Frage ihn doch einfach direkt selbst. Er ist letzten Endes derjenige, der dir die Frage beantworten kann. So kommt ihr auch direkt in ein Gespräch.

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Die User, die ich regelmäßig sehe, die mir positiv auffallen, sind anTTraXX, Giota210, Stefan1248, Kegus und Googliesama.

Wir betreuen so gesehen aber auch ein ziemliches Nischenthema auf GF mit dem Bereich "Steuern und Steuererklärungen". Das ist mit Abstand der Bereich, in dem ich mich am meisten aufhalte.

Natürlich gibt es in dem Bereich auch User, die mir persönlich regelmäßig negativ auffallen. Aufgrund der Richtlinien von GF (keine Nutzervorführung), werde ich diese aber hier nicht namentlich nennen.

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Muss man ein Kleingewerbe anmelden (habe ich irgendwo gelesen)?

Du musst ein Gewerbe anmelden. Ein Kleingewerbe gibt es weder im Gewerberecht noch im Steuerrecht.

Ein Gewerbe liegt dann vor, sobald die Punkte des § 15 Abs 2 S. 1 EStG erfüllt sind:

  • Nachhaltigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Gewinnerzielungsabsicht
  • Beteiligung am allgemein wirtschaftlichen Verkehr

So lange du minderjährig bist, benötigst du neben der Zustimmung deiner Eltern auch dafür die Genehmigung des Familiengerichts, § 112 BGB.

Du musst innerhalb eines Monats ab dem ersten Tätigwerden ein Gewerbe anmelden, § 14 GewO, und den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch an das Finanzamt übermitteln, § 138 AO.

Muss man Steuern zahlen?

Eventuell. Wann und ob Steuern fällig werden entscheidet sich erst später. Die Anmeldepflicht beginnt sofort.

Werden diese automatisch angeführt? Wie hoch sind sie? Was für einen Einfluss auf meinen Minijob kann das haben?

Nein. Dafür bist du selbst verantwortlich.

Nach Ablauf des Jahres musst du die Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuererklärung und Gewinnermittlung elektronisch an das Finanzamt übermitteln (Abgabepflicht). Das alles von dir aus ohne Aufforderung durch das Finanzamt.

Eventuell Freibeträge ändern nichts an der Abgabepflicht der Steuererklärungen. Ohne diese kann das Finanzamt nämlich nicht prüfen, ob die eingehalten worden sind. Daher sind die Erklärungen immer abzugeben.

Einkommensteuer: Hier wird der Gewinn (Betriebseinnahmen - Betriebsausgaben) versteuert. Gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte haben keinen eigenen Freibetrag. Es gibt den Grundfreibetrag und darin fließen alle deine Einkünfte mit ein. Auch dein zweites Gewerbe oder ein eventuell vorhandener Bruttoarbeitslohn oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder eine Rente zählt dort mit rein. Ein Minijob bildet davon jedoch eine Ausnahme, wenn dieser tatsächlich pauschal versteuert wird und dein Arbeitgeber diese pauschale Steuer abführt.

Gewerbesteuer: Die wird ebenfalls fällig auf den Gewinn. Allerdings wird hier ein Freibetrag von 24.500 € abgezogen.

Umsatzsteuer: So lange der Umsatz unter 22.000 € liegt, bist du Kleinunternehmer. Dann musst du keine Umsatzsteuer abführen, darfst aber auch keine Umsatzsteuer ausweisen und auch nicht die Vorsteuer ziehen.

Wenn du auf die Kleinunternehmerschaft verzichtest (daran wärst du 5 Jahre gebunden) oder dein Umsatz höher liegt, musst du auf die Verkäufe Umsatzsteuer abführen. Im Gegenzug kannst du für deine Einkäufe die Vorsteuer geltend machen.

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Deine Tätigkeit ist eine gewerbliche Tätigkeit mit allem Drum und Dran.

Ein Gewerbe liegt dann vor, sobald die Punkte des § 15 Abs 2 S. 1 EStG erfüllt sind:

  • Nachhaltigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Gewinnerzielungsabsicht
  • Beteiligung am allgemein wirtschaftlichen Verkehr

So lange du minderjährig bist, benötigst du neben der Zustimmung deiner Eltern auch dafür die Genehmigung des Familiengerichts, § 112 BGB.

Du musst innerhalb eines Monats ab dem ersten Tätigwerden ein Gewerbe anmelden, § 14 GewO, und den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch an das Finanzamt übermitteln, § 138 AO.

Wann und ob Steuern fällig werden entscheidet sich erst später. Die Anmeldepflicht beginnt sofort.

Nach Ablauf des Jahres musst du die Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuererklärung und Gewinnermittlung elektronisch an das Finanzamt übermitteln (Abgabepflicht). Das alles von dir aus ohne Aufforderung durch das Finanzamt.

Eventuell Freibeträge ändern nichts an der Abgabepflicht der Steuererklärungen. Ohne diese kann das Finanzamt nämlich nicht prüfen, ob die eingehalten worden sind. Daher sind die Erklärungen immer abzugeben.

Einkommensteuer: Hier wird der Gewinn (Betriebseinnahmen - Betriebsausgaben) versteuert. Gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte haben keinen eigenen Freibetrag. Es gibt den Grundfreibetrag und darin fließen alle deine Einkünfte mit ein. Auch dein zweites Gewerbe oder ein eventuell vorhandener Bruttoarbeitslohn oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder eine Rente zählt dort mit rein. Ein Minijob bildet davon jedoch eine Ausnahme, wenn dieser tatsächlich pauschal versteuert wird und dein Arbeitgeber diese pauschale Steuer abführt.

