Hallo,

das negative Gefühl und diese seelischen Schmerzen, sind eine brutale Qual und ein nicht enden wollender Teufelskreis. Ich weiss, es ist ein sehr schwerer Schritt sich professionelle Hilfe zu suchen und sich jemand fremden zu öffnen aber ein Schritt, der sich wirklich lohnt. Oftmals schafft man es aus dieser Krise nicht mehr raus und es ist überhaupt nichts schlimmes sich Hilfe zu suchen. Im Gegenteil das ist wirklich sehr stark und mutig. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du weisst, dass Psychologen Schweigepflicht haben und somit alles, was ihr dort bespricht auch wirklich dort bleibt (nicht Mal an deine Eltern darf Auskunft gegeben werden ohne dein Einverständnis). Sammel all deinen Mut und besuche eine Therapie, du musst ja dann nicht genau dort bleiben, wenn du dich nicht wohl fühlst.

Suizidgedanken sind nichts schönes und können irgendwann zum traurigen Ernst werden. In einer Therapie könntest du lernen, damit umzugehen und dich selbst besser zu verstehen und Wege finden, was dir hilft da raus zu kommen.

Ich empfehle dir auch, dich von diesen Leuten zu trennen, die du bis jetzt als Freunde angesehen hast. Das ist klar, wenn sie dich so behandeln, dass es dir immer schlechter gehen wird. Auch da hilft eine Therapie damit abzuschließen.

Vieles wird natürlich nicht von heute auf morgen besser und es wird Zeit und Kraft in Anspruch nehmen, bis du wieder zu dir selbst gefunden hast aber es wird der Zeitpunkt kommen, an den du dich wieder selbst akzeptieren kannst und es so viel einfacher ist zu Atmen und auch werden dann Leute in dein Leben treten, die es dir leichter machen und wo du dich wohl fühlst.

Gib nicht auf, ich wünsche dir ganz viel Kraft und bin mir sicher, du wirst es schaffen, dir Hilfe zu suchen. Das ist wirklich der bessere Weg

Alles gute :)

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Hallo,

es gibt immer etwas, was man an sich lieben kann, nur viele verlieren sich selbst komplett und dann sieht man eben nichts positives an sich.

In deiner Situation ist es natürlich schwierig, wenn Freunde weggezogen sind und du keine neuen gefunden hast, dann macht es sehr schwer sich selbst zu akzeptieren, da man glaubt, niemand anderes tut es. Das Problem ist, wenn man sich selbst nicht liebt, wird man nur schwer offen anderer Personen gegenüber, weil man glaubt, sie würden einen genauso hassen, wie man selbst und dann baut man eine Mauer auf.

War es denn schon immer so, dass du dich so negativ siehst? Wenn nicht, könntest du überlegen, was du denn früher an dir toll gefunden hast, das vielleicht auch auf einen Zettel schreiben und dir jedesmal durch lesen, wenn du dich wieder sehr selbst "hasst". Ein halbes Jahr single sein ist noch keine sehr lange Zeit, ich denke du brauchst einfach etwas länger, um wieder zu dir selbst zu finden. Vielleicht schaffst du es ja dich zu motivieren und einfach Mal Dinge auszuprobieren. Zum Beispiel etwas zu zeichnen oder Sport machen, schau auf YouTube rum nach neuen Liedern, vielleicht findest du ja deine Musikrichtung. Gehe einkaufen, probiere einfach Mal so neue Klamotten an, die du sonst nie anprobieren würdest, vielleicht findest du ja dann genau das, wo du dir sagst "wow, das steht mir". Du kannst dich auch Mal vor dem Spiegel stellen und wirklich Gedanken drüber machen, was findest du denn schön. Die Augen, deine Haare usw.

