Wie erträgt man den Gestank im Nagelstudio?

Also ich hab zum Jahresende einen Gutschein fürs Nagelstudio geschenkt bekommen. Ich wollte das auch immer mal machen, aber es war mir immer zu teuer. Um meinen Gutschein einzulösen bin ich eben auf den Nachhauseweg da rein und wollte erstmal einen Termin machen. Dabei ist es auch geblieben. Ich habe es nichtmal die Minute lang da drin ausgehalten. Die Fenster und Türen sind alle geschlossen und es stinkt bestialisch nach einer Mischung aus altem Schweiß und Ammoniak gepaart mit irgendetwas abscheulich Chemischem. All die Angestellten tragen dick gepolsterte Masken vor Mund und Nase, aber ich bezweifel, dass es gegen diesen abartigen Geruch schützt. Die Luft war so dick, man hätte sie schneiden können!

Jetzt will ich euch mal fragen, all die Mitschülerinnen und Kolleginnen, die Kassiererinnen und Frisörinnen dieser Welt, die ihr regelmäßig perfekt manikürte, lange Fingernägel in Frenchstyle oder Amarican Style tragt: Wie haltet ihr es da drin über Stunden aus, bis endlich alles gepfeilt und poliert, aufgetragen und gehärtet ist?

Und an die bemitleidenswerten Angestellten, die in so einem Lagen mindesten 8 Stunden am Tag verbringen müssen: Wie ertragt ihr das jeden Tag? Hört ihr auf zu atmen? Werdet ihr nicht krank davon? Wieso öffnet ihr keine Fenster? Wieso tut ihr euch das an?

Mir ist schlecht und ich bin mir sicher, ich werde mit pulsierenden Kopfschmerzen da raus gehen, falls ich vor habe diesen Gutschein einzulösen. Ich glaub nicht, dass ich den nutzen werde. Mal auf Arbeit fragen, ob den jemand will. Oder ich geb ihn der Person zurück und werd ihr das erklären, aber ich halt es da auf keinen Fall lange genug drin aus.

Geht es euch da genauso? Oder wundert ihr euch gerade? Wer schön sein will muss leiden, heißt es, aber das ist doch kein Zustand! So kann man doch keine Kunden empfangen, oder? Macht euch der Besuch im Nagelstudio spaß? Geht ihr gerne dahin? Quatscht ihr da wie mit eurer Frisörin?

Nailart, Gestank, Geruch, Nagelstudio
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Wie lautet der Fachbegriff für ein mit Kreide bepudertes Maßband?

Mein Vater hat das mal benutzt, als ich sehr klein war. Ihr könnt euch sicher denken, dass ich meinen Vater inzwischen nicht mehr nach dem Begriff fragen kann. Wer von euch kennt das und benutzt das vllt auf Arbeit?

Es war eine geschlossene Plastikrolle, ähnlich einem normalen Maßband aus Alluminium, das sich selbst wieder einfährt. Auf der Rolle war ein Faden gewickelt, so etwa 3mm stark, schätze ich. Der Faden war recht stabil und hatte die blaue Farbe von der Kreide angenommen. Wie genau die Kreide an den Faden kommt, kann man nicht sehen, sie muss irgendwo innerhalb der Plastikbox sein, vermutlich wird sie mit einer Feder von innen an das Seil gepresst, sodass beim ein- und ausfahren des dünnen Seils frische Kreide aufgetragen wird. Vllt ist innen auch ein Pulver, keine Ahnung. Möglicherweise verbraucht es sich auch bei mehrfachem Gebrauch.

Man nutzt das Teil zu zweit auf dem Bau, bei Straßenmarkierungen, unter Tage oder in unserem Fall um Hinkelkästchen auf den Parkplatz zu malen :) Beide halten ihre Seite des Fadens straff gespannt auf den Boden und fassen den Faden jeweils so weit wie die Armlänge erlaubt, heben es wenige Zentimeter an und lassen es auf den Boden schnippsen. Dabei wird die Kreide auf den Boden gepfeffert und bildet dort eine gerade Linie mit etwas Staub rechts und links, in jedem Fall gut zu sehen. Man kann dann mit anderen Materialien nachzeichnen. Wir hatten dicke weiße Kreide verwendet.

Ich möchte es beim Renovieren/Tapezieren verwenden, um nicht auf eine Wasserwage angewiesen zu sein. Hier stehen die Häuser eh alle schief. Vielleicht nehme ich auch Kreppband. Allerdings überlege ich schon seit Jahren, wo es dieses Kalkband gibt und Google kennt den Begriff nicht.

