Das Gefühl nicht mehr weiter zu können?

Was soll man tun, wenn man das Gefühl hat, verloren zu sein.

Seit Jahren spüre ich eine leere in mir und nun hab ich das Gefühl, dass die leere überhand genommen hat.

Ich fühle mich innerlich wirklich tot... als wäre ich nur noch ein Zombie, der wie ein Gefangener seine Zeit auf der Erde absetzen muss.

Ich fühle mich innerlich so leer und einsam... als würde mich ein schwarzer Loch aufsaugen... ich habe das Gefühl, dass ich friere... meine Hände und Füße frieren einfach durchgehend und das hat nicht mit dem Wetter da draußen zu tun.

Die einzigen Gefühle die ich noch wahrnehmen kann (emotionale Gefühle) sind Schmerz.

Ich fühle einfach, wie täglich ein weiterer Teil von mir stirbt und das ich wie ne Geisel zusehen muss.

Was kann ich tun? Ich kann echt nicht mehr... und leider hab ich auch niemanden zum reden.

Ich bringe mich nicht um, also müsst ihr euch keine Sorgen machen... und die Seelsorge will ich auch nicht anrufen.

Zum Arzt will ich auch nicht... da er vermutlich bei mir Depressionen diagnostiziert (sind auch vermutlich Depressionen). Ich will nicht zum Arzt, da er tatsächliche körperliche Beschwerden auf die Depressionen schieben wird... denn ich kenn es aus mein Bekanntenkreis.

Und ich bin gerade erstmal 18... vor einigen Jahren gings mir noch so gut... und dazwischen ist nichts passiert. Hätte niemals gedacht, dass ich unter solche Beschwerden leiden könnte.

Liebe, Leben, Männer, Jugendliche, Junge, Psychologie, Depression, Ideen, klarkommen
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Das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und in einem Käfig zu sein?

Es geht hier nicht um Corona :)

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich in einem Loch stecke... keine Luft mehr bekomme und die Wände immer näher kommen.

Als wäre ich in einem Käfig, obwohl ich frei bin...

Vllt wäre es auch hilfreich zu erwähnen, dass ich m/18 und Schwul bin.

Ich habe das Gefühl, nicht mehr zu können... Ich habe keine Kraft mehr und werde Tag zu Tag emotionsloser...

Ich kann nicht mehr aufhören nach zu denken... mein Gehirn kommt einfach nicht zur Ruhe. Ich fühle mich einfach nur so erschöpft, traurig, einsam und minderwertig.

Meine Familie ist leider ziemlich homophob... und richtige Freunde habe ich auch keine... ich habe niemanden zum reden und will es vermutlich auch nicht.

Es fühlt sich so schlimm an, zu leben und ne Maske aufzusetzen. Sich zu verstellen und unter ständigem Druck zu leben. Das Gefühl zu haben, als würden die eigenen Eltern einen nicht kennen...

Wenn ich nicht mehr wäre, würde mich einfach NIEMAND kennen.

Und ich habe das Gefühl, dass ich selber nicht mehr weiß, wer ich bin. Ich verstelle mich, seit ich denken kann... und weiß gar nicht mehr, wer ich in Wirklichkeit bin.

Ich fühle mich wie ne leere Hülle. Sooo leer und dunkel.

Die meisten glauben und denken, dass ich ein gutgelaunter Jugendlicher bin... naja... ich hab das Verstellen einscheinend perfektioniert. Auch wenn es jetzt anfängt zu bröckeln.

Ich will nicht zum Arzt, da ich 1. von meiner Familie vermutlich runtergemacht werde und auf meine psychische Erkrankung reduziert werde und 2. Wäre mein Arzt die Art von Person, der alle meine Beschwerden (körperliche Beschwerden) runterspielen würde und es auf die Depressionen schieben würde. Egal ob Husten, Prellungen und Schmerzen. Es wäre die Depression und ich soll (falls es nicht besser wird) nach 3 Tagen zum Arzt. Um eine Behandlung 2x abzurechnen... so einer ist er.

