ja

Für meine eigene Sterblichkeit empfinde ich irgendwie eine Art Hassliebe. Ich lebe verdammt gerne, habe eine tolle Partnerin und will das alles so lange fortführen wie nur möglich. Aber andererseits bin ich davon überzeugt, dass all dies seinen ungeheuren Wert vor allem dadurch erhält, dass es endlich ist. Meine Freundin wird sterben, ich werde sterben. Es ist nicht für ewig und genau deswegen so wahnsinnig wertvoll und schön.

Also weiß ich, dass der Tod einfach nötig ist. Nur durch ihn kann ich überhaupt ein so schönes Leben führen. Es mag zwar traurig sein, dass es irgendwann endet, aber nur so ist eben überhaupt möglich.

Von daher freue ich mich in gewisser Weise tatsächlich auf den Tod. Auf den Moment, an dem ich dankbar auf ein schönes Leben zurückblicke und meinem Tod voller Neugier gegenüberstehe. Nur eben bitte erst frühestens in 50 Jahren

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Von allem etwas, würde ich sagen. Einerseits ist es die Aussicht darauf, nicht mehr zu existieren, nie wieder Dinge zu sehen, zu hören, zu fühlen. Nicht mehr am Lauf der Zeit teilzuhaben und das unumkehrbar für alle Ewigkeit. Dann bleibt aber natürlich trotzdem ein bisschen die Ungewissheit, wie es nun wirklich sein wird, wenn man tot ist. Immerhin war ich bisher noch nie tot, also stützt sich alles nur auf Annahmen. Kommt vielleicht doch noch was? Wenn ja, was? Oder ist der Tod mein definitives Ende?

Wie wird der Sterbeprozess aussehen? Werde ich leiden? Wird es schmerzhaft? Wie lange wird sich der Vorgang ziehen? Wie werde ich überhaupt sterben? Woran? Wo? Und wann? So viele ungewisse Dinge zu einem Ereignis, das mir mit absoluter Sicherheit bevorsteht. Ein weiterer beängstigender Punkt: Es wird irgendwann einfach geschehen, egal ob ich es will oder nicht. Ich werde sterben.

Was mit meinem Körper geschieht, ist ein weiterer Punkt. Egal wie aufwändig ich ihn zu Lebzeiten pflege, sobald ich tot bin, werde ich (oder mein Körper) verwesen. Eine gruselige Vorstellung, was mir da blüht. Aber andererseits will ich nicht verbrannt werden - ich habe Angst vor Feuer und kann Hitze nicht ausstehen. Doch letztendlich ist der Weg egal: Am Ende ist nichts mehr von mir übrig.

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Deezer

Ich bin seit einiger Zeit bei Deezer. Weil es dort Streaming in HiFi Qualität gibt und weil ich eigene mp3 hochladen und anschließend streamen kann. Da ich viele unbekanntere, internationale Künstler in meiner Sammlung habe, gibt es tatsächlich noch einiges, was die Anbieter nicht standardmäßig im Programm haben.

Ansonsten ist mir eine gute Anbindung zu last.fm wichtig (ich liebe Statistiken 😅), die bei Deezer vorhanden ist. Die Hoffnung auf abwechslungsreiche automatische Playlists habe ich inzwischen aufgeben. Das macht Deezer genauso bescheiden wie Spotify. Wobei Deezer wenigstens den Flow hat und Musik quer durch meine favorisierten Genres spielt.

Momentan überlege ich, Tidal auszuprobieren. Dort gibt es ein etwas teureres Abo, bei dem die Künstler, die man hört, einen Anteil der Abogebühr erhalten und generell eine bessere Bezahlung. Last.fm kann tidal auch, also werde ich demnächst wohl einen Test wagen.

Ergänzend dazu kaufe ich mir aber weiterhin neue Alben, die mir gefallen. Inzwischen zu 99% auf Vinyl. Das Streaming spielt zwar die größte Rolle im täglichen Musik-Konsum, aber trotzdem versuche ich weiterhin, so viel zu kaufen, wie möglich.

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Nur wen wirklich notwendig

Jedoch nicht aus Patriotismus, weil ich für mein Vaterland nichts besonderes empfinde. Ob ich nun in Deutschland lebe, oder in Schweden oder in Kanada. Das macht für mich keinen Unterschied. Letztendlich würde ich bloß den Ort verteidigen, an dem ich und meine Liebsten leben. Oder besser gesagt: weniger den Ort, sondern viel mehr uns selbst verteidigen.

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Schwierig. Das wird letztlich vom genauen Einzelfall abhängen.

Grundsätzlich steht es dir erstmal gar nicht zu, einen Menschen für tot zu erklären. Das dürfen in der Regel nur Ärzte. Hier könnte also unter Umständen eine unterlassene Hilfeleistung vorliegen, wenn du nicht reagierst und keinen Rettungsdienst / Polizei alarmierst. Je nachdem wie lange die Person tot ist und in welchem Zustand sich die Leiche befindet natürlich. Ist die Verwesung schon fortgeschritten oder findest du nur Teile einer Leiche, ist es wieder etwas anderes, als wenn die Person erst kurz vor deinem Fund verstorben ist.