Habt ihr eine Idee?

Bau, Baumarkt, Bergbau, Handwerker, hilfsmittel, Maß, Straßenbau, markierung
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Unterschrift - (Ver-)Änderungen?

Im Laufe seines Lebens ändert sich die eigene Unterschrift. Wenn man mit 15 Jahren seinen Personalausweis bekommt, unterschreibt man fast noch mit Schulschreibschrift und setzt ein Herz auf's i statt einen Punkt. Irgendwann wird man dann erwachsen und lässt das Herz und andere Schnörkel weg. Das ist doch normal. Oder?

Als ich 15 war, hab ich mich 3 Tage hingesetzt und mir eine Unterschrift überlegt, für die ich mich als erwachsene nicht schämen muss. Daher hat sie jetzt recht lange getaugt. Mittlerweile bin ich aber etwas fauler geworden, binde den Anfangsbuchstaben vom Vornamen direkt mit an den Nachnamen ohne Punkt und der T-Strich fällt meist auch weg. Im Krimi sind das immer die Stellen an denen eine Unterschriftsfälschung erkannt wird. Mach ich mich damit strafbar? Oder muss ich meinen Perso, sowie die Bankkarte jetzt für teures Geld neu machen lassen?

Wenn ich mir so ansehe, wie Ärzte unterschreiben, kann ich kaum eine Unterschrift von der anderen unterscheiden. Das sind alles große Os mit Schnörkel. Haben die schon immer so unterschrieben? Wenn die einen Mobilfunkvertrag abschließen, unterschreiben die auch so? Ich hab noch nie einen Arzt nach seinem Perso/Bankkarte gefragt, um die Unterschriften zu vergleichen. Darf ich auch mit so einem nichtssagenden O-Schnörkel unterschreiben?

Unter einer Bewerbung macht sich eine gut leserliche Unterschrift mit Vor- und Nachnamen besser als eine individuelle bis künstlerische, bei der man einzelne Buchstaben nur erraten kann. Darf ich mehrere Unterschriften für unterschiedliche Zwecke nutzen?

Je nach Platz auf dem Dokument unterschreibe ich sehr lang oder sehr gequetscht. Ich würde mein Zeichen in ein Matheheft-Kästchen bekommen. Wie sehr darf meine Unterschrift von der nächsten abweichen?

Bewerbung, Fälschung, Ärzte, Unterschrift
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Getrennte Wörtliche Rede in einem Absatz

Hallo, ich korrigiere gerade einen Text und habe hier einen Dialog, wobei ein Charakter nach einer Weile nicht mehr spricht und nur noch der Antagonist das Wort führt. Dabei ist es wichtig, was er gerade tut, also wird das abwechselnd zu seinen Sätzen geschrieben. Das Ganze in einem Absatz. Ich demonstriere mal an einem Beispiel:

Sie lächelte siegessicher. "Xxxxxxx xxx xxxx Xxxx." Ungesehen zog sie ein Messer aus dem Hosenbund und hielt es in der Dunkelheit verborgen. "Xxxxxxxxxxx Xxxxx xxxxx xxxxxx xx. Xxxx xxxxxxx xx xxxxxx Xxxxxx Xxxxxxx xxxxxxx. Xxxxx, xxxx, Xxxxxxx", sagte sie ganz leise, damit er neugierig näher kam. "Xxxx xxxx!" Dann stach sie zu. "Xxxx..."

Nur ein Beispiel, wäre sonst zu lang. Die Sache ist die, eigentlich ist das ein banaler Text, aber hier ist gerade eine riesige Diskussion losgebrochen, weil das noch keiner irgendwo so in einem Buch gelesen haben will. Ich sage, das ist okay. Die handelnde, aktive Person wechselt ja nicht. Ich fände es auch unsinnig hier zu brechen, indem nochmal irgendeine andere anwesende Person geschildert wird. Ich halte es auch nicht für Sinnvoll, da Absetze zu stecken, weil man dann auf den Gedanken kommen könnte, jetzt spricht doch jemand anderes.

Aber darf das so sein oder verbietet die Rechtschreibung das? Hat das schon mal irgendjemand in einem halbwegs erfolgreichen Buch so gesehen? Gibts das einfach nicht, weils ein No-No oder schlechter Stil ist? Oder verwirrt das beim Lesen zu sehr?

Schreiben, Rechtschreibung, direkte rede, Wörtliche Rede
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