Das schreibt die Personalabteilung:

„Der Resturlaub des Vorjahres verfällt gem. §26 Abs. 2 Buchstabe a TVÖD,
wenn er nicht bis zum 31.05. des Folgejahres angetreten wurde.
Lediglich Ansprüche auf den gesetzlichen Mindesturlaub (20 Tage)
verfallen nach höchstrichterlicher Rechtsprechung erst nach 15
Monaten nach Ablauf des Urlaubsjahres, sofern der Arbeitnehmer aus
gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung gehindert war Im
Urlaubsjahr bereits genommene Tage sind auf den Mindesturlaub
anzurechnen.“

Die sechs bereits genommenen Tage waren jedoch die übertragenen Resturlaubstage aus 2014, die bis zum 10.04. 2015 von meiner Frau genommen wurden. Die Personalabteilung dazu:

„Sie haben im Jahr2015 sechs Urlaubstage in Anspruch genommen, so dass 14 Tage des gesetzlichen Mindesturlaubsanspruchs erhalten bleiben. Diese 14 Tage werden Ihrem Urlaubskonto gutgeschrieben.“

Ist es korrekt, dass der aus 2014 nach 2015 übertragene Resturlaub gestrichen wird, obwohl meine Frau erst ab dem 29.04. erkrankte und die 6 Tage nun von dem gesetzlichen Mindestanspruch abgezogen werden?

Müsste meine Frau nicht erst am dem 29.04. anteilig den gesetzlichen Mindestanspruch erhalten und für die Tage vor Ihrer Erkrankung den tariflichen
Anspruch? Also für 2015 nicht 20 Tage, sondern 23 Tage?

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Leitungswasser sollte man nach Möglichkeit nicht trinken. Man sollte lieber auf Mineralwässer/Quellwässer zurückgreifen. Gründe dafür:

  1. Das Leitungswasser wird nur auf einen Bruchteil der möglichen Umweltgifte untersucht! (Pestizide, Herbizide, etc.) Untersucht werden die 30 meistgenutzten. Insgesamt werden über 3000 verschiedene Chemikalien in der Landwirtschaft benutzt, die zum größten Teil nicht vollständig in Kläranlagen entfernt werden können.

  2. Das Leitungswasser enthält ungeahnte Mengen an Medikamentenrückständen! Auch diese werden von den Kläranlagen kaum herausgefiltert. (Hormone der Anti-Baby-Pille, Schmerzmittel, etc.)

  3. Gefahr durch Legionellen

  4. Gefahr durch verschmutzte und/oder veraltete Wasserleitungen im Haus (evtl. noch Bleirohre)

Medikamentenrückstände im Trinkwasser

Leitungswasser galt bisher als gesundheitlich unbedenklich, handelt es sich doch um das am stärksten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Doch nun haben Forscher festgestellt, dass sich im Trinkwasser erhebliche Medikamentenspuren nachweisen lassen.

Fast jeder Mensch trinkt Leitungswasser. Schließlich ist es eine gute Alternative zu teurem Mineralwasser, dessen exklusive Qualität nicht immer garantiert ist. Lediglich für Schwangere, Babys und kleinere Kinder ist Vorsicht geboten, da ein zu hoher Nitratanteil oder Keime im Leitungswasser deren Gesundheit beeinträchtigen können. Auch Bleirohre, die häufig in Altbauten vorhanden sind, können die Qualität des Wassers trüben. Deshalb sollte Leitungswasser, das getrunken wird, generell erst eine Weile laufen gelassen werden.

Doch nun kommt ein zusätzliches Problem hinzu. Erste Meldungen über Medikamentenrückstände im Trinkwasser sind bereits zehn Jahre alt. Mittlerweile haben sich die Analyseverfahren verfeinert und die Messungen wurden ausgeweitet. Das erschreckende Ergebnis: Im Grund- und Trinkwasser konnten Rückstände von Blutfettsenkern, Schmerzmitteln und Antirheumatika nachgewiesen werden. Aber auch Hormone aus Anti-Baby-Pillen ließen sich in den Gewässern finden.

Der Weg, den die Medikamente genommen haben, ist simpel und ein wenig unappetitlich: Sie gelangen über Ausscheidungen und dann über Toiletten in die Natur.

Das Trinkwasser wird aus sogenanntem Rohwasser aufbereitet. Dieses Rohwasser entstammt zu etwa zwei Dritteln dem Grundwasser und zu einem Drittel dem sogenannten Oberflächenwasser und wird im Wasserwerk aufbereitet. Dafür werden nicht weniger als 50 chemische Zusatzstoffe eingesetzt. Dennoch scheinen die derzeitigen Methoden in Hinsicht auf Medikamente nicht ausreichend zu sein.

Experten gehen derzeit davon aus, dass die Dosis der Medikamentenrückstände im Trinkwasser keine gesundheitlichen Gefahren mit sich bringt. Da es aber noch keine Langzeitstudie gibt, ist es ratsam, wenn Schwangere, Babys und Kleinkinder das Wasser aus der Leitung mehr denn je meiden.

Wer als Erwachsener sicher gehen möchte, sollte ebenfalls auf Mineralwasser umsteigen.

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