Die Geschichten von konvertierten Muslimen sind so individuell und verschieden, wie der Mensch selbst.

Bei mir war ein es Erlebnis, welches mich in die Richtung des Islam schubste. Danach folgten alle weiteren Schritte nach und nach...

Der Koran ist für mich logisch zu erfassen und mein Herz und mein Verstand sagen es ist der richtige Weg für mich.

Und nein, abgeschreckt ist man nur, wenn man mit dem Wahhabismus im Kontakt kommt, der ... um es mal deutlich zu sagen... radikal abweicht vom eigentlichen Islam und zum Glück auch nicht die Allgemeinheit darstellt. Die deutschen Medien haben das leider noch nicht begriffen, oder möchten es nicht begreifen.

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Nein!!! Du musst nicht zum Islam konvertieren um heiraten zu können und um Reue zu zeigen aufgrund der unehelichen Beziehung. Das ist Quatsch, denn im islamischen Glauben darf es keinen Zwang geben.

Ihr dürft beide islamisch heiraten und du darfst christlich bleiben, unabhängig davon was zwischen euch vor der Hochzeit lief.

Wenn du den islamischen Glauben nicht im Herzen fühlst, den christlichen aber schon, dann bleibe bei deinem Glauben, denn das ist selbst aus islamischer Sicht besser, als ein Heuchler in einer anderen Religion zu sein, von der man nicht überzeugt ist.

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Dass Engel das Haus nicht betreten, wenn in diesem ein Hund ist, steht aber auch nicht im Koran, sondern in den Überlieferungen.

Da steht aber auch generell vieles drin, was dem Koran widerspricht, oder ihm quasi Dinge unerlaubt hinzufügt.

Man muss da einfach ein wachsames Auge haben und klar unterscheiden.

Für mich gibt es keinen Grund zur Annahme, dass es unerlaubt sei einen Hund im Haus zu halten. Der Koran sagt diesbezüglich nichts.

Der einzige Grund, der das Halten eines Hundes in einem muslimischen Haushalt vielleicht erschweren könnte, ist die Sauberkeit (Hundehaare etc). Ich denke aber, dass wenn man dem Hund nach dem Gassi gehen die Pfötchen sauber macht und den Gebetsplatz sauber hält, den Hund dort nicht hin lässt und wenn man die Haare regelmäßig entfernt, keine Probleme bestehen dürften als Muslim einen Hund zu halten.

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Ich habe mal eine geliehen bekommen, habe auch angefangen sie zu lesen, aber schnell wieder aufgegeben. Ich finde es sehr schwer in der Bibel zu lesen, auf mich wirkt die heutige Fassung der Bibel sehr durcheinander, ohne richtige Linie drin.

Ich würde sie eigentlich gerne mal ganz durchlesen. Vielleicht muss ich einfach mal eine bessere Übersetzung finden.

Ich habe das neue Testament Zuhause, in alter deutscher Schrift, die kann ich leider auch nur schlecht lesen, ist halt eher ein Familienerbestück. ☺

Ich bin zwar Muslims, aber es spricht nichts dagegen sich ein Bild von Thora und Bibel zu machen, so sehe ich das.

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Es gibt kein wortwörtliches Verbot für Selbstbefriedigung. Es ist Interpretationssache, weshalb sich die Gelehrten in diesem Punkt auch uneinig sind. Es hängt also vom eigenem Gewissen, dem eigenem Verstand und der Interpretation ab, welcher Ansicht man da folgen möchte.

Erst mal, denn das ist ganz wichtig: NIEMAND! tritt aus dem Islam automatisch aus, nur weil er/sie sich selbst befriedigt. Das ist absoluter Quatsch. Aus dem Islam kann man nur ganz bewusst austreten mit der Absicht dies zu tun.

So... Und was die Meinungen von Gelehrten weltweit angeht...

Die einen sind der Meinung, dass Selbstbefriedigung streng verboten ist.

Andere sind der Meinung, dass Selbstbefriedigung verboten ist, aber in Ausnahmesituationen erlaubt, das heißt, wenn man mit dem Gedanken spielt außerhalb einer Ehe Sex zu haben, oder man es einfach nicht mehr ertragen kann.

Und wieder andere Meinungen besagen, es sei erlaubt, aber es sollte nicht in eine Sucht ausarten, man sollte nicht übertreiben.

