Klingt irgendwie schon sehr viel davon nach Pubertät. Aber wenn du meinst, dass da noch was anderes dahinter steckt, solltest du deine Eltern überzeugen, dass sie mit ihm zum Arzt gehen. Womöglich schickt er ihn dann zum Psychiater. Aber wenn was nicht mit ihm stimmt, würde der Psychiater das in der Untersuchung oder in Gesprächen herausfinden. Das mit den Ärzten braucht ja auch niemand außer der Familie erfahren. Er braucht sich da keine Sorgen machen, dass es in der Schule jemand erfährt.

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Ich sehe das komplett anders. Ich kann es nur verurteilen, was du hier von dir gibts.

Mit deiner Aussage sagst du indirekt, dass Depressionen was harmloses und erstrebenswertes sein müssen, sonst würdest du es dir nicht wünschen, daran erkranken zu dürfen. Würdest du auch gerne Krebs haben oder im Rollstuhl sitzen?

Das Leben mit Depressionen ist eigentlich nichts mehr, was man überhaupt Leben nennen kann. Es hat nämlich nichts lebenswertes mehr. Oder was glaubst du warum sich ca. 9.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland daran umbringen? Was denkst du, wie es ist schwer depressiv zu sein? Morgens kommst du kaum aus dem Bett, du fühlst dich den ganzen Tag erschöpft und wünscht dir tot zu sein. (Also ich rede hier von schweren Depressionen.) Freunde treffen, Hobbys, Sport, arbeiten gehen, Familie gründen, reisen,...sind nur noch bedingt oder gar nicht mehr möglich. Ich bin absolut überzeugt davon, dass du nach maximal einem Tag alles tun würdest, damit du diese Krankheit nicht mehr haben müsstest. Du hast wohl echt keinen blassen Schimmer, was es heißt krank zu sein. Ich find das so naiv und ungebildet, sich so was zu wünschen. Informier dich bitte künftig erst mal darüber was es bedeuten würde, bevor du hier so eine Aussage triffst! Genau das macht es den an Depressionen erkranken noch so viel schwerer darüber zu sprechen, wenn andere es für einen Spaß halten.

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Wie stellst du dir das vor?

Vielleicht solltest du dich entscheiden was dir wichtiger ist: Schule oder arbeiten. Andere Jugendliche müssen auch zu Hause wohnen, bis sie finanziell auf eigenen Beinen stehen können. Wenn es bei dir nicht möglich ist, gibt es sicher Gelder, die du dafür beantragen kannst. Bzw. als erstes müssten wohl deine Eltern zahlen. Dann das Amt.

Erwerbsminderungsrente kannst du nur erhalten, wenn du mindestens 5 Jahre Rentenversicherungspflichtig angestellt warst. Eine volle Rente kannst du nur bekommen, wenn du nicht mal mehr 3 Stunden täglich irgendeine simple Arbeit ausführen kannst. Die Rente ist selbst in diesem Fall sehr gering. Vom Antrag bis zur Genehmigung können drei Jahre vergehen.

Nur ein Arzt kann dich krankschreiben. Keine Psychotherapeutin.

Wenn du dich krank fühlst, dann geh doch erst mal zum Arzt und lass dich durchchecken.

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Die bekommst du recht einfach und schnell sogar direkt vom Hausarzt. Vorausgesetzt er hält es für nötig. Aber dafür musst du nicht viele Beschwerden haben, um ein Rezept zu bekommen. Ob das so sinnvoll ist sei mal dahin gestellt.

Wenn du aber denkst, dass du eine psychische Krankheit hast, solltest du dich besser von einem Psychiater untersuchen lassen. Er kann dir dann auch sagen, ob dir was fehlt oder nicht. Schließlich ist Antidepressiva ja nicht die alleinige Lösung, falls du krank bist. Dazu solltest du natürlich auch eine Psychotherapie machen.

