Hi,

ich mache es mal kurz und knapp:

1) Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung

  • Beide Teilnehmer der Interaktion geben der Beziehung eine Struktur
  • Auf einen Reiz (hier: Schläge) folgt eine Reaktion (hier: ein Schlag zurück)
  • Jeder Reiz ist zugleich auch Kommunikation, da sie kreisförmig verläuft
  • Beide Partner nehmen an, dass der andere die gleichen Informationen besitzt wie er selbst. So passiert durch die subjektive Wahrnehmung meist auch genau das

2) Man kann nicht nicht kommunizieren

  • Durch seine nonverbale Kommunikation drückt er aus, dass ihm die Meinung der Eltern nicht interessiert

3) Das ist etwas ungenau. Möglich sind mehrere Varianten - kommt auf die Kommunikation davor an. Vielleicht hat der Schüler die Nachrichten von ihr falsch aufgefasst (Beziehungsebene) oder es handelt sich um einen sehr komplementäre Kommunikation (Lehrer/Schüler)

4)Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung

  • Siehe oben. Paula will, dass Paul ihr etwas über die Reise erzählt. Paul nimmt an, dass sie sich dann nur aufregen würde, sodass er als Folge keine Informationen mehr preisgibt. Sie denkt nun, er verheimliche ihr etwas (Teufelskreis)

LG!

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Hallo,

1) Man kann nicht nicht kommunizieren

Obwohl sie dem Kind gegenüber nicht verbal kommuniziert, drückt sie ihre Gefühle und Emotionen nonverbal und paraverbal aus - diese werden durch das Kind wahrgenommen, sodass es u.a. noch ängstlicher wird.

2) Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

Er macht sich Sorgen, wie er ihn anreden und wie er sich Verhalten soll (symmetrische Kommunikation = zwei gleichstarke Partner, die nach Gleichheit und Verminderung von Unterschieden streben) oder da er wohlmöglich aufgrund der Position sich als komplementärer ( es gibt einen superioren u. einen inferioren Partner) Gesprächspartner herausstellen kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre noch das zweite Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.

Vielleicht hat er aufgrund von vergangenen Erfahrungen Angst, dass sich das erste Treffen als eine Katastrophe herausstellen könnte. Die Kommunikation könnte d.h. auf der (negativen) Beziehungsebene ausgetragen werden.

Theoretisch wären aber auch noch andere Beispiele richtig, da sie sich aktuell in keiner Kommunikation bzw. Interaktion befinden.

LG!

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Hi,

wir Menschen haben in unserem Leben viele „Konzepte“ gesammelt. Diese beinhalten Erfahrungen, Erlebnisse und auch Wissen. Wir glauben daran, weil wir von der Echtheit überzeugt sind.

Nehmen wir an, du befindest dich in einer Diskussion mit einem guten Bekannten. Er behauptet, Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland und du denkst, Hannover sei die richtige Hauptstadt.

Durch deine gesammelten Konzepte bist du der Meinung, dass Hannover definitiv die richtige Antwort ist. Allerdings erfährst du nach einer kurzen Recherche im Internet schnell von der richtigen Hauptstadt, nämlich Berlin.

Du musst also deine gesammelten Konzepte neu überdenken und zugeben das du im Unrecht warst - und genau hier ist der Knackpunkt: Menschen fällt es oft schwer ihr Unrecht zuzugeben, da dann alles hinfällig wird. Es gibt Menschen, die trotz der nachgewiesenen Fakten dennoch nicht an die Richtigkeit glauben. Dies können wir aktuell gut beim Thema Corona und auch bei dem Thema impfen sehen.

Fazit: Menschen sind gerne im Recht, weil sie an ihre eigenen Konzepte glauben und oft unfähig sind diese zu revidieren, da dies bedeutet, dass sie vorher im Unrecht waren und somit der andere besser Bescheid wusste. Auch die Aussenwirkung auf andere spielt dabei eine Rolle, denn niemand will als unwissend dar stehen.

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Hallo,

jeder Mensch hat im laufe seines Lebens eigene Konzepte gesammelt, die auch in der Sprache bedeutsam sind.

