Schon mal überlegt, dass es nur eine Wahrheit geben kann; gäbe es mehrere, ist sie ja beliebig. Und das haben Religionen nun mal ansich. Wer begreift, dass Wahrheit nicht einer Religion gehören kann, ist nicht auf eine Theologie angewiesen. Was meine ich damit? Die Wahrheit, dass es z.B. Leben gibt, muss ich nicht aus einer uralten Schrift begreifen. Wenn die aber behauptet, Leben gibt es nur, weil es in ihr geschrieben steht, ist der Versuch zu unternehmen, ob das stimmt. Man legt das Buch weg (egal wie es sich nennt, Bhagavad Ghita, Bibel, Koran - egal. und voila, man kann die Wahrheit unmittelbar begreifen: So ein Buch ist nicht notwendig, um die Wahrheit, dass es Leben gibt, darzulegen. Mit Gott ist es nicht anders (falls es ihn gibt).. Auch nicht mit allen Inhalten, die angeben, sie seien Wahrheit, Sind es Wahrheiten, sind sie auch unabhängig vom Glauben. Oder nicht?

...zur Antwort

Alle Punkte, die aufführst sind nicht von der Hand zu weisen!

Ich denke aber nicht, dass Menschen vor 100 Jahren die Zeit langsamer erlebten. Da waren sie mitten im 1. Weltkrieg. Keine schöne Zeit. Und solche wird in der Regel subjektiv als leidverlängernd empfunden, wohingegen die selbe Zeit, z.B. heutzutage, eher als vergnügungsverkürzend erlebt wird.

Die Lebenserwartung ist in einer feudalen Wohlstandsgesellschaft durchaus auch lange mit Zufriedenheit zu genießen. Man sollte aber bedenken, dass das Sterben, u.U. schwer krank, auch lang gezogen verlaufen kann. Früher starb man mit einer Krankheit schneller, zu der wohl auch das reine Alter gehört, denn außer Knoblauch gabs kaum lebensverlängernde Heilmittel.

Noch früher ( vielleicht im Mittelalter) gings noch schneller vorbei mit dem Leben, das in der Form des "Überlebenskampfes" heutzutage nicht zu vergleichen ist. Sozialsysteme hatten je nach Millieu kaum Ressourcen für ein würdiges Ausklingen lassen des Lebens.

Man siechte wohl nicht selten im eigenen Scheiß und Seuch sein Leben aus. Denn die, die einen u.U. wie im heutigen Sinn pflegen hätten können, mussten selbst täglich mehr als die Hälfte des Tages um ihr Brot arbeiten/kämpfen. Auch in Herrschaftshäusern war der soziale Gedanke der Fürsorge eher nicht vorhanden.

Ich denke, der Preis für unseren Wohlstand zahlen die Umwelt und die Ärmeren der Welt. Denn wir in den wirtschaftlich reichen Ländern sind im Vergleich zu den gegenwärtig Ärmsten weit mehr entfernt, als die Adligen und reichen Geschäftsleute damals. Ganz einfach aus dem Grund, weil es den Ärmsten heute genauso schlecht geht wie dem niederen Volk der Vergangenheit, wir in Deutschland aber im Gegensatz zu den reichen Adligen selbst als Sozialhilfeempfänger feudaler leben! Findest du nicht?

...zur Antwort

Wenn du damit artikulieren möchtest, dass man Gewalt in jeder Form missbilligen sollte, dann ist selbstverständlich eine gewalttätige Auseinandersetzung jeglicher Art zu verurteilen. Um ganz ehrlich zu sein, sollte man alle Konflikte der Welt von allen Seiten betrachten. Man stellt sich aus bekannten Gründen gern und anerkannt auf die Seite seines Freundes, auch wenn der nicht grundsätzlich rechtmäßig handelt. Aus Gründen des Verwandtschaftsverhältnisses ist es legal, auch bei Ungerechtigkeiten der Angehörigen nicht gegen sie agieren zu müssen.

