Kannst du denn den Kontext nennen, für den du die Steigerung brauchst? (: MIr ist leider nicht ganz klar, in welche Richtung das gehen soll.

Spontan fiele mir ein: Ich würde Ihnen/dir stark anraten, Folgendes zu tun: (...)

Trifft das annähernd das, was du suchst? (:

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Ganz egal, ob du wer? auf einen oder mehrere Amerikaner/Deutsche beziehst, steht dieses Pronomen (sei es nun interrogativ oder indefinit wie bei irgendwer) im Singular. Das mag inhaltlich zwar fragwürdig erscheinen, lässt sich aber mit der Verwandtschaft zum bestimmten Artikel der begründen. (:

Einzige Ausnahme ist hierbei das Verb sein wegen der Kopulastruktur: Wer sind diese Menschen?

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Das Fragewort wieso fragt, wenn man sich die einzelnen Bestandteile ansieht, eigentlich gar nicht nach einem Grund, sondern nach der Art und der Weise. Die beiden Einzelbestandteile sind wie und so und das Gegenstück zu wie ist so. Dementsprechend müsste die Antwort auf wieso theoretisch soso lauten. xD

Natürlich ist wieso inzwischen trotz dieser Etymologie zu einem Fragewort geworden, das einen Grund erfragt. Jedes Wort macht sprachgeschichtliche Veränderung durch, weswegen viele Lücken nicht geklärt werden können. In weshalb steckt beispielsweise die Genitivform wessen, welche aber das Gegenstück dessen besitzt. (:

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Du musst bei der Satzgliedanalyse zwischen Form und Funktion unterscheiden. (:

Die Form lässt sich bereits unabhängig von einem Gesamtsatz bestimmen. Wenn du dir beispielsweise die Phrase der kleine Hund ansiehst, dann kannst du rein formal feststellen, dass wir hier einen Singular haben (der Plural wäre Hunde), außerdem das Genus Maskulinum und eben auch den Kasus, der hier ein Nominativ ist. Nominativ ist auf der Formebene nicht mit Subjekt gleichzusetzen!

Der Kasus wird im Deutschen meist nur noch am Artikel markiert, nicht wie im Lateinischen, wo die Endung bei femin-arum anzeigt, dass es um den Genitiv Plural Femininum handelt. Bei unserem Beispiel der kleine Hund steht der eindeutig für einen Nominativ, weil Hund maskulin und Singular ist.

Die Funktion lässt sich einzig innerhalb eines Gesamtsatzes bestimmen. Der Kasus ist hierbei sekundär, da es nun um die Satzgliedfunktionen geht, also das von dir genannte Subjekt, das Prädikat, die Objekte und die Adverbialien. Nun ist es nur meist so, dass ein Kasus (Form) für eine bestimmte Funktion steht.

  • Der Nominativ steht häufig für das Subjekt: Der kleine Hund bellt.
  • Aber nicht immer: Das ist der kleine Hund. Hier ist das unser Subjekt und der kleine Hund ist das Prädikativ.

Ein anderes Beispiel wäre den ganzen Tag. Auf der Formebene liegt hier ein Akkusativ vor. Aber ein Akkusativ ist nicht immer ein Objekt auf der Funktionsebene, vgl. Der Hund frisst den ganzen Tag. Unsere Akkusativphrase ist hier eine adverbiale Bestimmung der Zeit.

Du beziehst dich also nur mit dem Begriff Form auf den Kasus eines Wortes oder einer unabhängigen Phrase. Subjekt, Objekt, Adverbiale etc. hingegen bezeichnen Funktionen im Satz. (:

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Was hier stattgefunden hat, ist die Anwendung des Stammprinzips oder der Morphemkonstanz. (:

Man geht hierbei vom Verb stoppen aus, welches ein doppeltes p enthält. Dieser doppelte Konsonant resultiert nur sekundär (!) daraus, dass das o kurz gesprochen wird. Primär geht es darum, dass das p bei der Silbentrennung teil an beiden Silben hat. Nur aus diesem Grund schreibt man auch Männer anstatt Mäner, es geht um den silbischen Anteil.

