Ich kann zwar etwas Hindi, aber ich bin weit davon entfernt, es richtig gut zu sprechen. Ich kenne die Wörter in dem Satz, aber der Satzbau sieht für mich drunter und drüber aus. Wortwörtlich übersetzt heißt das "Herz ist mein verrückt was". In dieser Reihenfolge "Kya mera dil deewaana hai?" würde es "Ist mein Herz verrückt?" bedeuten. Hast du vllt einen Kontext, in dem das steht, oder woher stammt dieser Satz?

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Ja, das ist wirklich nicht leicht. Wichtig ist auch, dass man Gefühle von Bedürfnissen unterscheidet.

Es gibt fünf Grundgefühle: Freude, Angst, Traurigkeit, Schmerz und Wut.

Alles, was darüber hinaus geht, vermischt sich bereits mit Bedürfnissen. Wenn ich z.B. sage, dass ich traurig bin, ist das ein reines Gefühl. Sage ich, dass ich enttäuscht bin, dann beschreibe ich damit auch ein Bedürfnis, das nicht erfüllt worden ist (z.B. hätte ich mir gewünscht, dass jemand in einem wichtigen Moment für mich da gewesen wäre.) Das geht über das reine Fühlen hinaus und umfasst auch meine Wünsche und Erwartungen.

Manchmal werden auch Liebe und Hass als Gefühle bezeichnet. Ich finde das schwierig, denn dort spielen für mich auch Bedürfnisse rein. Das Gefühl der Liebe ist die Verliebtheit, aber Liebe umfasst mehr als nur die wohligen Schmetterlinge im Bauch. Das Gefühl im Hass ist starke Wut, aber Hass kann auch ganz kalt sein und den Wunsch enthalten, dass der Gehasste bestraft wird. Du siehst also, dass es nicht nur für dich schwierig ist, das zu unterscheiden, sondern dass es allgemein einfach etwas unklar ist. Es gibt sogar Menschen, die behaupten, dass es nur zwei intensive Gefühle gibt: Liebe und Angst und dass alle anderen Gefühle daraus hervorgehen. Versuche also, für dich selbst herauszufinden, was du als reines Gefühl erachtest und wo du Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen wahrnimmst. Dann kannst du deine Ideen im Seminar auch gut argumentieren.

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Wenn du 13 oder jünger bist, ist das nicht möglich. Wenn du 14 oder 15 bist, muss der Psychotherapeut entscheiden, ob er dich für reif genug hält, um dich alleine und ohne Mitwissen deiner Eltern für eine Therapie zu entscheiden. Wenn du 16 oder älter bist, ist das gar kein Problem. Was du aber in jedem Fall machen kannst: Dich von deinem Hausarzt an einen Psychotherapeuten überweisen lassen und ein erstes Gespräch mit ihm führen. Da kannst du ihn dann fragen, ob er bereit wäre, dich ohne Wissen deiner Eltern zu therapieren. