Sind wir wirklich am Klimawandel schuld?

Hallo, vor kurzem habe ich eine Sendung im fernsehen gesehen, wo einem erklärt wird, dass die Menschheit nicht an dem Klimawandel, den wir heutzutage erleben, schuld ist. Jetzt bin ich aber wirklich dureinander, weil man doch einem in der Schule bez. Fernsehen ständig eingeredet wird, dass unser Co2 ausstoß für den Klimawandel verantwortlich ist, was ich auch geglaubt habe, bis ich halt diese Sendung gesehen habe.

Was Klimaforscher meinen, die dafür sind, dass wir am Klimawandel schuld sind: Eiskernbohrungen zeigen, dass sich Co2 proportional zu der globalen Temperatur verhält, was bedeutet, dass die globale Temperatur vom Co2 abhängt. Wie genau erklärt der Treibhaus effekt. Als einer der bedeutensten Trebhausgasen können winzige Zunahmen an Co2 zu einer Erwärmung führen.

Was Klimaforscher meinen, die dagegen sind, dass wir am Klimawandel schuld sind: Einer der wichtigsten Tatsachen überhaupt, die die meisten Klimaschützer auslassen, ist, dass der Co2 gehalt erst um die 700 Jahre nach dem Temperaturanstieg ansteigt bez. 700 Jahre nach dem Temperaturabstieg absteigt. Das bedeutet, dass Co2 unter keinem Umstand die globale Temperatur beeinflussen kann. Temperatur und Co2 sind proportional, weil die Temperatur den Co2 gehalt beeinflusst. Der einzige Beweis für die "vom Menschen verursachte Erderwärmung", die Eiskernbohrungen, ist also der Beweis gegen die vom Menschen verursachte Erderwärmung. Der Grund dafür, dass der Co2 gehalt heutzutage steigt, und die Temperatur auch steigt, ist nicht wie Klimaschützer meinen, dass "der Co2 gehalt jetzt so hoch ist, dass alles anders ist (Es gab Zeiten, da war der Co2 gehalt 4x so hoch wie heutzutage, und trotzdem stieg und sank der Co2 wert ca. 700 Jahre nach den Temperaturschwankungen)", sondern dass liegt daran dass vor 1000 - 600 Jahren v. h. die Temperaturen sehr hoch waren.

Ich frag mich jetzt natürlich wer recht hat. Ich finde, dass die Klimaforscher, die meinen, dass der Mensch nicht am Klimawandel schuld ist, mehr Sinn machen. Aber dann verstehe ich nicht, warum in den Schulen und im Fernsehen einem mit solch einer Entschlossenheit eingeredet wird, dass unser Co2-ausstoß für die Erderwärmung verantwortlich ist.

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Bedenke: Mit 16 Millionen hat Exxon Mobil 40 Think-Tanks finanziert und durch professionelle Klimaskeptiker eine gezielte Desinformationskampagne inszeniert um die wissenschaftlich bewiesene Klimaerwärmung in Frage zu stellen. http://blog.rainbownet.ch/umwelt/klimaskeptiker-die-klimaluge-von-exxon-mobil

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Das einzig richtige ist, sich engagieren und an die Ursache des Problems herangehen: Den Kapitalismus.

Klimawandel ist seiner Natur nach ein globales Problem und kann nicht im Rahmen des kapitalistischen Systems gelöst werden. Alle vernünftigen Pläne zur Lösung dieses Problems stoßen sofort mit den Diktaten des Profitsystems und den gegensätzlichen Interessen der großen kapitalistischen Nationalstaaten zusammen. Um die CO2-Emissionen im notwendigen Ausmaß zu senken, ist nicht mehr und nicht weniger nötig als die völlige Reorganisierung der gesamten Weltwirtschaft - eingeschlossen die Neuordnung der Energieerzeugung und ihrer Verteilung, der Stadtplanung, des öffentlichen Verkehrs, der landwirtschaftlichen und industriellen Produktion, der Abfallwirtschaft und vieler anderer Bereiche.

„Klimawandel und Kapitalismus sind auf das Allerengste verzahnt: Erstens über das auf fossilen Brennstoffen basierende Energiesystem, zweitens über das absolute Warenlevel (Stichwort: Überproduktion und -konsumption), drittens über die Zunahme weltweiter Logistik-Dienstleistungen – nicht nur durch wachsende Handelsraten, sondern auchals Folge dezentral organisierter Produktionsketten, viertens über die zunehmende, durch brutale Konkurrenz erzwungene Industrialisierung der Landwirtschaft und fünftens über ein im Laufe der bürgerlichen Gesellschaft herausgebildetes Naturverständnis, wonach Natur wahlweise verdinglicht, monetarisiert oder zum Ressourcen-Steinbruch erklärt, nicht jedoch in ihrer systemischen Eigenlogik ernst genommen wurde.“ Olaf Bernau

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