Und nochmals andere Meinungen besagen, dass es erlaubt sei ohne Einschränkungen.

Wie du siehst, gibt es da keine allgemeingültige Antwort.

Ganz allgemein könnte man höchstens sagen, es gilt als verpönt, denn diese Meinung ist im Islam ziemlich Mainstream. Diesen Status gibt man der Selbstbefriedigung ziemlich oft. Als haram kann man es nämlich nicht bezeichnen, da die Selbstbefriedigung an keiner Stelle im Koran wortwörtlich erwähnt wird.

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Ich glaube das liegt daran, weil Muslime bzw. weil man auch in den islamisch geprägten Ländern noch sehr familiär eingestellt ist. Die Menschen lieben dort Kinder und bekommen einfach gerne mehrere Kinder. Es macht einen Teil vom Sinn des Lebens für sie aus. Familie hat im Islam einen sehr hohen Stellenwert.

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Rauchen gilt aus islamischer Sicht meistens "nur" als verpönt, in der allgemeinen Auslegung. Es stellt also nicht direkt eine schlimme Sünde dar und der Koran bezieht auch keine Stellung dazu. Beim Alkohol kann der Koran direkt herangezogen werden als Richtlinie.

Einer der Gründe, weshalb das Rauchen weniger als sündhaft betrachtet wird, wird wohl sein, dass das rauchen von Zigaretten einem nicht den Verstand vernebelt. Der Verstand bleibt klar und es besteht eher keine Gefahr, dass das eigene Handeln durch den Konsum von Zigaretten negativ beeinflusst werden könnte.

Gott teilt im Koran deutlich mit, dass der Verstand klar sein sollte.

Rauchen schädigt nichtsdestotrotz die Gesundheit enorm, was wiederum unerwünscht ist. Schließlich soll der Mensch auf sich acht geben.

Rauchen ist schon eine Sünde, nur steht sie denke ich auf einer anderen Stufe, als der Konsum vom Alkohol. Dass rauchen als verpönt gilt, zeigt ja auch, dass es unterlassen werden sollte.

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Wenn dein Koran ein gutes Inhaltsverzeichnis hat, lassen sich die Stellen schneller finden. ☺

Die Gebetspositionen werden jedenfalls erwähnt. Das Gebet wie in den Hadithen beschrieben, baut auf den Vorgaben und dem Inhalt des Koran auf, an dem Gebet ist nichts falsch. Ich bin Hadithen gegenüber selbst kritisch, aber das traditionelle Gebet geht mit dem Koran konform.

Das Gebet ist eine Überlieferung. Weltweit beten Muslime so (mit nur kleinen Unterschieden von Land zu Land und von Rechtsschule zu Rechtsschule). Der Islam ist auch ein Glaube der Gemeinschaft. Dass Muslime weltweit auf die selbe Art beten, stärkt die Gemeinschaft. Jeder Muslim kann gemeinsam mit einem anderen beten, ohne daß beide aus dem selben Land stammen müssen, die selbe Sprache sprechen müssen, der selben Kultur angehören müssen. Der Arzt betet genau so wie der Bettler, letztendlich sind wir vor Gott alle gleich und genau das drückt das islamisch traditionelle Gebet unter anderem auch aus.

Schau mal nach Mekka rüber. Diese einzigartige Atmosphäre könnte es so in der Form nicht geben, wenn jeder Muslim auf seine ganz eigene Art betet.

Ich möchte gar nicht sagen, dass eine andere Form zu beten ungültig wäre, denn das beurteilt Gott allein. Ich glaube jedes Gebet, welches von Herzen kommt, hat seinen Wert und seine Gültigkeit, aber dieser traditionelle Ablauf des Gebets, welches in den Ahadith überliefert wird, hat seinen Sinn und Zweck und auch seinen ganz besonderen Charme.

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Wie jetzt? Du möchtest konvertieren, weil andere quasi dazu raten?

Also nur deshalb sollte aber niemand konvertieren.

Wenn du Interesse am Islam hast, dann hinterfrage ihn erst mal für dich, setze dich damit auseinander. Und wenn dir dieser Glaube zuspricht, kannst du konvertieren.

Vor und Nachteile ... Die muss jeder individuell für sich entdecken.

