Eventuell Red Flag von Billy Talent?

Ansonsten wären paar mehr Infos nicht so schlecht.

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Kommt auf die Band drauf an

Kommt auf die Band an. Ich bin kein großer Fan von diesem klassischen Gesang, wie man ihn im Power-Symphonic Metal oft zu hören bekommt.

Ich habs dann doch eher mit relativ rauen Frauenstimmen, am besten in Verbindung mit Oldschool Heavy Metal oder Heavy Rock. z.B. wie bei DUSK:

https://www.youtube.com/watch?v=pxDVVe9ZQUo

Growls find ich weder besser noch schlechter, wenn sie von Frauen stammen. Bei der Gesangsart unterscheiden sich die Klangfarbe von männlicher und weiblicher Stimme ohnehin nur noch in Nuancen.

Bei Screams kommt das weibliche Timbre meistens ein bisschen mehr durch. Und ich muss sagen, das gefällt mir in den meisten Fällen relativ gut. Muss natürlich auch zur restlichen Musik passen.

https://www.youtube.com/watch?v=9VkSA2FUm6I

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Ist mir egal, weil...

Mir persönlich ist es egal, wer oder was gefeiert wird. Ich bin nicht religiös und freue mich einfach über den freien Tag. Meinetwegen könnten wir auch die Ankunft des fliegenden Spaghettimonsters zelebrieren. Ramen!

Was Martin Luther angeht, Luther war nicht wirklich Antisemit (Antisemitismus wird "rassisch" begründet) sondern Antijudaist (aus religiösen Motiven). Diese Haltung ist aus heutiger Sicht natürlich untragbar, aber im historischen Kontext muss man leider sagen, dass Antijudaismus in der christlichen Bevölkerung durchaus verbreitet war. Die Judenfeindlichen Schriften Luthers zu verschweigen wäre natürlich falsch, aber darüber seine allgemeine historische Bedeutung zu unterschlagen ebenso.

Ob diese historische Bedeutung wirklich eines eigenen Feiertages bedarf, darüber kann man natürlich auch diskutieren. Aber wie ich oben schrieb: ich will mich nicht über einen freien Tag beschweren ;-)

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Ich glaube, es gibt relativ wenige Metalheads, die was gegen Asking Alexandria (oder eine beliebige andere Metalcore Band) an sich hätten. (Davon, dass sie die Musik einfach nicht mögen mal abgesehen.) Das Problem ist eher, dass viele dieser Bands immer wieder als Metal Bands angepriesen werden, obwohl Hardcore mit seinen eigenen Subgenres und seiner eigenen Szene vielmehr eine Musikrichtung für sich ist.

Asking Alexandria bietet da wohl einfach viel "Angriffsfläche", weil bei denen der Metal Einfluss im Vergleich zu anderen Metalcore Bands recht niedrig liegt.

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Einige. Manches davon ist straighter Rock, anderes eher verschnörkelt und/oder psychedelisch angehaucht, aber alles empfehlenswert. Zuerst die Band, hinter dem "-" ein Album oder eine EP als Empfehlung:

  • Danko Jones - Wild Cat
  • Red Fang - Red Fang
  • Cherokee - Wakan Tanka Nici Un
  • Honeymoon Disease - Electric Eel
  • Sergeant Thunderhoof - Terra Solus
  • Samsara Blues Experiment - Long Distance Trip
  • Stoned Jesus - Seven Thunders Roar
  • Swedenborg Raum - In Between
  • 1968 - Ballads of the Godless
  • El Cuy - El Cuy (wenn du auf YouTube suchst, dann nach dem Song Iraquí, sonst findest du Videos von Meerschweinchen ^^ )

https://www.youtube.com/watch?v=dE5XoarkLXY

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Wie Vando schon sagte, das Stichwort ist Black Metal. Tiefe Growls oder Klargesang kommen da sehr selten vor.

