Meines Wissens gibt es dafür keine Ausbildung. Die zwei Hauptvoraussetzungen um Radiosprecher werden zu können sind a) eine angenehme Stimme und b) überzeugend und authentisch freisprechen zu können. Hast du das drauf schreibst du einfach einen Radiosender deiner Wahl an, legst eventuell noch einige Sprechproben bei und wartest ab. Etwas Geduld wäre dann nicht schlecht und auch Selbstvertrauen kommt sicher gut, denn du wirst mehr Absagen als Zusagen bekommen. Das liegt aber in der Natur der Sache. Eine weitere Möglichkeit ist ein erfolgreicher YouTube Kanal. Wenn du dort erfolgreiche VLogs oder Blogs machst wird die Unterhaltungsindustrie u.U. von ganz alleine bei dir anklopfen. Doch auch hier gilt: Geduld.

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Das isnd mehr Fragen als dir der schlaueste Wissenschaftler erschöpfend beantworten könnte, doch einiges Grundsätzliches läßt sich wohl schon beantworten. Jede Zelle deines Körpers (oder eines jeden anderen Körpers sowie Pflanzen) findet seinen grundsätzlichen Bauplan in der DNA. Gebildet, "aufbewahrt" und kopiert wird sie im Zellkern. Es findet sich also, vereinfacht gesagt, dein kompletter "Bauplan" in jeder einzelnen Zelle wieder. Theoretisch teilt sich die DNA unendlich oft, doch das trifft so genau nicht zu, denn sonst würden wir nicht altern. Aber z.B. wenn du dich schneidest wird die Wunde geschlossen, dafür werden neue Zellen aufgebaut und dafür wiederum wird jedesmal neue DNA gebraucht. In der Natur gibt es auch nichts Überflüssiges, DNA wird also nur gebildet wenn sie auch benötigt wird. Zum bereits erwähnten Alterungsprozeß im Zusammenhang mit der Teilung der DNA wäre eventuell noch hinzuzufügen, daß im Laufe der Zeit Kopierfehler auftreten, etwa so als faxest du ein Fax. Mit der Zeit werden also die Kopien "unsauberer" und scheinen dadurch das Altern herbeizuführen. Doch das ist reine Theorie. Niemand weiß darüber etwas Genaues. Nebenbei bemerkt wäre, da du deine Frage auf deutsch gestellt hast, eigentlich der Begriff DNS richtig. DNA steht für Desoxyribonukleinacid. Der Begriff Acid steht für Säure, also heißt es im Deutschen Desoxiribonukleinsäure oder kurz DNS. Falsch ist es aber trotzdem nicht. Eine interessante Frage in der Tat!

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Du kannst dort morgens Skilaufen, mittags am Strand schwimmen und abends grillen gehen. Du findest dort auf engstem Raum alle denkbaren Klimazonen vor. Außerdem ist Neuseeland weit weg und damit exotisch, das zieht auch viele Leute an. Und schließlich ist der Herr der Ringe dort gedreht worden. Davon hat auch die Tourismus Industrie profitiert...

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Ich lese selbst Geschichten der klassischen Literatur auf YouTube vor und habe mich ein wenig in die Materie einarbeiten müssen um mich nicht von vornherein derb in die Nesseln zu setzen. Leider sind viele Fragen die dies betreffen rechtlich ungeklärt und die Materie ausgesprochen schwierig. Ist ja auch kein Wunder bei der galoppierenden Inkompetenz unserer Politiker. Doch zu deiner Frage. Wenn du Geschichten öffentlich vorliest (das zwischen unentgeltlich und gewerblich ein Unterschied bestünde konnte ich nicht festmachen) ist es erforderlich darauf zu achten, daß seit dem Tod des Künstlers mindestens 70 Jahre vergangen sind. Stichtag ist wie gesagt der Tod des Künstlers sofern dieser nach der Veröffentlichung des Werkes eintrat. Wird ein Werk nach dem Tod des Künstlers veröffentlicht gilt für dieses Werk das jüngere Datum. Hierbei ist zu beachten das wenn der Künstler bspw. am 1.Januar eines Jahres verstarb die Rechnung erst zum 1. des darauffolgenden Jahres beginnt. Schwierig weil unklar formuliert und unter Rechtsgelehrten umstritten ist es bei Übersetzungen, denn einerseits sind diese ja keine eigenständigen Kunstwerke im Sinne des Gesetzes und dazu i.d.R. Auftragsproduktionen bei denen die Rechte an den Auftraggeber übergegangen sein sollten. Dennoch hat sich die Praxis in Ermangelung konkreter Stellungsnahmen der Politilk durchgesetzt, daß auch hier die Lebensdaten der Übersetzer zu berücksichtigen sind. Es gibt allerdings unterschiedliche Urteile hierzu. Im Zweifelsfalle kannst du auf eigene Übersetzungen zurückgreifen, das erspart vielfach eine aussichtslose Suche nach den Lebensdaten vor allem unbekannter Übersetzer. Willst du klassische Werke deutscher Herkunft vorlesen ist es nur von Relevanz den Tod des Autoren zu berücksichtigen. Vorsicht mußt du walten lassen bei überarbeiteten Werken. Diese können, je nach Grad der Überarbeitung, neuerlich in genanntem, Umfange geschützt sein. Die Nennung von Autoren ist, sofern diese Regeln beachtet wurden, nicht, wie hier auch schon genannt, zwingend erforderlich, aber natürlich sollte man das, wenn man sich als Künstler versteht dennoch tun. Moderne zeitgenössische Werke sind generell ein Tabu, es sei denn dir liegt eine schriftliche, rechtsverbindliche Erlaubnis des Künstlers vor einerseits und andererseits ist es natürlich vorausgesetzt daß der Autor überhaupt im vollem Besitze der Rechte ist. Wenn dieser für einen Verlag schreibt ist zu prüfen ob die Erlaubnis desselben zusätzlich einzuholen ist. Vorsicht ist geboten bei Hobbyschreibern die z.B. Fangeschichten schreiben. Auf YouTube gibt es bspw. eine Fangemeinde die sich mit Harry Potter Fangeschichten auseinandersetzt und hierbei recht kreativ zu Werke geht. Solche Geschichten verstoßen nicht notwendigerweise gegen das Urheberrecht, kollidieren aber u.U. mit dem Markenrecht. Im Zweifelsfalle ist bei einem geplanten Projekt die rechtsverbindliche Auskunft eines Anwaltes einzuholen. Letztlich solltest du auf eventuell nachgereichte Novellierungen des Urhebrrechtes achten. Die EU-Kommission erarbeitet derzeit eine Vorlage nachdem die Schutzfrist, wie bereits zu Beginn der 1990er Jahre passiert, rückwirkend von derzeit siebzig auf dann geplante 95 Jahre verlängert werden soll. Das muß dann zwar erst noch in nationales Recht umgesetzt werden, wird aber, beim derzeitigen Stand der Dinge in der Politik, kommen. Du willst öffentlich vorlesen? Da hast du dir etwas recht arbeitsintensives vorgenommen. Als Kollege wünsche ich dir viel Glück und dennoch auch viel Vergnügen.

