Echoarme schilddrüse?

Hallo

ich habe mich soeben hier angemeldet um einfach mal nach Erfahrungen zu fragen und vielleicht kann der eine oder andere mir einen Tipp geben denn ich bin mit meinem Latein echt am Ende !

mir geht es jetzt schon seit einigen Jahren nicht so gut , vieles erinnert an Wechseljahren oder Schilddrüse.

ich war bei 3 verschiedenen Spezialisten der Schilddrüse .

jetzt bin ich bei einem neuen Spezialisten da fahre ich über 3 h einfach zu dem hin . Das 1. mal war ich November 2020 bei ihm er machte ein Ultraschall und meinte „chronisch entzündete Schilddrüse“ diffus echoarm in beiden Lappen .

ich bekam Novothyral 75 davon eine halbe also 37,5 sollte ich einnehmen . Nach ca 12 Wochen wieder zur Kontrolle es ging mir bisschen besser aber noch nicht wirklich .

er machte erneut Ultraschall diesmal im Befund diffus echoarme Schilddrüse in beiden Lappen ansonsten eine normale unauffällige Schilddrüse.

er stellte mich von Novothyral auf ein natürliches Hormon um das heist Thyreogland 25 das hab ich überhaupt gar nicht vertagen hatte noch schlimmere Symdome davon .

so richtig hab ich keine Diagnose .

Antikörper sind keine vorhanden .

meine Werte vom 17.02.2021

Ft4 16,51 pmol (7,0 bis 25,0)

Ft3 6,16 pmol ( 3,7 bis 8,5)

tsh 1,41 (0,3 bis 4,0)

anti TPO 0,01 (<60)

tsh rezeptor Antikörper 0,01 (<1,5)

die Abmessungen des linken Lappens betragen tiefe ca 10mm breite ca 16 mm und Länge ca 40mm

rechter Lappen tiefe 16 mm breite ca 18 mm und Länge ca 40 mm

dann noch Blutwerte Hausarzt am 10.03.2021

tsh 1,54 (0,27 bis 4,2)

ft3 3,01 (2,0 bis 4,4)

ft4 1,14 (0,9 bis 2,0)

jetzt am Mittwoch habe ich wieder Kontroll Termin da ich das neue natürliche Hormon nicht vertrage .

meine Symdome sind :

angstzustände

müdigkeit

brennender druckschmerz am Hals wo die Schilddrüse sitzt

Schwäche

weinerlich

herzrassen Stolpern

frieren schwitzen

Zyklus Probleme

krippeln missempfindungen

Benommenheit

und und und

und vor und nach der Periode sind meine Zustände noch viel schlimmer :-(

Hormone wurden schon untersucht (Endokrinologe) alles ok .

so ich hoffe ich habe nix vergessen.

vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen .

viele liebe grüße

...zur Frage

Hallo Lisa,

eine echoarme Schilddrüse lässt nur eine Diagnose zu: Hashimoto-Thyreoiditis. Die Diagnose: "chronisch entzündete Schilddrüse" bedeutet genau das, es ist nur eine andere Bezeichnung dafür. Hashimoto-Tyhreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der der eigene Körper die Schilddrüse im Laufe der Zeit nach und nach zerstört, so dass es zu einer Unterfunktion kommt (die du aber noch nicht hast).

Nach den Werten zu urteilen, ist die Hashimoto-Thyreoiditis im Anfangsstadium. Scheinbar hast Du auch einen guten Arzt, wenn er Dir Thyreogland verordent hat (amerikanisches Produkt, was besser wäre: Armour Thyroid - ist aber sehr teuer).

Du schreibst, dass keine Antikörperwerte vorhanden sind. Es wurden aber nicht alle DREI Antikörper bestimmt. Es wurden nur die TPO-AK und die TR-AK bestimmt. Entweder Du hast vergessen, den dritten Antikörper-Wert anzugeben, oder er wurde nicht bestimmt. Lasse doch bitte auch noch die TG-AK bestimmen. Ich schreibe dies, weil bei mir damals ausschließlich die TG-AK erhöht waren.