In jeder Kommunikation gibt es einen Sender, Empfänger und eine Nachricht, die übermittelt werden soll. Die Nachricht kann sowohl verbal - als auch nonverbal übermittelt werden. Probleme hierbei entstehen, wenn (bezogen auf den Beispiel):

  • der Empfänger die Nachricht missinterpretiert, da er die Signale nicht versteht oder zuvor nicht gesehen hat (fehlende Erfahrungen)
  • der Sender Missverständnisse Signale sendet, die der Empfänger nur falsch aufgreifen kann oder wenn er die Signale bewusst oder unbewusst zu schwach vermittelt
  • der Empfänger bewusst auf Provokation setzt oder dringend eine Nachricht übermitteln will - auch mit der Gefahr, dass der Partner emotional und sauer wird

Grundsätzlich ist es so, dass eine Nachricht vom Sender dem Empfänger übermittelt wird, der dann die Nachricht decodieren muss - dies kann allerdings nur geschehen, wenn er die dazu gehörigen Codierungsmaßnahmen kennt, also beispielsweise die Erfahrungen, das Wissen usw.

LG!

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Moin,

Urteile können aus unterschiedlichen Gegebenheiten entstehen. Ein Urteil kann sich aus Fakten, der eigenen Meinung oder auch aus Erfahrungen bilden. Dies kann sowohl subjektiv als auch objektiv sein.

Wir Menschen urteilen teilweise auch bevor wir uns überhaupt ein umfassendes Bild machen konnten (Vorurteile). Jeder Mensch besetzt „Konzepte“, die er im laufe seines Lebens gemacht hat.

Eine persönliche Meinung entsteht eben auch aus den vorher gesammelten „Konzepten“, die u.a. Erfahrungen, Erlebnisse und Fakten beinhalten.

Um rational urteilen zu können, bedarf es eben auch dieser Konzepte, denn ohne die kann ein Urteil nicht entstehen - zudem kann niemand nicht nicht denken.

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Hallo,

die von dir genannten Symptome können auf eine Depression hinweisen. Gerade die extreme Antriebslosigkeit mit der verbundenen grundlosen Traurigkeit sind Zeichen einer möglichen Depression.

Von einer Depression wird gesprochen, wenn folgende Symptome längerfristig anhalten:

Hauptsymptome:

  • gedrückte, depressive Stimmung;
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit;
  • Antriebsmangel und Ermüdbarkeit.

Nebensymptome:

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit;
  • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen;
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit;
  • übertriebene Zukunftsängste oder "Schwarzsehen";
  • Suizidgedanken oder -versuche, Selbstverletzungen;
  • Schlafstörungen;
  • verminderter Appetit.

Eine Depression wird festgestellt, wenn mindestens zwei Haupt- und zwei Nebensymptome vorliegen.

Sprich mit Personen, denen du vertraust über deine Probleme. Es kann auch notwendig sein, dass du dir professionelle Hilfe suchen musst. Gerade am Anfang ist eine mögliche Depression gut heilbar.

Ps: vor allem wenn deine Symptomatik erst kurzfristig ist, musst du dir keine Sorgen machen. Besteht sie allerdings schon länger, wäre es ratsam dir Hilfe zu suchen.

Mit deiner ADHS haben die Symptome eher nicht zu tun - genaueres kann dir aber dein Hausarzt mitteilen.

LG!

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/krankheitsbild/

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe

https://www.telefonseelsorge.de/
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Hey,

ein Arzt muss grundsätzlich den Tod feststellen. In dem dafür vorgesehenen Totenschein wird auch der ungefähre Todeszeitpunkt eingetragen.

Faktoren wie Temperatur, Aussehen, Leichenstarre, Verwesung und Totenflecken lassen auf den ungefähren Zeitpunkt schließen.

Die Leichenstarre beispielsweise beginnt ca. 2 Stunden nach dem Tod im Bereich des Kiefers und ist nach etwa 6-8 Stunden voll ausgeprägt. Nach 24-48 Stunden beginnt sich die Starre durch die Zersetzungsprozesse wieder aufzulösen.

Es gibt also viele Faktoren, mit denen man den Zeitpunkt relativ gut einschätzen kann. Dieser wird vermerkt und anhand dessen steht der Todeszeitpunkt fest (also auch für die Zeitung).

LG!

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Hi,

das ist bei einem solchen Krankheitsbild nicht unüblich.

Man spricht hier von einer sog. „Störung der emotionalen Regungen oder auch - eine gestörte Affektivität“.