Hierin ist die Beziehung immer noch ein "Mitgegangen-Mitgefangen". Im Grunde wird hierin tatsächlich nicht objektiv und gerecht geurteilt und gehandelt.

Um die Sache aber auch von einer weitläufigeren Sicht zu betrachten - dann ist die Frage doch relevant, warum die Palästinenser nicht den Krieg von Putin kritisieren, denn er tut doch das, was sie in ihrem Gebiet auch erfahren? Was antwortest du?*

Es ist für mich und viele andere kein Zwiespalt, jede Art der aggressiven Gewalt abzulehnen. Friedfertigkeit endet aber da, wo meine Friedfertigkeit als Schwäche ausgelegt wird.

Ein Igel wird niemals einen Fuchs angreifen. Er setzt seine "Waffen" ausschließlich zur Verteidigung ein. Wer möchte ihn als nicht friedfertig bezeichnen? Der Fuchs beklagt sich mitunter darüber, dass der Igel heucheln würde, wenn er sich an den Stacheln blutende Schnauzen holt. Ist dem so? Oder möchte der Fuchs nur, dass der Igel nicht das Recht hat, sich so zu verteidigen?

Es kommt allerdings nicht selten vor, dass sich zwei Füchse, Hyänen, Wölfe, Löwen usw. angreifen. Dann hätte jeder gern, dass der andere ein Schäfchen ist, das nicht mal Stacheln besitzen sollte!

Der Fuchs kann niemals friedfertig im Sinne von gewaltfrei ohne Not sein!

Ich möchte keinem Menschen Friedfertigkeitswillen absprechen. Aber viele verstehen die Kausalität nicht.

Um Friedfertigkeit und Gerechtigkeit aber wirklich zu verwirklichen ist eine ehrliche Sicht auf sich selbst vonnöten. Die Frage, warum bist du in der einen Sache für den und in der selben Sache anderen gegenüber widersprüchlich, sollte sich jeder selbst aussetzen.

*Wie ist deine Antwort zu der von mir oben?

...zur Antwort

Empathie bedeutet ja auch, Mitgefühl für den anderen zu haben. Wenn der andere leidet, also eine Art Gefühl dafür zu haben, dass es mir damit auch schlecht geht bin ich in seiner Lage!

Empathie bedeutet aber auch, die Gefühlswelt und den Lebenswillen anderer, einschließelich Tieren, zu respektieren, sie nicht zu übergehen. Quasi eine gemeinsame "Gefühlswelt" anzuerkennen!

Das Gegenteil bzw. die Abwesenheit von Empathie ist einerseits in gewisser Weise der Egoismus, der nur sich selbst in den Mittelpunkt allen Bestrebens des Einzelnen stellt. Jemandem ist es egal, ob der andere auch Gefühle hat oder ob er durch das eigene Handeln Nachteile bekommt. Ein Mensch mit Empathie sieht im anderen z.B. immer auch sich selbst im Standpunktwechsel und erkennt dabei, dass er sich ja in diesen "Ausblick" selbst schaden würde. (was du nicht willst was man dir tu ..., oder auch: Was ich nicht erleiden möchte, füge ich auch niemandem anderen zu, bzw. was ich vom anderen hinsichtlich Respekt und Rücksicht wünsche, gewähre ich anderen etc.)

Eine Gesellschaft kann ohne Empathie funktionieren, wenn es klar definierte Gesetze und rigorose Konsequenzen bei Nichteinhaltung gibt! Hier muss die Regelung "Was du nicht willst .. und die weiteren Prinzipien wie von mir dargelegt nicht durch Einsicht, Mitgefühl und aus eigenem Antrieb folgen, sondern durch Bestimmungen. Dies ist auf vielen Gebieten schon üblich. Als Beispiel: Wer Empathie für andere hat, fährt freiwillig langsam und vorsichtig, um andere nicht zu gefährden, vor allem, wenn Kinder unterwegs sind. Für solche Menschen ist Empathie und Voraussicht der Leitfaden ihres Handelns. Leider nicht für alle. Und für die, ausschließlich für diese rücksichtslosen Egoisten, sind Verbote und Gebote gemacht!

Ähnliches gilt für Solidarität. Gemeinschaftsdenken, Tierwohl oder ökologisches Verhalten (wie kann jemand behaupten, er liebe seine Kinder/Enkel, wenn er so selbstbezogen lebt, dass er ihre zukünftige Umwelt dermaßen in Mitleidenschaft zieht, dass sie mehr darunter leiden, als der Egoist gegenwärtig?). Aprops Mitleidenschaft: Hier steckt das Mit-leiden drin. Bedeutet: Die Untaten des Verursachers erzeugen vielleicht nicht bei ihm unmittelbares Leiden, sondern andere leiden später darunter mit! Ein intelligenter, nachdenklicher Mensch "sieht" diese Zusammenhänge. Wenn er empathisch ist, mutet er nichts den anderen (auch Tieren, Umwelt, nächste Generation)zu, was er in der Lage ist, ihnen anzutun. Einem Egoisten ist das egal. Er hat oder verdrängt seine Empathie für andere!!

Wie wenig der Mensch in Allgemeinen empathisch für die Belange der aufgezählten anderen ist, zeigt sich in der Tatsache, dass immer noch viel Leid erzeugt wird auf vielen Eben; bzw. wie viele Gesetze, Regelungen, Verordnungen, Verbote usw. notwendig sind, weil viele eben keine Rücksicht und Empathie aufbringen können oder wollen!

...zur Antwort

Kann zwei Bedeutungen haben.

  • Einmal in der Zeit der Rentenbeitragszahlung, wenn sie nicht kontinuierlich geleistet wurde, zählen diese Ausfallzeiten nicht zur Rentenberechnung.
  • Rentenlücke ist die Differenz der tatsächlichen Renteauszahlung und den davor erhaltenen Lohn. Wenn du z.B. 2000 Euro netto verdient hast und im Rentenalter nur 1300 Euro Rente erhältst ist die Rentenlücke also 700 Euro. Willst du die stopfen, ausgleichen, damit du auch 2000 Eure netto Rente bekommst, kannst du dich privat zusätzlich versichern. Du musst also einen Rentenvertrag abschließen, der dir bei Eintritt in die Rente monatlich über 700 Euro dazu ausbezahlt. Von allen Rentenbezügen werden aber Steuern fällig.
...zur Antwort

Zunächst wird dir wahrscheinlich eine Kur und/oder eine längere Genesungszeit (Krankschreibung) angeboten werden. Denn Burnout ist eigentlich eine zeitlich begrenzte psychische Einschränkung. Du bist noch sehr jung und es ist wichtig, zuerst mal eine Reha anzusetzen, in der du wieder zu Kräften kommst! Wichtig bei Krankheiten ist nicht die frühzeitige Berentung, sondern die Wiederherstellung der Arbeitskraft, also der Gesundheit. Eine Frührente in deinem Alter bliebe ja dein ganzes Leben lang relativ niedrig, und der Übergang ins reguläre Rentenalter u.U. noch niedriger! Die zuständigen Stellen, Ärzte und Ämter können dich diesbezüglich beraten.

...zur Antwort

Ich möchte hierzu eine Antwort geben, die ausführlicher dargelegt ist:

Die Hochtechnologie dürfte ja der Beweis sein, dass auch sie neugierig sind, was möglich ist. Ohne ihrem Interesse an den "Geheimnissen" des Universums wären sie ja nicht dazu gekommen. Ich denke eher, dass sie uns wiederum als Bereicherung ihres Empiriums zunächst mal dazu verwenden würden, etwas für sie Nützliches, Gewinnbringendes zu genererieren. Vielleicht so ähnlich wie die Kolonisationen von Afrika, Asien und Amerika, deren Ureinwohner und Bodenschätze ja auch auch ausgebeutet wurden. Aber nur, wenn sie eben die selbe Meinung ihres Status`als überlegene und deshalb zu Eigenrecht anmassende Art verstehen.

