Familienmitglieder möchten immer wieder Geld von mir - was tun?

Hallo!

Ich habe folgendes Problem, was mich sehr belastet:

Da ich relativ solide verdiene und zudem sparsam lebe, komme ich mit meinem Geld ganz gut zurecht.

Das bleibt in meiner Familie nicht verborgen.

Nun kommen alle paar Monate Familienmitglieder (also nähere, wie Geschwister) auf mich zu, und fragen mich um „Kredite“ oder ein „finanzielles Aushelfen“.

Die Summen belaufen sich dann ungefähr im Rahmen von 500 - 3000 Euro.

Ingesamt habe ich derzeit Beträge von etwa 20.000 Euro verliehen in den letzten 2 Jahren.

Meist bekomme ich die Beträge dann auch - wenn auch oft nicht zum vereinbarten Zeitpunkt - zurück gezahlt, manchmal auch nur in kleinen Raten. Kleine Beträge gebe ich auch, ohne es zurück zu erwarten.

Ich bin da zwiegespalten: zum einen hilft man sich in der Familie ja gerne.

Andererseits macht es mir persönlich auch etwas Angst bzw Sorge, wenn ich sehe, wie oft die Familie auf mich zukommt. Ich habe Angst, da irgendwie in eine Spirale rein zu geraten, also immer wieder viel zu geben, und dann noch mehr und noch mehr, bis ich irgendwann selbst finanzielle Probleme habe.

Weiter denke ich, dass ich mit meinem Geldgeben dieses vermutliche schlechte Wirtschaften dieser Familienmitglieder immer wieder zu unterstützen.

Einerseits ist es die Familie, und ich schaue nicht gerne zu, wenn jemand in der Familie leidet oder Probleme hat.

Anderseits möchte ich auch nicht kaputte finanzielle Systeme immer wieder unterstützen und dadurch selbst mir immer wieder Sorgen um andere machen.

Ihr versteht sicher diesen Konflikt, vor dem ich stehe.

Was würdet ihr machen?

Finanzen, Familie, Geld, Psychologie
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Pollenallergien - ein zunehmendes Übel?

Hallo,

eine Frage beschäftigt mich derzeit sehr.

Ich erfahre von immer mehr Menschen, dass sie unter Pollenallergien leiden.

Menschen aller Altersgruppen entwickeln Allergien gegen verschiedene Pollen.

Gefühlt ist es so, dass es immer mehr Menschen betrifft, jedoch kenne ich dazu keine genauen Zahlen und Statisitken.

Allerdings habe ich aus den Gesprächen mit Menschen, die nun um die 50 oder 60 sind erfahren, dass es scheinbar vor ein paar Jahrzehnten lange nicht so viele Allergiker habe, wie heute. Aber auch dazu kann ich keine genauen Zahlen nennen.

Sollte es aber doch tatsächlich immer mehr Allergiker geben, so frage ich mich, warum das so ist.

Ich habe mir selbst verschiedene Theorien überlegt:

  1. die Menschen leben im Allgemeinen immer gesünder, das Immunsystem hat immer weniger zu tun, so dass es quasi selbst (in der Allergie) meint, eine Aufgabe zu finden.
  2. die Pflanzen, die mit ihren Pollen Allergien auslösen, haben sich durch die Jahrzehnte intensiver Landwirtschaft direkt oder indirekt (durch vermehrte Ausbringung von Pestiziden, Wachstumsbeschleunigern und sonstigen Chemikalien auf die Felder und Wälder) so verändert, dass ihre Pollen von den Immunsystemen nicht mehr als etwas natürliches, ungefährliches angesehen werden.
  3. das Klima hat sich derart verändert, dass es einfach immer mehr Pollen gibt, und diese Masse bzw Dauerexposition mit Pollen im Körper die Immunreaktion als Allergie auslöst.

Das sind meine Theorien, von denen auch alle falsch sein können.

Was denkt oder wisst ihr, warum die Zahlen der Allergiker (womöglich) zunehmen?

Danke für eure Ideen.

Medizin, Gesundheit, Landwirtschaft, Allergie, Nahrungsmittel, Gesundheit und Medizin
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Sommerreifentests - wie kommen die unterschiedlichen Ergebnisse zustande?

Hallo!

Derzeit lese ich viele Tests der aktuellen Sommerreifen.

Mein Fahrzeug bräuchte welche in der Dimension 225 40 R18, und zum Glück gibt es im Internet ja einige Tests, vom ADAC, ACE, AutoMotorSport und anderen Fahrzeugzeitschriften.

Nun ist mir bei diesen verschiedenen Tests aufgefallen, dass es nie DEN Testsieger gab.

Mal war ein deutscher Hersteller ganz vorne, dann ein amerikanischer, aber auch mal ein asiatischer (Falken).

Nun frage ich mich, wie man solche Tests verstehen sollte, bzw wie man sich daran orientieren kann, wenn doch jeder Test was anderes sagt.

Mein Anspruch ist, dass der Reifen ein direktes Fahrgefühl bietet, (oder sind bei einer Reifenflanke von 40 alle mehr oder weniger direkt?), dass er nicht allzu laut im Innenraum dröhnt, und dass er bei Nässe in den Kurven ausreichend Grip hat.

Die Haltbarkeit und Spritersparnis sind zweitrangig.

Aufgrund dieser Anforderungen habe ich in den verschiedenen Tests verschiedene Empfehlungen heraus gelesen, aber wie schon gesagt, nie DEN perfekten Reifen.

Ich habe so für mich als Gesamtergebis herauslesen können, dass Hersteller wie Continental und Goodyear und Dunlop sehr gut auf trockener Fahrbahn sind und ein direktes Fahrverhalten bieten, bei Nässe sind sie auch ganz gut, dafür sind sie aber wenig komfortabel und laut.

Asiatische Hersteller bieten eher komfortable und leise, aber wenig direkte Reifen, die sowohl bei Trockenheit als auch Nässe eher mittelmäßig sind.

Was mich besonders wundert: bei manchen Tests ist der Falken Azenis mal Testsieger, bei anderen Tests aber nur im Mittelfeld.

Meine Favoriten wären eben dieser Falken Azenis, Goodyear Eagle F1, oder Dunlop Sport Maxx. Bin aber auch für andere Reifen wie Hankook, Kumho oder weitere sehr offen.

Welchen Tests kann man trauen, und ist es tatsächlich so, wie mal jemand vermutete, dass die Hersteller für solche Tests teilweise besondere „manipulierte“ Reifen, die viel besser als die jeweiligen unter selben Namen verkauften Reifen, zur Verfügung stellen, und sie deswegen in manchen Tests besser abschneiden?

Fragen über Fragen, aber ich hoffe, dass hier jemand etwas Licht ins Dunkel bringen kann.

Danke.

Auto, KFZ, Reifen, Verkehr
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