Hi masterjoker,

Steinhuder-"Meer" ist tatsächlich die offizielle Bezeichnung des mit mit einer Fläche von 29,1 qkm größten Binnensees Niedersachsens und auch Norddeutschlands. Der "See " ist wie gesagt ein Binnensee und hat ausschließlich !!!! "Süß"-wasser. Der See hat sich nach Ende der letzten Eiszeit von ca. 14000 Jahren in einer großen Bodensenke gebildet und war damals flächenmäßig etwa dreimal so groß.

Es gibt keine "absolut" gesicherte Erkenntnis darüber, wann und wodurch dieses Binnensee die Bezeichnung "Steinhuder-Meer" erhalten hat. Darüber gehen die Auffassungen von Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Fachdisziplinen auseinander.

Im Vergleich mit anderen Binnengewässern mutet die Bezeichnung "Meer" doch maßlos übertrieben an, zumal die größte Wassertiefe bei lediglich 2,9 m Tiefe liegt.

Aber deine Frage ist ja bereits beantwortet. Es handelt sich um einen Süsswasser-binnensee.

Gruß hotteb

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Hallo onename,

ich hoffe, die eine oder andere Antwort, die hier bereits gegeben wurde veranlasst dich, darüber nachzudenken, ob deine Sichtweise wirklich so richtig ist und Bestand haben kann.

Dabei kommts natürlich darauf an, ob du dein Obst und Gemüse ausschließlich bei Aldi oder Lidl (und die anderen Discounter, die mir namentlich gerade nicht einfallen) kaufst. Dann könnte allerdings der Eindruck entstehen, dass deine Ansicht/Kenntnis insoweit zutreffend ist.

Allerdings ist, ungeachtet der flächendeckenden Ansiedlung dieser Discounter zum Glück deren Sortiment bzw. Angebot nicht "a l l e i n" für die Frage repräsentativ, ob bzw. wieviel Obst und Gemüse, das wir in Deutschland verzehren auch in Deutschland angebaut und geerntet wird.

Ich will hier absolut keine Attacke gegen Discounter wie Aldi, Lidl u.a. "reiten", a b e r !!! um einen Einblick darüber zu bekommen, wieviel Obst, Gemüse, und endlos weitere Grundnahrungsmittel/Lebensmittel in Deutschland produziert werden, müsstest du mal etwas anspruchsvollere Lebensmittel-Geschäfte (da gibts durchaus auch anspruchsvollere Supermärkte) aufsuchen. Zum Obst und Gemüsebereich würde ich dir vor allem mal einen regelmäßigen Bummel über Wochenmärkte in den Städten empfehlen. Da stehen meistens Anbieter die unmittelbar aus der Region kommen. Da kannst du noch einigermaßen "vertrauensvoll" kaufen und -darauf kommts an- anschließend verzehren.

Ein hervorzuhebendes Beispiel noch zum Grundnahrungsmittelbereich will ich nennen, und zwar Backwaren. Deutschland ist nachgewiesenermaßen "Weltmeister" in der Herstellung von Brot. Eine Vielzahl unterschiedlicher Brotsorten, wie du sie in Deutschland antriffst, findest du nirgendwo auf der Welt. Und da bleibts nicht allein bei der Vielfalt. Auch geschmacklich sind Backwaren (insbesondere Brote) aus Deutschland, einzigartig in Qualität und Geschmack und deshalb führend.

Im Kleidungsbereich gibts ebenfalls einige große Hersteller in Deutschland, wobei ich einräumen muss, dass ich den Bekleidungsmarkt auf die "Herstellerfrage nach deutschen Produkten" nicht so sonderlich gut kenne. Aber zu nennen Ist der Wattenscheider Produzent Klaus Steilmann (der ist deutscher Unternehmer, lässt jedoch überwiegend aus Kostengründen im Ausland fertigen) oder Gerry Weber (Damenbekleidung in gehobener Qualität und Preislage) und einige andere.

Das Thema Unterhaltungselektronik einschließlich Handy-Sparte ist ebenfalls ganz speziell zu sehen. Da kommt der überwiegende Teil aller Geräte zweifellos aus Asien. Da täuscht dich dein Eindruck also nicht.

