersportlern waren:

  • 35 vorwiegend Läufer, - 13 Triathleten, - 9 Radsportler, 3 Kanuten, je ein Skilangläufer und Langstreckenschwimmer. Dazu kamen: 2 Volleyballer, je ein Basketballspieler, Tennisspieler, Karateka, Aikido-Kämpfer, Fechter, Bodybuilder, Dreispringer, Weitspringer, Mittelstreckler, Diskuswerter, Alpinskifahrer, 3 Ballettänzer (die 3 Ballettänzer nehmen zwar nicht an Wettkämpfen teil, mit durchschnittl. 7 Stunden Training/Tag liegen sie wohl aber an der Spitze der Anforderungen.)

Die Gründe für die vegetarische Ernährungsweise sind unterschiedlich:

46 Sportler gaben „Gesundheit" an, 22 nannten „ethische Gründe", 14 „die ökonomischere Verwertung von Energie" (bei der Umwandlung von pflanzlichen Nährstoffen in tierische gehen ca. 80% der Nährstoffe verloren.), 7 den „Geschmack", 6 „einen Ekel vor Fleisch", 4 „Gewohnheit", 3 „bessere Verdauung" und 3 „Gewichtsreduzierung".

Nur 2 Sportler, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Ernährung umgestellt hatten, merkten eine leichte Leistungsminderung in Reaktions- und Ausdauerschnelligkeit, 5 hatten keine Änderung festgestellt, unschlüssig waren 3, keine Angaben machten 9,5 hatten den Sport gleichzeitig mit der Ernährungsumstellung begonnen. Auch die 5 Sportler, die sich seit ihrer Kindheit vegetarisch ernähren, konnten hierzu keine Angaben machen. Übrig bleiben 49 Sportler, die nur positive Veränderungen feststellten, darunter sogar alle 8, die sich vorher schon mit Vollwertkost ernährt hatten und nur noch das Fleisch wegließen.

Verbesserungen wurden festgestellt bei:

Leistung: 29, Krankheitsanfälligkeit: 16, Gesundheit allgemein: 11, Müdigkeit: 10, Psyche: 10, Wohlbefinden: 8, Regenerationsschnelligkeit: 3, Haut: 3, Knie: 2, Stoffwechsel: 2, Blutbild: 1.

Von diesen 49 Sportlern sprachen 48 der Ernährung eine bedeutende Rolle zu, die sie aber oft durch Training und eine andere Einstellung unterstützt sahen.

Bei diesen positiven Erfahrungen stellt sich natürlich die Frage, warum es immer noch sowenig Hochleistungssportler gibt, die vegetarisch leben. Ein Grund ist sicher die verbreitete Meinung, daß nur derjenige, der Fleisch ißt, leistungsfähig sein kann. Außerdem werden Vegetarier immer noch als Außenseiter behandelt. Sie haben auch große Schwierigkeiten, geeignete Nahrungsmittel zu finden. Das betrifft Läden, Privatfeste, Restaurants, Kantinen und, was für Sportler besonders unangenehm ist:

Trainingslager und Wettkämpfe. Dort muß man sich als Vegetarier entweder selbst verpflegen oder die angebotenen ungewohnten Nahrungsmittel zu sich nehmen. Diese wirken dann in mehrfacher Weise negativ: Zu der direkten Einwirkung auf den Körper durch die nicht gewohnte und belastende Nahrung kommt noch die seelische Belastung, zu wissen, daß man so der eigenen Gesundheit schadet.

Es wäre wünschenswert, wenn sich Trainer, Köche und auch weitere Sportler ausführlich über diese Kostform informieren würden. Dies erhofften sich Sportler, die bei der vorliegenden Arbeit mitwirkten und zu der Überzeugung gelangt sind, daß vegetarische Kost günstig auf Leistung und Wohlbefinden wirkt.

Mehr Aufschluß über vegetarische Ernährung bei Sportlern gibt, neben im Handel befindlichen Büchern, folgende Examensarbeit:

„Vegetarier im Hochleistungs-Sport"

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