Wie alt bist Du? Auf welche Schule gehtst Du? Wieviel Platz habt Ihr? Wohnt Ihr "grün" genug? Wieviel Geld bekommst Du fürs Zeitungaustragen? Das sind nur mal ein paar Fragen vorab, die Du Dir beantworten solltest, zunächst ganz unabhängig von der Einstellung Deiner Eltern, die dann möglicherweise schon unwichtig ist. (Vorab: Wenn Deine Eltern einen Hund ablehnen, wirst Du ohnehin kaum eine Chance haben!) Um Dir die Selbstfindung zu erleichtern: Solange Du zuhause wohnst und minderjährig bist, wird Dir ohne elterliches Einverständnis kein Züchter einen Hund verkaufen. Dazu kommt, dass ein Schäferhundwelpe einen Anschaffungspreis von ca. 1000 Euro und mehr - je nach Papieren - hat. Außerdem brauchst Du einen Schlafplatz, Halsband und Leine, zwei Näpfe und entsprechende Menge Futter. Kosten ohne Futter ca. 150 Euro. Futter pro Tag ca. drei bis fünf Euro, ohne Kauknochen etc.. Hundesteuer pro Jahr ca. 180 Euro, Tierarztkosten ohne Erkrankungen, nur Impfen und Entwurmen, pro Jahr ca. 200 Euro. Bei jeder Erkrankung, Verletzung usw., für die Du den Tierarzt brauchst, zahlst Du für jede Behandlung und jedes Medikament extra. Das kann schnell auch mal über 1000 Euro im Jahr anwachsen. Schäferhunde sind außerdem anfällig für Hüftgelenksdysplasie (HD) und Hautkrankheiten. Außerdem bezweifle ich, dass Du einen ausgewachsenen Schäferhund zurückhalten kannst, wenn er losgeht. Der ist nämlich stärker als Du. Nächster Punkt: Ein Hund muß mindestens drei- bis viermal am Tag "Gassi", ein Welpe noch wesentlich öfter, unter Umständen auch nachts, denn er sollte ja so schnell wie möglich stubenrein werden. Und wenn Du zur Schule mußt, eventuell viel lernen mußt (Gymnasium zum Beispiel) kannst Du hier ohne enorme Mithilfe Deiner Eltern nichts erreichen. Also, überleg es Dir ehrlich, auch aus Liebe zum Hund. Ich habe mir übrigens meinen ersten eigenen Hund auch erst mit Ende 20 angeschafft, obwohl meine Eltern Hunde hatten.

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Wenn der Tierladen schon zu hat, aber die Supermärkte noch offen: Entweder ein anderes Welpenfutter kaufen oder auf ein "Sensitiv"-Futter zurückgreifen und das dann geringer dosieren und auf die sonst gegebene Menge mit abgekochtem Reis strecken. Wenn Du selbst kochen möchtest: Mageres Hühnchenfleisch (z. B. Brustfilet) ohne Haut und Knochen, salzlos gegart - geht in Alufolie im Backofen ganz gut -, fein gewürfelt und mit Reis vermengt. Du kannst auch ein bißchen Karotte oder Apfel dazuraspeln und untermischen. Statt Reis gehen auch feine Haferflocken. Bei Nudeln wäre ich ein bißchen vorsichtig in dem Alter, da ich die Beobachtung gemacht habe, dass sie beinahe unverdaut wieder rauskommen. Schaden tut's aber nicht wirklich. Zerdrückte Pellkartoffeln gehen übrigens auch.

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Der Arbeitgeber als Privatunternehmer darf Dir nach Ablauf der Elternzeit schon kündigen. Müssen tut er es nicht. Manche Firmen sind durchaus loyal, wenn Du zum Beispiel konkret sagen kannst, ab wann Du einen Krippenplatz für Dein Kind hast. Du mußt Dich aber auf jeden Fall auf die Warteliste setzen lassen. Falls Dein Arbeitgeber nicht darauf eingeht, kontaktiere zunächst das Jugendamt mit Deinem Fall, dort kann man Dir auch sagen, ob Du "Hartz IV" beantragen müsstest bzw. wohin Du Dich wenden sollst.