Eventuell könnte das Nichtanzeigen des Fundes eine Behinderung der Ermittlungsarbeit der Polizei darstellen. Dann könnte dein (Nicht-)Handeln womöglich in den Bereich der Strafvereitelung fallen. Denn zum einen könnte noch nach der Person gesucht werden und zum anderen könnte ein Gewaltverbrechen vorliegen. Je besser der Zustand der Leiche, desto besser lassen sich mögliche Spuren und Hinweise auf den potentiellen Täter ermitteln. Ist die Leiche noch frisch, ist der Täter vielleicht noch gar nicht so weit weg. Und mögliche Erinnerungen von Augenzeugen sind noch klarer, als Wochen, Monate oder gar Jahre später. Für die Ermittlungsbehörden ist Zeit in solchen Fällen also enorm kostbar.

Letztendlich gilt es auch noch zu bedenken, dass du durch einen nicht gemeldeten Fund plötzlich auch selbst tatverdächtig werden kannst. Denn vielleicht wurdest du in der Nähe gesehen. Vielleicht hast du Spuren / DNA an einem möglichen Tatort hinterlassen. Auch wenn es durch die Ermittlungen aufgeklärt wird, kann so ein anfänglicher Verdacht lange an dir haften.

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Ich bin für die Widerspruchslösung, weil..

... sie die Menschen dazu veranlassen wird, sich endlich bewusst mit diesem Thema zu befassen und eine Entscheidung zu treffen.

Wir leben in einer sozialen Gesellschaft, die nur funktioniert, wenn jedes einzelne Mitglied einen Beitrag leistet. Es ist ein Geben und Nehmen. Ich kann keine Leistung einer Versicherung erwarten, wenn niemand Beiträge zahlt. Ich kann keine Sozialleistungen vom Staat erhalten, wenn es keine Steuerzahler gibt. Und letztendlich kann ich auch kein lebensrettendes Spenderorgan erhalten, wenn niemand spendet. Ich werde es aber sicherlich wollen, sollte ich irgendwann mal in die Situation geraten, darauf angewiesen zu sein.

Auch in meinem Umfeld gibt es viele Menschen, die noch nie richtig darüber nachgedacht haben. Andere würden spenden, haben aber noch gar keinen Organspendeausweis.

Daher halte ich diese Lösung für sehr sinnvoll. Sie würde für Klarheit sorgen und viele zusätzlich Spenden ermöglichen, die heute lediglich am fehlenden Organspendeausweis scheitern.

Und wenn jemand definitiv keine Organe spenden möchte, kann diese Person vom Widerspruchsrecht gebrauch machen.

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Also auf gar keinen Fall die zweite.

Die anderen beiden sind ok. Auf Grund deines Lächelns wirkt das dritte Bild am schönsten und ich würde dann auch zu dieser Brille tendieren. Wobei die erste auch ok wäre. Auch wenn jetzt keine so richtig zu deiner Gesichtsform passt. Aber nimm einfach die, die dir am besten gefällt und mit der du dich wohl fühlst 😊

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Eine gewisse Angst vor dem Tod ist normal und durchaus auch überlebenswichtig. Sie schützt uns immerhin vor Gefahren und möglicherweise tödlichen Dummheiten 😅

Mir ist es gelungen, einen großen Teil der Angst abzulegen, in dem ich erkannt habe, dass ich eigentlich nur dank des Todes überhaupt lebe. Ohne den Tod wären wie nie geboren worden und hätten nie die Chance erhalten, an diesem einzigartigen Naturspektakel "Leben" teilzuhaben.

Klar, ich will jetzt als 30jährige genau so wenig sterben, wie du. Und es fühlt sich auch unglaublich seltsam an, zu wissen, dass ich irgendwann tot bin, mein Körper in der Erde verwest und es mich bis in alle Ewigkeit nie wieder geben wird. Aber trotzdem sind wir beide heute nur hier und können uns diese Gedanken machen, eben weil genau dies eines Tages geschehen wird. Daher sage ich mir immer: Lieber einmal 80 Jahre leben und die ewige Nichtexistenz unterbrechen, als niemals zu leben.

Außerdem war es so unbeschreiblich unwahrscheinlich, dass wir überhaupt jemals geboren werden, dass ich allein deshalb schon glücklich bin, überhaupt zu den "wenigen" zu gehören, die leben dürfen. Ich meine, hätten unsere Eltern damals 2 Stunden früher Sex gehabt oder wäre es dabei ein paar Grad kälter gewesen, wären wir vermutlich nie geboren worden. Oder hätten sich unsere Urgroßeltern nie kennengelernt. Oder oder oder. So unendlich viele "Zufälle" denen wir zu verdanken haben, dass wir heute überhaupt hier sind.

