NEIN

Es kommt darauf an, was Du unter "unterhalten" verstehst.

Das System sieht nach viel aus, kann aber kaum etwas. Nur weil die Lautsprecher als Line-Array gebaut sind, bedeutet das nicht, dass sie auch so viel leisten, wie man von einem Line-Array gewohnt ist. Der Preis verrät Dir in diesem Fall bereits, was Du erwarten darfst. Und das ist definitiv nicht, dass man damit 400 Leute ernsthaft beschallen kann. 1.500€ VK bedeuten ca. 700€ EK und ca. 300€ Produktionskosten.

Die RMS-Werte der PA bieten einen guten Anhaltspunkt, nicht die Maximalleistung. Dabei sind 6W RMS pro Person Indoor optimistisch kalkuliert. Die PA wird mit ihren angeblichen 700W RMS im Sub und 480W in den Tops also für kaum mehr als 150 Leute taugen, maximal 200. Zum Vergleich: Zwei brauchbare 15" Top-Teile leistet bereits ähnliches. Da brauche ich keinen Doppel 12er Sub und 8 Line-Array-Module für.

Fazit: Sieht spektakulär aus, kostet so viel wie ein brauchbares Line-Array Top-Teil, kann vermutlich herzlich wenig. Ergo: Lass die Finger davon.

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Der Controller sendet lediglich Steuerbefehle für die DJ-Software per MIDI-Protokoll über USB an den Laptop. Der Controller kann also nicht inkompatibel sein. Der Laptop kann allerdings sehr wohl für die DJ-Software zu leistungsschwach sein. Das hängt aber auch immer davon ab, ob der Laptop nur für´s Auflegen, oder auch noch für andere Sachen genutzt wird.

Ich denke, dass es mit Deinem Laptop grenzwertig werden könnte. Faktisch kann es Dir aber niemand zu 100% beantworten. Es hilft nur, alles unnötige vom Laptop zu löschen und es dann auszuprobieren.

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Halte Dir vor Augen, dass es YouTube erst seit 2005 überhaupt gibt. Jeder, der davor scratchen lernen wollte, musste es sich wohl oder übel in den meisten Fällen selbst beibringen.

Die meisten Videos zu Scratchen auf YouTube finde ich eher untauglich. Man wird mehr verwirrt oder in seiner Kreativität gebremst, als dass es einen weiter bringt. Deshalb ist mein Ratschlag, Dich einfach auszuprobieren. Das gilt übrigens für praktisch alle Techniken beim DJing, nicht nur fürs Scratchen.

Ich habe mir tatsächlich mindestens 90% selbst beigebracht. Dazu gehören neben dem Auflegen selbst aber auch die Auswahl von Equipment, dessen Aufbau und Bedienung, sowohl in der Ton- als auch der Lichttechnik. Über die Jahre kommt da einiges zusammen. Bei Interesse kannst Du hier ein paar Dinge nachlesen: www.dj-lexikon.info

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DJs: Wer kennt sich gut mit Native Instruments Traktor aus?

Suche Hilfe bei einer speziellen Frage zur Software Traktor Pro 2 und Traktor Pro 3. Es geht dabei um die Ordnerstruktur (Baumstruktur). Wo ist die im Normalfall abgelegt? Und wie kann ich die bei den unterschiedlichen Releases angleichen?

Die Problematik:
Habe ein aktuelles Set aus Traktor S4 MK3 mit der Pro3-Software auf einem MacBook Pro, was ich aktuell für Veranstaltungen nutze, sowie ein altes Set aus Traktor S4 MK1 mit der Pro2-Software (2.1.2) und einem älteren MacBook Pro. Das ältere Set will ich jetzt just for fun im Büro aufbauen und die Ordnerstruktur von der aktuellen Pro3-Version angleichen. Soweit ich informiert bin, funktioniert das aber nur innerhalb des gleichen Releases.

Denn als ich damals das neue Pro3 installierte und die Daten vom Pro2 übernahm, hieß es im Forum, dass das neue Programm dem Release des alten entsprechen musste. Also hatte ich zunächst einen Klon vom Pro2 auf den neuen Rechner kopiert, alle Files vom alten MacBook rüber zum neuen MacBook und in die Pro2-Kopie reinkopiert. Erst danach mit der Lizenz auf Pro3 hochgezogen.