Aber auch für diese Produkte gilt folgendes:

Einige große Hersteller, zumindest in der Sparte der Unterhaltungsgeräte kommen entwicklungstechnisch durchaus noch aus deutscher Konstruktion bekannter Marken. Nur lassen auch diese aus kostengründen mittlerweile überwiegend in Asien fertigen, weil dort die Lohn- und Lohnnebenkosten (und damit die Produktionskosten deutlich geringer sind (dafür der Profit um so größer ist).

Deshalb findest du auf fast allen technischen Geräten den Aufdruck "Made in China", Taiwan, Korea, Japan oder wo du auch immer willst.

Leider geht in der Automobilindustrie der Trend in dieselbe Richtung. Du brauchst nur über die Straße zu gehen, um zu sehen, dass der Anteil der deutschen Autokonstruktionen sehr hoch ist. Die Namen wie Audi, VW, BMW, Daimler-Benz, Ford-Deutschland, Opel-Deutschland, Porsche und noch enige ganz individuelle Edelschmieden wie Wiessmann u. weitere, sind Beweis dafür, dass die Automobilindustrie und damit die Herstellerqualität deutscher Autos ungebrochen ist, was sich am weltweiten Umsatz ausdrück.

Wer in den USA etwas auf sich hält, bzw. -wie man so sagt- es geschafft hat, fährt Porsche, Mercedes, Audi und BMW, und zwar bevorzugt vor den amerikanischen Modellen.

Aber auch die deutschen Automobilhersteller lagern ihre Produktion immer stärker ins Ausland aus und zwar aus den oben schon genannten Gründen, bei den -vor allem- Lohn-Kosten zu sparen und bei den Profiten zuzulegen.

Ich hoffe, du denkst mal drüber nach und korrigierst deinen Eindruck ein wenig.

Gruß hotteb

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Hallo henni707,

speziell für Porto Colom kann ich dir die Frage nicht zuverlässig beantworten.

Würde mich aber wundern, wenn nicht.

Mallorca hat in den zurückliegenden 10-15 Jahren einen enormen Boom bei den Touristen mit ausgeprägtem Interesse an "anspruchsvollen" Radtouren erlebt.

Mittlerweile finden zwischen März und Oktober eines jeden Jahres zahlreiche "challenges" im semiprofessionellen Teilnehmerbereich statt. Also schon Inselrundfahrten oder auch Ortsspektakel in Form von Rundfahrten auf Stadtkursen.

Wir waren in den zurückliegenden 8 Jahren 5 mal auf Malle und haben in verschiedenen Touristenzentren gewohnt. Da war die Auswahl - auch an Rennmaschinen, Mountainbikes und Trackingrädern - zum Teil gehobener Bauart, durchaus schon als groß zu bezeichnen.

Solltet ihr in der Hauptsaison da sein, kann es sowieso passieren, dass du -trotz relativ großem Angebot- vor Ort nichts bekommst und deshalb in einen Nachbarort ausweichen musst, weil die Nachfrage einfach enorm groß ist.

Viel Erfolg bei der Suche und noch mehr Spaß auf Malle (immer noch eine meiner Lieblingsinseln und Lieblingsorte überhaupt, was daran liegt, dass wir fast jeden Quadratkilometer der Insel bei unseren zahlreichen Aufenthalten kennen gelernt haben.

hotteb

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Hallo alexPettyfer,

danke für die Anerkennung/Auszeichnung. Freue mich, wenn dir die Antwort gefallen und vielleciht etwas weiter geholfen hat.

Viele Grüße hotteb

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Hallo girl281,

ist es dein Erstwerk??? Deine Unsicherheit würde ich nur verstehen, wenn es das wäre.

Aber -wenigstens kurz- zu deiner Frage:

Ich will keinen Beitrag ins Phrasenschwein werfen, aber : "Es kommt darauf an", und zwar kommts wirklich auf den Inhalt deiner Story an.

Wenn ich an die Romane "Der Pate" denke und an alle dort genannten Protagonisten, muss ich sagen, dass es ein absoluter Schwachpunkt gewesen wäre, wenn die Story und die Umgebung der handelnden Personen nicht auch mit Ortsnamen wie Palermo, San Luca, Corleone (und viele andere) , sowie weiterer Beschreibung - auch- der landschaftlichen Gegebenheiten/Charakteristika verknüpft worden wäre.

Ohne auch nur ansatzweise zu wissen, welche Figuren deine Protagonisten verkörpern und welche Inhalte den Stoff bestimmen, kann man dir nicht klarer antworten.