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Ihr habt Euch die Antwort eigentlich schon selbst gegeben: Jeder Nebenjob, auch sog. "geringfügige Beschäftigungen", sind beim Amt meldepflichtig. Und werden angerechnet. Das mit den ca. 100 Euro stimmt auch. Das Amt bezahlt alle sozialversicherungspflichtigen Ausgaben, ggf. Wohngeld, Energiekosten und "Hilfe zum Lebensunterhalt". Ein Zuverdienst auf geringfügiger Basis wird in etwa wie ein "Ein-Euro-Job" gehandhabt, dessen volkstümliche Bezeichnung ja auch irreführend ist, da man diesen Euro gewissermaßen zusätzlich zu den Leistungen der ARGE bekommt. "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung" ist hier der offizielle Ausdruck, was Vieles erklärt. Aber zurück zum 400-Euro-Nebenjob: Das Knifflige daran ist, dass zum Einen der Begriff "Nebenjob" einen Hauptjob voraussetzt, was hier ja nicht der Fall ist. Man kann nicht von Beruf Hartzler sein und nebenbei arbeiten. Die Pflicht eines jeden ALG II-Empfängers ist die Beendigung der Hilfsbedürftigkeit, also zunächst die Aufnahme einer Vollzeitbeschäftigung. Fragt also lieber nach Ausbildungsfördermöglichkeiten, wenn noch keine Berufsausbildung absolviert wurde. Damit ist die Zukunft auf Dauer besser abgesichert.

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Einen speziellen Ausdruck wie z. B. bei Hunden "Welpe" oder beim Pferd "Fohlen" etc. gibt es nicht. Neugeborene Kaninchen sind - was für andere entsprechende Tierarten aber auch gilt - zunächst "Nesthocker". Zum Vergleich sind Meerschweinchen "Nestflüchter", das heißt, sie kommen, zwar im Miniformat, aber sozusagen fix und fertig auf die Welt und rennen gleich rum. Neugeborene Kaninchen dagegen werden bis zu neun Wochen - mindestens sollten es sechs Wochen sein - von der Mutter gesäugt, sind anfangs blind, taub und nackt und verlassen erst nach zehn bis 14 Tagen das Nest aus Stroh, Heu und Mutters Wollhaaren. Ein junges Kaninchen wie es im Zoohandel verkauft wird ist einfach ein Kaninchenbaby. Geschlechtsreif sind Kaninchen mit ca. 12 Wochen, ausgewachsen aber erst nach ca. einem halben Jahr. Bei guter Pflege können sie bis zu zehn Jahre alt werden.

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Leider hast Du Dir offenbar recht unüberlegt ein Lebenwesen angeschafft. Das ist an sich schade, aber eine späte Erkenntnis ist besser als keine. Mein Tipp: Wenn Dein Kaninchen noch nicht zu alt ist (nicht älter als ca. zwei Jahre), frag beim Zoofachhandel, ob Du dort einen Aushang machen darfst ("...in liebevolle Hände abzugeben"). Bitte kein Zeitungsinserat oder gar Rückgabe ans Tiergeschäft! Diese Tiere enden oft als Schlangenfutter im Zoo! Ansonsten lieber ins Tierheim abgeben. Dort findet Dein Kaninchen auch Artgenossen, denn Einzelhaltung ist ohnehin bei Kaninchen nicht artgerecht. Ich wünsche Deinem Kaninchen eine schöne Zukunft und hoffe für Dich, dass Du Dir vor eventuell nächsten Anschaffungen vorher gründlich Gedanken machst und die nötigen Informationen einholst. Aus Liebe zum Tier.

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Grundsätzlich ist es schon wichtig, Deinen Kaninchen auch Vitamine in Form von sog. Rohkost zu füttern. Von Zitrusfrüchten würde ich Dir aber abraten, da sie erstens meist sehr stark behandelt sind und zweitens zu Durchfallerkrankungen führen können. Dass Kaninchen neugierig sind und an allem rumnagen ist normal, es sind ja Nagetiere. Erfahrungsgemäß kannst Du alles anbieten, was in der freien Natur bei uns auf ihrem Speiseplan stehen würde und davon gemocht wird: Äpfel, Karotten, Kohlrabi, Brokkoli etc., gerne auch das sog. Grün, also die Blätter davon. Kaufs aber lieber auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen, dann bist Du auf der sicheren Seite. Und übertreibe die Menge nicht. Bei Salat eignet sich Feldsalat und Chicoree besonders bzw. alles, was bitter schmeckt. Darauf stehen Kaninchen nämlich. Fang langsam mit der Gewöhnung an, gib immer reichlich frisches Heu dazu, dann habt ihr alle Spaß dabei!