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Die deutschen Medien und ihre schlechte einseitige Berichterstattung kann man komplett vergessen!

Die Türkei ist nach wie vor ein sehr schönes Urlaubsziel und es ist auch sicher dort. Ich werde dorthin auswandern.

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Ich weiß nicht was genau du damit meinst, aber eine Ganzkörperwaschung ist eigentlich nur dann erforderlich, wenn ein Paar sexuell intim miteinander würde, ob nun mit Geschlechtsverkehr oder ohne und spätestens nachdem man einen Orgasmus hatte.

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Im Koran steht sinngemäß: "Rette einem Menschen das Leben und es ist, als hätte man die ganze Menschheit gerettet... "

Desweiteren wird im Koran immer wieder erwähnt, dass man spenden sollte von dem, was man spenden kann. Dabei geht es längst nicht nur um Geldspenden, sondern es darf von all den guten Dingen gespendet werden, was im Bereich des möglichen einer Person ist.

Es gibt kein wortwörtliches Verbot für Organspenden im Islam. Der Koran bezieht dazu auch keine Stellung.

Man verunreinigt sich nicht, wenn man das Organ eines anderen gespendet bekommt. Der Islam lehrt Dankbarkeit und genau diese wäre angebracht, wenn einem ein Organ gespendet wird und somit das eigene Leben gerettet wird.

Vorteile: Ein Leben wird gerettet bzw. wird die Gesundheit eines kranken wieder hergestellt.

Der Spender tut etwas sehr wertvolles, wenn er zu Lebzeiten ein Organ spenden kann, oder eine Organspende nach seinem Ableben hinterlassen kann, das wird ihm im Jenseits inshaAllan (so Gott will) als gute Tat angerechnet.

Nachteile: Aus islamischer Sicht keine.

Ich persönlich bin für die Organspende.

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Wer seine Eltern hasst, empfindet gleichzeitig auch Liebe für sie, denn Hass und Liebe liegen oft nah beieinander.

Ich komme auch aus schwierigen Familienverhältnissen. Ich war wütend, verletzt, habe teilweise auch gehasst. Ich habe mir viel Zeit genommen, um vieles verarbeiten zu können. Ich habe zu meiner Mutter leider keinen Kontakt mehr, keine Bindung, aber von meiner Seite aus habe ich meinen Frieden mit ihr geschossen und das weiß sie. Was sie damit anfängt ist nun ihre Sache.

Was ich dir damit sagen möchte ist, lass dir Zeit, nehme ruhig mal richtig Abstand, gehe in dich und versuche die Vergangenheit hinter dich zu lassen.

Man hat nur eine Mutter und einen Vater. Auch wenn die Bindung und der Kontakt zueinander niemals wieder richtig aufblühen wird, sollte man sie dennoch respektieren und versuchen zumindest den Frieden wieder herzustellen, nicht im Streit von einander entfernt leben, sondern zumindest in Frieden. Das wäre slamisch gesehen so auch erwünscht, wenn das Verhältnis zueinander kompliziert ist und es sonst keine Lösung gibt für ein friedliches Zusammenleben.

Niemand ist perfekt. Ich sehe das mittlerweile so... Wenn Leute, ganz egal wer, sich schlecht verhalten, nehme es als Beispiel und mache es besser als sie.

Ich bin der Meinung, dass Liebe gegenüber den Eltern und auch Geschwistern bedingungslos ist und von Natur aus einfach da ist.

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Solche Diskussionen sind immer so eine Sache...

Wenn man vernünftig über Religion diskutieren möchte, muss man irgendwo auch die Gefühle des Gesprächspartners berücksichtigen, denn Religion holt einiges an Emotionen bei den Anhängern einer Religion hervor, wenn diese jemanden durch das Leben begleitet.

Das meiste an Islamkritik ist immer so unsachlich, beleidigend, von oben herab. Die einen macht es wütend und emotional, die anderen haben auf so ein Niveau einfach keine Lust.

Kritik ohne Respekt ist immer wertlos.

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Das Barnabas Evangelium ist leichter zu lesen und zu verstehen. Allerdings wird es von christlicher Seite nicht anerkannt, da zu viel Ähnlichkeit mit dem Quran vorhanden ist und es für die Christen daher eine verfälschte Version der Bibel darstellt, leider.

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