Wohin führt uns die Wissenschaft?

Könnt ihr mir folgende Punkte beantworten?

1

Unsere Wissenschaft zerlegt im Grunde genommen bloß Materie in ihre kleinsten Bestandteile und versucht dabei immer weiter in die "Tiefe" zu gehen (ins "Kleine" wäre eigentlich passender). Wir haben zwar schon oft geglaubt das kleinste Teilchen entdeckt zu haben, aber im Laufe der Jahre haben wir immer wieder festgestellt das beispielsweise auch Atome Kerne haben und das selbst diese nocheinmal ein Innenleben haben. Usw...

Ist in diesem Prozess ein Ende absehbar, oder werden wir immer etwas noch kleineres finden?

2

So wie ich es momentan sehe basiert die gesamte Annahme es gäbe da ein mögliches Ende (oder einen Anfang) auf dem Irrglauben Materie/Energie wäre vergänglich. Ein Fehler der daher rührt das wir uns unserer Vergänglichkeit bewusst sind. Wir erleben unsere Existenz als ein "plötzliches da sein" und dann wieder als ein "ins nichts verschwinden"... dieses Konzept haben wir auf soziemlich alles übertragen. selbst in der Wissenschaft, was ich ziemlich fatal finde. Vergänglich sind nämlich nur die Formen zu denen Teilchen sich verbinden, nicht die Teilchen selbst. Ich vermute daher das alles unendlich ist. Zeit und Dimension (vom kleinsten bis zum größten Teilchen). Ich wüßte aber auch gerne was ihr dazu denkt?

3

Bedeutet das nicht eigentlich das wir als sterbliche, (vergängliche) Wesen denkbar unqualifiziert sind die Natur auf einer Ebene zu erforschon in der weder ein dimensionales Ende noch eine Form von Vergänglichkeit existieren?

Nicht desshalb weil ein Menschenleben dafür zu kurz ist (es müsste ja auch unendlich sein), sondern weil es im direkten Gegensatz zu unserer geistigen Natur steht. Ohne Anfang und Ende funktioniert unsere Logik nicht.

  • Alles was zu klein ist (oder vielleicht sogar zu groß, wer weiß?) um es mit dem Auge zu erkennen bezeichne ich hier liebevoll als "Teilchen"...
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Ich verstehe nicht ganz, warum du denkst, dass in der Wissenschaft immer mit Anfang und Ende gearbeitet wird. Du bist ja nicht der Einzige, dem klar ist, dass sich nur die Formen ändern und die Teilchen nicht verschwinden. Oder hab ich dich da falsch verstanden? Natürlich hat diese Erkenntnis mit Sicherheit noch nicht alle Menschen erreicht, aber einigen Wissenschaftlern ist das doch klar. Deswegen gibt es ja auch diese Probleme mit dem, was wir Zeit nennen. Gibt es Zeit überhaupt? Im Grunde genommen verändern sich nur die Strukturen...

Mit einer Prognose kann ich nicht dienen, sowohl was das kleinste Teilchen betrifft als auch allgemein die Zukunft der Wissenschaft, denn woher soll ich wissen, was "morgen" ge- und erfunden wird... Ich kann nur grob sagen, was ich für sehr wahrscheinlich halte: Rechenmaschinen werden immer komplexer; Prozesse aller Art laufen größtenteils automatisch ab; am CERN werden noch einige Entdeckungen gemacht; ...

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Männer haben meist mehr Spaß am Tüfteln und am Bauen; so habe ich es bisher auch erlebt. Dass sie von Natur aus intelligenter sind, denke ich allerdings nicht. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man Mann und Frau in dem Punkt einfach so vergleichen kann, denn sie haben ja (biologisch gesehen) unterschiedliche "Aufgaben" [Frauen: Kinder kriegen & großziehen / Männer: Samen verteilen]. Kann man es einer Frau von früher wirklich zum Vorwurf machen, dass sie neben der Erziehung von acht Kindern, Kümmern um den Haushalt und Arbeit auf dem Felde nicht auch noch die Glühbirne erfunden hat?

Abgesehen davon wurden Frauen lange unterdrückt; eine Frau hatte gefälligst nicht zu denken. Wenn man in einer Gesellschaft aufwächst, in der es solche Rollen gibt, dann entwickelt man sich nicht plötzlich dagegen und sagt als Frau "So, ich hab keinen Bock mehr auf Kinder und Kochen, ich geh jetzt in die Forschung" - stell dir mal vor, eine Frau hätte sich im Mittelalter so verhalten. Die hätte nicht mehr lange in ihrem Dorf gelebt. Die Wahl eines alternativen Lebenswegs war also nicht mal gegeben.

"Vorsicht vor einem Weibe, welches logisches Denken offenbart! Denn Logik und das Weib sind so heterogen, dass es Unnatur ist, wenn sie zusammen auftreten." (Johannes Cotta) Wer hätte sich von Haushalt und Kindern zugunsten der Forschung abgewandt, wenn eine solche Meinung vorherrscht? Eine forschende, überhaupt eine denkende Frau - das war lange Zeit überhaupt nicht möglich. Das ging gar nicht. "Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich auszieht." (Voltaire) - mehr nicht. Nicht mal Lesen sollten die Frauen.

Da ich meine Antwort aber nicht als ausreichend empfinde, da ich schon ziemlich müde bin (und hoffe, dass alles Sinn ergibt), hier ein Link zu einer, wie ich finde, recht ähnlichen Frage:

http://www.gutefrage.net/frage/wieso-ist-der-mann-der-frau-ueberlegen-evolution

Lies dir die hilfreichste Antwort durch.

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Ich glaube, dass das mit der Bevorteilung von Rechtshändern so gemeint ist, dass es auf der Welt mehr Rechtshänder gibt und man sich danach eben richtet (mehr Mäuse für Rechtshänder etc.). Einen direkten Vorteil bietet das Rechtshänder- oder Linkshändersein aber nicht, außer dass die Faust bei einer Prügelei aus einer vom Gegner unerwarteten Richtung kommen kann.

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Du bist nicht zu oft unterwegs; das Problem betrifft mit großer Wahrscheinlichkeit eher das Vertrauen, das deine Frau zu dir hat - nämlich fast gar keins. Du warst kriminell, warst mal im Gefängnis, deine Freunde sind kriminell, du reist nachts in andere Städte und Länder und hast deine Frau mal betrogen. Du solltest dich eher darum bemühen, dass deine Frau dir wieder vertrauen kann, anstatt dich über sie zu beschweren. Du hast Mist gebaut, also musst du mit den Konsequenzen leben und die Sache wieder geradebiegen.

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