Meinung vom Fachmann: JA! Begründung: 180.000 Kredit kosten bei 4,5% Zins auf 10 Jahre fest (geringe Abweichung möglich) und 1% Tilgung monatlich 825 Euro. Mit KfW-Mitteln könnte man es noch etwas günstiger machen. Das Eigenkapital ist zwar nicht hoch, aber noch im Rahmen für betimmte Banken. Flexible Banken rechnen bei einem Ehepaar mit 1 Kind ca. 1.100 Euro Lebenshaltungskosten. Bei 2.648 Haushaltseinkommen ist also genug Überschuß übrig. Bei vielen unserer Banken ließe sich so eine Finanzierung problemlos darstellen. Es dürfen natürlich keine weiteren Belastungen für Autofinanzierungen, Ratenkredite o.ä. vorhanden sein, die den Überschuß auffressen. Allerdings sollte man sich bei einem unabhängigen Finanzierungsberater erkundigen, der viele Banken vergleichen kann und auch wertvolle Tips geben kann. Das kostet den Kunden nichts extra, denn der bekommt von der gefundenen Bank sein Geld. Ich z.B. würde zu einer höheren Tilgung raten und mir auch eine längere Zinsbindung von 15 Jahren überlegen.

...zur Antwort

Ein Ratenkredit nach §488 BGB kann sowohl von dem Kreditnehmer als auch vom Kreditgeber vorzeitig gekündigt werden. Daran sind allerdings verschiedene Bedingungen geknüpft. Als Kreditnehmer bietet sich einerseits die Möglichkeit, den Kredit bis zu 14 Tage nach Vertragsabschluss zu widerrufen. Dies ergibt sich aus den geltenden Widerrufsbestimmungen für Verbraucherverträge. Die Kreditsumme muss hierbei sofort zurückgezahlt werden. Danach kann er erst nach einer Frist von 6 Monaten den Kredit mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen. Die noch ausstehende Kreditsumme muss hierbei bis zum Ende der Kündigungsfrist vom Kreditnehmer zurückerstattet werden. Jedoch besteht für den Kreditnehmer kein Anspruch darauf, die Bearbeitungsgebühren zurückerstattet zu kommen, sondern es können sogar noch angemessene Gebühren für die Bearbeitung der Darlehenskündigung erhoben werden. D.h. Sie müssen das Auto verkaufen - am besten privat, denn der Händler wird deutlich weniger zahlen. Eventuell muß ein Mindererlös dann abgestottert werden.

...zur Antwort

Da die neue Grundschuld zusammen mit der bestehenden unter 60% des Verkehrswertes des Objektes liegt, dürfte es kein Problem sein. Sie lassen eine Grundschuld eintragen und die Person, die für Sie das Darlehen aufnimmt stellt sie dem Kreditinstitut als Sicherheit zur Verfügung. Natürlich muß diese Person vom Einkommen her in der Lage sein, den Kredit auch zu bedienen - aber das sollte ja eh klar sein ;)

...zur Antwort

Also wenn ich in dem Kommentar lese "Da noch kein Geschäftsbetrieb besteht ( soll ja in der Immobilie geschehen ), gibt es auch kein Einkommen" dann ist jede weitere Überlegung reine Zeitverschwendung. Ausserdem ist eine 100%-Finanzierung bei Wohniimmobilien zwar gut möglich, bei Gewerbeimmobilien aber unmöglich. 20% - 30% Eigenkapital sind nötig. Wenn man gar kein Eigenkapital hat, müsste man erstklassige andere Sicherheiten bringen, also z.b. eine werthaltige Immobilie oder ein Depot mit entsprechendem Guthaben, das man verpfänden kann. Zudem muß ein nachhaltiges Einkommen nachgewiiesen werden, d.h. man muß als Selbständiger über 2-3 Jahre gute Zahlen haben.

...zur Antwort

Keine Angst, ein Eintrag der Grundschuld erfolgt nur im Grundbuch, nicht jedoch bei der Schufa. Nur Vertragspartner der Schufa können Kredite dorthin melden und Vertragspartner können nur Banken, Telekommunikatiosnunternehmen, Versandhäuser o.ä. sein. Das Grundbuch hat nichts mit der Schufa zu tun und Grundschulden von Privat oder vom Arbeitgeber werden definitiv nicht an die Schufa gemeldet - das geht gar nicht.

...zur Antwort

Keine Angst, ein Eintrag der Grundschuld erfolgt nur im Grundbuch, nicht jedoch bei der Schufa. Nur Vertragspartner der Schufa können Kredite dorthin melden und Vertragspartner können nur Banken, Telekommunikatiosnunternehmen, Versandhäuser o.ä. sein.

...zur Antwort

Wenn man eine Immobilie kauft ist sehr häufig eine Grundschuld eingetragen. Grundschulden werden von der Bank eingetragen von welcher der Eigentümer ein Darlehen für die Finanzierung dieser Immobilie bekommen hat, da man selten solche Beträge aus der Portokasse zahlen kann :) Selbst wenn das Darlehen inzwischen komlett getilgt ist, bleibt die Grundschuld (GS) erst mal stehen, da sie nur gelöscht wird, wenn man einen Antrag beim Gtundbuchamt stellt. Warum lässt man eine GS stehen? Naja, es kann sein, daß man irgend wann mal wieder ein Darlehen benötigt. Meist bekommt man Darlehen am günstigsten, wenn man eine GS als Sicherheit gibt. Das Löschen und wieder neu eintragen einer GS ist jedoch viel teurer, als wenn man einer Bank eine bestehende GS gibt. Auf Fachchinesisch heißt das dann GS-Abtretung. Sie als Käufer einer Immobilie brauchen jedoch keine Angst haben: im notariellen Kaufvertrag steht immer drin, daß eine Immobilie "lastenfrei" übergeben werden muß. Sollte die vorhandene GS noch "valutieren", also ein Darlehen dahinter stehen, so würde das Zug um Zug gegen Zahlung Ihres Kaufpreises abgelöst werden. D.h. der Käufer bekommt sein Geld erst, nachdem Schulden abgezogen wurden. Sie könnten für Ihre Finanzierung diese Grundschuld übernehmen, also abtreten lassen. Oder sie wird einfach gelöscht.

...zur Antwort