Gruß hotteb

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Hallo heiko 91,

aus Kostengründen, d.h. mit Rücksicht auf euer Budget von -ich vermute für beide Personen- 1000 €, ist die Nebensaison (Oktober) natürlich schon ok. Da ist durchaus was zu kriegen.

Allerdings müsst ihr euch darüber im klaren sein, dass ihr da auch Abstriche machen müsst, insbesondere ist bei 1000 € für 2 Personen kein wirklicher "L u x u s" möglich.

Mein Vorschlag zielt eindeutig auf Mallorca. Auf Malle gibts zumindest in traumhafter Weise Ziele/Orte, an denen deine bevorzugtesten Wünsche, erfüllbar sind.

Als Ort käme auf Malle "S o l l e r" oder !!! "P o r t ' d' S o l l e r (ich weiss nicht, inwieweit dir das geläufig ist, gesprochen "Sojer", wie immer bei "doppel ll" - genau wie bei "Majorca"), o d e r !!! "V a l d e m o s s a" o d e r !!!! "P o l l e n c a" bzw. "P o r t ' d e P o l l e n c a". Soller und Valldemossa befinden sich an der Westküste der Insel und erfüllen insoweit deine wesentlichsten Wünsche, nämlich das Gebirge die "Serra de Tramuntane" im Rücken der genannten Orte liegend (mit Höhen zwischen 1.400 und über 1.800 m ü.M.).

Wir waren schon mehrfach da, es ist eine traumhafte Gegend, die Berge und Täler sogar zum wandern geeignet. Es gibt überraschend zahme und zutrauliche "Wildtiere" zu beobachten, z.B. Bergziegen, Murmeltiere etc.. Die Orte sind im Oktober trotz Nebensaison, nicht mehr überfüllt. Die genannten Orte sind wirklich schön, einfach schön, und zwar wegen ihrer Lage und der Beschaffenheit der Orte. Es gibt genug abwechselungsreiche Gastronomie. Das tolle an S o l l e r bzw. Port' de Soller und Valldemossa ist, dass man von dort mit einer "historischen Eisenbahn" über 100 Jahare alt, bis in die Inselhauptstadt Palma de Mallorca fahren kann. Ein wirklich unterhaltsames und "witziges" Erlebnis und zugleich eine einen ganzen Tag füllende Unternehmung. einfach toll. Dieser Zug ist der "Rote Blitz", unter diesem Namen findest du ihn auch bei GOOGLE. Da wirst du schon sehen, dass es sich lohnt und wie schön es dort ist.

Pollenca bzw. Port' de Pollenca befindet sich an der Nordwest-Spitze der Insel. Tolle Lage ebenfalls mit Gebirge im Rücken der Orte.

Eine absolut "grandiose" Besonderheit ist in der Nähe von Pollenca zu finden. Ein Ort, den die Natur nicht schöner hätte schaffen können, das "Cap de Formentor", die absolute Nordspitze der Insel. Von Pollenca aus gehts ca. 15 km Richtung "Cap de Formentor" und dann noch einmal die letzten 12 km eine traumhafte serpentinenartige Straße zum "Cap d F". Landschaftlich absolute Extraklasse. Und natürlich kann man von Pollenca aus -allerdings am besten mit einem preiswerten Leihwagen- es verkehren aber auch Linienbusse, ebenfalls in die Hauptstadt, nach Palma de Mallorca.

Wäre bedauerlich, wenn ich euch diesen ganzen ausführlichen Kram schreibe, und ihr kennt es bereits. Aber wenn ihr es noch nicht kennt, wäre ein wunderschöner Urlaub garantiert.

Ihr könntet es natürlich auch alles etwas näher an Palma heran haben, aber eben nicht zu dem Preis, der in euer Budget passt. Da käme der relativ berühmte Nobelort Andratx bzw. Port de Andratx, ebenso Santa Ponca, Paguera und weitere Orte infrage.

Die liegenn auch alle näher an der Hauptstadt Palma, sind aber allesamt teurer als die oben genannten Orte, und zwar ist Andratx der mit Abstand teuerste Ort in der Region.

Noch ein Hinweis auch auf die Gefahr, dass ihr das alles wisst und euch tot lacht. Das jeweilige "Port' de" zum Ortsnamen Soller oder Pollenca oder Andratx macht jeweils deutlich, dass es sich dabei um Teile der Orte Soller, Pollenca oder Andratx handelt. Es sind dann die Orts-Teile, die ein Stück von den etwas vom Meer entfernteren Orten die jeweiligen "Hafenorte" - "Port'" steht für "Hafen".

