Mietvorvertrag abgeschlossen, Mieter will kostenlos zurücktreten?

Zwei junge verlobte Inder haben meine Wohnung besichtigt und mit mir, der Vermieterin, einen sogenannten Mietvorvertrag abgeschlossen, in welchem der Mietbeginn variabel entweder zum 1.11. oder 15.11.18 vermerkt ist. Ausserdem steht eindeutig in den Vereinbarungen, dass hiermit verbindlich ein Mietvertrag bis zu einem der obigen Daten abgeschlossen wird, wozu sich beide Parteien per Unterschrift unter denselben verpflichten. Nun bekam ich drei Tage nach dem Mietvorvertrag eine Email, dass es Ihnen leid tut aber der Vormieter nicht bereit wäre, die beiden vor Ablauf von drei Monaten aus dem Vertrag zu entlassen. Ich fragte die beiden explizit, ob sie derzeit möbliert wohnen, was sie bejaten. Och verwies darauf, dass es gesetzlich festgeschrieben ist, dass möblierte Untermietzimmer zwei Wochen zum Monatsende beidseitig kündbar sind. Nun teilten mir die Interessenten mit, dass in ihrem derzeitigen Vertrag eine dreimonatige Kündigungsfrist festgeschrieben ist. Da ich auf derlei Wankelmut nicht reagieren will, teilte ich mit, dass ich auf Vertragserfüllung bestehe und die Miete bei mir spätestens zum 15.11.2018 fällig ist, ebenso die Kaution. Auch eine dreimonatige Kündigungsfrist ist durch die Formulierung 2-Jahresvertrag, ausgeschlossen. Nun die Frage: Da der Ärger schon jetzt losgeht, was würdet ihr mir raten, bzw. wie sieht das rechtlich aus. Ich will niemand zwingen einzuziehen, jedoch haben wir nun mal diesen Vorvertrag, was auch bedeutet, dass ich nicht einfach mit anderen einen Vertrag abschließen kann, da diese Leute ja möglicherweise dann doch auf der Matte stehen. Meiner Meinung nach braucht es jetzt einen Aufhebungsvertrag und eine Entschädigung die angemessen ist.

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Wer kann mir bei einer neutralen Formulierung auf ein Anwaltsschreibens behilflich sein - Mietrecht - Kautionsforderung?

Meine Exmieterin, der Fall ist aus dem letzten Jahr den Lesern/innen ausführlichst bekannt, welche im Vertrag mit einem weiteren Mieter, der nie eingezogen ist, stand, fordert nun, nachdem sie nach 7 Monatigem Prozeß, seit der fristlosen Kündigung, über die Räumungsklage bis zum Auszug, dann im Oktober 2017 endlich auszog, nun über einen neuen Anwalt die Rückzahlung der Kaution. Dies hat sie schon über den Mieterverein, dann bei der Übergabe in Anwesenheit einer Anwältin und schriftlich mehrfach mir gegenüber gefordert. Ich machte sie bei der Übergabevor der Anwältin darauf aufmerksam, daß sie den Prozeß verloren hat und alleine die Gerichtsgebühr incl. Zinsen schon mehr als die von Ihr gezahlte Kaution ausmacht. Sie schuldete insgesamt somit über 6000 Euro, welche der Mietmieter, der nie eingezogen war in gesamtschuldnerischer Haftung beglich. Ihm habe ich auch aufAnraten meines juristischen Beistands die Kautionsabrechnung geschickt und zwar rechtzeitig innerhalb eines halben Jahres nach Auszug seiner betrügerischen Mitmieterin, er hat auch den noch geforderten Saldo aus der Kautionsabrechnung bezahlt.

Nun schreibt der neue Anwalt ich solle die hälftige Kaution erstatten, mit Nachweisführung wann und wo ich diese angelegt hätte und unter Androhung von Klageerhebung.

Da ich in dieser Sache nicht mehr sachlich bleiben kann, bitte ich um Eure Unterstützung zur Formulierung eines Anwortschreibens auf diese unverfrohrende Forderung dieser Betrügerin! Danke.