Häufig stimmt der Gefühlsausdruck und die aktuelle Situation nicht überein (z.B. amüsiert sein bei schrecklichen Ereignissen). Dies nennt man Parathymie.

Das kann ein Hinweis/Symptom einer Schizophrenie sein.

Da wir dich aber nicht kennen und nur ein paar Infos von dir haben, können wir hier nur spekulieren.

Da du dich aber in einer Klinik befindest kannst du am besten deinen behandelnden Psychologen/Psychiater fragen. Diese sind deine direkten Ansprechpartner und können dir besser helfen.

Wichtig ist es auch, offen und ehrlich zu deinen Therapeuten zu sein - nur so kann die Therapie auch von Erfolg gekrönt sein!

Ich wünsche dir alles Gute!

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Guten Abend,

stell dir das Leben wie unser Wetter vor. Wir alle würden es komisch finden, wenn es immer nur regnet oder wenn immer nur die Sonne scheinen würde. Es ist ein Wechsel aus Sonne, Regen, Wolken und anderen Erscheinungen, wie Gewitter oder Schnee.

Und genauso verhält sich es auch mit unserem Leben. Es gibt Menschen, bei denen ist es immer grau und regnerisch. Sie erleben keine Sonne oder Tage, an denen es wohlig warm ist. Sie sind gefangen in einer Zelle aus Depressionen, Ängsten und Sorgen. Andersrum gibt es auch Menschen, die irgendwie andauernd in einem strahlenden Sonnenschein schwelgen - aber ist das wirklich so? Wohl kaum!

Es gibt kein „Normal“ beim Wetter und genau gibt es auch kein „Normal“ bei uns Menschen.

Ich würde es allerdings als alltäglich bezeichnen, dass wir Tage mit Sonne und mal Tage mit Regen haben und manchmal auch beides am selben Tag. Mal sind wir schlecht drauf, mal gut und mal irgendwie ganz anders.

Sorgen müssen wir uns nur machen, wenn ein Extrem dauerhaft bestehen bleibt und sich irgendwie nicht mehr wegkriegen lässt.

Das Wetter können wir in unserem Beispiel nicht beeinflussen - unser Leben allerdings schon. Im Notfall helfen Psychologen und Psychotherapeuten (natürlich auch Familie/Freunde), damit wir aus unseren regnerischen Monaten/Jahren wieder raus kommen.

Alles Gute dir! Und ja es ist vollkommen normal nicht immer gut drauf zu sein.

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Hallo,

stellen wir uns zunächst eine „gesunde“ Beziehung vor:

  • Beide Partner akzeptieren sich so wie sie sind
  • Niemand will den anderen verändern, damit er seinen/ihren Idealvorstellungen entspricht
  • Vertrauen bildet die Basis der Beziehung
  • Streit gehört dazu - dieser wird allerdings auch wieder geschlichtet und führt nicht zu einem wiederkehrenden Kreislauf
  • Beide Partner unterstützen sich gegenseitig und bilden eine Art Team, vergleichbar wie es zwei gute Freunde tun
  • ...

Eine toxische Beziehung entwickelt sich meist aus den Komponenten Eifersucht, Kommunikationsproblemen, Kontrollzwang, eigene Probleme und aus einem fehlenden Vertrauen.

Die o.g. Punkte sind bei einer „ungesunden“ Beziehung genau andersrum. Diese müssen aber nicht zwingend in allen Punkten zutreffen.

Erstaunlicher Weise wissen die meisten Menschen, dass sie sich in einer toxischen Beziehung befinden, dennoch kommt es häufig nicht zu einer Trennung. Er/Sie passt sich immer weiter den Vorstellungen des Partners an, bis er letztendlich zu einer vollkommenen Marionette wird. Nicht selten gehen dadurch Freunde verloren und er/sie wird sozial isoliert.

In diesem Sinne: Vergeudet nicht euere Zeit mit toxischen Beziehungen. Ihr findet jmd., der Euch genauso will, wir ihr seid.

LG!

Hier gibt es noch weitere Infos:

https://www.beziehungsweise-magazin.de/ratgeber/partnerschaft-beziehung/daran-erkennen-psychologen-ob-sie-eine-gesunde-beziehung-fuehren/
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Hi,

eigentlich ist das ne verrückte Sache, oder? Du bist auf Wolke 7 und dennoch bist du letztendlich nicht gewillt eine Beziehung einzugehen. Folglich fragst du dich natürlich warum das eigentlich so ist.