Das Stammprinzip sagt nun aus, dass wir Wörter, die zur selben Klasse gehören, auch gleich schreiben sollen. Dazu zählt beispielsweise König, Könige, Königs, die man von der Lautung her eigentlich Könich, Königin und Köniks schreiben müsste. Und durch dieses Prinzip schreibt man wegen Männer auch Mann und schließlich wegen stoppen auch stopp (quasi ein Imperativ?).

Ein weiteres Beispiel: Das h in du siehst kommt nur vom Infinitiv sehen, denn eigentlich liegt bei siehst ja eine doppelte Dehnung vor, die sonst nicht zu erklären ist. (:

Ich persönlich würde stop nicht als falsch anmarkern, man will ja kein Sprachpurist sein, aber man sollte dennoch wissen, dass es das englische Verb (oder Nomen) ist, welches man da benutzt. Die Ausrede mit dem STOP-Schild gilt da nicht, denn das ist ebenso englisch. ;D

Ich hoffe, ich konnte ein wenig Klarheit bezüglich der Morphemkonstanz schaffen. (:

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Müller hat aktuelle Karten und Boosterpacks in der Spielwarenabteilung. Zumindest hab ich mir da in Nürnberg mit einer Freundin gleich welche aus dem abgesperrten Glaskasten holen lassen. (:

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Untergeordnete Konjunktionen (oder kurz: Subjunktionen) erkennst du daran, dass sie am Anfang eines Nebensatzes stehen. Dadurch ist bei Auftreten einer Subjunktion auch immer das Prädikat am Ende des Satzes. Bedenk dabei, dass ein Satz auch mit dem Nebensatz anfangen kann. Das sag ich extra dazu, weil man Subjunktionen häufig eher mitten im Satz vermutet, aber sie können auch den gesamten Satz einleiten. (:

  • Ich ärgere mich, weil ich den Bus verpasst habe.
  • Weil ich den Bus verpasst habe, ärgere ich mich.

Es gibt daneben andere Wortarten, die Nebensätze einleiten können, nämlich die Relativpronomen (der/die/das).

  • Die Tasche, die ich mir gekauft habe, ist schön.

Das Relativpronomen hat meistens ein Bezugswort im übergeordneten Satz, hier Tasche. Einen solchen Bezug stellt ein Nebensatz nicht her. Stattdessen kannst du jedem Nebensatz einen "Sinn" zuschreiben: Grund (da, weil), Zeit (als, nachdem) und einige weitere, die man sich einfach merken sollte. Nebensätze können daneben auch Objekt- und Subjektsätze sein, aber dabei werden nur die Subjunktionen dass und ob verwendet.

Und die nebenordnenden Konjunktionen schließlich verbinden zwei Hauptsätze miteinander, das Prädikat steht demnach nicht am Ende. Typische Beispiele sind: und, oder, denn, aber.

  • Susi singt und Hans tanzt.
  • Ich ärgere mich, denn ich habe den Bus verpasst.

Somit ist denn auch möglich, um einen Grund anzugeben. Konjunktionen wie und und oder verbinden die Hauptsätze gleichwertig. Daneben sei nur noch erwähnt, dass es auch zweiteilige Konjunktionen wie beispielsweise sowohl ... als auch gibt.

Ich hoffe, die Übersicht war nicht zu ausführlich. Bei Fragen gerne... fragen. (:

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Die Taste links neben Backspace/Zurück macht dir diesen Akzent ´ und in Kombination mit der Shift-Taste diesen `. Das sind allerdings beides, wie bereits gesagt, Akzente, die du beispielsweise auf ein e setzen kannst: é, è.

Der Apostroph funktioniert mit der Shift-Taste + #. Und nur dieses Zeichen darfst du beispielsweise in einem Satz wie Wie geht's? verwenden. Alles ändere wäre falsch. (:

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Das ergibt sich wie im Deutschen daraus, dass die ersten Worte eines Kindes meist aus einem Laut bestehen, bei dem der Mund verschlossen ist, auf den dann ein Vokal folgt, also typischerweise Mama und Papa. Und papa hieß im Lateinischen nicht nur 'Papst', sondern auch 'Vater', ist also solch eine natürliche Bildung von Kindern und wurde dann auf den Vertreter Gottes, quasi auf unser aller Vater, übertragen. (:

Und salome meinte ja bereits, dass eine a-Endung ein Maskulinum nicht ausschließt, wenn man sich nauta oder agricola ansieht.

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