Ich habe diese Empfehlungen jetzt schon etwas ausführlicher dargestellt, weil ich persönlich wirklich von der zum Teil einmaligen Schönheit der Orte und des Umlandes, einschließlich des Gebirges und der schönen grünen Täler so überzeugt bin.

Deshalb will ich jetzt nicht noch weitere Urlaubsziele aufzeigen.

Gruß und viel Spaß bei der Urlaubs-planung und natürlich im Urlaub

hotteb

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Hallo loush,

ich selbst war einmal im Frühjahr (Mai) und einmal im Hochsommer in Wien.

Meiner Meinung nach ist das Frühjahr die schönste Zeit für einen Wien-Aufenthalt. Allerdings nicht unbedingt gleich Ende März oder gar im bekanntermaßen wechselhaften Monat April sondern besser im Mai. Die Monate März und April sind häufig sehr unbeständig und -vor allem- zu kalt, um insbesondere auch die super schönen Parks (vom Volksgarten, Wienerwald (damit ist nicht der "halbe Hahn" gemeint), die Donau-Insel, der Nationalpark Donau-Auen, bis zum Tierpark Schönbrunn, und diese Aufzählung ist nur ein winziger Bruchteil der vornehmlich naturspezifischen Schönheiten. Es gibt mindestens ein Dutzend weiterer Naturschönheiten.

Wenn man -wie wir- im Mai dort ist, hat man realistische Chancen auf sehr angenehmes Wetter mit Temperaturen, die durchaus bis zu 24/25 Grad klettern und einem alle Möglichkeiten für Außenaktivitäten bieten.

Dazu zählt natürlich auch ein Besuch des PRATER sowie der Vielzahl !!! der SCHLÖSSER mit ihren ebenfalls wunderschönen Parkanlagen (allerdings muss man für sich entscheiden, ob einem diese extravaganten "angelegten / stylischen Gärten" oder doch eher die von natürlichem Wuchs und der naturbelassenen Schönheit der sonstigen Parkanlagen), besser gefallen. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Eine Aufzählung der besonderen Sehenswürdigkeiten ist ziemlich sinnlos. Davon gibt es weit über 200 echte Besonderheiten und zwar von den besagten Naturschönheiten bis hin zu besonderen architektonischen Prachtbauten aus allen Bauepochen, ich erwähne nur die Wiener Hofburg, den Stephansdom, Schloss Schönbrunn oder gar den Ortsteil "Grinzing" (Heurige).

Ich kann dir empfehlen, dir die nahezu vollständige Liste an Sehenswürdigkeiten bei GOOGLE (Wikipedia - "Sehenswürdigkeiten Wien") anzusehen. Wenn du dich da informierst, bleibt eigentlich keine Frage mehr offen und du bist wirklich optimal informiert.

Und wie oben gesagt, als Reisezeit ist der Monat Mai (auch der Juni) aber besser nicht früher die schönste Zeit, weil zu einem früheren Zeitpunkt die Natur noch nicht den Blütestatus erreicht hat wie im Mai. Und vor Ort ist es ja auch angenehmer, bei schönen Temperaturen dort zu sein, die es erlauben, abends mal in einem der vieieielen Heurigen Lokalen draußen zu sitzen und einen schönen Wein zu trinken.

Gruß und einen tollen Wien-Aufenthalt.

Übrigens, mir gings auch lange so.......!!! Alle Welt redet, wenns um europäische Hauptstädte geht, immer von Rom, Paris, London usw, usw. Relativ selten kommt die Sprache bei den meisten Leuten auf Wien. Und dieser Zustand an -ich sag mal- mangelndem Bekanntheitsgrad kann meiner Meinung nach nur daran liegen, dass zumindest überwiegend junge Leute meinen, in den oben genannten Städten mehr Highlife und spektakulärere Events erleben zu können. Dabei gerät Wien -völlig zu Unrecht- sehr stark in den Hintergrund.

Mit jedem, den ich kenne, der mal da war bin ich einig, dass Wien eine von spektakulären architektonischen aber auch naturspezifischen Besonderheiten/Sehenswürdigkeiten geradezu ein absolut hohen Maßstab -auch im Vergleich mit den anderen europäischen Hauptstädten zu bieten hat und mit jeder anderen Hauptstadt mithalten kann. Hinzu kommt noch die Besonderheit der "Athmosphäre" Wiens, die sozusagen "allgegenwärtig" eine gewisse Entspanntheit und einen tollen "gemütlichen Charme", nicht zu verwechseln mit "konservativer Langeweile" zu bieten hat und damit einen Vorteil gegen die eher hektische und unpersönliche Athmosphäre der anderen europäischen Hauptstädte besitzt.