Eine Beziehung einzugehen ist für viele Menschen ein großer Schritt - gerade dann, wenn es die erste überhaupt ist. Nicht wenige fühlen sich schon von Anfang an unter Stück gesetzt bzw. sie setzten sich selbst unter Druck, da sie der Meinung sind, dass der erste Partner direkt der Partner fürs Leben sein sollte oder auch, dass er/sie in allen Punkten passen sollte, also das Ideal entsprechen muss.

Es gibt noch ein paar andere Gründe, warum du vllt bis jetzt keine Beziehung eingehen wolltest:

  • Ängste/Sorgen/Bedenken - fühlst du dich noch nicht bereit für eine Beziehung? Hast du Angst davor, dass es zu Sachen kommt die du nicht willst?
  • Scheinbar hattest du jmd. gefunden, bei dem du auf Wolke 7 warst, aber dennoch hat etwas in dir nach Gründen gesucht, warum er doch nicht zu dir passt - da ist doch vllt der springende Punkt: Bindungsangst?
  • Hast du zu hohe Ansprüche? Soll er perfekt sein und 100%tig zu dir passen?
  • fehlende Erfahrungen/erste Beziehung - Angst vor etwas Neuem

Sich auf etwas einzulassen ist nicht immer einfach, aber manchmal kann es etwas großartiges bewirken. Warum also nicht mal auf etwas einlassen? Selbst wenn du merkst das es nichts wird - du kannst doch immer noch alles beenden. Nur wenn du es bereits vor Beginn beendest, verpasst du all das schöne, was vielleicht noch gekommen wäre. Gibt doch mal den jungen Herren eine Chance. Sie offen und ehrlich - du kannst ihm auch deine Bedenken schildern.

Irgendwie hatte ich viele Ideen im Kopf, aber das ist das, was mir direkt eingefallen ist.

Ich wünsche dir alles Gute und vllt auch die ein oder andere Beziehung!

LG!

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Hi,

alles was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, wirkt auf andere Menschen primär besonders und außergewöhnlich - d.h. gucken sie und teilweise wird auch insgeheim darüber geredet.

Das ist eine menschliche Eigenschaft und eigentlich auch nicht böse gemeint.

Der beste Weg für dich ist selbstbewusst aufzutreten und darüber zu stehen. Du musst nicht wie auf einen Laufsteg performen, sondern einfach nur normal agieren.

Wenn Menschen sich interessiert bei dir erkundigen kannst du ihnen erklären warum du diese Klappe trägst - zu mal es wirklich etwas ganz „normales“ ist. Ich meine es ist für dich medizinisch notwendig.

Und falls doch mal ein dummer Kommentar folgt, kannst du ganz gekonnt mit Humor kontern. Du brauchst dich nicht schlecht fühlen! Es gibt immer Menschen die einen sehr begrenzten und fragwürdigen Horizont haben.

Ich wünsche dir alles Gute!

Bis Baldrian!

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Hey,

gerade wenn Beziehungen beendet wurden kommen unweigerlich Fragen, Ängste und natürlich auch Probleme auf.

Auf einmal stehst du alleine da, obwohl du vorher lange jemanden an deiner Seite hattest. Folglich kommen Sorgen auf: muss ich jetzt für immer alleine bleiben? Werde ich noch einen neuen Freund finden? Vielleicht war es die falsche Entscheidung mich von ihm zu trennen?

Unser Gehirn ist manchmal etwas trügerisch. Stell dir deine Erinnerungen als eine Art Fotoalbum vor. In ein Fotoalbum kleben wir schöne Erlebnisse mit Freunden und der Familie ein, die wir retrospektiv als sehr nett empfunden haben. Wir kleben in ein Fotoalbum allerdings keine oder nur kaum negative und unschöne Bilder rein. Wir wollen schöne Erlebnisse in Erinnerung behalten und unschöne möglichst vergessen.

Genauso sieht es auch mit unserm Gehirn und den Erinnerungen aus. Unser Gehirn möchte unschöne Dinge vergessen und deshalb versucht es, sich auf positive Erlebnisse zu beschränken. Folglich werden gescheiterte Beziehung auch wenn sie noch so toxisch waren im Nachhinein als gar nicht mal so schlimm dar. Wir verdrängen die negativen Aspekte und beschränken uns auf die positiven Dinge. So kommen auch viele Menschen wieder zusammen, obwohl es rein objektiv betrachtet keinen Sinn macht, da es beiden nicht gut tut.

