schlagartig traurig und ständig gereizt?

Hallo, so gefühlmäßige Fragen werden oft gestellt und ich antworte selbst oft auf diese, aber jetzt muss ich doch mal meine Eigene loswerden.

Seit knapp 4-5 Wochen bin ich extrem schnell gereizt und habe dann auch sehr schnell miese Laune und gebe mir nicht mal mehr die Mühe diese zu verstecken. Es ist nicht meine Art meine Gefühle zu zeigen und eigentlich gehöre ich nicht zu Menschen die schnell aus der Ruhe zu bringen sind.

Ebenso werde ich schlagartig traurig ,wegen Dingen die mir normal nichts ausmachen. So richtig viel mir dass letzte Woche auf, ich habe angefangen zu weinen, weil ich meinen Zopf nicht so ordentlich hinbekam wie ich ihn wollte. Wenn ich an dem Tag nicht gezwungen wäre, raus zu gehen, wäre ich in meinem Zimmer geblieben und hätte nichts unternommen.

Ebenso am Freitag, es war mein Geburtstag, ich hatte gar keine Lust und wollte nichts machen. Meiner besten Freundin zuliebe sind wir dann doch in einen Club gegangen und ich hatte richtig viel Spaß, war gut gelaunt, kamen am Morgen nach Hause und alles war wie immer. Gestern war ich dann auch noch gut gelaunt, meine Cousine kam und wir waren auch im Club, zwar kürzer da wir beide minderjährig sind, aber es war dennoch schön.

Jedoch heute bin ich wieder schlagartig traurig, zusätzlich sehe ich meine Cousine die nächsten Wochen nicht, meine beste Freundin fliegt heute weg und kommt erst im Juli wieder...

Dieses Gefühlschaos geht mir auf die Nerven, da ich eher eine rational eingestellte Person bin. Ebenso bin ich eigentlich ein glücklicher Mensch, mir geht es sehr gut im Leben, deswegen kann ich mir nicht erklären weshalb ich so schnell gereizt bin und/oder mich diese Traurigkeit.

Woher kommt das und was kann ich dagegen tun?

Leben, traurig, Gefühle, Ruhe, Chaos, Nerven, Stimmungsschwankungen, Wut, gereizt, rational
4 Antworten
Warum haben so viele Menschen eine derartige negative Einstellung zur Arbeit und zum Leben?

Unter meiner Frage "Ist es so schlimm, wie alle tun?"stand in einer Antwort, dass es mittlerweile schon fast zum "guten Ton" gehört sich ständig zu beschweren. Warum?

Es kann doch nicht sein, dass in unserer Zeit viele nur noch jammern, sei es über den Job, Leben, Familie oder sonst was. Es ist mir bewusst, dass nicht immer alles gut läuft. Bei mir läufts mit Sicherheit auch nicht immer perfekt, aber ich mach halt das Beste aus der jeweiligen Situation.

Ich habe vor gut einer Woche zusätzlich mit meiner Ausbildung angefangen. Meine Kollegen sind alle sehr nett, lassen mich aber auch richtig anpacken, aber es gefällt mir dort. Wir verbringen 9 Stunden in der Arbeit, es ist schon auch abwechslungsreich, aber bei manchen Sachen zieht sich die Zeit schon ein wenig, aber rumsitzen tut bei uns niemand und die Zeit vergeht relativ schnell. Ein Azubi im 2.Lehrjahr hatte gestern mit mir Frühschicht, sie kam rein, war total mies gelaunt, als ich fragte was los sei, sagte sie mir: Es ist doch immer das Gleiche. Man steht auf, geht zur Arbeit, geht nach Hause, isst, duscht und geht schlafen. Jeden Tag.

Ich dachte mir, es ist doch gar nicht so schlimm, wir haben nur bis halb 4, dürfen dann nach Hause, wir haben noch den halben Nachmittag und Abend Zeit etwas zu tun (Nach der Arbeit hab ich mich noch mit einer Freundin zum ratschen getroffen) Sie fragte mich obs mir bis jetzt gefällt. Ich antwortet: Ja, tut es. Sie schaute mich verdattert an.

Aber zurück zu meiner Frage, warum sind die Menschen... eigentlich die ganze Welt, so negativ eingestellt?

In den Nachrichten wird meist nur über schlechte Dinge berichtet, in den Schulen werden den Schülern ihre Fehler gezeigt, die Erwachsenen denken nur zurück an die Ferien in der Schulzeit und jammern über die Arbeitszeiten.

Ein paar nette Dinge in den Nachrichten, ein Lob an die Schüler ist ja nicht zu viel verlangt und danach würden viel mehr Menschen lächeln.

Warum muss man viele Menschen erst zeigen wie gut es ihnen geht?

Wieso sehen sie das nicht selbst?

Leben, Arbeit, Menschen, Einstellungen, Welt, negativ
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