Dennoch solltest Du wissen, dass es auch seronegative Antikörperwerte gibt, also Werte, die nicht erhöht sind, trotz Erkrankung.

Die Hashimoto-Thyreoiditis kann alle Hormone im Körper beeinflussen, so dass man sich auch die anderen Hormone ansehen sollte. Darüber hinaus sollten die Vitamin- und Minersalstoffdefizite, die ja bei Hashimoto sogut wie immer vorhanden sind, ausgeglichen werden, z. B. Zink, Magnesium, Vitamin A und D sowie B-Vitamine und sehr wichtig auch das Spurenelement Selen.

Gehe doch einfach mal in das Forum www.ht-mb.de/forum/ . Dort bist du gut aufgehoben.

Ich drücke Dir die Daumen. Kopf hoch, Dir kann geholfen werden!

LG Catlyn

...zur Antwort

TSH Wert über 30?

Hallo,

ich bin weiblich und 22 Jahre alt. Ich habe in ca. einem Jahr ganze 55 kg zugenommen und wiege nun ca 115 kg. Da ich auch sonst viele Beschwerden hatte (Konzentrationsschwäche, Lustlosigkeit, Müdigkeit aber gleichzeitig Schlafprobleme, Desinteresse etc.) machte ich mich auf zu meiner Hausärztin. Sie meinte meine Schilddrüsenwerte (vor allem die Antikörper) seien auffällig und schickte mich zum Experten.

Dieser stelle Hashimoto fest und erkannte einen kleinen Knoten in 6x4x6 mm in meinem Hals. Er verschrieb mir 1 Tablette Euthyrox 50 Mikrogramm.

Nach 6 Wochen ging es mir ein wenig besser, aber noch nicht wirklich gut. Dann wurde mir erneut Blut abgenommen und meine Werte schienen nun zu gut zu sein. Der Arzt meinte ich soll nur noch eine halbe Tablette nehmen (also 25 Mikrogramm Euthyrox).

Ich merkte, wie es mir in den nächsten Wochen wieder deutlich schlechter ging. Ich war in sehr depressiver Verstimmung. Trotzdem nahm ich mir vor gesund zu essen. Obwohl ich bewusst auf meine Ernährung geachtet habe, hab ich nichts abgenommen.

Nach einer erneuten Blutuntersuchungen haben sich meine Werte nun um ein vielfaches verschlechtert. Mein TSH Wert liegt nun auf einmal bei über 30. Bevor ich mir der Einnahme der Euthyrox Tabletten begann, lag dieser noch bei 3,57. Nun rät mir der Arzt plötzlich zur Einnahme von Euthyrox 75 Mikrogramm.

Kann dieser hohe TSH Wert denn stimmen? Wie kann es sein, dass sich die Werte nach der Einnahme der Medikamente verschlechtern? Und wie kann das sein, dass die Werte so stark schwanken? Auch die der Antikörper sind auf allen drei Blutaufnahmen sehr hoch. Obwohl bei meinem zweiten Blutbild die Antikörper noch viel zu hoch waren, riet mir der Arzt zu einer Reduzierung von Euthyrox. War das richtig?

Ich bin nun ein bisschen verunsichert. Der Schilddrüsenarzt meinte, es sei normal, dass die Werte schwanken. Meine Hausärztin findet das aber sehr merkwürdig, weil der Unterschied so riesig ist.

Kann es sein, dass da vielleicht noch mehr dahinter steckt? Oder soll ich mich einfach gedulden?

Alle meine 3 Blutuntersuchungen hab ich angehängt.

Danke. :-)

...zur Frage

Hallo,

Zunächst empfehle ich Dir, dass Du Dir einen besseren Arzt suchst, nämlich einen Endokrinologen, der sich mit Hashimoto auskennt. Leider gibt es nicht so viele gute Ärzte für Schilddrüse.