  • Gateway To Selfdestruction
  • Sekoria
  • Nyr Gata
  • Witching Hour
  • The Ugly
  • Wolves Den
  • Isvind
  • Desaster
  • Lunar Aurora
  • EIS

https://www.youtube.com/watch?v=9VkSA2FUm6I

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Die englischen Bücher wurden für die deutsche Ausgabe geteilt. Der Inhalt ist der gleiche.

Das Teilen hat den Grund, dass die deutsche Sprache idR. "mehr Platz" braucht um etwas auszudrücken. Englische Bücher haben in der deutschen Übersetzung meist wesentlich mehr Seiten als im Original. Noch dazu sind deutsche Bücher meist auf dickerem, höherwertigem Papier gedruckt.

Bei solchen dicken Schinken, wie dem Lied von Eis und Feuer, die im Original schon an die tausend Seiten umfassen, würde es einfach verdammt unhandlich werden, würde man die nicht aufteilen.

(kleines Beispiel: ich hab hier eine Ausgabe von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes auf englisch. Die hat knapp über 600 Seiten. In der deutschen Übersetzung sind das noch mal gut 150 Seiten mehr.)

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Musikalisch find ich sie ganz in Ordnung. Ist halt seichter Hipster-Punk. Nicht unbedingt das, was ich dauernd hören müsste, aber auch nicht komplett für die Tonne.

Was die Texte angeht, muss ich sagen, ich find die jetzt echt nicht übermäßig radikal. (kenne aber auch nicht alles von denen.) Im Punkrock gibts da zum Teil echt schlimmeres. Warum ausgerechnet wegen FSF immer so ein Fass aufgemacht wird, kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen.

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Da du unten meintest, du hörst keinen Black Metal, weil dir kaum Bands einfallen, die nicht schon Mal öffentlich Hitler gehuldigt hätten...

es gibt auch "Red Anarchist Black Metal". Sympathiebekundungen für Hitler wirst du da eher nicht finden. Dafür womöglich Lobgesänge auf Stalin oder Aufrufe, Großindustrielle im Gulag verhungern zu lassen.

Namentlich kenne ich aus dem Genre aber auch nur die brasilianische Band "Gulag", hier mit einem Lied über den spanischen Bürgerkrieg:

https://www.youtube.com/watch?v=zUV8ZU1i-RY

Wenn du mehr aus der Sparte suchst, tipp einfach mal RABM bei YouTube ein, der spuckt dir dann schon ein paar Ergebnisse aus.

Ansonsten schau dich mal im Thrash Metal um. Da findet man öfter mal politische Songs, die in eine kapitalismuskritische Richtung tendieren. z.B. bei der Band "Sanity's Rage":

https://www.youtube.com/watch?v=hromHm0dEgw

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  • Lunar Aurora
  • Bethlehem
  • Wolves Den
  • Eisregen
  • Eisblut
  • Transilvanian Beat Club
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Also, um Metalhead zu sein, brauchst du unbedingt viel zu teure Nietenarmbänder, Hosenketten, Cargohosen und Schlübber von EMP. Sonst wird das Nüscht.

Außerdem musst du Bandshirts von Amon Amarth, Slipknot und Metallica haben.

Aber lass dir bloß nicht von irgendwelchen Trve Metallern erzählen, dass man Metal hören muss um Metalhead zu sein. Die haben nichts verstanden.

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Das meiste an Black Metal finde ich persönlich eigentlich eher atmosphärisch als wirklich "hart".

Die Band Blackshore könnte was für dich sein.

https://www.youtube.com/watch?v=cg39PMcJoVw

Ansonsten schau dich auch mal im Blackthrash um:

  • Desaster
  • Infernal Assault
  • Division Speed
  • Wifebeater
  • Euronymos

https://www.youtube.com/watch?v=rohAjPsfiTE

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Solche Gedankenspiele sind interessant aber müßig. Niemand kann wissen, was passiert wäre, wenn man ein Ereignis in der Geschichte verändert. Die Geschichte folgt nämlich keinen naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten, die besagen dass B zwangsläufig aus A folgen musste.

