Latein oder Chemie als Leistungskurs?

Hey Leute, ich habe diese Frage schon mal gestellt (siehe letzte Frage), aber dieses Mal habe ich mehr Eindrücke gesammelt:

Heute habe ich die erste Lateinarbeit geschrieben, die etwas anders war als sonst. Wir hatten nämlich zum ersten Mal einen Übersetzungsteil und einen Interpretationsteil gehabt, die 1 zu 1 gewichtet werden und wir haben mit einem Wörterbuch gearbeitet. Ich bekam zwar ein bisschen Panik, aber ich bekam alles in den Griff.

Nun ist das Ding, das mir das Übersetzen von lateinischen Texten viel Spaß macht und ich untersuche gerne deren historischen Zusammenhänge oder die Meinungen von antiken Philosophen. Den Interpretationsteil bekam ich relativ gut in den Griff in der Arbeit, aber er interessiert mich wiederum null. Würde ich mich dennoch irgendwie dafür motivieren können, könnte Latein insgesamt ein Fach sein, das meinen Abischnitt ziemlich weit nach oben ziehen könnte. Aber es wird im Leistungskurs auch reine Interpretationsklausuren geben...

Chemie wiederum finde ich interessanter und es bringt vermutlich auch beruflich mehr. Ich will mich da auf beruflicher Ebene jedoch nicht festlegen. Was meint ihr? In Latein hatte ich, seitdem ich es habe, durchgehend 'ne 1. In den einzelnen Chemiearbeiten habe ich gehabt folgende Noten: 1, 3-, 3+, 2-, 2. Dank meiner Unterrichtsnote war mein Schnitt aber immer besser als eine 2 und ich konnte letztendlich nachvollziehen, welche Fehler ich in den Arbeiten gemacht hatte.

Die dritte Option wäre auf Englisch als Leistungsfach zu verzichten, um sowohl Latein als auch Chemie als LF wählen zu können. Aber ich persönlich kann mir diese Option überhaupt nicht vorstellen.

Ich bedanke mich für Antworten schon mal im Vorfeld.

Schule, Chemie, Abitur, Latein, Oberstufe, Leistungskurs, Ausbildung und Studium
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