Direktpromotion nach dem Bachelor

2 Antworten

Auch wenn es das gibt, das ist absolut wertlos und wird sicher nicht so angesehen wie ein normales Doktorat. Ich habe meinen Bachelor mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen, noch lange kein Grund um den ganzen Master auslassen zu dürfen.

Also mal ganz abgesehen davon, dass das kaum meine Frage beantwortet, es ist auch totaler Humbug.

Eine direkte Promotion schickt eine enorme Leistung voraus. Neben einer Mindestnote von 1,4, gehen eine Menge an schriftlichen Arbeiten zu Händen des Doktorvaters voraus. Was daran nun weniger Wert seien soll ist mir schleierhaft, denn - nur weil ich die elfte Klasse übersprungen habe, ist mein Abitur nicht weniger wert ;-)

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@kevni2012

Du hast ein ganzes Masterstudium ausgelassen. Das ist für mich einfach nur faul. Ich habe eine Note von 1,0 und mache trotzdem normal einen Master?!

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Als (weit fortgeschrittener) Doktorand kann ich dazu nur sagen: eine Promotion (vor allem eine Dissertation - also keine kumulative Promotion) ist ein steinhartes Stück Arbeit. Auch intellektuell, aber vor allem für die Disziplin. Ich würde mir überlegen, wie die Konsequenzen sind, sollte man die Promotion abbrechen und dies in die Überlegung einfließen lassen. Eine Promotion befähigt "nur" für die wissenschaftliche Arbeit - aber die wird in der Wirtschaft kaum verlangt. Auf die "Karriere" an der Uni (die heute unplanbar ist) würde ich mich nicht verlassen.

Im Übrigen können FHs nicht allein promovieren - dies muss immer mit einer Universität zusammen geschehen. Somit wäre für einen praxisorientierten FH-BA die Direktpromotion noch schwieriger.

An deiner Stelle würde ich mir auch genau überlegen, in welchem Fach du mit dem BA of Laws promovieren möchtest. Als (Voll)Jurist kannst du meines Wissens danach nicht arbeiten. Da wäre es vermutlich die bessere Wahl den MA of Laws zu machen und ein Staatsexamen hinterher zu schieben. Der Dr. Jur. kann ja dann noch folgen. Umgekehrt weiß ich nicht, wenn du promoviert hast und keinen spezialisierten Master, was du danach tun kannst. Eventuell musst du noch einen Master machen und das wäre auch nicht so toll.

Eine Direktpromotion würde ich nur empfehlen, wenn du absolute Spitze bist und deinen Kommilitonen 2 Jahre voraus. Andernfalls gerätst du vielleicht in arge Schwierigkeiten.

Mein Lieber,

ich danke dir für deine sehr interessante und ausführliche Antwort. Deinen Rat werde ich sicherlich beherzigen!

By the way: Ich strebe den LL.B. in Wirtschaftsrecht (Vertragsrecht) an.

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@kevni2012

In der Unternehmensberatung ist ein Dr. vermutlich sehr hilfreich, da man auf den Kunden angewiesen ist und dieser als Neukunde jeden Hinweis auf Eignung des Beraters schaut. Wenn man dann mit einem Dr. aufwarten kann, ist das schin gut - viele Kanzleien oder Beratungen freuen sich über promovierte Wirtschaftsjuristen, weil die Kunden dann meinen, derjenige wüsste mehr. Auch wenn ich als Doktorand so eine Karrierepromotion nicht gut finde, kann ich jeden verstehen, der so seinen Marktwert steigern möchte. Solange man es dann richtig macht.

Je nachdem in welchem Fach man promovieren möchte, kann man sich ja mal mit ein paar Doktoranden unterhalten. Ich weiß aus Erfahrung, dass Jura-Dissertationen von der Seitenzahl nicht so besonders umfangreich sind. Das bedeutet, die Abfassung und Redigierung geht fix. Der Unterscheid zwischen einer 90-seitigen Jura-Diss und einer historischen Diss mit 600 Seiten ist wirklich nicht zu unterschätzen! Über den Forschungsaufwand kann ich allerdings keine Aussage treffen. Man kann auch zum schreiben von 90 Seiten 5 Jahre brauchen, wenn das Thema so komplex ist.

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