Vielleicht hilft es dir auch, wenn du darüber nachdenkst, warum du dich selbst denn nicht magst, dies könnte dann eine Möglichkeit sein daran zu arbeiten und Dinge zu verändern.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg. Es ist ein langer und harter Weg sich selbst zu akzeptieren aber nicht unmöglich :)

LG

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Hallo,

normalerweise sollte das gehen, das kostet nur meines Wissens unheimlich viel Geld, da es ja auch großer Aufwand ist. Das kann man im Landratsamt oder Stadtverwaltung machen, kommt glaube ich darauf an, wo du in Deutschland lebst und es kommt auch auf die Begründung drauf an, sowas ist nicht leicht einfach so zu machen.

LG

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Wieso darf ich mich nicht erschießen?

Hallo,

Ich habe eine Frage zum Thema Selbstmord, was mit psychischer Krankheit und Instabilität einhergeht. Ich bin jetzt 28 Jahre alt, wohne wieder bei meinen Eltern und habe 18 Therapien hinter mir. Ich bin drogenabhängig, spielsüchtig und habe sowohl die Diagnose paranoide Schizophrenie und bipolare Störung. Des weiteren habe ich mein Leben zerstört, alle Freunde verloren und bin kurz davor meine Familie auch noch zu verlieren. Es wird alles nur noch schlimmer und nicht besser, weil immer mehr dazukommt. Mehr Probleme, die mich nach und nach zerstören. Und ich bin es auch noch selbst! Wie kann man sein eigenes Leben so zu Grunde richten? Angefangen hat alles gut, ich hatte eine schöne Kindheit, war ein aktives Kind, der gut in der Schule war. Ich kam gut an bei anderen Leuten, die mich mochten. Im Gymnasium mit 15 Jahren fing dann alles an mit dem Alkohol. Ich trieb viel Sport zu der Zeit, hatte viele Freunde und war glücklich, auch wenn ich dann nichts mehr für die Schule tat und einmal sitzengeblieben bin. Mit 17 bin ich ausm Internat geflogen wegen Alkoholismus. Das Abitur habe ich dennoch geschafft...damals war die Welt aber noch in Ordnung, muss ich dazu sagen. Hatte Mal eine Freundin und ging zur Universität. Hotelmanagement habe ich studiert, im Praktikum in Frankreich dann das Aus mit der Freundin und die psychischen Probleme gingen los. Da wäre ich am Ende auch fast rausgeflogen, aber naja. Gekifft habe ich übrigens auch immer und häufig, vorallem mit meinen Kommilitonen. Zocken und kiffen und manchmal lernen war die Divise. Dann ging es in die USA für 2 Semester: danach war ich ein Wrack. Vollkommen isoliert, bekifft und traurig meines Lebens haben mich meine Eltern dort abgeholt. Irgendwas stimmte plötzlich nicht mehr mit mir. 22 Jahre war ich damals. Meine Gedanken spielten verrückt, ich war aggressiv und mein Wesen völlig verändert. Ich dachte, ich wäre erwachsen geworden, dabei bin ich krank geworden. Uni mit schummeln und Mühe und not geschafft, obwohl ich 2014 dann das erste Mal in die Therapie musste. Ich schaffte es nicht mehr, Depressionen waren an der Tagesordnung. Inzwischen habe ich auch alle Freunde zum Teufel gejagt. Meine Familie fassungslos, hilflos und fragte sich, was mit mir los sei. Um es jetzt kurz zu machen, darauf folgten 17 weitere Therapien und alle haben sie nichts geholfen. Mittlerweile ziehe ich häufig Speed, was mir halbwegs Antrieb gibt. Sonst hänge ich den ganzen Tag zu Hause rum und liege auf dem Sofa und denke an Selbstmord. Auf der Arbeit klappt es nicht mehr, bisher hatte ich um die 20 stellen, bei manchen war ich nur ein paar Tage oder Wochen, bei anderen wurde ich gekündigt. Beziehung kann ich auch knicken, wer will schon so einen Mann, der nicht klar kommt? Man sagte mir, ich sähe nicht schlecht aus, was mir manchmal zumindest Sex bringt. Auch zahlreiche Bordellbesuche und Buchungen von Escortdamen stehen bei mir an der Tagesordnung. Habe jetzt eine Langzeittherapie beantragt....

