Man könnte ja im MV ein von beiden Seiten akzeptierten Kündigungsverzicht bis zu 4 Jahren ab Beginn des Mietverhältnisses vereinbaren. Dann wäre der neue Vermieter - sofern es dazu kommt - daran gebunden und könnte dir wenigstens in diesem Zeitraum nicht kündigen.

Wäre nur so meine Idee dazu - allerdings wärst auch du daran gebunden. Bei den eigenen Eltern wahrscheinlich kein Problem, wenn du einen Wohnungswechsel wünscht.

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Der Grund für die Befristung muss angegeben werden (z. B. umfassende Renovierung/Modernisierung, Eigenbedarf für .... etc.). Ansonsten greift die Befristung nicht und ist ein ganz normaler Mietvertrag mit gesetzl. Kündigungsfristen. Gültige Renovierungsklausel?

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Ich würde dir raten, bei Gericht ein selbständiges Beweisverfahren (Beweissicherungsverfahren) zu beantragen. Das Gericht bestellt dann einen Gutachter. Nur dieses Gutachten kann später als Beweis bei Gericht verwendet werden.  Wenn du selbst jetzt einen Gutachter beauftragst, ist das ein Parteigutachten und wird bei Gericht bzw. bei der Gegenseite nicht anerkannt. Auch die Kosten hierfür hast du selbst zu tragen.

Informiere dich bei einem Fachanwalt hierüber und lasse dich beraten. Allein kommst du da nicht weiter.

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Ein Mieter von uns hatte mal seinen Parkplatz mit Ölflecken verschmutzt. Er hatte sich dann von der Feuerwehr ein Mittel besorgt und es war von den Flecken nichts mehr zu sehen. Nur so als Tipp für dich.

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Vorausgesetzt, dass der Kündigungsverzicht für Mieter und Vermieter einvernehmlich vereinbart ist, kann derzeit ordentl. keiner kündigen. Hier wäre die Lösung nur ein Mietaufhebungsvertrag der von allen beteiligten Personen unterschrieben werden muss.

Ausziehen darf sie ja jederzeit, bleibt aber trotzdem zur Mietzahlung verpflichtet. Wenn keine Einigung bzw. Mietaufhebungsvertrag mit allen Parteien zustande kommt, kann der Vertrag nach Ablauf der vereinbarten Frist zur Kündigung von  beiden  Hauptmietern gekündigt werden. Sollte sich einer dazu nicht bereit erklären, muss man dessen Zustimmung bei Gericht einklagen.

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Nein die Kündigung ist rechtlich nicht haltbar. Du brauchst darauf überhaupt nicht zu reagieren.

Ich würde auch keinen Anwalt deswegen aufsuchen - die Anwaltsgebühren sind nicht gerade niedrig (Streitwert Jahresmiete) und selbst eine mündl. Erstauskunft kostet nicht wenig. Spar dir diese Ausgaben (außer du hast Rechtschutzversicherung, die hierfür die Kostendeckung übernimmt. Das aber bitte vorher mit der Versicherung abklären).

Dein Vermieter kann aufgrund dieser ungültigen Kündigung nichts gegen dich unternehmen und wird, sofern er gerichtl.Hilfe in Anspruch nehmen will, kläglich scheitern.

Sollte er doch ein gerichtl. Verfahren anstrengen, weil du eben nicht ausziehst, darfst du dir einen Anwalt für deine Verteidigung nehmen und die Kosten dafür darf dann dein Vermieter bezahlen, da die Kündigung nicht rechtswirksam war/ist.

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Fristlose Kündigung der Wohnung wegen hund?

Schönen guten Abend, Wir bräuchten dringend Rat und zwar haben wir aus dem Urlaub einen Hund mit her gebracht, als wir zum vermieter sind um zu berichten bat er uns das tier wieder weg zu schaffen, wir hätten beim Mietvertrag ein extra schreiben unterschrieben das keine Hunde erlaubt sind. Das war vor 10 Jahren und wir haben wirklich nicht daran gedacht so etwas unterschrieben zu haben, darauf hin haben wir ihm gesagt das wir uns um eine Wohnung umschauen werden. 3 tage später war ein schreiben in der Post wir sollen innerhalb 4 wochen den Hund weg schaffen ansonsten kommen weitere Schritte. Das war vor 4 wochen. Leider ist es nicht einfach eine Wohnung zu finden. Jetzt habe ich heute ein schreiben gehabt das der Hund raus soll sonst erhalten wir eine fristlose Kündigung. Außer sein Sohn unter uns hat niemand etwas dagegen das wir einen Hund haben bis Auszug. Das tier ist auch absolut ruhig einige im Wohnhaus wussten noch nicht einmal das wir seit September einen Hund haben. Er hat im neuen schreiben rein geschrieben es hätte sich jemand wegen dem Hund beschwert, außer sein Sohn kann es niemand gewesen sein und inwiefern er gestört wurde steht auch nicht drin. Er bellt ja noch nicht einmal und ist nie alleine. Sollen wir besser die Wohnung kündigen damit wir zumindest 3 Monate Zeit haben um weiter zu suchen? Fristlose Kündigung das bedeutet ich wäre von heute auf morgen mit dem Kindern auf der Straße. Bitte um Rat.

Ich habe neulich eine ähnliche frage gestellt nun kam aber der 2. Brief. Anfrage beim mieterbund läuft schon nur kennt sich eventuell jemand mit dem Thema aus und könnte mir sagen ob es wirklich sein kann das wir wegen nichts von heute auf morgen auf der Straße landen könnten? Mich überrascht es überhaupt das er nach 10 Jahren so kalte Maßnahmen ziehen möchte. Das alles wegen vor langer Vergangenheit Probleme mit einem anderen Mieter mit hund. Unseren hund kann man wortwörtlich nur einem leisen Kätzchen vergleichen. Die Katze über uns ist da lauter.... nicht email wenn er eine Katze sieht bellt er. So ein friedliches Wesen... Wir sind Ratlos..... Schönen abend

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N i e m a l s      eine Wohnung kündigen, bevor ihr eine neue Wohnung gefunden  u n d   einen unterschriebenen Mietvertrag in der Tasche habt!

Schaut in euren MV nach, was dort wegen Tierhaltung vereinbart ist bzw. was steht in dem unterschriebenen Zusatz. Das wäre wichtig!! Pauschale Klausen, welche generell die Tierhaltung verbieten, sind gekippt worden.

Ich würde diesen Passus vom Fachanwalt prüfen lassen. Es ist richtig, dass der Vermieter z. B. Hunde in der Mietwohnung verbieten können und auch bei nachvollziehbaren Gründen eine Erlaubnis dafür widerrufen können.

So wie ihr schreibt, geht von dem Hund keinerlei Belästigung aus. Nur, ihr hättet wirklich vorher abklären müssen, ob ihr in der Mietwohnung einen Hund halten dürft. Evtl. hat auch jemand im Haus (der Sohn ?) eine Tierhaarallergie - das wäre für euch sehr ungut. Ansonsten würde ich mich auf die Hinterfüße stellen und für den Verbleib des Hundes kämpfen - zumindest Zeitaufschub rausholen, um eine andere Wohnung zu finden, in der auch eine Hundehaltung erlaubt ist.

Könnt ihr nicht nochmal mit dem Vermieter sprechen. Ihr könnt ihm ja anbieten, sollte der Hund irgendwelche Schäden in der Mietwohnung verursachen, werdet ihr selbstverständlich bei Auszug für diese Schäden aufkommen. Das kann schriftlich fixiert werden. Auch eine Haftpflichtversicherung für den Hund abschließen und vorlegen.

Mir täte es leid, wenn nun der Hund, der nunmehr eine liebevolle Familie gefunden hat, weg muss, weil man leider nicht vorher wichtige Dinge geklärt hat.

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Hier gibt es sehr viele falsche Antworten und fatale Ratschläge!!!

Wenn die Fragestellerin gleich geschrieben hätte, dass sie mit der Vermieterin im Haus wohnt (Vermieterin unten, sie die Wohnung darüber) und es sich um ein 2-Fam.haus handelt, wäre es für viele eine klare Sache  gewesen.

Sie kann die Tochter in der Wohnung aufnehmen    a b e r       sie riskiert die Kündigung nach §  573a BGB. Hier ist kein Kündigungsgrund anzugeben, aber die gesetzl. Kündigungsfrist verlängert sich um weitere 3 Monate zu der normalen gesetzl. Kündigungsfrist (je nachdem wie lange das Mietverhältnis bisher gedauert hat). Nachdem bereits von der Vermieterin ein Anwalt eingeschalten wurde, kann sie damit rechnen, dass ihr die Kündigung zugeht.