Oder sie sind schon in einer ganz anderen Ebene der Evolution angelangt. In der die geistige Entwicklung weit mehr in der Einsicht des Ganzen angekommen ist. Sie würden die Gesetze der Natur/des Universums besser kennen, von denen auch sie nun mal geprägt und von Grund auf abhängig sind. Sie würden die Gesetze von Ursache und Wirkung wesentlich intensiver in ihren Intellekt integriert haben. Deshalb auf Vernichtung nicht erpocht sein werden, weil dies "Tat" wiederum ihr geistiges (psychisches) Kontinuum durcheinander bringen würde.

Aber wer weiß. Ich würde erstmal mit all meiner Kompetenz darlegen, dass wir Menschen ebenso Lebewesen sind, die sich geistiger Entwicklung erfreuen, wie sie selbst. Aber das hätten sie wohl selbst schon erkannt. Ich denke auch, dass sie sich mehr fragen, warum sie uns eigentlich umbringen sollten, als wir eine Antwort darauf zu geben gedenken. Denn alle unsere Begründungen dürften ihnen schon lang als "Urrelikt" ihrer eigenen Progression nahe liegen. So, wie wir eben aufgrund ethisch/moralisch/geistiger Einsicht auch Tiere achten, obwohl es uns ein Leichtes wäre, sie zu vernichten! Die können/müssen ja auf deine Frage auch nicht antworten. Es ist einzig und allein unsere Entscheidung. Im Falle der außerirdische ihre! Dass viele Menschen hinsichtlich Güte, Respekt, und Achtung vor Tieren diese nur aus egoistischen Gründen töten, liegt an deren Überbewertung des narzistischen Egos, dass zur Zeit noch die Menschheit durchziehen muss.

Mir ist klar, dass diese Menschen meine Begründung u.U. überhaupt nicht verstehen, andere schon.

Was denkst du?

...zur Antwort

Ja, hab ich gemacht. Es war eine Art Analyse meiner Ängste, in deren Verlauf ich ihnen quasi von Verdrängung zu Bewusstsein gegenüber stand. Ängste wirken hemmend in gewisser Weise nur, wenn man sie nicht anschaut (verdrängt, ausweicht) und ihnen mit Mut nicht die Macht nimmt, zu "wirken"! Es spricht aber nichts dagegen, sich seinen Ängsten auch zu zweit zu stellen. Es sollte eine Stütze sein, nicht ein Waffenbruder (du musst im Grunde allein deiner Angst gegenüber treten) aber ein Therapeut oder Freund sind da ungefähr wie ein Partner einer Frau bei der Geburt. Niemand nimmt ihr diesen Vorgang ab. Aber sie wird gestärkt, damit sie allein damit zurecht kommt. ;-)

...zur Antwort

Kirchensteuer ist Pflicht, wenn man Mirglied einer Kirche ist. Quasi Mitgliedsbeitrag!

Aber auch einige kirchliche Institutionen verlangen Mitglied einer Kirche zu sein, wenn man da einen Arbeitsvertrag möchte. Diakonie, Caritas z.B.

In der Bibel steht nichts von Kirchensteuer und jeder kann trotzdem glauben oder nicht. Die Kirche ist eine "weltliche" Organisation, die eben auch nur mit Finanzen läuft. Sie behauptet von sich, im Auftrag von Jesus und Gott zu "arbeiten". So wie jede Religion gewissermaßen eine Gebühr dafür verlangt, erlöst zu werden oder in den Himmel zu kommen, erhebt die Kirche Gebühren für die Kontrolle oder Bereitstellung von Pflichten dafür. Was heißt das? Ohne Kirchensteuer gibt es keine Unterstützung im Glauben. Das wird so gerechtfertigt, dass jeder Glaube außerhalb der christlichen Lehre ein Aberglaube ist. Auch die Religion erhebt eine Gebühr, die man aufbringen muss, damit man das bekommt, was verheißen wurde: Ewiges Leben, Erlösung, und was weißgott noch alles. Die Gebühr hier ist der Glaube. Das heißt, wer nicht glaubt hat die Pflicht, die Anforderung nicht erfüllt, die Eintrittskarte nicht gelöst ...also kein Anrecht auf das alles.