Zunächst einmal: Die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis ist richtig. Die 2 Antikörperwerte (TG-AK mit 668 U/ml sowie die TPO-AK oder MAK mit 39,50 U/ml) zeigen, dass die Hashimoto-Threoiditis aktiv ist. Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der der Körper die eigene Schilddrüse nach und nach zerstört, so dass es letztendlich zu einer Unterfuntioon der Schilddrüse kommt. Am Anfang von Hashimoto kommt es immer zu einer Überfunktion, die sich dann im Laufe der Zeit umdreht (Unterfunktion).

Hashimoto ist eine Erkrankung mit sehr vielen Facetten. In den meisten Fällen liegen ebenfalls Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelement-Defizite vor und alle Hormone werden in Mitleidenschaft gezogen. Aber keine Angst: Mit der richtigen Therapie ist das auch behandelbar.

Bei Hashimoto sollte man versuchen, dass das TSH sich bei dem Wert 1 einpendelt. Der normale Referenzbereich (leider haben die meisten Ärzte noch immer nicht die aktuellen Referenzbereiche) liegt zwischen 0,3 und 2,5. Gute Ärzte behandeln bei Symptomen bereits bei einem TSH-Wert von 2,0.

Der Arzt, der dir das Schilddrüsenhormon reduziert hat, hat das Schilddrüsenhormon aufgrund eines sogenannten supprimierten TSH-Wertes (unter 0,1) reduziert, weil er diesen Wert als Überfunktion eingestuft hat. Ein Wert von 0,0 .... zeigt aber - wie gesagt - nur einen supprimierten TSH-Wert an und kann nicht mehr zu Diagnosezwecken herangezogen werden. Der Arzt muss sich also auf die Werte fT4 und fT3 konzentrieren. Wie man aber sieht, waren diese Werte zu hoch. Du hast dich also in einer Überfunktion befunden und solltest deshalb das Schilddrüsenhormon reduzieren.

Was der Arzt aber nicht berücksichtigt hat war, dass gerade im Anfangsstadium einer Hashimoto zunächst eine Überfunktion vorherrscht, die sich dann in eine Unterfunktion umdreht. Gerade beim Übergang von Überfunktion zur Unterfunktion können enorme Schwankungen auftreten. Zu einer Überfunktion kann es auch immer wieder kommen, wenn man einen Schub hat. Deine Antikörper sind so, dass zwar momentan Schilddrüsengewebe zerstört wird, jedoch als Schub würde ich das noch nicht bezeichnen. Es gibt Werte, die über 1000 liegen ...

Ein Wort zum TSH-Wert: Bei Hashimoto ist der TSH-Wert nicht aussagekräftig. Es müssen immer die (freien) Werte fT4 und fT3 mitbestimmt werden und auf das Befinden des Patienten geachtet werden. Nimmt man nun Schilddrüsenhormone ein, so kann es sein, dass der TSH-Wert supprimiert wird (siehe oben). Ein TSH-Wert von 30 zeigt natürlich eine absolute Unterfunktion an. Es wundert mich nicht, dass Dein Gewicht unaufhaltsam nach oben klettert. Das wird erst besser werden, wenn Deine Schilddrüse (und andere Hormone) richtig eingestellt sind. Dazu bitte zu einem Endokrinologen oder sehr guten Internisten gehen. Ein Hausarzt kann das nicht.

Gehe doch bitte einmal in das Forum www.ht-mb.de/forum und lies dort mit oder registriere dich und poste dort noch einmal Deine Werte. Das ist ein sehr gutes Forum gerade für Hashimoto.