Abgesehen davon, kann die Vermieterin mit der ganzen Sache so verärgert sein, dass sie trotzdem eine Kündigung nach § 573a BGB ausspricht.

Wenn die Fragestellerin noch weiter dort wohnen möchte, sollte sie ganz schnell die Wogen glätten - oder sie will sich eine andere Wohnung suchen, dann kann sie es ja riskieren, die Tochter in die Wohnung aufzunehmen.

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Verlangt doch mal die Rechnung von dem Laminat (es gibt ja eine Rechnungsaufbewahrungsfrist). Dann könnt ihr feststellen, wie alt es ist, wie die Qualität war und wie hoch hier ein Abzug neu gegen alt vorzunehmen ist.

In der Regel ist ein Laminatboden in 10 - 15 Jahren abgeschrieben, je nach Qualität des Bodens. Das heißt, ist der Boden älter, hat der Vermieter überhaupt keinen Anspruch mehr auf Ersatz, auch wenn ihr den Schaden verursacht habt. Das wird euch auch eine evtl. Haftpflichtversicherung mitteilen.

Je nachdem, würde ich ihm halt einen Pauschalbetrag wegen Wertminderung anbieten, damit Ruhe ist.

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Muss ich in diesem Fall die Miete zahlen?

Guten Morgen,

Ich hab ein kleines Problem mit meinem Alten Vermieter. Und zwar bin ich im Januar zurück zu meinen Eltern gezogen den Mietvertrag habe ich zum 30.04.2016 fristgemäß gekündigt. Und habe für die Monate Januar, Februar und März Miete bezahlt.. Eigentlich hätte ich ja auch für April zahlen müssen.

Dies habe ich aber nicht getan, da mein Vermieter meinte Mitte März bereits (ohne mich in Kenntnis zu setzen) die Küche und die Heizung abgebaut hatte. Und auch bereits am 20.03.2016 neue Mieter drinnen waren die bereits dort tüchtig am Werkeln waren, zudem auch noch mein Eimer Farbe verbraucht hatten womit ich mein Schlafzimmer überstreichen wollte. In der Wohnung waren noch ein paar Kartons und Sachen die ich noch nicht eingepackt hatte.

Ich habe Fotos gemacht von der fehlenden Küche und der ganzen fehlenden Heizkörper und genug Zeugen die gesehen haben wie die neuen Mieter ein Grillfest auf meiner Terrasse veranstaltet haben!

Mein Vermieter verlangt trotz der neuen Mieter die bereits Mitte März eingezogen sind, sowie das er bereits Küche und Heizkörper abmontiert hatte, die Miete für April!

Ist das überhaupt Rechtens? Ich könnte Ihn ja genauso gut anzeigen, wegen Hausfriedensbruch anzeigen oder sehe ich das falsch?

Ich fühle mich mittlerweile echt gestalkt von Ihm, er wartet beim Einkaufen auf mich und wartet an meinem Auto, wenn ich Training habe schaut er ob ich da bin, wenn ich Dienst habe bleibt er mit seinem Auto stehen und beobachtet mich. Er erzählt dem Vermieter von meinen Eltern das ich meine letzte Miete nicht bezahle.

Ich habe schon überlegt das Geld einfach zu bezahlen damit Ruhe ist. Anderseits denke ich das er damit nicht durch kommen darf.

Was meint Ihr?

Grüße und vielen Dank im Voraus.

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Was hätte denn dein Vermieter gemacht, wenn du aus irgendeinem Grund noch bis Ende April die Wohnung nutzen wolltest?

Da hätte er aber ein großes Problem gehabt.

Schreib ihm entsprechend und fordere ihn auf, dich in Zukunft in Ruhe zu lassen, sonst erhält er eine Anzeige und dass du keine Veranlassung sieht, Miete zu bezahlen für eine Wohnung, die er bereits ohne dein Einverständnis weitervermietet hat. Die Anzeige wegen Hausfriedensbruch ist schon verfristet, da hättest du zeitnah reagieren müssen.

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