Leitungswasser trinken? Wirklich unproblematisch?

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In Deutschland unterliegt das Leitungswasser strengeren Kontrollen und Gesetzen als das Mineralwasser aus der Flasche.

Zitat:

"In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden ist Trinkwasser das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel und damit zum Verzehr brauchbar und uneingeschränkt empfehlenswert. Allerdings kann es zu Belastungen des Trinkwassers mit Schwermetallen kommen. Grenzwerte legt die Trinkwasserverordnung fest. Seltene, aber immer noch vorhandene, alte Bleileitungen in der Hausinstallation können der Grund dafür sein. Ein erhöhtes Risiko besteht in ostdeutschen Regionen, in Schleswig-Holstein und in den Großräumen Hamburg, Bremen, Bonn und Frankfurt. Dort fand die Stiftung Warentest bei Beprobung von 20.000 Trinkwasseranalysen aus Zapfhähnen in Haushalten bei fünf Prozent mehr als 25 Mikrogramm je Liter (µg/L) Blei, die durch alte Hauswasserleitungen aus Blei verursacht wurden. Der Grenzwert gemäß TrinkwV liegt bei 10 µg/l. Trinkwasseranalysen können klären, ob die eigene Versorgung betroffen ist." *

Zu deine zweite Frage gibt es hier ein paar Antworten:

http://www.gutefrage.net/frage/wie-gesund-ist-leitungswasser-in-anderen-laendern

Quelle: *wikipedia.org/wiki/Trinkwasser#Qualit.C3.A4t_des_Trinkwassers

das Wasser in Deutschland hat überall Trinwasserqualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Ob es dir schmeckt ist eine andere Frage, denn es gibt sehr kalkreiches Waser (z.b. in süddeutschland) oder aber sehr "weiches" Wasser imNorden. jedes Waser hat eine andere Zusammensetzung. Im Ausland gibt sehr große Unterschiede. Unsere Magen sind nicht dafür gemacht, Wasser in den meisten Afrikanischen Ländern zu trinken., Es ist oft mit Bakterien zersetzt oder es riecht sehr chlorhaltig, wenn man versucht hat, es aufzubereiten. Je ärmer das Land, desto weniger haben sie Geld um ihr Wasser aufzubereiten, würde ich mal sagen. In den meisten Ländern nehmen Touristen und Auswanderer abgekochtes Wasser oder kohlesäurefreies Mineralwasser zum kochen und Zähneputzen

Leitungswasser in Deutschland unterliegt der Trinkwasserverordnung, also kannst Du davon ausgehen, dass das was von den Stadtwerken kommt in Ordnung ist. Was allerdings auf der "letzten Meile" passiert entzieht sich der Kontrolle der Stadtwerke. Solltest Du also in einem Altbau wohnen, können unter Umständen noch Bleirohre in Gebrauch sein. Das wird zum Glück zwar immer seltener, aber wenn der Verdacht besteht, wirst Du an einer Schwermetallanalyse des Leitungswassers nicht vorbei kommen. Im Extremfall können auch tote Stränge in der Hausinstallation bestehen (z.B. fehlender Seitenflügel wegen Bombenschaden), in solchen Strängen bilden sich sehr gerne Bakterien, da hier kaum Bewegung ins Wasser kommt. Also solltest Du in einem Altbau wohnen und den Verdacht haben, dass was mit dem Wasser nicht stimmt, würde ich eine entsprechende Analyse durchführen lassen. Wir haben unsere Analyse damals hier: http://www.luh-buerger.de/Schwermetall-Test.208.0.html durchführen lassen, leider mit dem Ergebniss, dass Bleirohre im Haus verbaut waren. In einem Neubau besteht eigentlich keine Gefahr, da hier mit Sicherheit keine Bleirohre genutzt werden und tote Stränge eigentlich auch nicht existieren sollten.

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