Reicht es wenn ich schreibe, dass sich die Klientel (damit meine ich die Exmieterin) an ihren Mitmieter = Gesamtschuldner wenden soll, da ich nach allem was war, x-fache Anzeigen bei der Polizei, die sich alle als unhaltbar herausgestellt haben, usw. keine Veranlassung mehr sehe mit dieser Person auch nicht auf Umwegen über Anwälte zu tun zu haben.

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Mieter haben Ratenzahlungsvereinbarung unterschrieben und nur 1x bezahlt, dafür von weiter fälliger Miete die Rate einbehalten - Betrug?

Hallo, ich habe mit meinen seit Oktober 17 nur zögerlich zahlenden Mietern und auf Grund einer rückständigen Miete April 2018, schlussendlich einen Ratenzahlungsvertrag abgeschlossen, den beide Damen, sind Mutter und erwachsene Tochter unterschrieben. Sie zahlten dann eine Rate von 250 Euro, sodann die darauf folgende Miete mit Abzug dieser 250 Euro und Abzug weiterer 70 Euro. Somit ist der Vertrag geplatzt und ich habe den mir vorliegenden Titel zur Zwangseintreibung dem Gerichtsvollzieher übergeben. Die Mieter haben desweiteren bereits im April die fristlose ersatzweise ordentliche Kündigung, wobei sie behaupteten diese trotz Einschreiben-Einwurf nie erhalten zu haben, bekommen. Ich habe diese nochmals per Zustellungsurkunde über den Gerichtsvollzieher zustellen lassen. Inzwischen schulden sie ebenfalls die Miete Juli komplett und zwei nicht unerhebliche Heizkosten- und Betriebskostennachzahlungen für den Zeitraum seit 2016. Der Auszugsstichtal zur ordentlichen Kündigung ist nun der 31.7.2018. Von einer Vorbereitung irgendwelcher Umzugsaktionen ist nichts zu bemerken. D.h. mir bleibt dann nur die Räumungsklage die sich nochmals über Monate zieht. Kann ich die Mieter wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft anzeigen, da hier meiner Meinung nach vorsätzliches Handeln vorliegt, denn die Klientel bestellt regelmäßig Ware bei online-Anbietern, wie H&M etc. Kann ich die Leute einfach raussetzen lassen?Natürlich nicht, ich muss den langen Weg der Räumungsklage gehen, hat hier die Berliener Räumung in München Aussicht? Bitte nur freundliche Ratschläge - Danke.

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Räumungsklage gewonnen, Berufungsfrist vorbei, Mieterverein schreibt im Namen der Beklagten und fordert Schadenersatz wegen nicht erlaubter Untervermietung?

Ihr Lieben, der Räumungsprozeß gegen meine Exmieterin ist gewonnen und die Berufungsfrist abgelaufen, nun geht es an die Zwangsvollstreckung, habe heute ein Schreiben des Mietervereins der Beklagten erhalten in welchem steht, die Beklagte hätte intensiv eine neue Wohnmöglichkeit gesucht und "voraussichtlich" könne sie Ende Okt. ausziehen, und die Bitte bis dahin von einer Zwangsräumung abzusehen. Ausserdem wird nochmals wie schon in zwei Schreiben im Vorfeld Schadenersatz gefordert, für nicht erlaubte Untervermietung in der Vergangenheit. Im Urteil steht hierzu, dass die Beklagte die Möglichkeit gehabt hätte, die Erlaubnis einzuklagen, dies jedoch nicht getan hat, jjetzt verlangt sie über den Mieterverein Schadenersatz, obwohl das Urteil klipp und klar beinhaltet, dass ich ein Recht auf die Klage hatte, die fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzug rechtens war usw. Der Mieterverein schreibt widerholt, dass eine gütliche Einigung denkbar wäre im Hinblick auf alle gegenseitigen Forderungen.... Ich habe im Prinzip überhaupt keine Lust und sehe keine Notwendigkeit mich mit dem Mieterverein (da es kein Mietverhältnis seit der wirksamen fristlosen Kündigung gemäß Urteil mehr gibt), auseinanderzusetzen und empfinde dieses Vorgehen als weitere Nötigung. Der Mieterverein schreibt. " Könnte man sich einigen?"