Also was kannst du tun?

  • Hinterfrage deine Gedanken und Gefühle: vermisst du ihn als Person? War die Zeit mit ihm besser als ohne hin? Wie hast du dich gefühlt als ihr zusammen wart? Warum habt ihr euch getrennt? Da gab es sicher einige triftige Gründe...
  • Frage deine Freunde und Familie um Rat - sie haben einen objektiven Blick und wissen was dir gut tut und was nicht
  • Akzeptiere deine Emotionen: es ist völlig normal nach einer Trennung traurig oder schlecht drauf zu sein
  • Letztendlich bist du diejenige die entscheiden muss, ob und wie du dir die Zukunft vorstellst
  • ...

Es ist in bleibt nicht einfach. Beziehungen sind intensiv und wir erleben viel mit unserem Partner. Natürlich ist es schade, wenn es mal vorbei ist, aber so ist das Leben. Wenn der Deckel auch mit aller Kraft nicht auf den Topf passt, dann wird auch die Zeit nichts an der Tatsache ändern. Wenn es net löppt dann löppt es nicht.

Viele Menschen leben in einer toxischen Partnerschaft. Statistiken zeigen, dass mehr als 30% aller Paare eigentlich unglücklich sind und sich trennen wollen. Sie trauen sich allerdings oft nicht (Trennungsangst).

Also mach es besser als die Anderen! Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute.

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Hallo,

der Begriff der Rasse ist bezogen auf den Menschen nicht zutreffend. Es gibt keine verschiedenen Menschenrassen.

Attraktivität wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst, wie aussehen, Körpersprache, Intellekt, Körpermerkmale oder auch das Gesamtpaket als solches wirken auf das gegenüber innerhalb von wenigen Sekunden attraktiv oder unattraktiv.

Für viele Menschen ist es auch das gewisse etwas, dass sie gar nicht anhand von Kriterien beschrieben können - es ist etwas, was da ist und attraktiv wirkt.

LG

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Hallo Lebensfreude,

Patienten die ins künstliche Koma versetzt wurden haben häufig wie auch beim Schlaf Traumartige Vorstellungen und Visionen. Du bist wie im Schlaf auch „bewusstlos“.

Der Aufenthalt auf einer Intensivstation ist sicher mit vielen Ängsten, Sorgen und negativen Vorstellungen verbunden. Viele Patienten lagen mehrere Tage oder sogar Wochen schon auf einer solchen Station, bevor sie ins künstliche Koma versetzt worden waren. Daher ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass die zuvor gesammelten Eindrücke mit in den „Schlaf“ genommen werden und dann dort in einer verzerrten Art durchlebt werden.

Wie auch beim täglichen träumen können Albträume retrospektiv immer noch sehr bedrohlich erschienen.

Sind lähmende Muskelrelaxantien im Spiel?

Nicht unbedingt - viele Patienten sind sogar während einer Beatmung bei Bewusstsein (sedierungsfreie Intensivmedizin). Es gibt aber auch unterschiedliche Formen der Narkosen/ des Komas, mit unterschiedlichen Bewusstseinstiefen.

Hier findest du mehr:

 https://www.qualitaetskliniken.de/behandlungen/kuenstliches-koma/
Sind das evtl. Symptome der Aufwachphase 

Das ist nicht auszuschließen. Viele Patienten benötigen eine gewisse Zeit, bis sie wieder vollständig wach und orientiert sind.

Ich hoffe das ich dir halbwegs helfen konnte.

LG!

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Hallo,

das Unbewusste kann die DNA aus molekularer Sicht nicht wirklich verändern.

Unbewusst = außerhalb des Bewusstseins; d.h. ist es nicht aktiv durch Nachdenken erreichbar.

Wenn wir es psychologisch betrachten (genauer: Tiefenpsychologie) dann wirkt sich das Unbewusste ständig auf unser tägliches Leben ein. Es versucht ständig an die Oberfläche zu gelangen - allerdings wird es durch versch. Mechanismen der Verdrängung/Abwehr vom bewusst-werden abgehalten. Biologische Energie möchte in physische Energie umgewandelt werden.

