Antisemitismus - Wie lange schauen wir noch zu?

Wie dieser Artikel zeigt wird direkt gegen Juden gehetzt. Und was tun die Behörden? Sie lassen solche Demos zu: https://wien.orf.at/stories/3256630/

Aus meiner Sicht sind die behördlichen Strukturen durchtränkt von narzistischem Verhalten. Auf der einen Seite hält man die moralischen Werte "Antisemitismus hat keinen Platz" hoch aber auf der anderen Seite gibt man diesen sogar "einen Platz" in unserer Demokratie.

Ein Beispiel welches auf Narzismus hinweist, steht hier:
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/entsetzen-ueber-gewalttat-an-uni-hamburg/

Hier lautet es: Auch gegen das Opfer, so die Polizei in einer Pressemitteilung kurz nach der Tat, werde ermittelt.

Folgendes spricht hier für Totalversagen eines narzistischen Gefüges im Bereich unserer Behörden:

  • Auf der einen Seite werden unter dem Demokratieargument Agressoren reingelassen, damit es auf der anderen Seite mal kracht. >> Ablenkung vom inneren Dilemma.
  • Das Versagen des eigenen Staatsapparates wird juristischen Aktionismus kaschiert
  • Die Polizei/Justiz geht hier nach dem Prinzip "Teile und Herrsche" vor wodurch man dann als der Gerechte in Erscheinung treten kann.

Aus meiner Sicht sollte man Interessengruppen im Internet bilden, die gezielt Ausschau halten nach legalen Anti-Israel Demonstrationen. Wenn sich hierbei offensichtlich Antisemitismus zeigt (siehe Beispiel oben), gleich direkt die Behörden selbst welche diese zugelassen haben in die Mangel nehmen und einen Verfassungsschutz (z.b.) mit in's Spiel bringen.

Vorwürfe die man gegen die Behörden/Justiz/Akademien erheben sollte:

  • Verdachtes zur Mitwisserschaft
  • Beihilfe zur Volksverhetzung
  • Bewilligung von Demonstrationen welche gegen das Verbotsgesetz verstossen etc.

Man muss die Heiligtümer unseres narzistischen Staates bzw. dessen autoritären Strukturen direkt in Verdacht bringen uns zu verhökern.

Man muss allerdings aufpassen, denn in einem solchen Fall könnte eine Gegenreaktion nicht nur sehr hinterhältig sein (wie eben dieser obige Artikel anzeigt) sondern auch Richtung Vernichtung gehen.

Die Strategie --> "Sammelklagen und Tiktok-Taktik":

Wir sind leider nicht sehr viele, aber wenn man sich im Internet organisiert und Sammelklagen einreicht gegen

  • Behörden
  • Akademien
  • öffentlich rechtliche Medien
  • Polizei/Justitz
  • Bundesrepublik

und dies dann auch wirksam mittels Influencer in den Medien verteilen. So kann man mitunter erreichen, dass innerhalb der genannten Strukturen die richtigen Personen sich durchsetzen können. Solange diese nicht an der Macht sind, spielt man nur den Spaltern welche in diesen Strukturen sitzen in die Hände. Vielleicht kann man auch Leute dafür gewinnen, welche im Bereich eines DÖW arbeiten und sich mit den juristischen Möglichkeiten hier besser auskennen. Wie kann man juristisch gegen Behörden, Akademien, Justiz hier vorgehen?

Wie lange wollen wir noch zuschauen? Das narzistische Gefüge unserer demokratischen Behörden will Israel und unser Judentum umbringen und nebenbei auch noch als scheinheiliger Sieger hervorgehen. >> We are sorry, but that's democracy << sozusagen.

Ein schönes Wochenende
(und Hoffnung dass dieses auch in Zukunft noch öfters geben wird)

Antisemitismus, Israel
Hat die Aufarbeitung der eigenen familiären Vergangenheit überhaupt einen Sinn?

Ich möchte hier eine Frage direkt an Juden bzw. Jüdinnen stellen. Eine Frage die mich schon seit ein paar Wochen beschäftigt.

Aufgrund der derzeitigen weltpolitischen Lage habe ich mich mit dem Thema Antisemitismus beschäftigt. Und ich muss ehrlich sein; Vieles habe ich davon so gar nicht gewusst. Vor allem die Wucht und Umfang der Gehässigkeit hat mich ziemlich überrascht. Da drängte sich bei mir natürlich die Frage auf: "Gab es Täter in der eigenen Familie"... Bei der Größe des Judenhasses wäre es eigentlich sehr wahrscheinlich.

Doch wenn ich diverse Bücher lese über Antisemitismus, dann hört man auch immer ein gewisse Tendenz hervor, die darauf hindeutet, dass alle irgendwie Schuld seinen, also es gibt da keine Flucht bzw. Ausrede. Alle seien es irgendwie gewesen.

Deshalb meine Frage: Hat es überhaupt einen Sinn die eigene fam. Vergangenheit aufzuarbeiten?

Denn egal was dabei rauskommt, es wird ja sowieso neg. betrachtet werden.

Ich sehe drei Möglichkeiten, welche herauskommen könnten:

1. Möglichkeit: Es gab nichts in der Familie.
In einem solchen Fall würden viele Juden sagen: "Typische Antwort eines Leugners"

2. Möglichkeit: Es gab tatsächlich einen Täter in der Familie
In einem solchem Fall würden viele Juden sagen: "Ok, der will sich da jetzt die Schuld bei mir reinwaschen"

3. Möglichkeit: Es gab tatsächlich Menschen die versucht hatten etwas dagegen zu tun.
In einem solchem Fall würden viele Juden sagen: "Typische Antwort eines Leugners. Plötzlich wollen alle einen Oskar Schindler in der Familie gehabt haben"

Diese drei Typen von Antworten sah ich immer wieder durchschimmern, wenn ich Youtube-Videos bzw. Bücher über Antisemitismus gelesen habe.

Deshalb nochmals die Frage: Hat das überhaupt einen Sinn, das ganze aufzuarbeiten? Die Antwort wird ja sowieso immer gegen einen gewendet. Wozu also?

Mit freundlichen Grüßen,

Schule, Antisemitismus, Judentum, Antijudaismus
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