Mittlerweile hat sich die Ordnerstruktur in der Pro3 natürlich ordentlich verändert. Gibt es eine zeitsparende Lösung, wie ich jetzt die neue Baumstruktur in das alte Release Pro2 kopieren kann, ohne irgendwas zu zerschießen? Hatte mir in der Pro3-Anleitung schon den Punkt 10.5 / 10.6 Export / Import von Playlists angeschaut. Da könnte ich ja über einen Stick die neuen Playlisten von einem Mac zum anderen rüberschieben. Aber sollte das die Lösung sein? Ist irgendwie zu einfach :-) Aber da möchte ich nicht beigehen, solange ich mich da nicht mit jemanden ausgetauscht habe.

Das nächste Problem wäre dann allerdings iTunes. Denn ich habe bisher alle Änderungen von Playlists und deren Inhalte bei iTunes vorgenommen und die dann über den iTunes-Ordner von Traktor in Traktor eingefügt. Das würde ich dann ja übergehen. Wie wäre also der sinnvollste Weg, die Ornerstruktur bei iTunes mit zu synchronisieren? Bei Release 2 ging es nur Oneway von iTunes nach Traktor, nicht umgekehrt.

Ich nutze übrigens bei beiden Sets ausschließlich externe Festplatten, falls das wichtig ist. Und beide MacBooks werden offline genutzt. Musik wird über USB-Stick in die externe FB geladen, worin ich den Ordner "Automatisch zu iTunes hinzufügen" verschoben habe.

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Das Kopieren einer Playlist ist nicht mit dem Kopieren der Ordnerstruktur gleichzusetzen.

Ich bin noch nie mit meiner Struktur von Pro3 zu Pro2 umgezogen. Insofern kann ich leider keinen Erfahrungswert bieten. Vermute auch, dass Du niemanden finden wirst, der diesen Erfahrungswert hat.

Mein Ratschlag: Pro2 für 49€ auf Pro upgraden. Das spart eindeutig Zeit und Kopfzerbrechen.

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Ich weiß, dass "DJ Tech Tools" mit "MIDI-Fighter" Controller mit sehr vielen identischen Reglern fertigt, allerdings kenne ich da nur die mit Buttons. Ansonsten fällt mir noch "Fader Fox" ein. Auch die Controller sind aber in der Regel deutlich teurer. Bei dem angepeilten Preis würde ich vielleicht mehrere "ICON" oder "KORG mini" verwenden. Wird aber preislich auch nicht besser.

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Die größte Hilfe wäre in meinen Augen Dir zu sagen, dass die Lautsprecher für den angestrebten Verwendungszweck schlichtweg nicht taugen und Du Dein Geld besser in ein anderes Setup investiert hättest. Ich weiß aber, dass Du das vermutlich eher nicht hören willst. Das geht vielen Anfängern so.

Es ist korrekt das Interface des DDJ 400 als Audioausgang zu konfigurieren.

Die Boxen sind aktiv, dass heißt es ist bereits ein Verstärker darin verbaut. Man kann nicht einfach noch einen Verstärker dazwischen hängen.

Die einzige Möglichkeit, den Controller mit der Box zu verbinden, ist der 3,5mm AUX-Eingang auf der Rückseite des Lautsprechers. Man müsste also ein Adapterkabel von Cinch (Controller) auf 3,5mm Klinke (Box) verwenden. Davon ist aber aus diversen Gründen abzuraten, in erster Linie aufgrund der hohen Störanfälligkeit. Dass die Klinkeneingänge an den Lautsprechern für einen völlig anderen Zweck, und damit auch ein anderes Eingangssignal konzipiert sind, wurde hier ja bereits geschrieben.

Mein Ratschlag: Wieder verkaufen und das Geld in echte PA-Lautsprecher stecken. Ansonsten bleibt das Projekt ewig eine Bastelbude.

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Wenn man von solchen Dingen keine Ahnung hat, würde ich eher davon abraten, so ein Projekt umsetzen zu wollen. Für einen Anfänger kann das schnell deutlich zu komplex werden. Da ist Frust so gut wie vorprogrammiert, und das wäre wirklich schade. Dennoch:

Zu allererst müsste die Entscheidung fallen, ob man das Chassis in der Doppel-1-Ohm- oder Doppel-2-Ohm-Variante kauft. Das bedeutet, das Chassis hat zwei Schwingspulen verbaut, die entweder beide 1 Ohm oder beide 2 Ohm Widerstand haben. Darauf aufbauend entscheidet sich, wie man das ganze verkabeln muss/will, und welchen Verstärker man benötigt.

Um jetzt nicht alle Varianten durchzuspielen, hier wie ich es lösen würde:

Ich würde die Doppel-1-Ohm-Variante kaufen. Dann die Spulen in Reihe schalten. Das ergibt dann 2 Ohm Gesamtwiderstand. Die Leistungsaufnahme liegt bei 2.000W RMS. Man bräuchte also einen Verstärker, der an 2 Ohm 2.000W RMS leistet, + 10% Aufschlag = 2.200W RMS an 2 Ohm.