Gewerbesteuer: Die wird ebenfalls fällig auf den Gewinn. Allerdings wird hier ein Freibetrag von 24.500 € abgezogen.

Umsatzsteuer: So lange der Umsatz unter 22.000 € liegt, bist du Kleinunternehmer. Dann musst du keine Umsatzsteuer abführen, darfst aber auch keine Umsatzsteuer ausweisen und auch nicht die Vorsteuer ziehen.

Wenn du auf die Kleinunternehmerschaft verzichtest (daran wärst du 5 Jahre gebunden) oder dein Umsatz höher liegt, musst du auf die Verkäufe Umsatzsteuer abführen. Im Gegenzug kannst du für deine Einkäufe die Vorsteuer geltend machen.

Auch wenn du es widerrechtlich nicht angemeldet haben solltest oder das Gewerbe ohne ggf. notwendige Genehmigung des Familiengerichts betreibst, sind trotzdem die steuerlichen Pflichten zu erfüllen, § 40 AO.

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Kannst du zwar.

Dann kann aber auch der Betreiber sagen, dass der die Übertragung der Daten wieder rückgängig macht und alles wieder löscht. Umsonst muss er nicht arbeiten. Dann musst du alle Daten eben selbst wieder übertragen.

Btw. finde ich 40 € einen wirklich fairen Preis.

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Das wäre illegal nach § 269 StGB. Für Shopify ist das Alter nämlich eine beweiserhebliche Tatsache, da sie nur mit volljährigen Personen Geschäfte machen wollen.

Dir hat ernsthaft das Familiengericht die Genehmigung zum führen eines Gewerbes nach § 112 BGB erteilt mit solchen Lücken im kaufmännischen Wissen?

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Ich glaube dir nicht, dass es dein Bruder war, sondern du selbst, weil es mir kaum möglich erscheint, dass dein Bruder Mal eben so die 2 Faktor Authentifizierung überlisten kann.

Aber davon abgesehen. Mit deinen maximal 16 Jahren darfst du PayPal sowie nicht nutzen. PayPal ist ohne Ausnahme ab 18. Sich bei PayPal mit einem falschen Geburtsdatum anzumelden (das musst du getan haben, sonst könntest du dich gar nicht registrieren), ist im übrigen eine Straftat nach § 269 StGB. Ab 14 Jahren bist du strafmündig. Das wäre vergleichbar als würdest du mit falschem Ausweis ein Konto bei der Volksbank oder Sparkasse eröffnen. PayPal ist eine internationale Bank und kein Kinderspielplatz.

Wende dich an deine Eltern. Die sind die einzigen, die noch irgendwie die Situation retten können (egal ob du oder dein Bruder schuld sind) und gewöhne dich an dein Leben ohne PayPal. PayPal will in aller Regel nichts mehr mit Leuten zu tun haben, die sie versucht haben zu betrügen.

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Diffamierung kann gegen das Grundgesetz verstoßen, da die Würde des Menschen gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes unantastbar ist

Erstmal bitte nachsitzen in der Schule: Was ist das Grundgesetz? Das Grundgesetz sind Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat und seinen Institutionen. Wenn dich jemand anderes diffamiert, ist der grundsätzlich kein Teil des Staates selbst, sondern eine Privatperson.

Du kannst auch niemanden, der dich schlägt,vor dem Bundesverfassungsgericht verklagen, weil dein Recht auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 2 GG verletzt hat.

Mit dem Grundgesetz an der Stelle zu argumentieren, ist also vollkommener Blödsinn.

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Morgen ist Freitag und dann beginnt das Wochenende. Fahre halt zu ihr und Sonntag zurück. So macht man das in einer Fernbeziehung

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Ist es zu spät oder kann ich noch die Hauptforderung an den Gläubiger überweisen?

Natürlich ist das jetzt viel zu spät. Selbst das Schreiben auf dem Foto ist schon wieder fast 3 Monate alt.

Ich konnte es aus dem Brief nicht herauslesen... Muss ich 622,80€ oder 1247,76€ überweisen?

Weder noch.

Gesamtforderung 1.247,76 € zuzüglich täglich 0,29 € Zinsen ab dem 05.03.2024. Heute haben wir den 23.05.2024. Das sind 79 Tage. Macht nach Adam Riese insgesamt 1.270, 67 €.

Das musst du überweisen. Du bist ja durch deine Verzögerungen im Zahlungsverhalten selbst für alle danach entstanden Kosten verantwortlich und musst das auch ersetzen.

PS: Was hat das Ganze mit dem Finanzamt zu tun? Das Finanzamt würde niemals über das Amtsgericht gehen, sondern direkt selbst vollstrecken.

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Ich brauche keine Steuererklärung - oder?

Doch du bist gem. § 46 Abs. 2 Nr. 1 zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, da die Immobilieneinnahmen mehr als 410 € betragen und du im FSJ (steuerfreie) Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erzielst.

Das FSJ müsste dann ja wie ein Minijob zählen, der nicht versteuert werden muss - oder?

Jeder Minijob wird versteuert. Es gibt keine steuerfreien Minijobs. Ein Minijob wird entweder pauschal versteuert, wobei die pauschale Steuer auf den Arbeitnehmer umgelegt werden kann, oder dieser wird individuell versteuert nach den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (Steuerklasse).

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Bekommen meine Eltern das immer noch?

Nein, weil du mit Reisen + Minijob kein Kind mehr im Sinne des § 32 bist, da kein Punkt des Abs. 4 erfüllt ist.

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Warte doch einfach noch eine Woche, bis die Fäden gezogen worden sind. Davon geht die Welt lange nicht unter.

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