Wie gerechtfertigt deine Frage diesbezüglich ist hab ich ein wenig tiefergehend beantwortet. In der Bibel steht weder was von Kirchengebühren in Form von Finanzen noch von "Berechtigungsnachweis" für Verheißungen was ja eigentlich die Pflicht zu glauben ist, um in ihren Genuss zu kommen. Man kann die Bibel auch als Anleitung für bestimmte soziale, psychologische und geistige Belange für den Menschen verstehen. Das ist umsonst. Und man tut dabei nichts was den weisen Inhalten der Bibel zuwider handelt. ;-)

...zur Antwort

Ja, denn du erinnerst dich manchmal auch an Träume, die als "Film" von dir selbst produziert wurden. Sowohl die Realität, als auch eine ausgedachte, vorgestellte Vision kann im Gehirn angespeichert werden. Der Trugschluss dabei ist, dass viele Menschen deshalb glauben, weil ich z.B. einen Baum als Erinnerung gespeichert hab, und der ja real, ist auch eine Vorstellung real, denn beide sind ja im Gehirn vorhanden. Vor allem der religiöse Glaube, aber auch Aberglaube (worin gibt es da einen Unterschied?) funktioniert so.

Sowohl wirklich erfahrene Eindrücke (hören, sehen, riechen, schmecken, tasten) als auch Vorstellungen, Einbildungen, Gedankenkonstrukte, Illusionen - allesamt entstehen und befinden sie sich nur Im Gehirn - kannst du als Erinnerung auch dort speichern. Während du als - um ein Beispiel zu nennen - auf der Gitare spielst, kannst ihren Klang, ihre Haptik und ihre Gestalt wahrnehmen. Gehst du von ihr fort, erinnerst du dich noch an Klang, Aussehen und ihre Form. Aber sie ist außerhalb deines unmittelbaren Wahrnehmungsfeldes.

Du kannst sie jedoch jederzeit wieder neu anfassen, hören und sehen.

Bei Vorstellungen ist das nicht der Fall. Und trotzdem glauben und schwören viele, auch ihre inneren Bilder seien Realilität: ( Dämonen, Engel, Jenseits. Einhörner, Fabelgestalten usw. Die Ängste, z.B. vor bösen Geistern sind wirklich in sich fürchtenden Menschen real. Die Angst ist nicht eingebildet. Aber der Urheber der Angst! Das kann ein böser Geist sein, Teufel, Hexen usw. Manche verwechseln jetzt Ursache und Wirkung. Sie meinen, auch weil es von Fachleuten bestätigt wird, wenn die Angst real ist, muss auch ein böser Geist real sein.

Das menschliche Gehirn ist ein dermassen vielfältiges "Organ" und seine Möglichkeiten erstrecken sich eben auch darauf, sich etwas selbst zu erzeugen, von dem man glaubt, es sei wirklich. Alles, was im Gehirn ist, ist sozusagen die Software. Schaltet man den Strom ab (Lebensende) und zerlegt den Speicher (Gehirn, ist auch die Software dahin. Manche glauben, alles, was der Mensch an Erinnerungen hat, ist die Seele und lebt irgendwo weiter. Das Absurde an diesem Glauben ist wohl die Überlegung, dann müssten ja auch alle Vorstellungen von Dämonen, Drachen, Bösen Geistern usw. mit in den Himmel gelangen. Aber wer weiß da schon Genaues? Ganz klare Antwort. Jeder, der sich Vorstellungen darüber machen kann. ;-)