Ich möchte Dir aber Mut machen: Man kann diese Krankheit behandeln, du benötigst nur den richtigen Arzt. Da steckt auch weiter nichts dahinter. Man muss nur wissen, dass alle Hormone und der Stoffwechsel in Schieflage geraten können, dass es definitiv zu Vitamin- und Mineralstoffmängeln sowie zu einem Selenmangel kommen kann (Vitamin-A und -D, B-Vitamine, Zink, Magnesium). Lasse doch bitte deinen Selen-Wert einmal überprüfen. Die Einnahme von Selen kann die Antikörper herunterdrücken.

Kopf hoch und keine Angst. Das wird wieder. Und auf jetzt, in das o. g. Forum.

Ganz liebe Grüße Catrlyn

...zur Antwort

Hallo,

bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis ist zu Beginn immer eine Überfunktion vorhanden, die sich nach und nach in eine Unterfunktion umwandelt. Wie du beschrieben hast war der fT4 auch höher und ist jetzt abgesunken. Es ist also etwas völlig normales. Wie man an den Antikörperwerten sehen kann, ist die Hashimoto auch aktiv (es wird Schilddrüsen zerstört) und somit erklärt sich auch die Erhöhung des fT4.

Gehe doch einfach mal in das Forum www.ht-mb.de/forum/ . Du bist du gut aufgehoben.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

ich rate Dir, auf jeden Fall den Arzt zu wechseln! Es ist sehr wohl wichtig, eine anständige Diagnose zu bekommen. So solltest Du z. B. bei Hashimoto auf jeden Fall Jod vermeiden. Darüber hinaus entsteht dadurch nicht nur eine Unterfunktion, sondern das Immunsystem ist maßgeblich beteiligt, weil Hashimoto eine Autoimmunerkrankung ist. Neben der Unterfunktion können sämtliche Hormone durcheinander kommen und Vitamine, Mineralstoffe und auch z. B. der Selenspiegel viel zu niedrig sein.

Gehe doch einfach mal in das Forum www.ht-mb.de/forum/ . Dort wirst Du fündig.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

das bedeutet, dass die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Schilddrüsenhormone produziert. Mit der Tablette gibst Du Deinem Körper das fehlende Schilddrüsenhormon, also das Hormone, das Deine Schilddrüse nicht mehr produzieren kann.

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion läuft Dein Körper sozusagen auf Sparflamme. Ich würde an Deiner Stelle die Tabletten nehmen, weil ein verlangsamter Stoffwechsel und das "Langsamlaufen" auch noch andere Schädigungen im Körper im Laufe der Zeit nach sich ziehen kann.

Das ist jetzt aber alles nur ganz grob gesagt. Es gibt ganze Abhandlungen im Internet dazu.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo Anna,

leider sind die Werte nach meiner Erfahrung nicht ok. Die Größe der Schilddrüse sollte bei einer erwachsenen Frau bei ca 18 ml liegen. Deine ist deutlich kleiner. Das ist bereits ein Hinweis auf Hashimoto. Weiterhin ist das TSH zu hoch. Gute Ärzte behandeln bei Symptomen bereits bei einem TSH-Wert von 2,0. Mit 2,89 bist Du bereits in einer Unterfunktion.

Leider hast Du zu den anderen Werten keine Referenzbereiche angegeben. Ohne diese, kann man nichts sagen. Antikörper sind jedoch bei Dir vorhanden und deuten auch auf eine Hashimoto-Thyreoiditis hin.

Ich rate Dir, einen anderen Arzt aufzusuchen. Hast Du denn Symptome? Für mich sind Deine Werte absolut nicht in Ordnung!

Gehe doch mal in das Forum www.ht-mb.de/forum und schaue Dich dort um. Gerne kannst Du auch noch die fehlenden Referenzbereiche posten, damit ich mir diese mal anschauen kann.

VlG Catlyn

PS: Ein Radiologe ist für Dich nicht der richtige Ansprechpartner. Du solltest zu einem Endokrinologen oder sehr guten Internisten gehen!