Was sagt ihr hierzu - wie würdet ihr reagieren?

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Räumungsprozeß in 1. Instanz gewonnen nun kommt Mieterverein und stellt im Namen der Nutzerin Schadenersatzansprüche wegen nicht erteilter Untermieterlaubnisl?

Liebe Communitie, wie ich schon schrieb, ich habe den Räumungsprozeß und die Zahlungsklage gewonnen, ein Teil der zwei Beklagten, der nie eingezogen ist hat als Gesamtschuldner meine Klage anerkannt. D.h. bei ihm kann ich wenn ich dann die vollstreckbare Ausfertigung habe, meine Forderungen eintreiben. Die Nutzerin, ihr wisst, die hier den fleissigen Lesern/innen durchaus hinlänglich bekannt ist, soll lt. Urteil ohne Frist räumen. Nun kam heute genau von dieser Person ein Brief vom Mieterverein, dass Schadenersatzansprüche in Höhe von 2700 Euro gestellt werden, da ich angeblich eine Untermieterlaubnis nicht erteilt habe. Dies ist nur teils richtig, da ich mich damals habe beraten lassen vom Vermieterverein und die Erlaubnis dann meinerseits erteils wurde, jedoch der Bewerber just in diesen zwei Tagen etwas anderes gefunden hat. Daraus will die lady nun Schadenersatzansprüche kreieren. Die Schadenersatzansprüche werden genau bis zu dem Datum berechnet, bis zu welchem die ordentliche Kündigung wirksam geworden ist. Jedoch wurde lt. Urteil auch die fristlose Kündigung bereits im April wirksam. Meine Frage nun an die Experten unter Euch, kann es sein, dass eine Berufung mit diesem Tenor durchsticht und das Urteil in 1. Instanz kippen könnte oder ist das Quatsch. Meiner Meinung nach hätte der Anwalt der lady dies in seiner Klageerwiderung als Argument zur Klageabweisung anführen müssen, edoch hat er nur die Fakten, dass ich einer Untervermietung nicht zugestimmt habe geschildert. Bin auf Eure Meinung gespannt. Und danke im voraus und bitte keine Trolls!

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Hartz 4 Empfängerin - Problemmieterin nennt sich neuerdings Dipl. Immobilienwirtin (gbs), ist dieser Titel geschützt und wo kann man das prüfen?

Liebe Community, meine Problemmieterin, die ihre Toilette trotz Ankündigung vor Gericht immer noch nicht hat von "Verstopfung" befreien lassen, sie schrieb sie würde "heute noch" einen Handwerksbetrieb beauftragen, das war am 17.8., schrieb erneut mit Brief vom 23.8., ich würde mich nicht darum kümmern und sie kündigt an sie würde als Immobilienwirtin (gbs) mir für jede Stunde 150 Euro plus MWSt in Rechnung stellen. Dazu sei gesagt, die Dame ist nachweislich Hartz 4 Empfängerin und hat sich schon unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, damals vor zwei ahren gab sie sich als Dozentin bei der Allianz aus, in das Mietverhältnis eingeschlichen, zahlreiche meiner Anwälte sagten ich solle sie wegen Eingehungsbetrugs bei der Staatsanwaltschaft anzeigen. Nun edoch meine Frage zur behaupteten Immobilienwirtin, ist dies ein geschützter Titel und wo kann ich eroieren ob dies den Tatsachen entspricht oder wieder nur eine finte ist, wie ich vermute. Die Androhung der 150 E/Std. nehme ich nicht ernst, da dies jeglicher juristischer Grundlage entbehrt. Danke fürs Lesen und Antwort....Ach übrigends, selbstverständlich habe ich eine mir bekannte Abflussfirma beauftrag mit ihr zu sprechen und weiteres zu klären, jedoch rief mich der von mir beauftragte Chef kurz später an und sagte zu dieser Dame geht er nicht, er merkte sofort, dass sie mir nur schaden will.

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