Da nehme ich den Tod gerne in Kauf. Zumal wir unseren eigenen Tod nie erleben und erfahren werden. Ich glaube daran, dass uns nur das erwartet, was all die vielen Milliarden Jahre vor unserer Geburt war. Und da kann ich mich an nichts schlimmes erinnern. Du? 🙃

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Der 30jährige hat die höhere Qualifikation und mehr Erfahrung. Dadurch landet er zwangsläufig in einer höheren Gehaltsklasse, als der Jüngere. Mit dem Meister wird an die Position auch eine höhere Verantwortung gekoppelt sein: Höhere Verantwortung führt zu höheren Gehältern.

Das Gehalt spiegelt nicht immer die Leistung wider, sondern vor allem Wichtigkeit und Verantwortung einer Position. Dadurch erscheinen Gehälter häufig erstmal ungerecht.

Gut zu sehen am Paketzustellern. Magere Gehälter für oft wahnsinnig viel Arbeit. Natürlich wären höhere Löhne hier durchaus gerechter, allerdings sind die Menschen leicht ersetzbar. Jemand in der Disposition hingegen ist da schwieriger zu ersetzen und hat auf den ersten Blick aber den leichteren Job, der auch noch besser bezahlt wird. Macht die Person in der Dispo Fehler, wirken sich diese gravierend auf eine große Zahl an Aufträgen/Kunden/Angestellten aus. Macht der Paketzusteller einen Fehler, bleibt der Schaden überschaubar.

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Ich glaube tatsächlich daran, dass aus dem "Nichts" etwas entstehen kann. Ich kann es lediglich nicht verstehen und mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Denn wäre es nicht möglich, wären wir alle heute nicht hier. Das Universum ist quasi aus dem Nichts entstanden. Und selbst wenn es vorher schon etwas gab - woher stammte das dann? Also entweder kann aus Nichts etwas entstehen oder alles existiert einfach schon immer, ohne einen Anfangspunkt. Das ist aber genau so unvorstellbar.

Doch für mich besteht kein Zweifel daran, dass eine der beiden völlig unvorstellbaren Antworten die richtige ist. Schließlich gäbe es mich heute sonst nicht. Daher glaube ich tatsächlich daran.

An ein Leben nach dem Tod glaube ich hingegen zwar nicht, kann es aber aus eben genannten Gründen auch nicht sicher ausschließen. Es ist für mich zwar absolut unvorstellbar, aber dadurch wird es ja nicht unmöglich.

Was nun passiert, wenn wir sterben, kann uns niemand beantworten. Das müssen wir irgendwann selbst herausfinden. Jeder für sich allein. Rein biologisch betrachtet fällt die Antwort einfacher aus, denn die Natur sieht für uns das selbe Programm vor, wie für alle anderen Lebewesen: Wir verwesen und zerfallen in unsere kleinsten Bestandteile, die dann wiederum neuem Leben als Bausteine zur Verfügung stehen.

Ob es eine Seele gibt oder ob unser Geist wirklich nur das erstaunliche Ergebnis der Arbeit eines Gebildes aus Eiweiß, Fett und Wasser ist? Da werden wir wohl warten müssen. Glauben kannst du an alles, denn im Grunde genommen ist nichts unmöglich.

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Ja, wenn ich nicht als Organspenderin in Frage komme, oder man nach der Organspende noch an meiner Leiche forschen kann. Klar, warum nicht? Dann verwese ich halt etwas später. Das kann mir ja egal sein. Schließlich bin ich tot und habe es nicht eilig. Hauptsache ich lande im Anschluss nicht im Krematorium, sondern meine Überreste werden im Sarg bestattet. Gerne neutral, aber definitiv keine Verbrennung.

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Mein eigener Tod wird jedenfalls nichts schlimmes sein, da ich ihn niemals erleben werde. In sofern kenn kann er aber auch nichts schönes sein. Sondern nur ein völlig neutraler Zustand. Schön kann jedoch die Aussicht auf den nahenden Tod sein, wenn dieser das Ende einer leidvollen Sterbephase markiert.

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Anderer Tod

Beim Versuch, ein tolles Intagram-Selfie zu machen, das Gleichgewicht verlieren und eine steile Klippe herunterfallen.

Realistischer wäre bei mir aber wohl der Tod durch Kohlenmonoxid, weil ich die Kamintür wieder nicht richtig geschlossen habe...

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In 30 Jahren brutal ermordet werden

Das bringt mir 27 zusätzliche schöne Lebensjahre. Wenn das Ende bedeutet, brutal ermordet zu werden, dann ist es halt so. Das Leid endet ja dann zum Glück mit dem Tod. Aber um dem zu entgehen würde ich jetzt keine 27 Jahre wegwerfen.

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