...zur Antwort

Hallo MatheFuchz,

sicherlich sind Dir meine Fragen aufgefallen. Ich hatte jahrzehntelang Hashimoto-Thyreoiditis. Mir ging es akzeptabel und meine Schilddrüsenhormoneinstellung war nicht überdosiert. Dennoch wollte ich meinen Gesundheitszustand verbessern und habe mich auf eine Therapie nach der Heiligen Hildegard eingelassen, die aus dem Trinken von Tees, der Nutzung spezieller Gewürze und Tinkturen besteht.

Diese Therapie hatte tatsächlich eine Wirung. Da ich regelmäßig Blutwerte bestimmen ließ kann ich sagen, dass ich nicht in einer Überdoserung war. Dennoch habe ich gesehen, dass ich mit der Schilddrüsenhormondosierung etwas heruntergehen sollte und dies auch getan habe. Die Werte waren dann perfekt. Aber nur 4 Wochen später waren sie nicht mehr perfekt. Hashimoto hatte in Basedow umgeschlagen.

Nach Rücksprache mit dem Therapeuten werde ich die Therapie jedoch weitermachen und abwarten.

Was ich damit sagen möchte: Ich denke, dass es für die Änderung von Hashimoto in Basedow einen Auslöser gegeben hat. Kann es sein, dass es bei Dir auch einen Auslöser gab?

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

ich habe genau das gleiche am Anfang meiner "Schilddrüsenkarriere" gesagt bekommen. Was soll ich sagen? Es war falsch! Es macht keinen Sinn, jemanden aufgrund einer vergrößerten Schilddrüse und Knoten Jod zu verordnen. Die Einnahme von Jod ist ausschließlich dann angesagt, wenn man einen Jodmangel hat. Dieser sollte dann sowohl mit einem Bluttest als auch mit einem 24-Stunden-Urintest bestimmt werden. Wurde das bei Dir gemacht?

Letztendlich hat bei mir das viele Jod in Kombination mit Stress zu einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse geführt. Du musst bedenken, dass fast alle unsere Lebensmittel jodiert sind. Da kann man dann mit Jodtabeltten sehr schnell viel zu viel davon haben.

Ich würde mir auf jeden Fall mehrere Meinungen einholen.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

das ist Hashimoto Thyreoiditis. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der der eigene Körper nach und nach die eigene Schilddrüse zerstört, so dass es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse kommt.

Ich kann Dir nur nahelegen, Dir einen guten Endokrinologen zu suchen. Es müssen folgende Blutwerte bestimmt werden: fT3, fT4, TSH sowie die Antikörperwerte TPO-AK, TG-AK und TR-AK. Darüber hinaus muss in einem Ultraschall das Schilddrüsengewebe und die Größe der Schilddrüse bestimmt werden.

Bei den dunklen Stellen auf Deiner Schilddrüse handelt es sich bereits um zerstörtes Schilddrüsengewebe. Es ist besser, sich rechtzeitig in Behandlung zu begeben.

Schaue doch auch mal bei www.ht-mb.de/forum/ vorbei.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

ist eine Unterfunktion, wie hier schon gesagt wurde. Das muss nun aber noch genauer untersucht werden! Ich rate Dir, einen kompletten Schilddrüsen-Check bei einem Endokrinologen machen zu lassen.

Die Blutwerte sind nicht vollständig. Es müssen folgende Blutwerte bestimmt werden (die aber der Endokrinologe auf jeden Fall macht): TSH, fT4, fT3 sowie die Antikörperwerte TPO-AK, TG-AK und TR-AK. Darüber hinaus muss ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht werden, um sich die Struktur und Größe der Schilddrüse anzuschauen.

Diese Untersuchung ist notwendig, damit man die Ursache der Unterfunktion finden kann und dem entsprechend richtig behandeln kann.

