"Bürgermobil" auf Behindertenparkplatz?

Wir betreiben in unserer Gemeinde ein "Bürgermobil", das auf Anforderung Menschen von zu Hause abholt und zum Einkaufen, zum Arzt, zu Behördengängen etc. und wieder zurück nach Hause bringt. Das Fahrzeug ist aufgrund der Aufkleber auch klar als Bürgermobil erkennbar. Träger ist die Bürgerstiftung sowie örtliche Betriebe als Sponsoren, wir Fahrer sind ehrenamtlich tätig; so können wir diesen Service kostenfrei anbieten.

Fahrgäste sind in erster Linie alte, gebrechliche Menschen, aber auch jüngere mit vorübergehendem oder chronischem Handicap zählen zu unseren "Kunden".

Nun kam es vor, dass sich die örtliche "Gemeindevollzugsbeamtin" daran störte, dass das Bürgermobil (Mangels anderer Gelegenheit) auf einem Behindertenparkplatz anhielt, um Fahrgäste ein- oder aussteigen zu lassen; in einem Fall handelte es sich um eine halbseitig gelähmte Dame.

Ganz abgesehen vom moralischen Aspekt - darf der nicht behinderte Fahrer auf einem solchen Parkplatz zum Ein- oder Aussteigenlassen einer oder mehrerer gehandicapter Personen halten? Ist es eine Option, die Fahrgäste zu bitten, ihre Behindertenausweise bereitzuhalten?

Wir Fahrer sind ehrenamtlich tätig und wollen nicht auch noch ein "Knöllchen" riskieren - sonst muss das Bürgermobil nächstens autonom fahren...

Wo ist das geregelt respektive nachzulesen?

Danke für Eure Antworten und Kommentare sagt

Minifried.

Auto, Recht, Behindertenparkplatz, Ehrenamt, Knöllchen, parken, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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