Nächstes Problem ist das Gehäuse. Vermute mal, dass ein Bassreflexgehäuse am meisten Sinn machen würde. Dieses müsste man dann mit den technischen Daten des Chassis z.B. in WIN ISD berechnen und anschließend aus passendem Material (z.B. 18mm Multiplex) passgenau anfertigen (lassen). Alles in allem wie gesagt meiner Meinung nach nix für Einsteiger und nichts für den schmalen Geldbeutel.

Hier der Link zu WIN ISD: http://www.linearteam.org/

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DMX bedeutet Digital MultipleX. Es ist ein standardisiertes Signal zur Steuerung von Lichttechnik. Im Ergebnis bedeutet das, dass jeder DMX-Controller auch jede DMX-Lampe steuern kann.

Das "Sushi" funktioniert dabei ähnlich wie eine externe Soundkarte. Die Soundkarte schließt man per USB an den Rechner an, um dann ein Audiosignal an die Lautsprecher ausgegeben zu bekommen. Das "Sushi" schließt man per USB an den Rechner an, und bekommt auf der anderen Seite ein DMX-Signal ausgegeben, inklusive dem passenden Stecker.

Das Interface selbst, also das "Sushi", hilft aber rein gar nichts. Man benötigt zusätzlich eine Software, die die passenden DMX-Befehle senden kann. Je komplexer die Lampe ist, desto besser muss die Software sein.

Am einfachsten ist es, wenn in der DMX-Software ein sogenanntes "Fixture" für die gewählte Lampe existiert. Das ist sozusagen ein digitales Abbild der Lampe, eine Datei, in der alle Funktionen der Lampe gespeichert sind. So kann man in der Software direkt sehen, welche Funktion man gerade auslöst und wie die Lampe reagieren wird.

Wenn Du DasLight nutzen möchtest, kannst Du hier recherchieren, ob es ein passendes Fixture für Deine Lampe(n) gibt. Falls nicht, kann man so etwas auch selbst in der Software erstellen. Das bedarf aber etwas Übung.

https://store.daslight.com/de/ssl

Für die ETEC Partybar 2 gibt es ein fertiges Fixture in DasLight. Die Programmierung/Steuerung mit DasLight/"Sushi" ist also denkbar einfach.

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Der Ton der Mikros müsste vom Mischpult im Technikraum per Kabel abgegriffen werden. Oft gibt es einen zusätzlichen Ausgang für Aufnahmen "REC" oder ähnliches. Ohne das genaue Modell zu kennen, ist das natürlich pures Rätselraten.

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Die Lautstärke wird in dB angegeben. Die Messverfahren sind aber mitunter recht unterschiedlich. Als zweiter Referenzwert hat sich die Angaben "W in RMS an xx Ohm" etabliert. Aber auch allein damit lässt sich die tatsächliche Lautstärke eines Subs nicht erfassen. Letztlich hängt auch viel vom verwendeten Gehäuse und der Endstufe ab. Was bleibt ist die Erkenntnis: Viel hilft viel! Das gilt für:

  • Membranfläche
  • maximale Auslenkung/Hub
  • Leistung in RMS
  • Qualität, Größe und Bauart des Gehäuses
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Die Antwort auf diese Frage ist sehr komplex. Deshalb reiße ich nur ein paar Dinge kurz an:

Vor allem die Wahrnehmung von tiefen Frequenzen ist stark von der Position im Raum geprägt. Es gibt Standorte im Raum, in denen der Bass massiv überwiegt, obwohl der Klang im Zuschauerraum völlig ausgewogen sein kann.

Natürlich kann man den Anteil der tiefen Frequenzen auf verschiedenste Arten messen und darstellen. Dafür ist aber ernsthaftes Equipment notwendig, dass auch entsprechend kostspielig ist.

Nicht jedes Lied ist gleich aufgenommen. Moderne Tracks, vor allem EDM und Black, übertreiben es teilweise im Mastering maßlos im tiefen Frequenzband. Was in einem Track zu viel ist, kann im nächsten, z.B. von Anfang der 90er, dann schon wieder fehlen. Ständig nachregeln kann/will aber ohnehin niemand, sodass der faktische Pegel fast egal ist.

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Finger weg von Hercules. Du ärgerst Dich nur schwarz.

Pioneer macht zwar sehr gutes Zeug, die Einsteiger-Controller taugen aber nur wenig. Immerhin sind sie recht preisstabil, weil viele Anfänger zu diesen Geräten greifen. Ich rate auch deshalb davon ab, weil sowohl Rekordbox als auch Serato DJ Pro nur noch in den Abomodellen wirklich taugen.