Man kann Dinge betrachten, die geschehen sind, aber zu spekulieren, was hätte sein können, ist kontrafaktisch.

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Aussagen zu ihrer Intelligenz zu machen wäre schwierig. Was man aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass sie für damalige Verhältnisse hochgebildet war.

Sie sprach, schrieb und las Ungarisch, Slowakisch, Deutsch, Latein und Griechisch, war in den Naturwissenschaften unterrichtet worden und hatte auch Kenntnisse klassischer literarischer Werke. Auch die Briefe aus ihrer Feder waren wohl sehr prägnant und präzise formuliert.

So viel weiß man aus Briefen und Berichten von ihren Zeitgenossen und ihr selbst.

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Es wurden schon viele Mods auf die SE übertragen, einfach mal auf der Seite von Nexus schauen.

Ansonsten, es gibt ein paar Oldrim-Mods, die man auch problemlos für die SE weiter benutzen kann. Hauptsächlich solche, die nur Texturen verändern. An der Stelle würde ich sagen, einfach mal probieren, falls du nix entsprechendes auf der SE Seite von Nexus findest.

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Gab es nicht, gibt es nicht und wird es auch nie geben. Die akustischen Signale von Metal sind so beschaffen, dass sie nur von Menschen mit einem Y-Chromosom wahrgenommen werden können.

Spaß beiseite, natürlich gibt es Frauen und Mädchen die auf Metal stehen. Zwar gefühlt weniger als Kerle, aber auch keine verschwindend geringe Anzahl. Das Problem mit 16 ist meistens, dass man nur sporadisch Kontakt in die Szene hat (man kommt nicht in alle Kneipen oder Clubs rein und Konzerte oder Festivals zu besuchen ist z.T. auch schwierig...) und dementsprechend lernt man auch nicht wirklich Leute aus der Szene kennen.

Wenn du Leute kennen lernen willst, siehe oben: Konzerte, Festivals, Clubs, Szenekneipen. Vielleicht auch im Internet.

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Ich halte Elisabeth Báthory nicht für unschuldig. (Auch wenn die Zahl ihrer Opfer in den meisten Darstellungen wahrscheinlich maßlos übertrieben ist. Die Sache mit dem Baden im Blut ist komplette Fiktion, dieses Element der Erzählung tauchte erst auf, als die Gräfin schon lange unter der Erde war.) Es gibt überlieferte Zeugenverhöre, Geständnisse ihrer Helferinnen, Briefwechsel und Berichte von mittelbar oder unmittelbar am Prozess Beteiligten, wie Georg Thurzó oder Istvan Magyari, die sie belasten. Zum Teil noch aus der Zeit, bevor der Gräfin der Prozess gemacht werden sollte (verurteilt wurde sie nie). Gerade bei den Briefen und Berichten erscheint es mir unwahrscheinlich, dass sie fingiert sein sollten (zumal sowohl Magyari als auch Thurzó Freunde der Familie Báthory-Nádasdy waren).

Die körperliche Züchtigung von Bediensteten war zur damaligen Zeit keine Seltenheit (Bedienstete und Bauern waren de facto Eigentum des Adels) und gerade der ungarische Adel war wohl berüchtigt für durchaus...sagen wir "kreative Methoden" der Bestrafung. Dass es dabei auch hin und wieder Tote gab, ist nicht unwahrscheinlich. In einigen Quellen heißt es unter anderem auch, dass Franz Nádasdy (Elisabeths Ehemann) ihr einige der Foltermethoden beigebracht haben soll.