Lg

Leopold

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Hallo, ich weiss wie schwierig der Weg und das Leben mit psychischen Erkrankungen ist, wenn man in Therapie geht, Tabletten nimmt und nichts scheint zu wirken. Was man aber vergisst ist, dass sowas nicht von jetzt auf gleich verschwindet. Erst jetzt hab ich bei mir wirklich größere Veränderungen bemerkt und dass nach jahrelangen Therapien. Davor warens immer ganz kleine Schritte, die mich früher zum verzweifeln gebracht haben weil es tut sich ja nichts, mittlerweile bin ich so froh, immer weiter gemacht zu haben.

Ich kenne auch deine Gefühle mit den Selbstmordgedanken. Heute Tauchen sie auch bei mir manchmal noch auf aber ich konnte lernen, damit umzugehen und was mir in so einer Situation Ablenkung verschafft. Mittlerweile hab ich vieles in den Griff bekommen und es lässt sich einfacher Leben. Ich bin jede Sekunde stolz auf mich, dass ich mich nicht umgebracht habe, ich hätte viel zu viel verpasst.

Ich finde es wirklich super, dass du eine Langzeittherapie machen willst, dass ist die beste Lösung in deiner Situation. Es wird richtig hart werden und auch ein langer Weg aber du wirst mit der Zeit auch merken, wie Dinge einfacher werden, wie du dich selbst wieder findest und irgendwann stehst mit beiden Beinen auf dem Boden und weisst ganz genau, wie du dich verhalten sollst, falls du wieder rückfällig wirst und vielleicht brauchst du irgendwann gar keine regelmäßige Therapie mehr.

Ich denke, dass du dir einfach unheimlich selbst im Weg stehst und Hass auf dich selbst produzierst, was ich komplett verstehen kann. Genauso denke ich, dass du total verloren bist und nicht weisst, wann dein Leben so außer Kontrolle geraten ist, vielleicht hast du auch nie die Trennung richtig verarbeitet. All das solltest du in der Zeit der Therapie herausfinden, woher kommen deine Probleme, wer bin ich und wo will ich hin. Und ich bin mir sicher, dass schaffst du alles mit der Zeit.

Jeder Mensch ist es Wert sein Leben so leben zu können, wie er will und du kannst es auch schaffen, wie viele andere psychisch erkrankte.

Bleib stark :) lg

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Ich weiss jetzt nicht das genaue Gesetz aber das ist wie bei den heißen Getränken, zum Mitnehmen, dass da drauf geschrieben werden muss "Vorsicht heiß". Das ist einfach ne Absicherung, weil's oft fälle gab, wo unternehmen angeklagt werden, für Sachen, die eigl verständlich sein sollten aber das zieht halt meistens. Wenn jz der Hersteller, sowas nicht drauf schreibt, könnte es passieren, dass z.B ein Kleinkind das Trinkt und dann wird höchstwahrscheinlich sehr teuer, wenn da kein Warnhinweis drauf stand

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Wenn du nicht die Pille nimmst, kann es schonmal vorkommen, dass die Periode nicht immer pünktlich kommt. Wenn du viel Stress hattest zurzeit zum Beispiel, kann sie sogar ausbleiben oder eben verzögert kommen. Warte einfach noch und wenn du sie nicht bekommst, kannst du ja Mal zum Frauenarzt gehen und das abklären :)

Lg

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Hallo, es ist bekannt, dass nur sehr wenige Frauen allein durch Sex zum Höhepunkt kommen, es ist also was völlig normales und hat nicht unbedingt was mit dem Partner ansich zu tun. Ihr solltet einfach darüber reden, du kannst ihm vielleicht auch sagen/zeigen, was dir gefällt und solltest ihm klar machen, dass du den Sex schön findest, so wie er ist und er sich nicht stressen braucht. Wie gesagt redet einfach offen darüber, nur so können sich Dinge ändern :)

