Hallo! Erst einmal mein Beileid! Am besten setzt ihr euch schnellstmöglich/sofort mit der Krankenkasse in Verbindung und erkundigt euch bei denen, wie es jetzt weiter geht. Denn im schlimmsten Fall kann es sonst passieren, dass deine Mutter nicht krankenversichert ist.

Alles Gute!

...zur Antwort

Hallo! Also ich denke, dass das bei dir voll angerechnet wird und du das Hartz IV ganz oder teilweise zurückzahlen musst.

Eine ähnliche Situation hatte ich letztes Jahr auch. Ich bekam seit Okt. 2006 nach meiner Entlassung wegen Krankheit durch Unfallfolgen Hartz IV. Da es ein Wegeunfall zu meiner Zeit als Beamte auf Widerruf war, machte ich einen entsprechenden Ausgleich geltend. Diese "Erwerbsminderungsrente" wurde mir aber erst nach über 4 Jahren zuerkannt, nachdem der (achtung Ironie) "supertolle" Amtsarzt mir endlich eine Erwerbsminderung von 50% zuerkannt hatte. Diese Erwerbsminderung wurde mir im November 2009 rückwirkend seit Oktober 2006 zuerkannt und ich bekam für den gesamten Zeitraum eine entsprechende Nachzahlung. Und da der monatliche Betrag durch die Versorgungsbezüge höher war als der Hartz IV-Satz, musste ich das komplette Hartz IV der 3 Jahre zurückzahlen. Bzw. das Arbeitsamt hat sich das Geld direkt vom Arbeitgeber auszahlen lassen und ich bekam dann nur noch den Rest der Nachzahlung.

Ist ja auch gerecht, denn hätte ich die Versorgungsbezüge gleich nach meiner Entlassung bekommen, hätte ich nie Hartz IV gebraucht.

Ich denke mal, je nachdem wie hoch deine Unfallrente ist, wird das bei dir ähnlich sein. Da hilft auch keine Beschwerde, denn es ist ja rechtens.

Viele Grüße!

...zur Antwort

Hallo! Wie hier schon geschrieben wurde, kommt das immer auch darauf an, wie schwer das Schleudertrauma ist/war, wie lange du gesundheitliche Beschwerden hast etc. Du bekommst - wenn überhaupt - auch nur was, wenn du nicht selber schuld an dem Unfall bist.

Um ein entsprechendes Schmerzensgeld zu bekommen, musst du schon mehr als nur ein einfaches, leichtes Schleudertauma haben. Da viele Leute auch nach sehr leichten Unfällen immer wieder vorgeben/vorgegeben haben, dass sie ein Schleudertrauma hätten, da es medizinisch nur schwer objektiv nachweisbar ist (leichtes Geld von der Versicherung, gute "Einnahmequelle"), haben die tatsächlich geschädigten heutzutage große Probleme, überhaupt was anerkannt zu bekommen. Das ist glaube ich auch von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Wenn du tatsächlich stärker geschädigt bist, dann solltest du dir einen Anwalt nehmen.

Ich will dir kurz von meinem Fall schildern: Ich habe durch einen unverschuldeten Unfall vor über 8 Jahren ein starkes Schleudertrauma erlitten, außerdem eine leichte Schädelprellung und eine Verletzung der Kopfgelenksbänder und eine daraus resultierende dauerhafte Instabilität. Meine Gesundheit wird nie wieder zu 100% wiederhergestellt werden können. Ich habe 30% Behinderung. Und ich war 4 Jahre zu 100% AU und wurde wegen der Unfallfolgen aus dem Dienst entlassen. Seit Ende 2006 kann ich wenigstens wieder stundenweise arbeiten, bin aber zu 50% erwerbsgemindert. Also alles in allem gravierende Folgen. Ich hatte damals außergerichtlich gerade mal 1.500 € bekommen und die gegnerische Versicherung meint bis heute, das würde für alles ausreichen! Da ich aber so massive Folgen des Schleudertraumas habe, kämpfe ich nun schon seit 6 Jahren vor Gericht. Ich will damit kein Geld machen, aber eine gerechtfertigte Entschädigung.

Zuletzt sei dir eins gesagt: Am allerwichtigsten ist deine Gesundheit und dass sie nach dem Unfall wieder vollständig wiederhergestellt werden kann. Dies sollte dein erstes Ziel sein. Dann kannst du immer noch nach Shmerzensgeld fragen. Das Schmerzensgeld kann natürlich bei der Gesundung u.U. eine gute Hilfe sein (z.B. für notwendige KG). Aber Geld ist nicht alles! Ich würde auf alles Geld der Welt verzichten, wenn ich wieder ganz gesund werden könnte!

In diesem Sinne wünsche ich dir gute Besserung!

...zur Antwort

Hallo! Wenn dir PKH bewilligt wurde und du den Prozess gewonnen hast, dann musst du gar nichts bezahlen! Dann trägt - sofern es nicht im Urteil irgendwie aufgeteilt wird - der gegner alle Kosten. Das heißt, der Gegner trägt deine Kosten, die Kosten deines Anwaltes, Gerichtskosten, ggf. Kosten für Gutachten und natürlich auch seine eigenen Kosten. Das muss aber wie gesagt, eindeutig im Urteil stehen ("Die Kosten des Prozesses trägt der Beklagte"). Wenn die Kosten im Urteil aufgeteilt werden, dann musst du ggf. einen Teil selber bezahlen. Wenn du ratenfreie PKH hast, dann brauchst du dich da auch um nichts kümmern, das wird dann alles "aus der Staatskasse" bezahlt. Wenn du Ratenzahlung hast, dann musst du den Betrag in den festgelegten Monatsraten abbezahlen.

Ich verstehe nicht ganz, was du mit deiner Frage "WER ZAHLT JETZT DIE PROZESSKOSTENHILFE zurück" meinst... Da gibt es doch nichts zurückzuzahlen, denn du hast doch gar kein Geld bekommen. Zur Abrechnung kommt es ja erst nach Beendigung des Prozesses. Also musst du da auch nichts zurückzahlen...

Viele Grüße!

...zur Antwort