Probleme mit Gastfamilie im Auslandsjahr Kanada- Was tun?

Hi Leute,

also als erstes ich hab viel Mühe und Zeit für diesen Text investiert. ich bin 16, gerade erst in Ottawa angekommen für mein Auslandssemester – und ich merke jetzt schon: es fühlt sich komplett falsch an.

Meine „Gastmutter“ ist über 70. Ja, sie ist nett und sie kocht, aber ehrlich gesagt… das war’s. Es gibt Essen und ein Bett, aber null Familienleben. Keine Gespräche, keine gemeinsamen Aktivitäten, nichts. Es fühlt sich einfach an, als wäre ich in einem Hotel abgestiegen – nur halt für 6 Monate.

Und genau das macht mich fertig. Meine Eltern haben über 20.000 € für dieses Austauschprogramm gezahlt. Ich hatte riesige Erwartungen, dass ich Teil einer Familie werde, Ausflüge erlebe, neue Dinge sehe. Stattdessen sitze ich alleine in meinem Zimmer und frage mich, was ich hier eigentlich mache.

Das Schlimme: Ich sehe andere Austauschschüler in BC oder Toronto, die Trips machen, mit ihren Familien wandern, reisen, Spaß haben – und ich? Ich stecke hier fest, mit einer Oma, die außer Essen servieren nichts mit mir macht. Es fühlt sich einfach komplett leer an. Ich hab echt Angst, dass die nächsten 6 Monate die größte Enttäuschung meines Lebens werden.

Ist das normal? Hatten andere auch so einen „Hotel-Homestay“ ohne Familie?Kann man in Ottawa überhaupt die Gastfamilie wechseln oder bin ich gefangen?

Wahrscheinlich ist es zu spät für einen Distriktwechsel oder?

Ich will eigentlich nicht abbrechen, aber im Moment fühlt es sich so an, als wäre das hier nur verlorene Zeit und verschwendetes Geld. Jede ehrliche Erfahrung oder Tipp würde mir echt helfen

Kanada, Gastfamilie, Probleme mit Eltern
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