Lg

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Ich würde auch sagen, dass sich das ganz nach ner "Schlafstarre" anhört. Haben viele Menschen. Soweit ich sage kommt das daher, dass man plötzlich aufwacht aber das Gehirn sich quasi noch im Schlafmodus befindet, man kann sich dann nicht mehr bewegen und auch nicht reden. Die Augen sind zwar auf aber man befindet sich quasi noch im Schlaf/Traum. Viele berichten dann, solche Dinge, wie du zu sehen. Ganz früher glaubten Menschen, dass es eine widerliche, hexenartige Gestalt ist, die auf einen liegt und versucht dich zu erwürgen oder irgendwie so :D

Es ist ein echt unangenehmes Gefühl. Am besten verhält man sich bei sowas so ruhig wie möglich und bleibt einfach ruhig liegen, der Zustand verschwindet dann normalerweise nach wenigen Minuten wieder.

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Hallo,

ob man von einer ernsten psychischen Erkranung reden kann, kann und darf dir niemand sagen bis auf ein Psychologe/Arzt. Grundsätzlich kann man eine Depression dann vermuten, wenn mehrere Symptome dieser mehr als zwei oder vier Wochen anhaltend auftreten. Dies kann aber auch nur eine Phase sein, die wieder weg geht aber wenn es nach mehreren Wochen nicht besser wird, sollte man vorsorglich einen Arzt aufsuchen und das mal durchchecken lassen.

Es kann mehrere Gründe haben, warum du viel (negativ) nachdenkst und in Panik ratest, beispielsweise Ereignisse aus der Kindheit, die dich negativ geprägt haben oder, wie du selbst geschrieben hast, kann dies auch "nur" eine Phase, der Pupertät sein. Vielleicht ist dies auch nur deine Art auf Stress zu reagieren.

Dass du noch was isst, ist schon mal sehr gut, sagt aber nichts darüber aus, ob du psychisch Erkrankt bist oder nicht. Nicht alle Symptome zeigen sich bei jedem Menschen.

Wie gesagt ich würde das mal wirklich beobachten und wenn du selbst merkst, es wird nicht besser, gar sogar schlimmer, würde ich raten einen Arzt aufzusuchen. Die Psyche muss man genauso ernst behandeln wie körperliche Beschwerden.

LG :)

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Hallo,

ich persönlich würde sagen, nach sehr sehr sehr langer Erkrankung mit Kliniken, Medizin usw ob es jemals richtig geheilt wird, ist schwer zu sagen. Denke es kommt darauf an, was man selbst unter geheilt versteht. Ich nehme mittlerweile keine Tabletten mehr und komme sehr gut zurecht.

Die Krankheit war nie komplett weg aber es ist aufjedenfall besser geworden, erträglicher und damit kann ich leben. Ich denke es werden immer wieder Situationen entstehen, wo man mit der Krankheit konfrontiert wird aber man lernt über die Jahre einfach unheimlich viel dazu und kann selbst soviel beitragen, dass man schneller reagieren kann, Dinge anders machen kann, dass es nie mehr wieder zu nem sehr tiefen Loch wird. Man lernt sich selbst besser kennen und lernt damit umzugehen.

LG

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hallo,

beschreibe was zu sehen ist. Was siehst du denn in diesem Bild? Und dann interpretiere, was könnte der Künstler damit ausdrücken wollen? Was könnte er zeigen wollen? Schau die Farben an, wie sind die gehalten? Dunkel/Hell? Fröhlich oder eher düster...wie malt er etwas?