Die heutzutage häufigste Ursache für eine Unterfunktion der Schilddrüse ist die Hashimoto-Thyreoiditis.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du schnell einen Termin bei einem Endokrinologen bekommst.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

leider sind Deine Angaben unvollständig. Gib doch bitte noch die Referenzwerte für den fT3 und fT4 an. Diese variieren von Labor zu Labor.

Schaut man sich alleine das TSH an, dann hast Du definitiv eine Unterfunktion! Lass Dir beim Endokrinologen einen Termin geben, um die Ursache dafür festzustellen (z. B. Hashioto-Thyreoiditis, etc.). Dies ist wichtig, damit Du die richtige Therapie bekommst.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo Florian,

der Facharzt für Schilddrüse ist ein Endokrinologe oder ein guter Internist. Ich würde immer einen Endokrinologen bevorzugen.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

ein TSH-Wert von 3,81 zeigt eine deutliche Unterfunktion! Leider kennen noch nicht alle Ärzte die aktuelle Obergrenze für das TSH. Gute Ärzte behandeln bei Symptomen - und die hast Du ja - bereits bei einem TSH-Wert von 2,0. Du kannst davon ausgehen, dass alles über 2,5 eine Unterfunktion ist.

Wie hier bereits erwähnt wurde, sollte aber unbedingt eine komplette Schilddrüsendiagnostik durchgeführt werden. Hier rate ich Dir, Dir einen kompetenten Endokrinologen zu suchen. Ein Endokrinologe, der einen TSH-Wert von 3,81 und Symptomen für normal hält, ist nicht kompetent. Lasse bitte auch die Werte fT4, fT3 sowie die drei Antikörperwerte TG-AK, TPO-AK und TR-AK untersuchen. Des weiteren muss ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht werden, in dem man sich die Gewebestruktur und Größe der Schilddrüse anschaut. Bei einer erwachsenen Frau sollte die Schilddrüse ca. 18 ml groß sein. Ist sie sehr viel kleiner, dann deutet dies auf eine Hashimoto-Thyreoiditis (die Ursache der Unterfunktion) hin. Echoarme Bereiche sind auch ein Indiz dafür.

Bei mir sind die Ärzte genau wie bei Dir vorgegangen und haben immer und immer wieder gesagt, dass alles normal sei. Aber ein TSH von 3,81 ist zu hoch (Unterfuntion). Da stimmt was nicht. Bei mir war es natürlich nach weit über 10 Jahren der Vertröstung nicht mehr möglich, nur die Schilddrüse alleine zu behandeln. Durch die Nicht- und dann Falschbehandlung wurde mein ganzes Hormonsystem unwiderruflich herunterreguliert, so dass ich fast alle Hormone ersetzen muss.

Deshalb und weil ich heute viel, viel mehr weiß als vor der Erkrankung kann ich dir nur raten, einen wirklich kompetenten Arzt zu finden, der das auch behandelt.

Gehe doch auch mal in das Forum www.ht-mb.de/forum . Das hilft Dir mit Sicherheit weiter!

LG Catlyn

...zur Antwort

Verdacht auf Hashimoto-Thyreoiditis trotz normaler Antikörper ?

Guten Abend,

ich hoffe, dass mir hier weitergeholfen werden kann.

Ich bin Mitte zwanzig und weiblich. Vor ein paar Jahren wurde ich schon auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse getestet, nachdem ich trotz großer Essensmengen sehr dünn war. Ich wurde daraufhin vom Arzt entlassen, nachdem es hieß „Sie sind mit einem guten Stoffwechsel gesegnet, seien Sie froh.“