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Also, Du hast Dir wohl vor der Anschaffung Deiner Zwerge keine Gedanken über deren Lebensgewohnheiten und Ansprüche gemacht, oder? Kaninchen sind zwar nicht grundsätzlich nachtaktiv, aber auch keine Durchschläfer. Es ist völlig normal, dass die beiden nachts Geräusche machen und am Gitter rumknabbern. Das hat nichts mit Hunger zu tun, sondern zum einen mit Langeweile und zum Anderen mit der Tatsache, dass Kaninchen Nagetiere sind, deren Zähne ein Leben lang nachwachsen und daher abgenutzt werden müssen. (Tipp: Laß die Zähne mal vom Tierarzt kontrollieren, ob alles stimmt!) Heu ist im Prinzip sehr gut, sollten Deine Zwerge auch immer zur Verfügung haben, da es die Zähne abnutzt und gleichzeitig nicht dick macht. Gib ihnen aber auch richtiges Nagematerial in Form von Ästen und Zweigen oder - anstelle von losen Körnchen - Nagestangen aus dem Zoofachhandel, die Du in den Käfig hängen kannst. Häng sie so auf, dass Deine Kaninchen zwar drankommen, aber ein bißchen was dafür tun müssen. Das beschäftigt sie gleichzeitig ein bißchen. Und: Laß die beiden regelmäßig frei laufen, mindestens eine halbe Stunde pro Tag, und beschäftige Dich mit ihnen. Wenn sie dann müde sind, erleichtert es auch Dein Leben. Ansonsten mußt Du Dich mit den Geräuschen abfinden oder Dich von den Tieren trennen.

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Im Grundgesetz ist das klar geregelt: Kinder bis 12 Jahre unterstehen der Aufsichtspflicht durch eine mindestens 16 Jahre alte Person. Die Antwort lautet also klar: Nein! Natürlich ist es nicht gleich ein Verbrechen, wenn man ein elfjähriges Kind mal eine Weile alleine läßt, nur: Wenn was passiert, bist Du der Dumme! Und: Versicherungen zahlen im Zweifelsfall nicht! Laß also lieber einen netten Nachbarn oder die Oma aufpassen, wenn Du weggehen möchtest. Sicher ist sicher. Wenn Dein Kind 12 geworden ist, darfst Du es dann unbeaufsichtigt lassen.

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Wenn Du mit einem Hund aufgewachsen bis, müsstest Du eigentlich wissen, dass man einen Hund keine acht, neun Stunden alleine lassen kann. Oder willst Du ihn nicht stubenrein kriegen? Selbst ein ausgewachsener Hund sollte alle vier Stunden mal das Beinchen heben dürfen. Mit einem Welpen solltest Du in den ersten drei Monaten noch viel öfter Gassi gehen. Also: Entweder Du wartest mit der Anschaffung, bis Du beruflich entsprechend kürzer treten kannst, oder Du mußt Dir täglich einen Hundesitter organisieren. Ansonsten ist das schlicht Tierquälerei! Und selbst ein Hundesitter macht nur bedingt Sinn, da sich Dein Hund ja in erster Linie an Dich gewöhnen soll. Das ist ein bißchen wie bei kleinen Kindern: Die brauchen anfangs auch die Mama! Deshalb: Wenn Du Hunde wirklich liebst, verzichte erst mal auf die Anschaffung!

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Also, im Wesentlichen ist Deine Frage beantwortet: Ein Verdienst, der nicht Steuerpflichtig ist, geschweige denn ausreicht, Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten, bringt Dich nicht aus den Leistungsbezügen. Und solange Du darauf angewiesen bist, wird man versuchen (über die Erfolgsquote reden wir hier nicht...), Dich zu vermitteln. Denn Du bist laut Gesetz verpflichtet, alle Maßnahmen, die Deine Bedürftigkeit beenden können, wahrzunehmen. Und Du darfst im Leistungsbezug die 400 Euro nicht behalten, sondern bekommst sie angerechnet. Behalten darfst Du meines Wissens bei Hartz IV ca. 100 Euro. Also überlege Dir, ob sich der Aufwand lohnt, oder ob Du nicht doch lieber einen Vollzeitjob suchst. (Hast Du eine Ausbildung? Falls ja, erkundige Dich nach Weiterbildungsmöglichkeiten etc..)

