Auf der Seite des AA steht der Ablauf der Prüfungen - dabei war immer ein Aufsatz zu einem aktuellen außenpolitischen Thema. Hierfür muss man eben immer einigermaßen auf dem Laufenden bleiben.

Außerdem gibt es PDF-Dateien mit Literaturlisten zu den 3 Teilbereichen: Politik/Geschichte, Internationales Recht, Volkswirtschaftslehre. Allgemeinwissen kann man nicht "lernen".

Zudem gibt es "Berwerbertrainer Auswärtiges Amt" als Bücher online zu kaufen - einmal unter www.diplo-skript.de und dann noch 3 "Lernskripte" - für jeden Teilbereich einen. Die sind aber sehr teuer dafür, dass nich viel drin steht.

Allgemein kann man sich da nicht so gut drauf vorbereiten. Ich denke, man sollte zu jedem Teilbereich eines der Bücher gelesen haben, damit man eine ungefähre Ahnung davon hat.

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Erst einmal ist 120 nicht sooo besonders hoch. Zwar haben statistisch 90 % einen geringeren IQ (heißt: sie schneiden bei IQ-Test schlechter ab), aber ca. 10% sind gleich oder besser. Das heißt, du bist einer von 10. An die Uni gehen etwa 3 von 10. Wenn wir (was m.E. nicht stimmt) davon ausgehen, dass diese 3 die Intelligentesten sind, dann wärst du unter den Uni-Studenten im oberen Drittel - und naja, das ist gut, aber nicht der Hammer.

Wenn du das nächste Mal einen IQ-Test machst, dann schaut, dass er deine "Intelligenz" nach Kategorien aufschlüsselt: visuell, mathematisch usw. - Dann kannst du besser abschätzen, worin du wirklich gut bist. Viele intelligente MEnschen sind zum Beispiel für die Lehre oder für Kontakt mit Menschen vollkommen ungeeignet.

Ein IQ von 120 hat auch nichts mit der Fähigkeit zum diszipliniertem Lernen oder Durchhaltevermögen zu tun - wichtige Eigenschaften für Studenten. Umgekehrt sind hochintelligente Menschen eher schnell frustriert, weil sie es nicht gewöhnt sind, etwas nicht sofort zu verstehen.

Ich würde dir empfehlen einen normalen Einstufungstest nach Interessen zu machen, der die ein paar Studiengänge vorschlägt und dich dann ein wenig einzulesen, was man in diesen Fächern macht und für welche Arbeit man später in Frage kommt. Dann entscheide nach Neigung.

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"Sehr geehrte Damen und Herren" reicht, weil du ja nicht weiß, wer es liest. Der Botschafter wird es wohl kaum selber sein. Im Umgang mit Diplomaten ist "Exzellenz" in der Tat die richtige Anrede. Aber als normaler Mensch würde ich niemanden so ansprechen. "Herr" oder "Frau" oder maximal "Dr." (wenn promoviert) reicht vollkommen aus.

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In den Mittelmeerregionen waren die allermeisten Menschen von dunkler Haarfarbe. Absolut. Blond oder rot galten, wie auch blaue Augen, als sehr ungewöhnlich und exotisch. Athene wurde teilweise als die Blauäugige (nicht im negativen Sinne) angesprochen.

Die Römer importieren blondes Haar aus dem Norden, damit ihre Frauen Perücken daraus tragen konnten.

Auch in Germanien waren nicht alle blond oder rothaarig. Die Haarfarbe von Moorleichen ist nicht immer authentisch - die Umgebung bleicht die Haare über die Jahrhunderte aus, sodass sie jetzt heller wirken.

Es ist eher so, dass die hellhaarigen Italiener und Griechen erst im Laufe der letzten Jahrzehnte/Jahrhunderte zugenommen haben durch die Vermischung der Bevölkerungen im Rahmen der großen Wanderungen oder Kriegszüge und der "Globalisierung". Im klassischen Athen war der Mittel- und Nordeuropäische Raum noch nahezu unbekannt, aber im Mittelalter waren Züge von Britannien nach Jerusalem gängig - Stichwort Kreuzzüge. Auch die Stationierungen von Soldaten im 1. und 2. WK dürften ihren Anteil am Anstieg helläugiger und -haariger Frauen und Männer beigetragen haben.

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