...zur Antwort

Ich denke, heutzutage sind digitale Bilder und sogar Filme/Videos nahe an der Realität zu erzeugen. Was du möglichwerweise wahrnimmst, ist die leichte Verfälschung der Farben von analogen Werken, wenn sie abfotografiert werden. Fotografien von ihnen sind somit nicht meht 100 % Original, was Farbnuancen angeht. Wobei digital erzeugte "Abzüge" direkt aus dem PC nicht den Weg der Lichteinflüsse und -verfälschungen ausgesetzt sind.

Schaust du analoge Gemälde Original an sind die darauf enthaltenen Farben trotzdem facettenreicher, als digitale. Denn digitale Abzüge auf Papier unterliegen wiederum auch den Farben des Druckers. Hierin ist zwar auch eine hohe Zahl von Farbmischungen möglich, aber eben durch die eingestellte Frequenz, welche Farbe zum Mischen verwendet wird (im Grunde sind es Pixel, die dem Drucker befehlen, welche Farbe er mischen muss) begrenzt.

Vielleicht liegt es auch einfach an den digitalen Möglichkeiten, Kontraste und extreme Farbtrennungen konkreter als wie mit Künstlerfarben darzustellen. Ob es einen tatsächlichen Unterschied der Farbwirkung in der von dir dargelegten subjektiven Wahrnehmung gibt, ließe sich wohl am Besten klären, wenn sowohl der Künstler, als auch der Drucker die exakt selben Farben verwendet.

Vergleichst du aber analoges Original und ein digitales Bild auf dem Bildschirm, ist klar, dass dadurch nie der selbe Farbeindruck entsteht.

Ein weiterer Aspekt könnte die Dreidimensionalität des analogen, mit Ölfarben erzeugtes Gemäldes sein. Sie tragen ja ein wenig auf, sind nie konkret flach, das Bild weist, wenn auch gering, Berge und Täler der Farbschicht auf. Dabei wird Licht durch die Reflektion gebrochen, minimale Schatten im Auge mitinterperetiert etc.

Einem Druckbild fehlen diese Unebenheiten.

Was aber am Wahrscheinlichsten ist, ist die Tatsache, dass der künstlerische Kreator eben vowiegend auf "lichte" Farben digitale zurückgreift, also solche mit realiv vielen Blauanteilen, denn das Tageslicht, weißes Licht, weist sehr viele Blauanteile auf. Und dann wirkt es kühl.

Ich denke aber, dass beim Ausdruck ohne großen Aufwand so ein kühl erscheinendes Bild leicht durch Verstärkung der gelb, rot, orange Nuancen im gesamten Farbspektrum ein wärmes erzeugt werden kann. ;-)

...zur Antwort

Für Herbst ist eine Serie auf amazon Prime angekündigt Schau mal hier: https://www.moviepilot.de/news/der-herr-der-ringe-alles-was-wir-zur-amazon-serie-bereits-wissen-1107347

...zur Antwort
...zur Antwort

Das musst du dir und der Welt jeden Tag beweisen. Nicht, indem du weitere Tests machst und vorlegst, sondern mit klugen Entscheidungen, Handlungen und Denkweisen.

Es gibt so genannte spezielle Formen des Autismus. Servants (so nennt man sie) haben eine Inselbegabung, sind also auf einem umrissenen Gebiet normalintelligenten Menschen weit überlegen. Manche fahren z.B. durch eine neue Stadt und merken sich die Umgebung, so dass sie jedes Haus, jedes Fenster, jeden Vorhang dahinter, ob die Fenster beklebt waren, ob Blumentöpfe auf dem Simsen standen usw. danach ziemlich konkret aus dem Gedächtnis malen können.