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Du suchst dir einfach eine Klinik, die für beides geeignet ist. Bei Depressionen hat man sowieso oft Begleiterkrankungen. Das ist nicht ungewöhnlich. Selbst wenn du nur wegen einer Essstörung gehen würdest, geht automatisch ein großer Teil Rund um die Psyche.

Jeder Patient hat einen individuellen Therapieplan. Je nach Erkrankungen. Möglicherweise hast du dann ein paar Einheiten pro Woche mehr als ein anderer Patient, der nur wegen einer Erkrankung da ist.

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Man ist tatsächlich vergesslicher, unkonzentrierter und die kognitiven Fähigkeiten im allgemeinen leiden auch unter einer Depression. Diese speziellen Symptome sind ähnlich wie bei einer Demenz. Sobald die Depression abklingt kommen diese Fähigkeiten wieder zurück. Sie sind also nicht zerstört oder unwiederbringlich weg.

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Du bist nicht verpflichtet deinem Arbeitgeber über deine Gesundheit Auskunft zu geben.

Die Online-Psycho-Tests taugen nichts. Durch deine negative Erwartungshaltung beeinflusst du das Testergebnis.

Du schreibst lediglich von Ängsten, unter denen du leidest. Eine Depression umfasst aber eine ganze Bandbreite an diversen Symptomen. Angst ist da nur eins unter vielen. Eine Depression wird aber durch das Vorhandensein mehrere der festgelegten Symptomen (Haupt- und Nebensymptomen) definiert. Daher sieht es laut deinem Text hier nicht nach einer Depression aus. Aber du könntest unter einer leichten Angststörung leiden. Vielleicht hast du auch Probleme dich zu motivieren zur Arbeit zu gehen.

Am besten sprichst du mal mit deinem Hausarzt darüber. Auch eine Psychotherapie könnte dir helfen.

Was machst du denn für eine Tätigkeit in der Psychiatrie, dass du dich selbst nicht mit den Krankheitsbildern auskennst?

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Man kann nicht ab und zu depressiv (=man leidet unter einer Depression) sein.

Wenn man eine Depression hat, die ein Psychiater diagnostiziert hat, dann ist man nicht tagsüber depressiv und ab Feierabend gesund oder so. Das ist Blödsinn. Die äußeren Umstände sind nur wenig entscheidend.

Du hast ja auch nicht an einem Tag Krebs und dann zwei Wochen wieder nicht. Man hat es oder nicht. Wobei jeder, der mal eine Depression hatte, sehr anfällig ist, dass wieder eine Episode folgt.

Das was du meinst ist schlecht drauf sein. Das ist aber keine Krankheit.

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Habe ich Depressionen oder ist das nur ne Phase?

Hallo, eine Frage kann man leichte Depressionen also eine leichte depressive Verstimmung selber behandeln ohne Medikamente und ohne Psychologen? Ich habe keine Lust auf diese 2 Optionen.

Ich weiß nicht ob es Depressionen sind aber ich sage euch mal meine Symptome.

Manchmal, aber nicht immer bin ich auf einmal schüchtern, habe manchmal keinen Selbstvertrauen mehr, manchmal kein Selbstbewusstsein mehr..

Ich will mich momentan mit Freunden nicht treffen, weil es mir momentan nicht gut geht.

Ins Fitness zu gehen fällt mir manchmal schwer, weil ich entweder ganz durchziehe und wenn mal eine kleine Sache nicht passt verzweifle ich.

Ich denke oft pessimistisch und sehr negativ.

Ich erkläre euch das Mal bestes Beispiel heute: ich wollte ins Fitness gehen, bei mir um die Ecke nur hatte ich eigentlich kein Bock aber ich will ja abnehmen, so ich dachte meine Motivation kommt schon wenn ich in ein andere Studio bisschen weiter weg gehe, also bin ich bis dahin gefahren und hab den Weg zurück nach Hause genommen weil ich einfach kein Bock hatte, wollte mich heute Nachmittag noch mit einer Freundin treffen nur ich war so gestresst von der Situation heute morgen also habe ich ihr abgesagt.

