Mein 3. Gedicht?

Hallo Leute. Da bin ich wieder. Ich habe ein gerade mein 3. Gedicht beendet. Diesmal werde ich jedoch nicht verraten um was genau es geht, da es mich interessieren würde wie ihr es interpretiert! Also schreibt mir paar Antworten und nicht vergessen ich würde mich über Verbesserungsvorschläge freuen✌️

Nicht mal der Tod kann uns trennen.(Überschrift)

Es ist kurz vor Mitternacht 

und ich lieg wach

neben mir brennt die Kerze mit hellem Licht

und mal wieder denke ich an dich

Ich höre die Uhr wie sie tickt 

und die Türe an der es klickt

nun öffnet sie sich knirschend wegen dem Ruß

und hinein tritt ein weicher Fuß

Ich erkenne die Spitze einen Kleids 

Leuchtend und etwas Gelb wie die Farbe des Neids 

Nun ganz im Zimmer erkenne ich eine Frau

mit langen Haaren, so aschgrau 

Ich fasse es nicht 

beleuchtet vom Kerzenlicht 

Kein Zweifel bring Ungleichgewicht in die Wiege 

du bist es ... meine große Liebe 

Ich dachte ich seh dich nie wieder

als du damals lagst mit geschlossenen Augenlidern

Doch nun stehst du vor mir in deinem weichen Saum 

und es fühlt sich so an wie im schönsten Traum

Langsam und schwach erhebe ich mich

und sehe nur dich 

du lächelst mir entgegen 

es ist unbeschreiblich, so wie ein Segen

„Komm her mein Liebling“ hör ich dich flüstern

„Sei nicht so schüchtern“ 

„Ich möchte deine Lippen befeuchten“

„Durch meinen Lippenstift sollen sie leuchten“ 

Ich lass mich verführen von deinen Worten 

und beinahe war ich dorten 

und als sich unsere Lippen berührten roch ich nicht deinen Duft 

sondern die stickige Zimmerluft

Erschrocken riss ich die Augen auf 

und beinahe kam ein tiefer Schrei heraus

Vor mir sah ich nur die Dunkelheit des Zimmers 

leicht erleuchtet durch des Kerzen Flimmers 

Du warst nicht mehr da 

ich frage mich was ich gerade sah 

ein Trauergefühl überkommt mich und ich bin enttäuscht 

habe ich mich etwa bei allem getäuscht? 

Das kann doch nicht sein 

Lass mich nicht noch mal allein!

Ich halt’s nicht mehr aus, denn ich werde verrückt 

weil einfach alles um mich herum lügt 

Du bist nunmal tot 

und brachtest mich somit in große Not 

Heute war das letzte mal, dass du mich hast verlassen denn sobald der nächste Mond erwacht 

erscheinen wir beide und durchleben zusammen für immer die Nacht.

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Das sind meine ersten beiden Gedichte, was haltet ihr davon?

Hallo ich bin 15 und hab mich entschlossen paar Gedichte zu schreiben. Das erste handelt von einem Vater welcher nach der Trennung seiner Frau geisteskrank wird und „gewisse Bedürfnisse“ bei seiner kleinen Tochter ausübt. Ich weiß das ist ein schweres Thema und es soll sich niemand dadurch angegriffen fühlen. Ich finde es werden immer die glücklichen Seiten des Lebens gezeigt deswegen hier mal was Ernstes. Das zweite handelt von einem Jungen welcher sich nicht mit seinen Klassenkameraden/Freunden (bzw seiner Generation) identifizieren kann und sich deshalb einredet sie einfach machen zu lassen. Sind wie gesagt meine ersten beiden also würd ich mich über Verbesserungsvorschläge freuen DANKE :)

HIER DAS ERSTE

Aus Verlust wird Drang, aus Drang wird Wahnsinn 

Mich bedrückt zur Zeit eine Gier

denn ich wünschte du wärst hier 

Es ist lange her seit wir uns sahen 

Du warst so schön mit deinen langen Haaren 

Stille liegt in der Luft 

und ich vermisse deinen Duft

Er durchzog immer das Zimmer 

nun wird der Gestank nur noch schlimmer

Ich halt’s nicht mehr aus und wippe im Sessel 

Auf dem Holztisch liegt noch immer die Fessel

Da fällt mir ein....

Ich habe unten noch etwas, klein aber fein

Ich eile die Treppe zum Keller hinunter 

mit jedem Schritt werde ich etwas mehr munter 

Die Fessel raschelt in meiner Hand 

ich hoffe du bist noch wach, verdammt

Ich hole weit aus 

und die Tür fliegt aus den Angeln hinaus

Du liegst da im Dreck

denkst es ist ein gutes Versteck 

Papi braucht dich nun mehr den je

verstehst du das meine kleine Fee?

Seitdem Mami weg ist fühl ich mich einsam 

Doch trotzdem habe ich Bedürfnisse wo ich nicht Nein sag

Nun wein doch nicht....

es ist schnell vorbei 

Papi macht es nicht schmerzhaft 

ich würd sagen es ist sogar herzhaft

Nun bin ich fertig und verfalle in Trauer 

Schnell verschwinde ich hinter der Mauer 

Sag warum hast du mich hintergangen 

Siehst du nicht was du hast damit anderen angehangen?

HIER DAS ZWEITE

Lass sie doch machen!

Du hörst sie lachen 

doch du willst weinen 

sie wollen feiern und krachen 

doch du fühlst dich wie unter Schweinen

Abends liegst du einsam im Bett 

während sie feiern und krachen 

warum könn sie nicht anders sein?

du redest dir ein: ach lass sie doch machen 

Am nächsten Tag kommst du zur Schule 

du hörst sie lachen übers feiern und krachen 

warum könn sie nicht anders sein? 

doch wieder redest du dir ein: ach lass sie doch machen 

In der Pause stehn sie da und rauchen Zigaretten 

reden wieder übers feiern und krachen 

geben an mit ihren funkelnden Ketten 

und wieder redest du dir ein: ach lass sie doch machen

Und so geht es immer weiter 

und du fühlst dich wie auf einer endlosen Leiter

zu viele Gedanken in deinem Kopf und du wünschtest du könntest lachen 

Ach...lass sie doch einfach machen.

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