Trotzdem sind sie u.U. nicht in der Lage, sich die Schuhe zu binden oder eine Pizza in der Mikrowelle zu erhitzen. Oft nennt man auch Menschen, die sehr viel über ein Thema wissen Fachidioten, gern wird ein etwas zerstreuter Professor als Klischee dafür genommen. Auch der ist in lebenspraktischen Dingen eben mehr Idiot, als Genie.

Allgemeine Intelligenztests sagen z.B. nichts aus über die Empathiekompetenz eines Menschen, über Gefühle wie Symphathie, Mitgefühl oder Güte und Gemüt.

Viele andere Kompetenzen sind wohl in der Lebensführung mehr von Bedeutung, als ein hoher IQ. Allerdings ist ein unterdurchschnittlicher wohl auch darin kaum von Nachteil, denn "Dummheit" legt oft gar keinen Wert auf typische menschliche Sensibilität im Hinblick von Kommunikation, Verständnis, Gemeinschaftssinn und Impulskontrolle. Wobei wiederum diese Eigenschaften nicht unbedingt fehlen bei "geistig" eher einfach gestrickten Menschen. Dies zu unterscheiden ist die Fähigkeit und Aufgabe von Intelligenz, die mehr in Richtung "Weisheit" definiert werden sollte/kann. ;-)

...zur Antwort

In ihm sitzen über 700 repräsentativ gewählte Vertretes jedes Staates, die zusammen die Europäische Union bilden. Zusammen sind sie eine Art Große Gemeinschaft, die auch gemeinschaftliche Ziel und Interessen hat. Wie in jeder Gruppe gibt es auch da einige Meinungen, die egoistischer sind, als andere. Auch da möchten ein paar mehr Vorteile haben, als andere. Aber deshalb müssen sie sich einigen, damit alle die Gruppe als positiv erleben können. Aber wie in Gruppen üblich, ist der eine oder andere nie vollkommen zufrieden mit Entscheidungen. Es gibt aber auch Staaten, die noch nicht oder nicht mehr dazu gehören. Mit denen sollten auch Abmachungen und Vereinbarungen gemacht werden, damit wiederum die "Externen" und die "Internen" nicht als Feinde oder Gegner agieren. Allerdings haben solche "Außenseiter" nicht den Rückhalt und die relativen Vorteile der Großen vereinten Gemeinschaft.

...zur Antwort

Nein. Es gibt das Beichtgeheimnis. Das ist aus dem Grund ein ehernes Gesetz, weil wenn ein Beichtvater eine Beichte bei der Polizei anzeigt, niemand mehr Vertrauen zur Beichte haben würde. Eine Beichte ist quasi nur ein Eingeständnis Gott gegenüber. Und der informiert auch nicht die Polizei. Was in diesem Zusammenhang aufgedeckt werden muss, ist, dass die Beichte eine Befreiung von der Schuld in der "Seele" des Menschen" bewirken soll. Sie erlöst aber nicht von der Schuld des Mordes. Und wenn es dem Beichter wirklich ernst ist mit Reue, dann dürfte er ja auch nicht vor der Polizei und vor dem Gesetz seine Schuld verschweigen.

Hier kann man sehen, wie verschroben und heuchlerisch eigentlich eine kirchliche Beichte sein kann. Denn der Schuldige möchte zwar Absolution von einer "Göttlichen Instanz". Er hat aber seinen Mord in einer banalen weltlichen Gesetzesordnung begangen. Wie anmaßend mag so eine Beichte ohne gleichzeitiges Geständnis bei der Polizei sein, wenn sie eigentlich darauf abzielt, nur der Buße/Strafe zu entgehen: Die Polizei soll nichts erfahren und Gott wird mir verzeihen. Na prima. Selbstbezogener und sozialfeindlicher geht es nicht mehr, oder? Sollte es Gott geben wird er wohl nicht gegen eine weltliche Gesetzesordnung sein. Denn sie ist nicht im Widerspruch zu dem, was er selbst als verwerflich gebietet.