Ich hab nein vertrauen mehr an mich selbst ich glaube mir einfach nicht mehr.

Der Wille ist da ja, aber das Vertrauen zu mir selbst ist weg..

Ich muss mich selbst in den po treten mit paar Anläufen würde das schon klappen aber momentan bin ich echt gestresst..

Würde es mir gut tun einfach mal einen Tag im Hotel zu bleiben? Ganz alleine meine Gedanken auf Papier schreiben mir aufschreiben was ich möchte und was ich noch für Ziele habe? Ich meine ich wohne bei meinen Eltern bin mit meiner Schwester im Zimmer ich knn einfach Night mal losheulen oder ach keine Ahnung

ich weiß eigentlich dass wenn ich echt will alles schaffen kann aber ich bin verzweifelt

durch die Kurzarbeit arbeite ich momentan auch nicht bin zuhause und habe sehr viel zeit

hab ich Depressionen?

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Ich seh da weder eine depressive Verstimmung noch eine Depression. Eher so eine „Null-Bock-Phase“. Das haben wir alle mal. Wenn du erst mal dich überwunden hast und regelmäßig zum Sport gegangen bist, sollte es wieder selbstständiger und ohne so viel Überwindung laufen. Das gibt dir dann auch wieder mehr Selbstvertrauen.

Vielleicht liest du dir mal in Ruhe durch, was es heißt an einer Depression erkrankt zu sein und welche Symptome dabei auftreten. Ich bin immer wieder schockiert, was viele denken, es sei bereits eine Depression. Denn eine Depression ist eine schwere Krankheit und geht mit so vielen schweren Symptomen einher, dass teilweise ein normaler Alltag nicht mehr möglich ist.

Natürlich sind auch solche Phasen wie du eine hast nervig, aber eine Depression spielt dann halt doch in einer ganz anderen Liga.

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Deine Mutter hat dir offensichtlich nicht gesagt, was es heißt Depressionen zu haben und welche Symptome man da hat. Vielleicht erklärt sie es dir mal oder du informierst dich selbst darüber. Wäre hilfreich.

Und nein du hast keine Depression, weil du vor einem Jahr paar mal geweint hast. Und außerdem sind Depressionen nicht vererbbar im eigentlichen Sinne.

Informiere dich echt mal über diese Krankheit. Deine Mutter findet es bestimmt auch nicht so toll, wenn du denkst, man habe eine Depression, wenn man mal weint.

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Mich würde interessieren, ob die Diagnose ein Psychiater gestellt hat. Von Diagnosen von psychischen Erkrankungen durch einen Hausarzt habe ich mittlerweile größte Zweifel. Die haben so wenig Zeit pro Patient, die können gar keine richtige Anamnese machen. Sobald ein Patient ein paar mögliche Symptome schildert ist es eine Depression und der Patient bekommt ein Standard-Antidepressivum. Fertig - nächster Patient. (Natürlich gibt es auch Ausnahmen). Darauf würde ich mich nicht verlassen. Eine richtige Diagnose kann auch mal mehrere Gespräche erfordern. Außerdem gibt es nicht die eine Depression. Es gibt viele Begleiterkrankungen. Auch der Schweregrad ist für die Behandlung entscheidend.

Bei der Faulheit könntest du vom Sofa aufstehen und den Müll rausbringen. Man hat einfach nur keinen Bock. Auf dem Sofa ist es gemütlicher.

Bei einer Depression ist es (teilweise) schlicht nicht möglich. Man schafft es nicht den Müll rauszubringen. Jeglicher Antrieb fehlt dafür. Man quält sich stundenlang damit und diskutiert innerlich mit sich, aber macht es dann doch nicht. Wenn jemand früher gesund war und dann eine Depression bekommen hat, erkennt er den Unterschied eindeutig: Es unterscheidet sich zwischen nicht wollen und nicht können.