Ich unterscheide mich vermutlich von vielen anderen Menschen. Ich bin z.B. trotz solchen Gefühlen sozial. Ich bin nicht schüchtern und kann gut mit Menschen. Ich kann z.B. auch gut einschätzen, unter welchen Probleme ich leide und was der Auslöser ist.

Ich kenne ja meinen Auslöser... aber ich kann nichts dagegen machen und das macht mich fertig.

Selbst ein Arzt/Psychologe kann mir nicht weiterhelfen. Denn es gibt 3 Optionen.

Option 1: Outen.

Option 2: Akzeptieren und damit leben.

Option 3: Antidepressiva.

Option 1 und 3 will ich nicht und 2 klappt anscheinend nicht.

Kommt mir also nicht mit "oute dich doch einfach blablabla". Ihr seid gerade nicht in der Situation, in der ich gerade bin.

Ich könnte mir nur vorstellen mich zu outen, wenn ich im Krankenbett liege. Und obwohl ich meine Familie liebe würde ich sagen "nicht die Krankheit wird mich töten, sondern ihr habt schon euren Sohn vor Jahren getötet".

Btw. Ich werde mich nicht töten oder mir irgendetwas antun.

Ich suche nur nach Meinungen von anderen Menschen, die evtl. nen guten Ratschlag haben. Etwas ähnliches durchmachen... und mir sagen können, was jetzt am Besten helfen würde.

Liebe, Familie, Einsamkeit, schwul, Psychologie, Gay, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Homosexualität, homophobie
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Wo und wie finde ich am besten jemanden für Sex?

Wie findet ein ungeouteter Jugendlicher jemanden, mit dem er Sex haben kann?

Einfach und unkompliziert... ohne das jemand davon mitbekommt.

Im realen Leben hatte ich bisher nie nen Schwulen in der Klasse gehabt... in den Parallelklassen gabs irgendwie immer Schwule (nur nie bei mir in der Klasse).

Sie waren aber nicht so sehr mein Typ (außer jemanden, der ne Stufe unter mir war). Konnte aber schlecht einfach so zu ihm und Kontakt aufbauen... da hätte ja jeder bescheid gewusst, dass ich Schwul bin.

Bisher wurde ich irgendwie schon von einigen Schwulen auf der Straße angesprochen aber entweder waren sie nicht so mein Typ und wenn sie mein Typ waren, war ich meistens nicht allein unterwegs. War z.B. mit einigen Freunden im Urlaub und wurde an der Bar von einem Typen angesprochen der total mein Typ war... aber leider war ich mit einigen kumpels dort und hab ihm dann ein "Korb" gegeben (obwohl ich ihm meine Nummer geben wollte).

Im Internet will ich niemanden kennenlernen... hab irgendwie Angst, dass die total enttäuscht sind wenn sie mich sehen (oder umgekehrt).

In ne Schwule Bar will ich aber auch nicht... was mache ich am Besten?

Kann ja nicht für immer warten, bis mich mein Typ auf der Straße anspricht (was ja extrem selten vorkommt).

Bei Hetero Jungs ist es meistens so, dass sie ja jede fi**** würden wenn sie einiger Maßen okay aussieht... aber habe das Gefühl, dass homosexuelle Jungs extreme Ansprüche haben und deshalb will ich auch nie den ersten Schritt machen... obwohl ich eig. ziemlich gut aussehen. Bisher waren auch 5 Mädchen (von denen ich weiß) in mich verliebt. Wurde auch schon von 6 Mädchen auf der Straße angesprochen. Ich fühle mich aber nicht besonders hübsch... bin ich vermutlich auch nicht, aber auch nicht hässlich. Bin halt extrem verklemmt.

Freundschaft, Sex, Liebe und Beziehung
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