PKV Vorerkrankkung verschwiegen

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4 Antworten

Hallo, ganz vorsichtig ausgedrückt kannst Du Dich darauf einstellen. Erfahrungsgemäß kommt es aber auch drauf an, welche Krankheit Du verschwiegen hast (Schwere der Krankheit), und wie lange dieser Krankheitsfall bereits zurückliegt. Frage: Ist es der KV bereits aufgefallen, oder ist es Dir erst heute wieder eingefallen? Was war das für eine Krankheit, kannst Du es hier schreiben? Im schlimmsten Fall wird man den Vertrag wegen arglistiger Täuschung (Vorsatz) anfechten und den Antrag ab Beginn anfechten. Ergebnis: Rückwirkender Wegfall des Versicherungsverschutzes, Verlust aller bisher bezahlten Beiträge und gebranntmarkt im Zentralregister, so dass Du keinen weiteren Versicherer innerhalb der PKV finden wirst, weil Du beim nächsten Versicherer diesen heutigen angeben mußt (sonst erneute vorvertrageliche Anzeigenpflichtverletzung) und Du sowieseo bei wahrheitsgemäßer Angabe wahrscheinlich keinen neuen Versicherer finden wirst. Du bist in einer sch.. Spirale drin, es wird u. U. sehr brisant für Dich. PKV und BU sind die beiden Sparten mit den meisten Anfechtungen/Rücktritten wegen arglistiger Täuschung bzw. vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung.

Es kommt wohl darauf an, welche Vorerkrankung verschwiegen worden ist. Wenn es eine Krankheit ist, die praktisch nie oder nur sehr schwer ausheilt kann die private Krankenversicherung die Erstattung dieser Behandlungskosten ausschließen oder einen Risikozuschlag verlangen. Wenn es eine leichte Vorerkrankung ist kann die Kasse darauf verzichten.

also die Kündigung wäre der härteste Fall. Es kann auch sein das die Gesellschaft nun einen Risikozuschlag verlangt und die Krankheit versichert oder Sie schließt die Behandlungskosten für diese Krankeit aus. Kommt darauf an was das für eine Krankheit ist.

Hallo! Ja wahrscheinlich wird dir dann gekündigt und der Versicherungsschutz wird dir entzogen. Wenn es dann dabei bleibt, dann hast du noch Glück gehabt. Denn es kann auch passieren, dass die PKV dann die ja zu unrecht geleisteten Beträge von dir zurückfordert, zumindest dann, wenn wegen der verschwiegenen Erkrankung Behandlungen nötig waren.

Ggf. - wenn es ganz hart kommt - musst du auch mit einer Anzeige wegen arglistiger Täuschung oder so rechnen. Dazu müsste aber auch was in den Versicherungsbedingungen deiner gewünschten Versicherung drinstehen.

Also besser von Anfang an ehrlich sein und ggf. Risikozuschläge in Kauf nehmen.

Viele Grüße!

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