Du beschreibst in deinem Text hauptsächlich eines der Hauptsymptome einer Depression, nämlich die Antriebsschwäche. Das alleine reicht eigentlich nicht aus. Erst ab einer gewissen Anzahl von Haupt- und Nebensymptomen spricht man von einer Depression. Je nach Anzahl wird der Schweregrad definiert.

Es ist ein Vorurteil, dass depressive Menschen ständig traurig sind und negativ denken. Die Leere, die du beschreibst, schildern viele depressive ebenfalls.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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Kann arbeiten Depressiv machen?

Hallo ihr lieben,

vorab: ich bitte euch auf dumme Kommentare zu verzichten, da es mir um eine ernste Lage geht.

zu meinem Problem:

Ich bin 20 Jahre alt, habe keine Ausbildung. Ich habe 3 Ausbildungen begonnen und aus diversen Gründen nicht fortgeführt. Schon seit ich gearbeitet habe, war ich immer wieder aufgrund der Psyche Krankgeschrieben. Ich hatte immer Probleme zur Arbeit zu gehen. Teilweise war es Angst/ Panik. Ich konnte nicht schlafen, hab körperliche Symptome bekommen und keiner weiß wieso. In keinem der Jobs hatte ich Probleme, aber auch keiner davon hat mir gefallen. Ich habe mich hin gequält wenn ich konnte. Wenn nicht, lies ich mich krank schreiben.
Nun war ich einige Monate Arbeitslos aufgrund diesem Problem. Vor einer Woche begann ich einen neuen Job um erstmal Geld zu verdienen. Sonntag und Montag hatte ich frei, wie es jetzt jede Woche sein wird. Doch heute Abend, einen Abend vor dem ersten Arbeitstag nach dem Wochenende merke ich, wie ich richtig mies drauf bin, am liebsten garnicht schlafen gehen würde, um so viel vom freien Tag zu haben, bis ich wieder zur Arbeit muss. Ich merke wie das Problem wie sonst sich wieder einschleicht. Von einer Psychologin fühlte ich mich Nicht so verstanden wie ich erhofft habe.
Ich weiß echt nicht was mit mir los ist, woran das liegt und was genau das ist.. Sobald ich arbeite könnte ich nur noch schlafen, gehe kaum raus, besuche meine Familie kaum und Freunde naja, hab ich kaum noch durch die vergangene Zeit. Aufräumen, putzen usw. schiebe ich wochenlang vor mir her weil ich einfach keine Lust habe, es fühlt sich an als würde ich dafür meine freie Zeit verschwende.

Ich selbst habe das Gefühl, dass mich arbeiten, egal wie und wo depressiv und kaputt macht.

Ich weis wirklich nicht weiter...

hat jemand von euch das selbe Problem oder hat sowas schon einmal gehört? Was könnte das sein und was soll ich machen?

vielen Dank!

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Eigentlich kann man vom Arbeiten ansich keine Depression bekommen. Besondere Umstände bei der Arbeit, die einen sehr emotional belasten oder lange anhaltender Stress könnten eine Depression auslösen. Aber dafür muss eine Veranlagung dazu bestehen und ein gestörter Stoffwechsel im Gehirn vorhanden sein. Außerdem kommt eine Depression nicht spontan, sondern sie bahnt sich langsam an. Also es muss noch andere Gründe als Ursache geben. Davon lese ich bei dir nichts davon. Dass du keine Lust zum Putzen hast und es als Zeitverschwendung siehst, ist sicher keine Krankheit. Bleibt also eigentlich dein einziges Problem im Zusammenhang mit der Arbeit. Bei einer Depression ist aber der gesamte Alltag, das ganze Leben davon betroffen. Auch wenn man Freizeit und Urlaub hat, ist ein an einer Depression erkrankter Mensch krank. Es hängt eben nicht von den äußeren Umständen ab. Bei der Arbeit krank und am Wochenende gesund zu sein, das ist keine Depression. Außerdem schreibst du von kaum einem einzigen typischen Symptom einer Depression. Daher würde ich das ausschließen.

