Ich glaube du vermischst die Bedeutungen der Begriffe. Tolerieren = Ich lasse es geschehen, muss es aber noch lang nicht gut finden. Akzeptieren = Ich habe meinen Frieden damit gemacht, nehme eine neutrale bis affirmative Position ein. Respektieren = Ich finds super. Wird auch verwendet als: Ich teile die Ansicht nicht, hab aber null Problem mit anderen Meinungen.

Dazu, etwas oder jemanden zu respektieren, kann einen keiner Zwingen. Zu Toleranz kann man mit Waffengewalt oder auch Gesetzen gezwungen werden. Akzeptanz würde ich sagen steht dazwischen; man kann jemanden zwingen, sich in ein Gesetz/Sytem zu fügen, aber nicht dazu, damit auch zufrieden zu sein.

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Dazu müsste Gott erst mal an die physische Welt gebunden sein. Ist er aber per Definition nicht (geh mal davon aus du redest vom christlichen Gott).

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Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten (Paulus). Ich sehe mit Selbstbefriedigung das Hauptproblem darin, dass du dabei offensichtlich gewissen Fantasien freien Lauf lassen wirst. Es ist kein neutraler Akt. Es besteht immer die Gefahr, dass sich dadurch Präferenzen festigen, die sich später mal nicht damit decken, was dein Partner "liefert". Es wäre doch schade, wenn du später aus Gewohnheit heraus der Selbstbefriedigung mehr abgewinnst als deinem Partner - dabei soll das doch ein absoluter Höhepunkt der Zweisamkeit sein.

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Du solltest nicht jemanden heiraten, der dich unter Druck setzt. Kinder sind schließlich keine Nebensache. Wenn er deine Bedürfnisse nicht genauso respektiert wie du seine, solltest du das nochmal gründlich überdenken mit der Hochzeit

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Ich beobachte da definitiv einen Trend. Auf Frankreich zu schimpfen scheint mir eine Art populäre Nische zu sein (nicht mal nur unter Jüngeren, wie ich jüngst feststellen musste). Sicherlich gibt es da einige, die nur beleidigt sind, weil sie in der Schule Französisch lernen mussten. Es gibt aber auch besser gerechtfertigte Vorbehalte. Frankreichs Einwanderungspolitik ist schon immer ein heißes Thema. Dass (weiße) Franzosen (je nach Region scheinbar unterschiedlich) fremdenfeindlich sein sollen (Deutsche eingeschlossen), ist auch keine neue Idee. Die strenge Laizität zum Beispiel ist ein weitere Punkt, an dem sich die Geister scheiden..und und und.

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  1. Wie sollen die denn zurückverfolgen, von wem das Essen war?
  2. die haben sicher besseres zu tun, als jemanden wegen einer Lebensmittelvergiftung zu verklagen, die er nichtmal verschuldet hat.
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Nein, ist es nicht. Zen-Buddhismus (und ich rede jetzt von der ursprünglichen Form, wie er in Japan entstanden ist) lehnt die geschriebene Sprache als Quelle irgendwelcher Weisheit ab. Das Christentum baut aber ganz fest auf die Bibel als Gottes Wort. Und auch sonst - Wiedergeburt vs einmaliges irdisches Leben, Erleuchtung statt Vergebung, verlieren des (oberflächlichen) Ich vs gottgegebene Individualität, Meditation statt Gebet, und die Tatsache, dass der dreieinige Gott im Buddhismus quasi ein Nicht-Faktor ist..."christliche Zazen Gruppen", die tatsächlich verstehen, was Buddhismus ist bzw. was christlicher Glaube bedeutet, kann ich mir nicht vorstellen.

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Ich hab auch stämmigere Oberschenkel. Ich hab jetzt mit Joggen angefangen - nicht in der Erwartung, dass es mein Körperbild komplett verändert (zu gewissem Grad ist auch genetisch bedingt, wo du Fett hast und wo nicht), aber je sportlicher dein Körper wird, desto wohler fühlst du dich darin, unabhängig vom Aussehen/Umfang an sich. Und um Wohlfühlen gehts ja in erster Linie.

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Weil wir bisher noch keine fest integrierte Schicht an gebildeten, mittelständischen Einwanderern/Deutschen mit Migrationshintergrund haben, die sich im Phänotyp drastisch vom "klassischen" Deutschen unterscheiden.

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Ja, du bist gottlos. Ich sprech mal als Christ: Es gibt entweder mit oder one Gott. Licht an, Licht aus. Keine Grauzone. Und ja, wir Christen halten Gottlosigkeit für eine schlechte Sache, weil wir davon überzeugt sind, dass Gott unser Leben reich macht und dass erst er uns zu dem besten Menschen macht, der wir sein können. Glauben wir, dass du deswegen ein verachtenswürdiger Mensch bist, der am besten in der Hölle brennt? Absolut nicht. Gott verpflichtet uns zum Gegenteil.

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Korea kann ich nicht viel zu sagen, aber Japan empfehle ich dir nicht (und das kommt von jemandem, der selbst dort arbeiten will, in einer nichtjapanisch geführten Firma allerdings). In den regulären Arbeitsmarkt dort würde ich persönlich ums Verrecken nicht einsteigen wollen. Ich kenne zwar genügend Positivbeispiele, aber für mich wärs nix. Dauerhaft wollen die uns nur, wenn wir absolut hochqualifiziert sind und sie null Integrationsarbeit leisten müssen. Selbst wenn wir die deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben würden, um die japanische zu bekommen, gäbe es Hotels, Bars, Bäder, die sich weigern würden, uns einzulassen, weil wir "keine Japaner" sind. Nicht zwingend das Einwanderer-Traumparadies. Aber hey - vielleicht wirds ja was. Und ich muss grade reden, die ich selbst früher oder später rüber will. Bestimmt hast du dir auch schon entsprechende Gedanken gemacht...nur nochmal die Bitte, nichts zu überstürzen.

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Ähm, nein.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist Deutschland das Paradies auf Erden. Japan zum Beispiel ist ja ein hochglorifizierter Ort auf diesem Planeten, dessen Arbeitsmarkt aber im wahrsten Sinne des Wortes Menschenleben fordert. Und Nazi-Regime? Wenn ich das schon hör.

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