LG

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Hallo,

das ausbleiben der periode kann so viele ursachen haben. stress zum beispiel kann auch ein auslöser sein, gerade in solchen situationen, wenn man extrem angst vor etwas hat (z.b dass man schwanger sein könnte) steigert sich der körper da auch hinein und dann kann das ne verzögerung der periode bewirken.

an deiner stelle würde ich jetzt wirklich einfach mal warten, vielleicht kommt sie noch und wenn nicht dann zum frauenarzt gehen.

da ihr noch zusätzlich mit kondom verhütet und pille, kann ich mir kaum vorstellen, dass du schwanger bist, da müssen wirklich fehler dann passiert sein.

LG und alles gute :)

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Wie kann ich Jemanden helfen, der mit seinem Leben unzufrieden ist?

Hallo,

ich war hier immer nur als stummer Gast und fand hier viele Antworten sehr hilfreich. Deshalb dachte ich, es wäre Zeit sich hier anzumelden um Antworten zu bekommen.Vielleicht bekomme ich hier noch den einen oder anderen Tipp.

Ich würde gerne einem Freund helfen aber ich weiß nicht mehr wie.

Er ist mit seinem Leben sehr unzufrieden und ist schon depressiv verstimmt. ich versuche mal alles so genau wie möglich zu beschreiben ohne auszuschweifen.

Wir haben bis vor drei Jahren in einer Firma zusammengearbeitet und verstanden uns auch Privat sehr gut. Haben viel zusammen unternommen, hatten den gleichen Freundeskreis.

Damals zog er zurück zu seinen Eltern nach Süddeutschland, da sie Unterstützung brauchten. ( Haushalt und Finanziell).

Erst sollte es nur für eine gewissen Zeit sein und er wollte wieder zurückkommen. Da es nur für kurze Zeit sein sollte, nahm er den erstbesten Job an. Es ist nur eine Helfertätigkeit.

Nun ja, da hängt er halt immer noch.

Ihm viel es schwer in seiner alten/ neuen Heimat sich wieder heimisch zu fühlen.Er fühlt sich dort alleine.

er bekommt den Mindestlohn und arbeitet fast 12 stunden am Tag. Bewerbungen auf eine neue Stelle, verliefen erfolglos.

Er ist hoffnungslos und mutlos, denkt das er da nie wieder wegkommt, fühlt sich aber auch seinen Eltern verpflichtet.

wenn er mit mir redet ( er sucht das Gespräch) sind seine antworten oft einsilbig.ich habe das Gefühl, daß alles was ich sage falsch ist. Egal, ob ich ihn aufbauen will, Verständnis zeige oder ihm die Meinung sage. Ich weiß, das man manchmal einfach nur seine Ruhe haben will, wenn man schlecht gelaunt ist, aber wenn er sich dann meldet fehlen mir einfach die Worte oder ich finde nicht die richtigen. eigentlich ist er ein Kämpfer aber in letzter Zeit, fühlt er sich alleine und leer.

Wie kann ich so jemanden Helfen? Denn eigentlich kann ich ihn erstehen, aber ich will ihn auch nicht bedrängen. Bin für jeden Rat dankbar.

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hallo,

wichtig ist zu wissen, dass man einen menschen nie helfen kann. man kann jemanden raus bringen, atmen muss jeder selbst.

du kannst für ihn da sein, dass was du ja scheinbar auch machst. wenn er unzufrieden ist mit seiner situation, dann kann nur er was dabei ändern. du kannst ihn dabei unterstützen herauszufinden, was er will und was ihn glücklich macht. durchsetzten muss er alles selbst.

vielleicht wäre sogar mal ne neutrale person ganz gut, sowas wie eine therapeutin. dass muss ja nicht unbedingt heißen, dass er ernsthaft erkrankt ist aber es schadet niemanden eine neutrale person zu haben, die sich gezielt mit problembewältigung usw auskennt,.

lg und noch ganz viel erfolg und alles gute :)

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Hallo :)

Die Wochenenden sind eigl auch teil der Therapie, da viele Kliniken eigl darauf bestehen (außer es geht wirklich gar nicht), dass man nach Hause und somit zurück in den Alltag geht. Man soll sich da wieder bisschen einleben und schauen, wie es einem im Alltag geht. Wie kommt man mit der Familie klar, mit Freunden usw. so kann man einfach auch für sich sehen, ob man Fortschritte macht und ob man für die Entlassung bereit ist.