Ich denke aber dass du an einer Angststörung leidest. Nicht jedes psychische Problem ist eine Depression. Das denken viele immer gleich, weil man den Namen halt kennt. Es gibt noch viele andere Krankheiten. Bei dir sieht es für mich nach einer Angststörung aus. Die andere Variante wäre „null Bock auf Arbeit“ aufgrund akuter Unlust, was du so verinnerlicht hast, dass sich dein Körper schon mit Symptomen dagegen wehrt. Aber ich hoffe mal, dass ich dafür hier keinen Roman geschrieben habe.

Da ich aber ein Laie bin und ich hier auch nur spekulieren kann, empfehle ich dir, mit einem Psychiater darüber zu sprechen. Er wird dir sagen können, ob du eine psychische Krankheit hast oder nicht. Er wird dir eine Behandlung vorschlagen. Das können Tabletten und eine Psychotherapie sein.

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Ich kenne dieses Krankheitsbild bzw. ich habe davon vor langem mal was gelesen. Die Wahrscheinlichkeit kann dir keiner sagen. Schon gar nicht hier. Eine Episode kann natürlich wieder abklingen, aber dann auch wieder kommen. Das macht ja eine Episode zur Episode. Wenn du sowieso schon an einer Dysthymie erkrankt bist, lässt es sich gar nicht so genau definierten, wann jetzt noch eine depressive Episode dazugekommen ist und wann sie wieder abgeklungen ist. Das spürst hauptsächlich du selbst, wie es dir geht. Da du ja weißt, dass du eine Dysthymie hast und anfänglich deine Depression ist, weißt du ja wahrscheinlich auch, auf was du achten musst und wie eine Depression behandelt wird. Ich wäre da gerade besonders vorsichtig und würde in regelmäßigen Kontakt mit dem Psychotherapeuten und Psychiater stehen.

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Nein, Selbstverletzung ist kein eigenständiges Krankheitsbild sondern tritt als Symptom einer psychischen Störung auf. Manchmal kommt es in Begleitung einer psychischen Krankheit vor. Manchmal alleine. Es wird absichtlich ausgeführt und ist keine Zwangshandlung. Es steht nicht zwangsläufig mit einer Depression (Krankheit) in Verbindung. Es hat nichts mit Suizid zu tun.

Gründe: Selbsthass, Druck abbauen, Neugierde, Gruppenzwang, verlangen nach Aufmerksamkeit, um Spannung in sein Leben zu bringen,....

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Klingt nach Pubertät und Liebeskummer. Von deinen Infos deutet wenig auf eine Depression hin. Um sicher zu gehen musst du mit deinem Arzt sprechen. Durch ein Blutbild inkl. spezielle Vitamin-Werte könnte man mal schauen, ob da alles okay ist zwecks deiner Müdigkeit. Auch sonst kann ein Arzt prüfen, ob dir was fehlt. Hier über das Forum geht das nicht. Selbstmordgedanken sind kein sicherer Hinweis auf eine Depression. Das kann die Reaktion auf den Verlust von deinen sozialen Kontakten sein.

Ich denke dir könnte eine Psychotherapie helfen. Dort kannst du mit einem Experten über deine Sorgen sprechen.

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Nimmst du L-Tyroxin ein gegen deine Unterfunktion? Meines Wissens bzw. das hat mir mein Arzt so erklärt, ist es so, dass wenn eine Unterfunktion regelmäßig kontrolliert und richtig eingestellt ist, ist es genau so, als wäre alles normal/gesund, also als hättest du keine Unterfunktion. Daher hast du die gleichen Bedingungen zum Abnehmen wie jeder andere auch. Ich selbst lasse alle sechs Monate mein Blut checken und dann wird gegebenenfalls die Dosis der Tabletten angepasst.

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Wieso wird eine Depression als Krankheit abgestempelt?