Gruß hotteb

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Hallo alexPettyfer, hier noch mal hotteb.

Es empfiehlt sich auch eine komplette Inselrundfahrt, allerdings am besten gebucht. Das hat zwar den Nachteil, dass man sich an den Gruppenrhythmus halten muss, demgegenüber aber auch den Vorteil, dass man buchstäblich alles sieht, was sehenswert ist und nachher -individuell- bestimmte Ziele noch einmal persönlich ansteuern kann, soweit man das für lohnenswert hält.

Eine der interessantesten -ebenfalls gebuchten- Touren haben wir in Kolymbia (Reiseagentur "bei Georg" an der "Eukalyptusallee") gebucht. Überhaupt bietet diese Agentur die komplettesten Touren zu den fairsten (nicht unbedingt billigsten) aber verhältnismäßig besten Touren an. Dort haben wir unsere eindrucksvollste Tour gebucht und natürlich auch unternommen. Diese führte mit dem Bus von Kolymbia (Abholung am Hotel) nach RHODOS-STADT: Von dort im Hafen auf eine Fähre und eine ca. 2stündige Fahrt durch/über die Ägäis zur INSEL SIMY (oder Simi/Symi - schreibt jeder wie er will). Diese Insel ist auch ein Erlebnis. Die ganze Tour dorthin ist ne Ganztagestour. D.h. man wird ca. 7:00 Uhr am Hotel abgeholt und ist abends um 20:00 Uhr zurück. Eine wunderschöne und erlebnisreiche Tour. In der Ägäys wurde unsere Fähre sogar von einem Schwarm DELFINE begleitet. Ein tolles Feeling.

Natürlich ist alles Geschmacksache und somit subjektiv zu beurteilen. Insgesamt ist die OSTKÜSTE mit den Orten LINDOS; FALIRAKI; KALLITHEA; ARCHANGELOS; CHARAKI; AFANTOU, diejenige mit den schöneren Orten und Badebuchten. Aber es gibt auch einige schöne versteckte Buchten an der Westküste, aber nicht so viele und die sind dann sehr abgelegen.

Auch hat man an der Westküste (vor allem im Norden) schon mal etwas Fluglärm "auszuhalten", weil der Flughafen an der NORDWESTSPITZE der Insel direkt bei der Stadt KREMASTI liegt.

Mehr im SÜDWESTEN ist der Ort EMBONAS; BEKANNT für den WEINANBEU, die HONIGERZEUGUNG (super leckerer Pinienhonig) und in der Umgebung gelegenen STRAUSSENFARMEN.

Gesehen haben sollte man auch einmal die SÜDSPITZE der Insel, also PRASONISI. An der südlichsten Landzunge kann man (je nach Wetterlage/Windverhältnissen) ein seltenes Naturschauspiel bewundern. Dort treffen nämlich das ÄGÄISCHE MEER UND DER WESTLICHE TEIL DES MITTELMEERES AUFEINANDER: Je nach Windverhältnisses kann man -ähnlich wie in SKAGEN (NORDSPITZE DÄNEMARKS) DAS ZUSAMMENPRALLEN DER MEERESBRANDUNGEN DER BEIDEN MEERE (IN SKAGEN/DÄNEMARK DIE NORDSEE UND DIE OSTSEE) SEHEN:

Schließlich noch eine tolle TAGESREISE VON RHODOS-STADT nach MARMARIS (TÜRKEI)!!!!

Absolute Spitzenklasse und unbedingt in der Agentur "bei Georg" buchen (Grüßt bitte schön von -ach ne, richtige Namen will ich hier lieber nicht rein schreiben) Aber der Typ, nämlich der GEORG selbst ist so ein super Typ. Bei dem haben wir abends beim Nachhauseweg noch immer ein Glas Rotwein als Absacker getrunken. Einfach genial.

Viele Grüße und einen super Urlaub auf Rhodos.

hotteb Ich wills jetzt mal dabei belassen, könnte aber noch seitenlange Reiseberichte schreiben, nicht nur über Rhodos, auch über Kreta, Sardinien, Korsika, die Balearen.

