Hallo,

schön, dass du die kleine Maus aufgezogen hast. In dem Alter gelingt das leider nur selten.

An deiner Stelle würde ich so wenig Kontakt wie möglich zu der Maus aufbauen, damit sie sich nicht an Menschen gewöhnt. Als ich einmal Mäuse aufgezogen habe, habe ich ihre Behausung mit Materialien von draußen eingerichtet. Dies gewöhnt sie nicht nur an ihre zukünftige Umgebung draußen, sondern damit bringst du sie auch mit Keimen usw. von außen in Berührung, an die sie sich gewöhnen muss. Außerdem habe ich den Mäusen, als sie dann selbständig feste Nahrung zu sich nehmen konnten, ausschließlich Nahrung von draußen angeboten. In meinem Fall (Spitzmäuse) waren das vor allem Regenwürmer.

Ich würde sie allerdings noch etwas im Haus lassen, wenn sie jetzt erst beginnt feste Nahrung zu sich zu nehmen. Je nach Region in Deutschland können die Nächte zudem noch sehr kalt sein.

Weisst du, um was für eine Maus es sich handelt? Das wäre für den späteren Auswilderungsort wichtig. Dort kannst du die Maus die ersten Tage auch noch etwas mit Nahrung unterstützen, wenn es möglich ist.

Behalten würde ich die Maus nicht. Wilden Mäusen kann man nicht gerecht werden. Sie haben einen enormen Platzbedarf und auch Gesellschaft, mit denen sie vernünftig zusammen leben kann, ist oft nur schwer zu finden. Aber das muss man immer im Einzelfall beurteilen. Nur du kannst beurteilen, ob sie nicht schon zu zahm ist.

Viele Grüße

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Hallo,

dass die Zähne vielleicht nicht mehr in Ordnung sind, hat ja schon jemand geschrieben.

Du kannst ihm zusätzlich zum normalen Futter bspw. Nutrical anbieten. Das ist eine Vitaminpaste, die auch etwas auf die Rippen geht. Außerdem kannst du ihm Babybrei mit ein wenig Sahne anbieten. Dafür nimmt man am besten diesen 7-Mehrkorn-Brei von Milupa, den man mit lauwarmen Wasser anmischt (Ist so ein gelber Karton, wenn sich da nichts geändert hat).

Und natürlich die üblichen dickmachenden Leckerchen: Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Kürbiskerne usw.

Viele Grüße

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Hallo,

wenn Mäuse derartige Geräusche von sich geben, handelt es sich immer um einen Atemwegsinfekt. Diese knackenden Geräusche sind ganz typisch. Niesen sie lediglich mal, muss man sich keine Sorgen machen.

Wenn Mäuse schon so starke Symptome zeigen, sollte man scnell mit ihnen zu einem Tierarzt gehen. Auch am Wochenende.

Und an "kiss4roses": Gehen Sie auch nicht mit Ihren Kindern zum Arzt? Kinder sind bekanntlich in der Anschaffung ja noch wesentlich günstiger als eine Maus.

Viele Grüße

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Hallo,

du solltest die Maus einem Tierarzt vorstellen. Kannst du erkennen, ob das Bein gebrochen ist? Kann die Maus es noch belasten? Evtl. verheilt es von allein und du bekommst lediglich ein Antibiotika für die Maus, um Entzündungen vorzubeugen. Sollte sie das Bein nicht mehr belasten können, würde sie auch mit drei Beinen auskommen. Allerdings muss dies unbedingt ein erfahrener Arzt begutachten.

Ich denke die Trennung war erstmal gut. Sie sollten jetzt beide zur Ruhe kommen und die verletzte Maus wieder fit werden. Danache kannst du über eine Vergesellschaftung nachdenken. Vielleicht magst du die Gruppe auch noch vergrößern. Farbmäuse fühlen sich erst ab einer Gruppengröße von vier Tieren richtig wohl.

Die Meinung der anderen Schreiber kann ich gar nicht verstehen. Sie hat die Maus gekauft und nun die Verantwortung für dieses Lebewesen. Ein Tier ist keine Ware, die man einfach wieder umtauschen kann.

Viele Grüße

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