Die Tierhaut hat in der Regel dieselbe Farbe wie das Fell obendrüber. Ich habe in Filmen aus aller Welt Hunde in allen Farben gesehen.

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Krankheiten haben meistens in der Nacht ihr Hoch. Krisen bei Krankheiten treten oft nachts auf. Ob das daran liegt, dass der Körper sich beim ruhenden Menschen nicht auf anderes konzentrieren muss...keine Ahnung...

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Mama als Hausaufgabenhilfe wird von den Kindern im Allgemeinen schlecht angenommen, vielleicht auch, weil Mütter emotional beteiligt sind. Nachhilfe in der ein oder anderen Form entspannt Mutter und Kind. Ich selbst habe Nachhilfe gegeben und das immer wieder beobachtet und auch meine Kids haben - obwohl ich andere Kinder zum Erfolg bringen konnte - ungern von mir angenommen.

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Wurden Juden im Holocaust ermordert, vernichtet oder getötet? Welcher Begriff ist korrekt?

Vorab ein Hinweis: Mir will hier nicht den Holocaust verharmlosen oder relativieren oder gar verleugnen, sondern in der Auseinandersetzung damit einen Schlüsselbegriff klären.


In den vielen Artikeln zum Holocaust wird das Ereignis der Judenvernichtung zur NS-Zeit mal als Ermordung, mal als Tötung und mal als Vernichtung beschrieben, obwohl der richtige Begriff doch sehr wichtig ist für die treffende historische Einordnung.

Anlass für meine Frage ist das Kunstprojekt "Stolpersteine": Hier wurde meines Wissens bei jede bedachte Person auf dem Stein vor dem Todestdatum "ermordet" geschrieben, sofern sie belegbar in einem der Vernichtungslager zu Tode gekommen waren. Der Begriff "ermordet" wäre aber beispielsweise falsch, wenn die Person im Vernichtungslager durch einen tragischen Arbeitsunfall oder eine unheilbare Krankheit gestorben war. Bei den vielen Häftlingen wird es wohl einige solcher Fälle gegeben haben.

Wenn man also von den getöteten Juden als Gesamtgruppe spricht, müsste man korrekterweise sicher sein, dass die Mehrzahl durch Gewalteinwirkung sterben musste. Davon gehe ich aus, konnte aber keine Statistik dazu finden. So sind ja viele Hunderttausende Häflinge durch die Todesmärsche in den letzten Kriegsmonaten umgekommen. Deren Tod wurde offenbar in Kauf genommen, aber kann man auch hier von Mord sprechen?

Die meisten mussten vermutlich durch Vergasung sterben. Wenn wir unsere heutige Vorstellung von Mord zum Maßstab nehmen, sind die notwendigen Mordmerkmale laut §211 StGB: Mordlust, Befriedigung des Geschlechtstriebs, Habgier oder sonst niedrige Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder durch gemeingefährliche Mittel oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken.

Vielleicht passt Heimtücke am ehesten, aber eigentlich sind die Merkmale schwer anwendbar, weil die Täter ja nach Weisung des Staates gehandelt haben. Hier greift sicherlich der Bestand Völkermord (wenngleich er erst 1948 konkretisiert wurde). Der wiederum ist aber nur auf eine Opfergruppe anwendbar und nicht auf eine Einzelperson. Die Frage ist also, ob man von Mord an jeder einzelnen jüdischen Person sprechen muss, wenn sie (un)mittelbar durch nationalsozialistische Vorgänge starben.

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Ich schliesse mich zakabgamer an -es spielt keine Rolle, ob der Mensch im Vernichtungslager an TB, Unterernährung oder Erschöpfung gestorben ist -wäre er nicht in diesem zur Tötung erstellten Lager wie Vieh untergebracht worden, wäre das nicht passiert. Die Rationen waren bewusst zu klein gewählt, die Hygiene wurde bewusst ignoriert, Die Unterkünfte waren bewusst schlechte Baracken -Von daher gibt es kein deuteln und diskutieren -ist das alles für mich brutaler, gemeiner, billigender Mord.

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