Ansonsten steht in der Klinik selbst nichts an und dies ist die Zeit, wo man sich komplett entspannen kann und Zeit für Freizeit hat, vielleicht wieder zurück zu Hobbies findet usw.

LG

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Hallo :)

hm...also ich denke es muss ja irgendwie einen genaueren Hintergrund geben, warum du dich überhaupt stresst, wenn solche Sachen anstehen, es ist ja wie du schreibst, nicht (nur) bei Prüfungen oder sowas.

Wenn du für dich einen Grund gefunden hast, könntest du dann evtl daran genauer arbeiten. Hast dus vielleicht mit Entspannungsübungen probiert?

LG

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Essstörung; Handelt es sich um ein Krankheitsbild und wenn ja, um welches?

Zunächst einmal: Bitte keine Kommentare wie "Geh zum Arzt" oder "Mach ne Therapie". Ich bin bereits bei einer Ambulanz angemeldet, der Termin ist allerdings erst in zwei Monaten, weil der Andrang sehr hoch ist. Ich verspreche mir hiervon keine präzise Diagnose, ich möchte nur ein objektives Urteil und wissen, was mich eventuell in zwei Monaten erwarten könnte.

Mein Problem: Viele Leute in meinem Umfeld, u.a. Eltern, Freunde, Lehrer, etc. sind überzeugt, ich hätte eine Essstörung. Es stimmt schon, ich habe einen anderen Bezug zu Essen als andere Leute, aber eine Störung? Außerdem ist es nicht einfach so, dass ich gar nichts oder sehr viel esse oder Essen hasse oder es liebe. Es interessiert mich sehr sogar, ich könnte stundenlang die Nährwerttabellen auf Verpackungen studieren und ich verbringe viel Zeit damit, bei Rezepten im Internet die exakten Nährwerte zu berechnen. Ich zähle auch selbst Kalorien, versuche, so wenig wie möglich zu mir zu nehmen, weil mir Essen gleichzeitig auch irgendwie Angst macht. Ich habe Angst, zuzunehmen, deshalb treibe ich auch recht viel Sport, ohne geht es nicht. Ich bin 1,65m und wiege knapp 50 kg, mein BMI sagt, das ist okay, aber ich finde mich so dick. Vor allem mein Bauch. Ich habe Probleme, in der Öffentlichkeit zu essen oder einkaufen zu gehen. Ich muss immer die genauen Nährwerte wissen und ausrechnen. Früher habe ich mich öfters übergeben, mittlerweile nicht mehr. Ich esse viele Diätprodukte, zeitweise Shakes, öfters nehme ich Pillen. Ich will nicht essen und kann es oft nicht, auch wenn ich es versuchen würde. Aber gleichzeitig habe ich auch oft Heißhungerattacken und manchmal kann ich denen einfach nicht widerstehen und esse, ohne zu zählen. Das macht mich total fertig, nicht nur, weil ich die genauen Nährwerte nicht weiß, sondern weil ich mich wie 60 oder 70 kg fühle. So, das war die Kurzfassung. Kann jemand was damit anfangen? Danke schonmal für (produktive) Antworten.

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Hallo,

also man kann da schon zumindest von einem "unnormalen" Essverhalten reden, welches nicht so gesund ist. Ob man da jetzt von ner Störung redet und ob bzw welches Krankheitsbild dahinter steckt, dass können und dürfen dann alt nur wirklich die Ärzte genau diagnostizieren.