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Also, ich würde immer zuerst beim Tierarzt abklären, ob medizinische Ursachen der Grund sind. Wenn da nichts vorliegt, überprüfe die Freß- bzw. Futtergewohnheiten. Nach meiner Erfahrung ist - gutes - Trockenfutter zur Vermeidung von Mundgeruch besser geeignet als Nassfutter, einfach, weil es keine Zahnbeläge hinterlässt. Allerdings ziehen die meisten Hunde Nassfutter vor. Du kannst aber beides auch mischen, indem Du dem Trockenfutter ein bißchen Nassfutter beigibst und dieses Verhältnis zugunsten des Trockenfutters immer ein bisschen mehr verschiebst. Von regelmäßigen Kausnacks rate ich Dir ab, da sie richtige Dickmacher sind. Stattdessen lieber mal ein Stück Karotte oder Apfel anbieten. Unser Hund fährt voll drauf ab! Und eine gewisse Zahnreinigungswirkung hats auch.

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Du mußt Dich mal in seine Lage versetzen: Plötzlich weg von Mama und den Wurfgeschwistern, weg von vertrauten Menschen, Gerüchen und Umgebung. Und das alles als Hundebaby, das ohnehin noch kaum ans Leben gewöhnt ist. Laß ihm einfach Zeit! Trösten darfst Du ihn aber schon. Davon wird er garantiert nicht noch ängstlicher. Es ist ja nicht nur Angst, die ihn befällt, sondern auch Einsamkeit. Und seine neue Bezugsperson, quasi seine Ersatzfamilie bist ja Du! Noch ein Tipp: Geh mit ihm so schnell wie möglich in eine Welpenspielschule, da lernt er nicht nur nützliche Dinge wie z. B. an der Leine laufen oder "bei Fuß" zu gehen, sondern er kann im Spiel mit anderen "Gleichgesinnten" sein inneres Gleichgewicht wiederfinden. Ihr werdet beide Euren Spaß dabei haben!

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Hallo, grundsätzlich gibt es zweierlei Heuarten zu kaufen. Ob Du Bergwiesen-, Blüten-oder Kräuterheu nimmst, ist auch ein bißchen Geschmackssache Deiner Kaninchen. Wichtig ist, dass das Heu möglichst nicht gepresst verpackt ist, sondern locker eingetütet. Dann siehst Du nämlich, ob es wirklich frisch ist. Altes Heu ist staubig, brüchig und meist eher gelblich verfärbt. Das schmeckt Deinen Kaninchen dann etwa so wie Dir welker Salat. Wo Du es kaufst, ob im Zoofachhandel (Freßnapf ist ganz günstig) oder anderswo, spielt eigentlich keine Rolle. Vergleichen solltest Du aber nicht nur die Preise, sondern auch die Qualität.

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Hallo, die Antworten, die Du bereits bekommen hast, sind soweit alle richtig: Genau festgeschriebene Richtlinien in puncto Größe und Mietpreis gibt es so nicht. Zugrundegelegt wird der örtliche Durchschnittsmietspiegel pro qm Wohnfläche, die "angemessen" sein muß. Das heißt: Du solltest mit fünf Personen keine 7-Zimmer-Villa bewohnen, aber eine Vier- bis Fünf-Zimmer-Wohnung, eventuell auch sechs Zimmer, nicht größer als ca. 120 qm wird in aller Regel genehmigt. Ein Tipp für bezahlbare Wohnungen, wenn ihr dringend etwas auch Brauchbares sucht: Laßt Euch einen Wohnberechtigungsschein geben und klappert die Baugenossenschaften ab. Die haben gerade für Familien oft tolle Wohnungen in durchaus guter Lage. Kein Luxus, aber bewohnbar. Und: Es sind durchaus nicht nur sozial schwache Menschen, die dort wohnen. Auf dem privaten Wohnungsmarkt wirds ohnehin sehr schwer ohne Einkommensnachweis. Zumindest hier in Stuttgart. Viel Glück!

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Hallo, das sind eine Menge Fragen auf einmal! Also: Grundsätzlich kannst Du zusammenziehen mit wem Du willst. Die Unterhaltszahlungen Deines Ex bleiben davon zumindest solange unberührt als Du nicht heiratest. Ebenso hast Du in einer unehelichen Lebensgemeinschaft Anspruch auf ALG (Hartz IV bei Dir). Kindergeld ist sowieso außen vor. Schwieriger wirds bei den Wohnkosten: Dein Vermieter muß natürlich über einen Einzug Deines Freundes informiert werden und dem übrigens auch zustimmen. Dann muß Dein Freund ja seinen Wohnsitz ummelden, und Du mußt beim Amt angeben, dass Du die Wohnung nicht mehr alleine bewohnst. Da Dein Freund wohl nicht arbeitslos ist, wird er sich an der Miete und den Nebenkosten prozentual beteiligen müssen. In welcher Höhe ist wiederum einkommens- und mietpreisabhängig. In der Regel ca. hälftig. (Kann sein, dass Dein Kind noch berücksichtigt wird, so dass das Amt mehr als die Hälfte übernimmt. Mußt Du abklären.) Umsonst wohnen kann Dein Freund bei Dir jedenfalls nicht.