Ich habe vor ein paar Wochen mit einem Freund der in einer Psychatrie arbeitet über Depressionen gesprochen, wir haben uns ein bisschen gestritten, da er meinte wenn man Depressionen hat sei man krank, ich sehe das aber anders.

Es ist doch vielmehr ein Zustand wie wenn man sich über etwas riesig freut, nur eben das man extrem traurig ist.

Mal angenommen Ich bin ein Kerl der immer glücklich und zufrieden ist und aufeinmal stirbt meine ganze Familie, ich bin daraufhin depressiv und bringe mich um weil ich es ohne sie nicht ertrage. Dann bin ich doch nicht krank gewesen ?

Oder etwa doch ?

Es ist doch unsere eigene Entscheidung ob wir leben wollen oder nicht und nur weil manche Menschen nicht leben wollen heißt es doch nicht das man direkt krank ist.

Kurzes Statement:

Ich merke das hier vieles Missverstanden wird was ich geschrieben habe. Kurz vorab, ich war selbst vor 2 Jahren 1 1/2 Monate in einer Psychiatrischen Klinik wegen schweren Depressionen, Selbstverletzung mit versuchten Suizid sowie einer Angsstörung und einer Suchterkrankung.

Ich weiß das ich mich hier absolut nicht rechtfertigen muss, tue es aber trotzdem, für mich selbst.

Vlt hab ich das alles ein bisschen falsch verständlich erklärt. Für mich kam es in der ganzen Zeit nur nicht wie eine Krankheit vor und wenn mir jemand gesagt hat ich sei krank, hat mich das wütend gemacht. Es ist ein Teil von mir und für dann dementsprechend keine Krankheit. Da kann jeder für sich selbst entscheiden was er davon hält. Ich habe mich nur gefragt ob ich der einzige bin der so denkt.

Schreibt dazu was ihr wollt

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Wieso denkst du, dass du dich besser auskennst, als Jemand der in der Psychiatrie arbeitet? Der Pfleger oder Therapeut hat eine jahrelange Ausbildung gemacht und du weißt es besser?! Wohl kaum! Du hast keinen blassen Schimmer davon, was es bedeutet, eine Depression zu haben.

Außerdem steht es außer Frage, dass Depressionen eine Krankheit sind. Es gibt offizielle Verzeichnisse, in denen alle Krankheiten aufgeführt sind, die es gibt. Jeder Arzt und jeder der eine Ahnung von Medizin hat, wird dir das bestätigen können. Es ist Fakt dass Depressionen als Krankheit definiert werden.

Depressionen können sogar eine besonders schwere Krankheit sein. Die Selbstmordzahlen sprechen da eine eindeutige Sprache. In dem du die Existenz diese Krankheit in Frage stellst, sagst du indirekt jedem, der darunter leidet, dass er gesund sei und sich nur blöd anstelle. Würdest du auch eine Krebsdiagnose oder eine Querschnittlähmung in Frage stellen???Ist das auch nur ein Zustand, so wie eine Charaktereigenschaft?

Du bist so schlecht informiert, dass ich kaum glauben kann, dass du tatsächlich nichts über eine Depression weißt. Du bist doch nicht gestern hier auf diese Welt gekommen und bist total planlos. Google doch bitte mal die Symptome und informier dich bevor du hier so einen Mist produzierst. Wie kann man so ungebildet und naiv durch die Welt gehen?! Kann es kaum glauben, was du da geschrieben hast!

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Nein, wenn man schüchtern ist und kaum Freunde hat, ist man nicht an einer Depression erkrankt.

Wieso lügst du deine Mutter an? Vielleicht hat sie eine gute Idee, wie du besser Kontakte knüpfen könntest. Vielleicht ein Sportverein? Ich würde es ihr erzählen. Außerdem muss dir vor deinen Eltern gar nichts peinlich sein. Du bist ihr Kind und sie haben dich lieb.

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Wie wär’s wenn du mal mit einem Arzt darüber redest? Sicher spielt die Pubertät mit rein, aber vielleicht würde dir eine Psychotherapie helfen.

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