Hier besteht das Missverständnis des Glaubens überhaupt. Die "göttliche Ordnung" setzt die weltliche nicht außer Kraft. Sollte jemand gläubig sein, kann er nicht darauf bestehen, die weltliche nur sekundär zu betrachten (manche Religionen tun das trotzdem, welch eine Ignoranz!) Im Grunde ist die Beichte eine von zwei Zugeständnissen. Einmal die der Schuld (vor dem Gesetz) und andererseits das Zugeständnis der Schuld, nicht nur weltliche Gesetze gebrochen zu haben. Daraus wird doch eindeutig klar: Eine Beichte ist nur komplett und ehrlich motiviert, wenn beide judikative Instanzen darüber informiert werden! ;-)

...zur Antwort

Ja, das ist Ignoranz. Im Extremfall steht auf einem Grabstein:" Er hatte Vorfahrt", was aber dem darunter Liegenden nichts nützt!

Auch Fußgänger haben Verkehrsregeln zu beachten, eben einmal das Vesichern, dass kein Autofahrer einfach durchrast. Und andererseits mitzuteilen, dass man die Strasse queren möchte, z.B. durch Hand heben. Auch sollte so lange gewartet werden, bis der Autofahrer signalisiert, dass er anhält; das kann durch Bremsen erfolgen. Erst dann richten sich alle Verkehrsteilnehmer nach Vorschriften!

Was mir auch noch auffällt ist das sture Bestehen auf die Vorfahrt als Fußgänger. Mitunter laufen ein paar im Abstand von 10- 20 Metern über die Strasse. Dabei müssen u.U. zig Autos bremsen und wieder anfahren. Was das Energie kostet!! Ist es Fußgängern nicht zuzumuten, auch mal zu warten, bis eine Hand voll von ihnen queren wollen? Ist es! Dabei wird den Autofahrern ja nicht die Pflicht genommen, Fußgängern Vortritt zu lassen. Jeder Teilnehmer am Strassenverkehr muss sich Partnerschaftlich verhalten, nicht egoistisch einiges falsch zu verstehen.

An deiner Frage und meinen anderen Darlegungen kann man die egozentrische Selbsteinscätzung der Menschen gut ablesen. Ihre fehlende Voraussicht, ihre Unterschätzung der Gefahr bei gleichzeitiger Überschätzung ihres Status` als Vorfahrtsberechtigten und natürlich ihrer Gedankenlosigkeit. Denn Im Grunde ist das, was ich schreibe, ja keine Verschwörungstheorie oder streng geheim. Das gehört zum Allgemeinwissen und zu den Attributen des mündigen Bürgers.

Tja, aber die Dummheit einerseits und die proportional dazu stattfindende sture "Ich- zuerst-Mentalität" .... ;-)

...zur Antwort

Das sind schon echte Aufnahmen. Jedes Jahr kommen über 8 Millionen Tonnen Plastik ins Meer dazu. Die Menge auf den Fotos ist deshalb so groß, weil das ja Plastik der letzten 50 Jahre ist. Es ist kein Fake oder Panikmache.

Genauso erschreckend ist die Zunahme von Satelliten im All (bislang 2400) und 6300 Tonnen sonstiger Müll! Reste von Raketen, Raumkapseln, Satelliten usw.

Man kann anhand dieser Zahlen ja erkennen, wie es mit Müllvermeidung bislang gehalten wurde. Erwähnt hab ich dabei noch gar nicht den Atommüll aus Atomanlagen, der äußerst gefährlich ist wegen seiner Strahlung. Bislang hat man noch kein endgültig sicheren "Schrottplatz" dafür gefunden, Zur Zeit liegen tausende Fässer in alten Stollen. Wieviel schon auf dem Meersesgrund liegt ist nicht bekannt, aber man hat schon etliche gefunden. Atommüll braucht noch viel länger als Plastik bis er "abgebaut" und unschädlich ist.

Ich denke, viele unterschätzen das Ausmaß unserer Leichtsinnigkeit und Dummheit gewaltig! ;-)

...zur Antwort