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Hallo alexPettyfer,

war schon 2 x auf Rhodos und würde durchaus -nach längerer Zeit- mal wieder hin fahren. Nach längerer Zeit, weil ich, wenn ich reise, die Abwechselung liebe. Also, natürlich kommt's auch ein wenig auf die Reisezeit an.

Wie in jedem Touristengebiet gibts auf Rhodos Inselrundfahrten. Da muss man aber schon ein wenig hingucken, weil unterschiedliche Anbieter/Veranstalter zu unterschiedlichen Preisen "unterschiedliche" Leistungen anbieten. D.h., der günstigste ist nicht unbedingt der empfehlenswerteste.

Wenn ich noch wüsste, an / in welchem Ort ihr wohnt, könnte ich etwas konkrete Empfehlungen aussprechen.

Wir haben beide Male in Kolymbia (Ostküste) gewohnt und waren jeweils 3 Wochen vor Ort. Und selbst als die 3 Wochen um waren, wären wir gerne noch geblieben. Einerseits, weil natürlich ab Ende Mai bis Oktober überhaupt nur traumhaftes Wetter herrscht -allerdings im Juli und August für uns Mitteleuropäer etwas zu heiß.

Zu heiß, bedeutet aber nicht, dass man es nicht aushalten kann. Lediglich die persönlichen Unternehmungen (Aktivitäten) leiden ein wenig unter der Hitze.

Im einzelnen folgendes: Wir haben uns überhaupt kein Auto gemietet. Vielmehr haben wir Motorroller (400 ccm) gemietet. Die kosten nur halb so viel wie Leihwagen und bei dem Traumwetter macht es irre Spaß, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Außerdem haben wir (als Paar) uns jeder einen Roller geliehen und haben damit doppelten Spaß gehabt, zu dem Preis, den ansonsten ein Leihwaren gekostet hätte. Der nächstgrößere Nachbarort von unserem Ort (Kolymbia) ist Faliraki. War für uns gut zu erreichen und bot halt etwas Abwechselung in Sachen Gastronomie, als immer nur am eigenen (selben) Ort zu bleiben.

Absolutes Muss ist ein Ganztagesaufenthalt in Rhodos-Stadt (Inselhauptstadt). Die Stadt ist eigentlich eine einzige große Sehenswürdigkeit. Angefangen beim Großmeisterpalast (während der türkischen Herrschaft auf Rhodos von den Türken erbaut), übrigens unmittelbar in der Altstadt gelegen über die Geschäfts-/Shoppingstraßen der Altstadt, in der es weitere, architektonisch sehr sehenswerte Kirchen und mondäne Gebäude (Spielcasino, direkt am Hafen) u.a., die alte Stadtmauer, der Hafen (mit seinen Relikten des Weltwunders "Koloss von Rhodos". selbst usw,usw. Also Rhodos - Stadt ist schon toll. Wir waren beim ersten Aufenthalt (allerdings in 3 Wochen hat man auch Zeit dazu) 3x dort und auch beim zweiten Aufenthalt noch 2x. Am Hafen, leider getrennt durch eine Straße, gibts dutzende von Straßencafes, Restaurants, die sich unmittelbar aneinanderreihen. Ein zweites absolutes Muss ist in der Tat die Stadt LINDOS; die älteste antike Stadt auf Rhodos. Dort ist eine noch in Teilen erhaltene Akropolis zu bewundern, die mit Mitteln der EU schon seit vielen Jahren restauriert wird. Ein wunderschöner Ort dieses LINDOS. Diese wirklich altertümliche Stadt hat auch nen sehr schönen Altstadtkern mit tollen Cafes und Restaurants, teilweise auf Dachterassen, von denen man einen tollen Blick über die Stadt hat, natürlich auch von der Akropolis. Auf die Akropolis kann man, vom Ortskern aus, auf Eseln zur Akropolis rauf reiten. Ein ebenso witziges wie schönes Erlebnis und -vor allem- nicht so schweißtreibend wie der Fußweg da rauf. Von oben ein unvergleichlicher Ausblick. In der Hauptsaison ist LINDOS allerdings zwischen 10 Uhr Vormittag bis ca. 16 Uhr Nachmittag so voll, dass man kaum noch durch die engen Gassen kommt. Man sollte also keine gebuchte Bustour dorthin machen, sondern individuell mit eigenem Fahrzeug oder Linienbus hin fahren um möglichst schon um ca. halb 9 -spätestens- da zu sein (also vor dem großen Rummel).