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Hallo, vorab eine Rückfrage: Ist die Anmeldung zu diesem Bewerbertraining im Rahmen einer Maßnahme wie z. B. eines sg. "Ein-Euro-Jobs" erfolgt oder hat Dich Deine Sachbearbeiterin bei der ARGE direkt dort angemeldet? Falls letzteres zutrifft, setze Dich umgehend mit der Institution, an der das Training stattfinden sollte, in Verbindung und lasse Dir entweder bestätigen, dass, wann und durch wen Deine Anmeldung erfolgt ist oder eben, dass keine stattgefunden hat. (Mir ist es vor ca. zwei Jahren selbst passiert, dass nämlich dort nie eine Anmeldung, die angeblich per Fax getätigt wurde, angekommen ist. Damit war der Fall dann schon erledigt.) Wenn Du derzeit in einer Arbeitsgelegenheit bist, wird die Anmeldung in aller Regel vom dortigen Ansprechpartner vorgenommen, wobei es dann allerdings seltener zu Pannen kommt, da man schon im Vorfeld Termine mit Dir abklärt. Sprich auf jeden Fall notfalls den Vorgesetzten Deiner SB bei der ARGE an und bitte - schriftlich - um dringende Aufklärung. Im Zweifelsfall hol Dir beim zuständigen Amtsgericht einen sog. "Beratungshilfeschein" und geh zum Anwalt. Es kostet Dich mit diesem Schein nichts und hilft fast immer! Nicht unterkriegen lassen und viel Glück!

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Hallo, keine Panik! Ein erfahrener Tierarzt führt solche Operationen routinemäßig durch. In aller Regel bringst Du Deine Kaninchen morgens hin und kannst sie schon am Nachmittag wieder abholen. Du kannst zu Deiner Beruhigung auch beim Tierarzt anfragen, ob Du warten darfst. Dann mußt Du aber etwas Zeit mitbringen. Im Übrigen tust Du Deinen Rammlern mit diesem Eingriff sogar Gutes, da sie hinterher viel ruhiger und anhänglicher sind und nicht mehr unter ihrem aufgestauten Geschlechtstrieb leiden müssen. Also: Überwinde Dich, Deinen Tieren zuliebe, für die eine Narkose nicht gefährlicher ist als für Menschen auch.

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Hallo, hast Du vielleicht zwei unkastrierte Rammler? Falls ja, dann lass die beiden unbedingt schnellstmöglich kastrieren. Das schadet den Tieren überhaupt nicht, im Gegenteil: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sie danach viel verschmuster und anhänglicher sind. Vor allen Dingen aber verschwindet der Geschlechtstrieb, der wohl in Deinem Falle Schuld an den Kämpfen ist: Zwei geschlechtsreife männliche Kaninchen sind immer Rivalen und bekämpfen sich gegenseitig. Nach der Kastration mußt Du aber noch ein paar Tage - bis zu zwei Wochen - abwarten, ehe Du anfangen kannst, sie ganz langsam aneinander zu gewöhnen. Ein Vorschlag, der sich bei uns gut bewährt hat, aber etwas Zeitaufwand erfordert: Setze die zwei zeitweise immer mal wieder in den Käfig des jeweils anderen, sozusagen Käfigtausch, damit sie ihren Geruch vermischen. Halte sie sonst aber noch getrennt. Nach ein paar Tagen lasse sie unter Aufsicht gemeinsam eine Weile frei laufen. Gib in beide geöffnete Käfige die gleiche Menge ihres Lieblingsfutters und beobachte, ob sie gemeinsam in einen Käfig gehen. Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, ansonsten: Geduld!

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Hallo, Du hast vermutlich Recht, dass bei Deinem Hund während der so wichtigen Sozialisierungsphase etwas schief gelaufen ist. Ich würde Dir dringend raten, Kontakt zu einer professionellen Hundeschule in Deiner Nähe aufzunehmen und dort den Fall so detailliert wie möglich vorzutragen. Nach meiner persönlichen Erfahrung wird man dort in mehreren Terminen versuchen, der Ursache auf den Grund zu gehen und sie abzustellen. Manchmal verhalten wir Hundebesitzer uns auch unwissentlich in solchen Situationen falsch. Und natürlich brauchen Hunde Kontakt zu Artgenossen. (Wobei sie, genau wie wir Menschen, nicht jeden mögen müssen!)

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