Die These, dass Elisabeth Báthory einer Intrige zum Opfer fiel, stützt sich vor allem darauf, dass der ungarische König Mathias II. bei der Hofkammer erfragte, ob im Falle einer Verurteilung der Gräfin ihr Besitz konfisziert werden könne, und dass die Gräfin selbst plante, den Woiwoden von Siebenbürgen im Kampf um die Unabhängigkeit gegenüber Ungarn zu unterstützen. Allerdings gibt es keinen Briefwechsel zwischen Thurzó (oberster Richter, Stellvertreter des Königs und Vorsteher der Hofkammer) und Mathias II., der belegt, dass der Prozess geplant wurde um an das Vermögen der Báthorys und Nádasdys zu kommen. Thurzó selbst hatte dem König auch mitgeteilt, dass eine solche Beschlagnahmung nicht möglich sei. (Allgemein fungierte er in diesem Konflikt als Vermittler zwischen den Nádasdy-Kindern und der ungarischen Krone) Und den Übertritt auf die Seite Siebenbürgens erwog die Gräfin erst, als bereits Untersuchungen gegen sie durchgeführt wurden. Sozusagen als Reaktion auf die Bedrohung durch den ungarischen König.

Es gab also durchaus politische Verwicklungen, aber das ist nicht großartig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Familie Báthory-Nádasdy zu den wohlhabendsten und einflussreichsten des damaligen Europa gehörte. (Franz Nádasdy hatte sich in den Türkenkriegen den Status eines Helden erworben, war ein großer Gönner der Kirche und der ungarische König war mit gigantischen Summen bei ihm verschuldet....und Elisabeth Báthory hatte nach seinem Tod seinen Platz eingenommen.) Ob diese Verwicklungen wirklich eine treibende Kraft hinter dem Zustandekommen des Prozesses bildeten, würde ich aber eher kritisch betrachten.

Wenn man in dieser Geschichte etwas skandalöses sucht, dann würde ich mein Augenmerk eher darauf richten, dass Elisabeth Báthory nie verurteilt wurde und in recht komfortablen Umständen auf der Burg Schächtitz verstarb, obwohl man davon ausgehen kann, dass sie sehr wohl Gräueltaten an ihrer Dienerschaft verübt hat. (In größerem Umfang, als damals üblich, aber in kleinerem als man es ihr später andichtete)

Falls du dich dazu belesen und dir ein eigenes Urteil bilden willst, die Geständnisse findest du im Internet. Such mal nach der "Abschrift des Zeugen-Verhörs in Betreff der grausamen That, welcher Elisabeth v. Báthory, Gemahlin des Grafen Franz Nádasdy beschuldigt wird" Eine umfassende Sammlung von historischen Dokumenten und Artikeln hat Michael Farin in "Heroine des Grauens. Wirken und Leben der Elisabeth Báthory in Briefen, Zeugenaussagen und Phantasiespielen." herausgegeben. Von den Autoren Bergmayr, Binder und Wiesner gibt es auch noch einen guten Artikel in der Zeitschrift "Maske und Kothurn": "Pikante Geschichte, grausame Wahrheit? Fall und Fiktion Elisabeth Báthory"

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Ja, würde ich.

Zum Einen ist man nicht gleich Teil der Metalszene, weil man "ab und zu" mal Metal hört. Teil der Szene ist man, wenn man überwiegend Metal hört und auch sozial mit der Szene interagiert...also auf Festivals und Konzerte geht, vielleicht selbst Mucke macht, sich mit anderen austauscht, etc.

Und die Szene hat in sich ihre eigenen Traditionen und Erkennungsmerkmale (z.B. Bandshirts, Kutten, lange Haare, headbangen auf Konzerten etc.) Da kann man schon von einer Art eigener Kultur sprechen.

Und da sich das ganze im Kontext einer bestimmten Kultur entwickelt hat und abspielt, würde ich Metal durchaus als Subkultur beschreiben. Als Strömung innerhalb der "westlichen" Kultur, wenn man so will. (Das "westlich" in Anführungszeichen, weil Metal zwar ursprünglich aus dem Westen kommt, aber ein internationales Phänomen ist.)

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