Ein echter Geheimtipp ist der kleine beschauliche Badeort CHARAKI (gesprochen Haraki). Wunderschöne Badebucht und überhaupt nicht überfüllt, ferner schöne Cafes an der Strandpromenade. Wenn man übrigens selbst motorisiert ist, kann man eine sehr schöne Strecke durch's Inselinnere von Charaki über Masari nach Malona und weiter nach ARCHANGELO fahren.

Nördlich von LINDOS ist der Ort ARCHANGELOS, ebenfalls ein sehr alter Ort mit einer sehr schönen "griechisch orthodoxen Kirche". Etwas außerhalb die Badebucht "Stegna".

Weiteres absolutes Muss sind die KALLITHEA-THERMEN IM ORT KALLITHEA: Hier badeten im Mittelalter die Großfürsten und diese Therme ist mit riesigem Aufwand bis zum heutigen Tag permanent restauriert und so in einem wunderschönen Zustand erhalten bzw. wieder hergestellt worden.

Im Inselinneren, zwischen AFANTOU auf einer Landstraße über Psinthos nach PETALOUDES; erreicht man das sogenannte Schmetterlingstal, ein waldreiches Tal in dem man immer ca. Mitte Juni ein Naturschauspiel beobachten kann. Zwischen Mitte und Ende Juni schlüpfen dort in diesem "SCHMETTERLINGSTAL" jedes Jahr weit über eine Million schwarz/gelber Schmetterlinge, die es nur in diesem Tal gibt.

Ich muss meine Hinweise noch mit einem zweiten Text ergänzen.

Gruß hotteb

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Hallo xxLiLKira,

also, der Handelsfachwirt ist eine "Aufstiegsfortbildung" im kaufmännischen Bereich, die man berufsbegleitend, d.h. neben seiner hauptberuflichen kaufmännischen Tätigkeit, machen kann und mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer abgeschlossen wird. Sie kann auch als Vollzeit-Fortbildung durchgeführt werden. Je nach dem, ob sie nun berufsbegleitend -also neben der hauptberuflichen Tätigkeit- oder als Vollzeit-Fortbildung bewältigt wird, dauert diese Fortbildung zwischen 3 und 24 Monate. Hat man diese Qualifikation erworben (d.h. die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen), hat man die Fähigkeiten erworben, in Einzel- oder Großhandelsunternehmen, Fachmärkten, Warenhäusern oder auch Vertragshändlern (diese Aufzählung ist nicht !!! abschließend) auf der "mittleren" Führungsebene verantwortungsvolle Positionen zu besetzen. In gewisser Weise ist diese Fortbildungsqualifizierung mit der Meisterprüfung im Handwerk zu vergleichen (allerdings nicht identisch). Voraussetzung für diese Fortbildungsqualifizierung ist mindestens ein Realschulabschluss und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung zum Groß- oder Einzelhandelskaufmann.

Der Betriebswirt dagegen ist ein berufsqualifizierender akademischer Studienabschluss, der den erfolgreichen Abschluss eines betriebswirtschaftlichen Studiums an einer Fachhochschule oder einer wissenschaftlichen Hochschule voraussetzt. Voraussetzung für das Studium der Betriebswirtschaftslehre an einer Fachhochschule (mit Bachelor-Abschluss) ist entweder die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Voraussetzung für das betriebswirtschaftliche Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule (mit Master-Abschluss) ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Auch hier kann man, bevor man das Studium beginnt, eine kaufmännische Berufsausbildung machen. Das könnte, wenn man unmittelbar nach Abschluss der allgemeinbildenden Schulqualifikation entweder keine Lust zum Studium hat oder keinen geeigneten Studienplatz findet, durchaus eine sinnvolle Beschäftigung vor dem Studium sein. Denn im Studium selbst gibt es auch Praktika bzw. Praxissemester. In denen wiederum könntest du von einer vorher abgeschlossenen Berufsausbildung durchaus profitieren.

Ich hoffe, du kannst mit meinen Hinweisen etwas anfangen.

Gruß hotteb

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Hallo Anonym4444, ich habe im Freundeskreis einige Lehrer, die verschiedene Fremdsprachen lehren (u.a. Englisch, Französisch und Italienisch und zwar in der gymnasialen Oberstufe SII.