Seit ein paar Wochen habe ich eine Veränderung, sowohl psychisch als auch physisch. Ich habe Heißhungerattacken und Herzrasen, kann mich nur schlecht konzentrieren und mir Dinge merken. Schlimm ist vorallem die andauernde Müdigkeit, die mich nach wie vor extrem plagt. Zudem bin ich antriebslos und habe wenig Lust auf Dinge, die mir zuvor immer große Freude bereiteten. Auch Gewichtsschwankungen sind teils auffällig. Vorallem der hohe Puls und das Gefühl eines riesigen Klos im Hals haben mir in letzter Zeit Sorgen gemacht. Nachdem ich mir das alles nicht mehr erklären konnte bin ich vor kurzem zum Arzt. Dieser hat ein Blutbild angeordnet und neben den Schilddrüsenwerten auch sämtliche Organe inklusive Eisen kontrolliert. Diese waren alle unauffällig. Da meine Symptome aber sehr auf ein Problem mit der Schilddrüse hindeuteten, wurde ein Ultraschall durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die Schilddrüse deutlich verkleinert sei und eine verstärkt veränderte Struktur aufweist. Ich muss hier anmerken, dass meine Großmutter eine chronische Schilddrüsenerkrankung hat. Neben der Größe und Struktur habe ich mehrere Zysten. Hier wurde das erste Mal der Verdacht auf Hashimoto-Thyreoiditis in den Raum gestellt, weshalb als nächstes auch die Antikörper kontrolliert wurden. Der Befund zeigt hier keine gravierenden Ausfälle, allerdings würden diese schwanken. Mit dem Auftrag mein Befinden die nächste Zeit weiter zu beobachten wurde ich entlassen.

Ich weiß von einer Erfahrung im Bekanntenkreis, dass ein Spezialist einmal anmerkte, dass keine auffälligen Antikörper nicht gegen die Diagnose sprechen. Viele Menschen würden deswegen beim Arzt mehr oder weniger abgewimmelt werden. Laut Spezialist gibt eine Ultraschalluntersuchung eine tendenziell große Sicherheit bzgl. der Diagnose. Ich habe starke Schmerzen im Hals, vermutlich aufgrund der Zysten. Leider konnte/wollte mein Arzt die Diagnose nicht hundertprozentig bestätige, ich weiß aber leider auch nicht, ob nur der THS kontrolliert wurde oder andere Werte im Zusammenhang mit den Antikörpern auch. Ich fühle mich nach wie vor sehr schlecht und habe aus diesem Grund einen Termin bei einem Spezialisten vereinbart.

Dennoch würde es mich interessieren, ob Betroffene selbiges erlebt haben oder ob das tatsächlich häufig vorkommt, dass aufgrund augenscheinlich „normaler Antikörperwerte“ eine Diagnose ausbleibt.

Vielen Dank

...zur Frage

Hallo und guten Abend,

leider kenne ich das auch. Bei mir hätte eine anständige Diagnose schon mehr als 10 Jahre zuvor gestellt werden müssen. Auch bei mir blieb das aus und ich wurde immer wieder vertröstet.

Ich kann das Verhalten der Ärzte mit dem heutigen eigenen Wissen so überhaupt nicht nachvollziehen. Eine Hashimoto-Thyreoiditis muss nicht zwingend Antiörper aufweisen. Man kann durchaus auch seronegativ sein. Hingegen zeigt eine deutlich verkleinerte Schilddrüse EINDEUTIG, dass hier Hashimoto am Werke ist.

Ich kann Dir nur raten, so lange Ärzte zu konsultieren, bis Du einen kompetenten gefunden hast. Lasse Dir immer Deine Blutwerte geben. Das ist sehr wichtig, denn nur damit kannst Du selber handeln und Dir auch Rat von anderen Betroffenen einholen.

Wie gesagt, bei mir hat das länger als 10 Jahre gedauert, bis es sozusagen gar nicht mehr ging und ich gezwungen war, mir einen Privatarzt zu suchen, der Ahnung hatte. Inzwischen bin ich im Ausland in Behandlung und kann wieder normal leben.

Gehe doch mal in das Forum: www.ht-mb.de/forum/ . Dort bist Du für den Anfang ganz gut aufgehoben und bekommst gute Tipps. Ansonsten kannst Du mir auch gerne per PN schreiben.