Ich rate zur Traktor Pro 3 und damit zu Kontrol S2 MKIII. Plug&Play, selbst für Anfänger, und eine wirklich gute Software.

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Die Hersteller schreiben immer, dass man nur das eigene Fluid benutzen soll/darf. Das ist verständlich, denn nur so verdienen sie am verbrauchten Fluid. Faktisch ist es aber völlig humpe, welches Fluid man nutzt. Hinzu kommt, dass manche Hersteller kein Fluid mit den Eigenschaften anbieten, wie man es sucht (Dichte, Standzeit etc.). Wichtig ist nur, dass man nicht versehentlich Hazer-Fluid (also ölbasiert) in eine klassische Nebelmaschine füllt (wasserbasiert).

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Mein Ratschlag: Finger weg. Diese Effekte sehen auf den Bildern immer toll aus. Im Echtbetrieb wirst Du aber enttäuscht sein. Zu den Gründen:

  1. Alle Bilder des Effekts wurden einem Raum mit Nebel gemacht. Lässt man den Effekt ohne Nebel laufen, bekommt man nur ein paar bunte Punkte, die sich auf Boden, Wänden und Decke bewegen. Die dadurch erzeugte Atmosphäre tendiert gegen null.
  2. Ein solcher Effekt wirkt nur, wenn er auch brauchbar gesteuert wird. Ohne einigermaßen hohen Programmieraufwand und eine Steuerung per Software kommt da nix bei rum.
  3. Der Effekt erzeugt zu wenig Licht. Will man also einen Partykeller beleuchten, ist das der falsche Ansatz.
  4. Was nix kostet ist auch nix. Unter einem Budget von ca. 150€ würde ich dazu raten es eher ganz sein zu lassen, was bewegtes Licht angeht, und zu "klassischen" Lampen greifen, also solche, die sich nicht bewegen.
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Wie sie das machen? Gar nicht. Grundsätzlich liegt in diesen Fällen die isolierte Vocal-Spur vor. Ein Extrahieren aus einem vollständigen Track funktioniert nie zu 100%. Man kann sich maximal mit Filtern behelfen und hoffen, dass die Stimme sich nicht mit den Instrumenten deckt, was aber so gut wie nie der Fall ist.

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Es ist inzwischen ein oft diskutiertes Thema, und zwar so oft, dass selbst James Blunt sich inzwischen daraus einen Spaß macht, sich daran zu beteiligen. Als er z.B. in der Fernsehshow "Top Gear" zu Gast war, erwiderte er auf die Anmerkung, dass viele seine Stimme nicht mögen: "Ja, mag sein. Aber MEINE Rechnungen sind bezahlt".

Ich mag die Stimme auch nicht. Sich darüber aufzuregen bringt einen aber nicht weiter. Es gibt ja zum Glück genügend andere Musik. ;-)

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Ohne zu wissen, mit welcher Software Du arbeitest, kann man keine echte Diagnose bzw. Hilfestellung abgeben. Die Audioeinstellungen erfolgen ja eben dort.

Auch "Boxen" gibt es viele. Auch hier wäre eine Typbezeichnung hilfreich.

Sonst gängige Fehler sind:

  • Falsch verkabelt
  • Eingangsregler der Box zu leise
  • Master-Out des Controllers zu leise
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Meine Meinung und Erfahrung aus nunmehr 16 Jahren DJing: Playlisten sind unnütz.

Was hilft es Dir, wenn Du Dir im Vorfeld stundenlang Gedanken darüber machst, was Du an dem Abend spielen willst, und dann funktioniert die Playlist nicht, weil die Leute doch Lust auf was ganz anderes haben? Nichts.

Was hingegen funktioniert:

  1. Sortiere Deine Musik so in kleinteiligen Kategorien, dass Du sie immer wieder finden kannst. (z.B. 80er, 90er, Rock, Pop, Deutscher HipHop etc.)
  2. Mache eine Playlist mit wenigen Titeln, die du an dem Abend unbedingt spielen willst. Die Liste sollte nicht mehr als 10 Titel enthalten.
  3. Spiele Musik immer in Sets, also z.B. 4 Lieder 90er, bevor Du wieder zu etwas anderem wechselst. Nur so wird der Mix harmonisch und nicht zu chaotisch.
  4. Üben, üben, üben.

"Geile Klassiker" gibt es viele, aber dabei denkt jeder an etwas anderes. Insofern wird Dich diese Frage nicht weiter bringen.

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