Der Rundfunkbeitragstaatsvertrag besagt, dass du binnen eines Monats Änderung mitzuteilen hast, wenn du dem nicht nachgehst, darfst du A: ein Bußgeld zahlen und B: den Zeitraum nachzahlen. Ebenso wird wohl auch ein Bußgeld beim Einwohnermeldeamt fällig. 

Rundfunkbeitragsverweigerer sind genau solche falsche Schlangen wie Schwarzarbeiter, Sozialschmarotzer, Steuerhinterzieher usw. Du lebst in einem Staat, wo nun mal solche Kosten solidarisch abzuleisten sind von jedem. 

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Hi BlckStyle,

wenn sich andere dadurch belästigt fühlen o. verärgert, bewegen wir hier uns im Bereich eines öffentlichen Ärgernisses, aber wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. Es kann natürlich sein, dass man mit einem Hausverbot zu rechnen hat, falls ein Angestellter dies mitbekommen sollte. Und dieses Hausrecht darf der Betreiber natürlich ausüben. 

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Seid ihr selbst streng gläubig oder eher "aufgezwungen" ? 

Wenn euch euer Glaube egal ist, dann haben das auch eure Eltern zu akzeptieren, dass ihr eine Beziehung führen wollt. Ich würde es mehr als verwerflich finden, wenn die eigene Eltern dann nicht hinter einen stehen würden. 

Und wie bereits gesagt: 
Je nachdem wie gläubig ihr selbst seid bzw. wie wichtig euer Glaube für euch persönlich ist (denkt gar nicht an andere, sondern nur an euch selbst, lasst euch da keineswegs von andere Menschen beeinflussen) solltet ihr handeln. 

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Das kann dir hier niemand beantworten, du solltest es einfach mal ansprechen, schließlich ist auch das ein wichtiger Faktor für eine Beziehung.

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Hallo Michel97,

es stimmt, ein Festsetzungsbescheid ist ein vollstreckbarer Titel, jedoch ist der Beitragsservice was diese Angelegenheit angeht sehr kulant. 

Man erhält im Normalfall bis zu mehrere Festsetzungsbescheide und 2 Mahnbescheide und erst dann wird zum Folgemonat die Vollstreckung in die Wege geleitet. 

Du solltest dich am besten direkt an die Hotline vom Beitragsservice richten: Da kannst du direkt telefonisch eine Ratenzahlung ausmachen oder eine Mahnaussetzung abklären. 

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Es ist für jede Wohnung ein Rundfunkbeitrag zu zahlen.

Wird für eine Wohnung noch keine Rundfunkbeiträge entrichtet, kann man dich dafür heranziehen. 

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Der Rundfunkbeitrag wird für pro Wohnung erhoben - unabhängig wie viele Personen leben oder Geräte vorhanden sind.

Das Ganze ist zu dem gesamtschuldnerisch zu entrichten, das heißt: Eine Person wird angemeldet, welche dann dazu verpflichtet ist für diese Wohnung zu zahlen, die Person muss sich selbst dann darum kümmern die Teilbeträge von den Mitbewohnern anzufordern. (Es kann jedoch nur eine Person herangezogen werden, welche volljährig ist und auch die Wohnung innen hat (hierfür reicht allein die Meldung beim Einwohnermeldeamt !)).

Es handelt sich dabei auch um Bring- und Schickschuld, da der Rundfunkbeitrag verpflichtend ist und auch eine Geldschuld ist, muss man unaufgefordert den Beitrag entrichten. Die Aussage: "Ich hab keine Rechnung bekommen" rechtfertigt daher nicht die Nicht-Zahlung.

Wenn sich niemand "freiwillig" dazu anmeldet, wird wohl oder Übel jemand zwangsangemeldet und somit hat man nicht mehr die Wahl wer sich dann letztendlich dafür anmeldet. (Da es ja eine Gesamtschuld ist)

PS: Laut RBStV kann auch ein Bußgeld drohen, wenn man sich nicht selbst um die Anmeldung / Änderung kümmert. 

PPS: Befreiungen sind personenbezogen. Nehmen wir an die Großmutter bezieht Grundsicherung, dann ist nur der Ehepartner und die Bedarfsgemeinschaft (die Personen die mit einberechnet sind) befreit, befinden sich jedoch weitere Mitbewohner im Haus, die weder selbst Befreiungsvoraussetzungen erfüllen noch zum befreiten Personenkreis gehören, wird das so genannte Vollzahlerprinzip wirksam und von den restlichen Mitbewohner wird einer herangezogen zu zahlen. 

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Hi Besserwisser696,

du bist / wirst erst befreit, wenn du deinen Befreiungsantrag + den Nachweis zum Beitragsservice versandt hast und dieser überprüft wurde.

Bis dahin bist du vorläufig beitragspflichtig.

Das heißt aber nicht, dass dein Geld weg ist, im Gegenteil: Wenn du gezahlt hast und rückwirkende befreit wirst (was kein Problem sein sollte, wenn du bescheinigen kannst das du für diesen Zeitraum Leistungen bezogen hast), dann tut der Beitragsservice dir das Geld erstatten (Auch der Säumniszuschlag. Wieso wird dann dieser erstattet ? Weil der festgesetzte Betrag ja entfällt und der Beitragsservice kann ja kein Säumniszuschlag für nichts verlangen.  

Aber wie gesagt: Du bist vorläufig beitragspflichtig, bis deine Unterlagen vorliegen und bearbeitet wurden, ansonsten droht dir die Zwangsvollstreckung und da musst du ansonsten wohl oder übel zahlen + Vollstreckungskosten.

  

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