Kopf hoch, das wird! Du musst nur tätig werden (ich weiß, wie schwer das im Moment ist ...).

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo Annalena,

bei einer Überfunktion wird kein Jod verordnet, weil das ja die Schilddrüse noch mehr ankurbelt. Ich vermute, dass Du das falsch verstanden hast. Kann es sein, dass Dir der Arzt gesagt hat, dass der Blutwert für TSH zu hoch ist? Dies bedeutet nämlich NICHT, dass Du eine Überfunktion hast sondern eine Unterfunktion.

Hat der Arzt denn überprüft, ob Du einen Jodmangel hast? Ich nehme an, dass er Jodetten depot verordnet hat. Dies ist dann aber aufgrund einer Unterfunktion geschehen NICHT aufgrund einer Überfunktion geschehen. Die Einnahme von Jod sollte aber nur dann vorgenommen werden, wenn ein "nachgewiesener" Jodmangel vorliegt und nicht zur Therapie einer Unterfunktion. Wurde das bei Dir untersucht? Zuviel Jod kann eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse auslösen.

Ich rate Dir DRINGEND, einen kompetenten Endokrinologen aufzusuchen. Die Schilddrüse muss komplett untersucht werden (Blutwerte: TSH, fT3, fT4, TPO-AK, TG-AK, TR-AK und ein Ultraschall wegen Größe und Gewebestruktur der Schilddrüse).

Eine Gewichtszunahme, die man nicht mehr reduzieren kann, kann mit einer Unterfunktion zu tun haben. Bei einer Überfunktion eher nicht!

Liegen Dir Blutwerte vor? Wenn ja, poste sie mal.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du im neuen Jahr schnell einen Termin bei einem Endokrinologen bekommst.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

auf jeden Fall ziehen lassen! Hashimoto und Pille / Hormospirale ist kontraproduktiv.

LG Catlyn

...zur Antwort

Hallo,

kenne ich alles. Ich lese gerade, dass Deine Schilddrüse - soweit Du Dich erinnern kannst - "zu klein" war. Ich rate Dir, unbedingt einen guten Endokrinologen aufzusuchen. Eine "zu kleine" Schilddrüse lässt Hashimoto-Thyreoiditis vermuten. Mit diesen Symptomen kann Deine Hormoneinstellung auf gar keinen Fall richtig sein. Kannst Du Deine Werte mit Angabe der Referenzbereiche mal posten? Um mehr sagen zu können, braucht man mehr Informationen.

Gehe doch mal in das Forum: http://www.ht-mb.de/forum/ und schaue Dich unter Hashimoto um.

Es gibt übrigens nicht nur Monopräparate, die nur Thyroxin (= T4) enthalten (wie in L-Thyroxin). Es gibt auch Kombipräparate, die sowohl T4 als auch T3 enthalten (Novothyral, Prothyrid) und es gibt auch "natürliches Schilddrüsenhormon" (= Schweineschilddrüsenhormon). Es gibt sogar T3 alleine (Thybon). Mich hat ausschließlich das Schweineschilddrüsenhormon in Kombination mit einem Cortisonpräparat wieder "zum Leben" erweckt. Hier empfehle ich Dir auch mal nach Adrenal Fatigue nachzulesen (z. B. hier: https://www.adrenal-fatigue.de/ ). Leider haben es Menschen in Deutschland, denen bei denen die übliche Therapie mit L-Thyroxin nicht ausreichend ist, sehr schwer! Ich musste leider auch ins Ausland gehen und bin dort bis heute einmal jährlich, aber mir geht es wieder gut und ich fühle mich wieder gesund und leistungsfähig. Lass Dich bloß nicht auf die Psycho-Schiene ein! Das machen die Ärzte gerne, deren Schilddrüsenwissen veraltet ist.

LG Catlyn

...zur Antwort