Das im vorherigen Beitrag angesprochene Volumen geht in die richtige Richtung. Der genaue Grund für die Verwendung von weniger Wasser für mehr Eier bei gleicher Garstufe ist folgender: der Eierkocher besitzt oben ja ein kleines Loch, durch das Wasserdampf entweichen kann. Ist das gesamte Wasser verdampft, erhitzt sich die Heizplatte über einen elektronisch oder per Bimetall-Streifen eingestellten Wert, wodurch sich der Eierkocher abschaltet und ein Signal von sich gibt. Der Unterschied zwischen 1 Ei und 5 Eiern liegt in der Eioberfläche, die insgesamt gesehen bei 5 natürlich größer ist. Während dem Kochen kondensiert an der zunächst kalten Eioberfläche teilweise der Wasserdampf und fließt als Wasser zurück in die Heizschale. Der Anteil an Wasserdampf welcher kondensiert, ist umso größer, je größer die vorhandene Eioberfläche. Das heißt, bei 1 Ei entweicht das Wasser durch das Loch schneller als bei 5 Eiern, denn bei 5 steht mehr Oberfläche zum Kondensieren zur Verfügung, mehr Wasser fließt während dem Kochen zurück in die Schale. Deshalb muss bei 1 Ei am Anfang mehr Wasser vorhanden sein, als bei 5 Eiern.

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Ich habe zwar schon eine Antwort als Kommentar zu einer bestehenden Antwort eines anderen Users gegeben, aber hier nochmal alles zusammengefasst. Sorry.

Eine Kerze brennt nur dauerhaft, weil der Docht sich ständig mit flüssigem Wachs vollsaugt und dieses durch die Hitze der Flamme verdampft. Gasförmiges Wachs ist brennbar und hält somit die Kerzenflamme am Leben.

Wenn die Kerze ausgeblasen wird, glüht der Docht meistens noch nach. Diese Hitze reicht aus, um Wachs weiter verdampfen zu lassen, aber eben nicht mehr um es zu entzünden. Dieses Wachsgas verursacht dann den Geruch.

Kann man auch relativ leicht ausprobieren: Kerze anzünden und warten, bis etwas Wachs geschmolzen ist. Dann ein Streichholz mit dem "Holzende" in Wachs tauchen und anschließend über die Flamme halten (mit etwas Abstand, sodass sich das Holz nicht entzündet) Nach einiger Zeit, beginnt es stark zu rauchen und der bekannte Geruch macht sich breit.

Grüße

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Ich hoffe, dass alles so stimmt, wie ich es berechnet habe. Keine Gewähr.

Um die Aufgaben lösen zu können, brauchst du erstmal die maximal mögliche Verzögerung "a" (ich gehe in der Aufgabe davon aus, dass jede Bremsung eine Vollbremsung ist)

Berechnung von a:

Du kennst den Faktor, welcher beschreibt, wann das Fahrzeug zu rutschen beginnt, nämlich f(gl)= 0,5

Damit kannst du ausrechnen, wie hoch die maximal übertragbare Kraft der Straße ist, bei der die Reifen noch Haftung haben und nicht rutschen. Das geht folgendermaßen:

Kraft, bei der Beschleunigung einer Masse --> F(Beschl)=m*a

Kraft, die Straße maximal übertragen kann --> F(Straße)= f(gl)F(G) = f(gl)m*g

Da wir "a" errechnen wollen, setzen wir die beiden Formeln gleich, kürzen, stellen um und erhalten: a = f(gl)* g
mit g = 9,81 m/s² ergibt sich a = 4,91 m/s²

Konntest du soweit folgen?

Weiter gehts: Es ist gefragt, welche Geschwindigkeit der Wagen nach 2 s hat, wenn er von 90km/h abgebremst wurde.

v(1) = 90 km/h = 25 m/s

v(2) = ?

Formel: v(2) = v(1) - a*t(1) = 25m/s - 4,91m/s² * 2s

v(2) = 15,18m/s = 54,65km/h

Das mit dem zurückgelegten Weg solltest du mit den bekannten Angaben selbst herausfinden können. Soll ja nicht zu einfach sein.

Der zweite Aufgabenteil funktioniert eigentlich genauso, mit dem Unterschied, dass du hier eine Geschwindigkeitdifferenz von 40km/h hast. 90 km/h ist dann hierbei wieder deine v(1) und 50km/h v(2). Du musst also nur die Formel nach t auflösen.

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