Aber wie gesagt ich finde schon, dass du eine ungesunde Beziehung zum Thema essen hast und ich würde darauf tippen, dass du ein gestörtes Selbstbild hast aber auch dies darf ich nicht genau diagnostizieren.

Essverhalten kann von der Kindheit stammen, wie man damit erzogen wurde, ob man da schon Sätze gehört hat wie "pass bloß auf, was du isst sonst.." oder "du bist viel zu dünn..." und natürlich von den zahlreichen Medien.

Ich denke in der Ambulanz wird genauer drauf eingegangen, was bei dir die Hintergründe sind, warum du (wie du selbst beschreibst) angst hast vorm Essen und es wird sicherlich mit Therapien versucht daran zu arbeiten.

Wünsche dir ganz viel Erfolg

LG

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Hallo :)

Grundsätzlich sollte man es so machen, wie mit dem Frauenarzt vereinbart.

Man nimmt die Pille wie mit dem Päckchen vorgegeben durch (damit die Pille auch ne Wirkung hat) und macht dann die sieben tägige Pause und fängt von vorne an.

Es gibt Frauen, die aber totale körperliche Beschwerden/Probleme haben, wenn sie ihre Periode bekommen und für die werden normalerweise extra Pillen verschrieben und die müssen das manchmal auch anders nehmen.

Alles mit dem Frauenartzt abklären und dann genauso vorgehen :)

LG

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Hey,

das kann man nicht genau beurteilen, ob es jetzt ernste Fälle sind oder Aufmerksamkeit. Grundsätzlich denke ich, sollte man (wenn man privat so einen Fall hat) schon hinterfragen und ein Auge drauf werfen und es nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen.

Selbst, wenn sowas rein durch Aufmerksamkeit gemacht wird, brauch dieser Mensch ja auch irgendwie Hilfe. Ich meine wenn ich zu Methoden greife, wie selbstverletzen oder zu sagen, dass man sich umbringen will (auch wenn man es so nicht meint) braucht dieser Mensch jemanden zum Reden. Auch wenn dies jetzt nicht dringend therapiert werden muss und vielleicht keine ernsthafte Krankheit dahinter steckt finde ich sollte man es nicht ignorieren.

Aber es ist wirklich auffällig erschreckend, dass immer mehr junge Menschen wirklich psychisch Erkrankt sind, was aber nicht verwunderlich ist.

LG :)

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Hallo,

erstmal sehr gut, dass du dich doch soweit im Griff hattest, dass du deinen Plan, dir den Finger in den Hals zu stecken, nicht in die Tatsache umgesetzt hast. Wirklich richtig gut.

Es ist nicht gut, wenn dich andere dazu zwingen, gerade in deinem Alter wehrt man sich dann erst recht dagegen, dass verstehe ich.

Hat es denn einen Grund, warum du nichts mehr essen willst?

Ich könnte dir den Tipp geben, dass du dir bisschen überlegst, was du denn unheimlich gerne isst und dir das dann zubereitest, vielleicht auch ne Freundin oder jemanden mit zum Kochen einlädst, dann macht es mehr spaß und du hast auch noch etwas, was du wirklich essen willst. Nehme dir auch immer als Ziel Mahlzeiten zu essen, vor allem morgens oder (ich nehme an du gehst noch zu Schule), bereite dir Snacks, wie Nüsse vor oder Obst.

LG

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Hallo,

es war schon mal sehr gut, dass du jetzt zu ihm ehrlich warst, ob er dir verzeiht liegt da an ihm, da kann niemand jetzt genau sagen, was Sache ist.

Wenn er dir nicht verzeihen sollte, dann wird das erstmal hart aber dann muss man geradeaus blicken und weiter machen, sich Zeit nehmen und bald wird man merken, dass es immer weniger schmerzhafter wird.

Wenn er dir verzeiht und ihr es nochmal probieren solltet, wünsche ich euch alles gute und gebe nur den tipp, dass man offen in einer Beziehung miteinander reden sollte :)

LG

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