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Meine Großmutter sagte einst zu mir "Schlage keine Tür so fest zu, daß du sie nicht jederzeit wieder aufmachen kannst" und sie bezog dies auch auf Freundschaften. Doch für alles gibt es Grenzen. Einem Freund öffnet man sich ja weiter als man dies einem Bekannten gegenüber tun würde und dieses mehr an Vertrauen muß auch verdient sein. Wird dieses mehr an Vertrauen, dieses mehr an Verletzlichkeit das man selbst einem anderen Menschen gegenüber offenbart, mißbraucht ist dies in jedem Fall Anlaß genug diese Beziehung einer gründlichen Überprüfung zu unterwerfen. Du könntest dich zum Beispiel fragen warum hat er dies getan? Da gibt es (vereinfacht und prinzipiell betrachtet) zwei Möglichkeiten. Erstens: er könnte dies Geld dringend gebraucht haben weil er sich in massive Schwierigkeiten gebracht hat (Spiel- oder Drogensucht um ein Beispiel zu nennen). Dann wird es nicht nur wenig hilfreich sondern sogar eine Einladung zur Wiederholung sein ihm dies nicht anzukreiden und eine Hilfe ist dein Entgegenkommen dann auch nicht, denn das hilft ihm ja nicht bei der Bekämpfung seiner Sucht. Zweitens: er befindet sich in Geldnöten weil er irgendetwas Überlebensnotwendiges für sich und/oder seine Kinder/Familie benötigt. Doch wenn er dein Freund ist hätte er dir gegenüber wenigstens den Anstand besitzen müssen zu fragen und dir damit die Möglichkeit zu geben dich auch anders zu entscheiden. Hat er dies an dieser Stelle nicht für notwendig erachtet so hat er dich und dein Leben schlicht als unwesentlich betrachtet. Ihm also, ausgehend von diesem Gedanken beurteilt, wieder die Möglichkeit zu geben das erneut zu tun ist durchaus ebensowenig wünschenswert. Was wird er beim nächsten Male machen um dein Vertrauen zu mißbrauchen? Es bleibt unterm Strich nun eine Frage wie du selbst den Begriff Freundschaft definierst. Das ist nicht immer ganz einfach, denn natürlich riskiert man die Einsamkeit schraubt man die Ansprüche zu hoch. Doch viele Freunde zu haben im Gegensatz hierzu (beispielsweise wie man dies bei facebook oder anderen Networks beobachtet) ist gleich in mehrfacher Hinsicht sinnlos. Du mußt also einen Mittelweg finden und deine Handlungen danach ausrichten. Ich persönlich würde es mir (nach meinen eigenen Ansichten) so sagen: wer mir etwas stiehlt erweist mir nicht dasselbe Vertrauen wie ich ihm und damit fällt er aus der Kategorie der Freunde raus. Sollten sich in der Zukunft nachvollziehbare Erklärungen für dieses Verhalten finden die ein neuerliches Umdenken sinnvoll erscheinen lassen, so tritt das eingangs erwähnte Sprichwort meiner Großmutter in Kraft und ich gebe ihm die Möglichkeit sich erneut als mein Freund zu erweisen. So viel Konsequenz aber halte ich durchaus für sinnvoll und notwendig. Bringst du diese nicht auf so riskierst du stets ausgenommen zu werden wie eine Weihnachtsgans und das ... nützt niemandem, dir am Allerwenigsten! Von den hier erwähnten rechtlichen Schritten aber würde ich womöglich in dieser Situation absehen und es eben als Lehrgeld betrachten. Die Polizei hinzuzuziehen würtde ich mir dann als Option behalten sollte sich diese ungute Situation wider Erwarten doch noch einmal wiederholen. Du hast in jedem Fall mein Mitgefühl! Eine solche Entscheidung ist stets eine Unangenehme!

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