Nun kann man sicher "unterstellen", dass Lehrer -in ihrem Fach- manchmal etwas überzogene Anforderungen/Ansprüche haben.

Allerdings sind wir ja -wie oben gesagt- befreundet und insoweit ist das, was ich von diesen höre, keine offizielle Lehrermeinung sondern eine Einschätzung, die sie mir in schon häufiger geführten, persönlichen Gesprächen erläutert haben.

Nach deren Auffassung kann man davon ausgehen, dass man von Grundkenntnissen einer Fremdsprache dann ausgehen kann, wenn man nicht !!! "n u r" !!! Vokabeln, losgelöst von speziellen Inhalten, kennt, das heisst, lesen, verstehen, sprechen, schreiben kann. Vielmehr muss man -wenn man denkt über Grundkenntnisse zu verfügen- eine Fremdsprache über das Vokabular in einem Umfang von ca. 5000 Wörtern (ohne nachschlagen zu müssen) verfügen u n d !!! eben nicht !!! nur das Vokabular verstehen s o n d e r n darüber hinaus !!! -s e l b s t ä n d i g, d.h. ohne !!! fremde Hilfe bzw. Zuhilfenahme eines Sprachführers, beliebige, mittelschwere Texte, z.B. Zeitungsartikel, Bücher (nicht unbedingt schwierige Fachliteratur) s i n n e n t n e h m e n d flüssig lesen und verstehen können. Darüber hinaus sollte man -ebenfalls selbständig und ohne Hilfe- einfachere Texte flüssig und unter Berücksichtigung einwandfreier grammatikalischer Regeln, f r e i !!! formulieren und problemlos zu Papier bringen können. Selbst wenn die hier beschriebenen Kenntnisse vorliegen, ist man ja von der "guten" geschweige denn "perfekten" Beherrschung einer Fremdsprache n o c h w e i t !!! entfernt. Aber abgestuft kann man dann halt von Grundkenntnissen sprechen.

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen denken, über Grundkenntnisse einer Fremdsprache zu verfügen, sind aber kaum in der Lage, in einem Lokal Speisen und Getränke zu bestellen, an einer Tankstelle nach dem Weg zu fragen, einem fremden Passanten Auskünfte zu geben oder letztlich -wie oben ausgeführt- Zeitungsartikel oder "normale" Unterhaltungsliteratur flüssig u n d s i n n e n t n e h m e n d !!! zu lesen. Häufig werden in Stellenausschreibungen mindestens Grundkenntnisse einer fremden Sprache verlangt. Das deutet ja eindeutig darauf hin, dass die jeweilige Fremdsprache im Job benötigt wird, und zwar mindestens in der Qualität, auch mal ein Telefonat -unvorbereitet und ohne Schwierigkeiten- anzunehmen und mit einem Anrufer zumindest die grundlegenden Absprachen treffen oder Auskünfte geben zu können. Ich habe viel und lange im Personalwesen gearbeitet. Leider habe ich dabei häufig die Erfahrung gemacht, dass Bewerber -trotz des Anforderungsprofils m i n d e s t e n s von Grundkenntnissen einer Fremdsprache- dann im Vorstellungsgespräch da saßen und darauf verwiesen, das "berühmt/berüchtigte S c h u l e n g l i s c h" ), nicht !!! selten vor 20 oder mehr Jahren erworben und leider nicht !!! gepflegt, zu beherrschen. Schon beim Versuch, einfache Sätze oder "nachgestellte Inhalte" eines Standardtelefonats, z.B. nur zur Vereinbarung eines Termins oder ähnliches, zu verstehen oder -in ganzen Sätzen zu sprechen, scheiterten solche Bewerber sehr häufig. Damit will ich deutlich machen, dass eine nicht weiter gepflegte Fremdsprache auf dem Niveau von Schulkenntnissen, nicht dem Anspruch von Grundkenntnissen entspricht.

Ich bin sicher, dass es dazu unterschiedliche Auffassungen gibt. Aber wenn man die sogenannten "Grundkenntnisse" einer Fremdsprache im Beruf einsetzen muss, kommt man nur mit dem von mir beschriebenen Niveau klar. Darunter, also nur mit der Kenntnis eines geringen Umfangs von Vokabular, handelt es sich meines Erachtens -und da stehe ich im Einklang mit einer Reihe von Sprachlehrern- nicht um "Grundkenntnisse" einer Fremdsprache.

Gruß hotteb

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