Im unbewussten liegen meist Inhalte die uns unpassend, angsteinflößend oder als gesellschaftlich nicht akzeptabel angesehene werden. Deswegen werden sie durch Abwehrmechanismen gehindert, an die Oberfläche zu kommen. Das alles benötigt allerdings viel Energie, die uns dann im alltäglichen Leben fehlen kann.

Handeln ist verarbeiten von Energie.

Die DNA kann durch neue wissenschaftliche Methoden verändert werden:

https://www.br.de/wissen/genome-editing-crispr-cas-genschere-keimbahntherapie-100.html

LG!

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Hi,

der Begriff des kollektiven Bewussten und Unbewussten stammt von Carl Gustav Jung, ein einstiger Schüler Sigmund Freuds.

Er entwickelte das topografische Modell Freuds weiter und und fügte die „Ebene des Kollektiven“ hinzu.

Unterschieden wird dort zwischen dem persönlich bewussten bzw. unbewussten und zwischen dem kollektiven bewussten und unbewussten.

Laut ihm enthalte das Kollektive unbewusste auch „Reste des Ahnenlebens“, also Erinnerungen von Archetypen, die kulturell übergreifende Symbole in Form von Märchen, Geschichten, Religionen und der Mystik beinhalten.

Menschen machen in ihrem Leben eine individuelle Entwicklung durch, die sog. „Individuation“ - dabei begegnen sie versch. Archetypen und danach werden sie aufgefordert, sich mit den damit verbundenen Themen auseinanderzusetzen und zu reifen.

Das kollektive unbewusste entspringt aus der Tiefenpsycholgie, was zur Folge hat, dass viele der Theorien nicht objektiv belegbar sind wie es beispielsweise beim Behaviorismus der Fall ist.

Deine Frage lässt sich d.h. nicht so einfach beantworten. Viele Forscher gehen davon aus, dass es das sog. kollektive unbewusste gibt - lediglich die Beweis- und Aussagekraft ist schwierig. Viele der Theorien Sigmund Freud sind bis heute allerdings noch ein fester Bestandteil der Psychologie und auch der damit verbundenen Therapiemethoden.

Vllt konnte ich deine Frage damit halbwegs beantworten.

LG!

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Hi,

da brauchst du dir keine Sorgen machen. Zu Beginn steht das Kennenlernen im Vordergrund, sodass die ggf. anschließende Therapie optimal und in einem Vertrauensverhältnis stattfinden kann.

Anschließend geht es um dich und warum du dich dazu entschlossen hast zum Psychologen zu gehen. Alles weitere ist individuell.

Alles Gute dir !

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Hallo Maja,

jeder Mensch geht mit Trauer und dem Thema Tod anders um, d.h. kann ich dir nur allgemeine Tipps geben:

  • Du kannst die restliche verbliebene Zeit nutzen und dich mit deinem Familienmitglied treffen. Unterhaltet euch und redet auch über eure Ängste und Sorgen. Im Mittelpunkt sollte allerdings die schönen Erlebnisse stehen, die ihr im besten Fall gemeinsam erlebt habt. Auch das gemeinsame Fotos angucken kann helfen
  • Vllt hat er/sie noch einen letzten Wunsch, den ihr gemeinsam unternehmen könnt
  • Der Tod gehört so wie die Geburt zum Leben dazu - sei dir bewusst, dass es ein unvermeidbarer Prozess ist und akzeptiere den Tod als Teil des Lebens
  • Akzeptiere deine Gefühle und Emotionen wie z.B. Trauer - lasse sie zu und vermeide es, sie zu unterdrücken. Es gehört zum Trauerprozess dazu, Emotionen freien Lauf zu lassen
  • Du kannst auch ein Tagebuch über deine Gedanken und Gefühle anlegen - schreiben kann Verarbeitungsprozesse anregen
  • Sprich mit deiner Familie und/oder Freuden über deine Ängste, Sorgen, Gefühle usw. - ein gemeinsamer Austausch in einer solchen Situation hilft!
  • Und zu guter letzt: Zeit ist das, was Besserung mit sich bringt - Gefühle der Trauer können mitunter für längere Zeit andauern, auch das ist normal. Solltest du allerdings merken, dass du mit der Situation alleine nicht fertig wirst, kannst du dir auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles erdenklich Gute!

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