Digitale Patientenakte ab Juni 2019 - wollt ihr wissen, was wirklich dahintersteckt?

Als ich vor ein paar Tagen beim Arzt war, habe ich die schockierende Wahrheit über die geplante "digitale Patientenakte" ab Juni 2019 für gesetzlich Krankenversicherte erfahren. Der Arzt war schlecht drauf und meinte, er halte den Druck bald nicht mehr aus. Ich fragte nach und er erzählte, dass er und alle anderen Ärzte von den Krankenversicherungen unter Druck gesetzt werden, diese digitale Patientenaktie zu erstellen und übers Internet an die Krankenversicherung weiterzuleiten - Eine Akte, in der ALLES über den Patienten steht, auch höchstpersönliche Daten. Diese Daten werden dann von der Krankenversicherung an eine Stiftung weitergeleitet, die sie wiederrum an Pharmakonzerne und andere Firmen verkauft. Damit werden höchstpersönliche Daten durch mehrere Hände gegeben und verkauft, was uns in den Medien natürlich keiner sagt - Nein, das wird auch noch als toll dargestellt! Des weiteren werden sollen diese Daten übers Internet vermittelt werden, und wir wissen alle: Das Internet ist nicht sicher, diese Daten können gehackt werden.

Weigert sich der Arzt, bekommt er sein Honorar gekürzt!!!!! Denn es gibt immerhin noch die ärztliche Schweigepflicht, die so aber außer Kraft gesetzt wird. Vor allem Psychologen, Psychiater und Hausärzte sind dagegen. Das grenzt an Erpressung, sagte mein Arzt und er lasse sich nicht alles gefallen.

Die aktuelle Datenschutz-Verbesserung, mit unserer Unterschrift beim Arzt ist also reine Augenwischerei und komplett zwecklos.

Ich bin schockiert darüber, wie wir alle veräppelt und verkauft werden - wie geht es euch damit?

Datenschutz, Ärzte, Krankenkasse, Patient
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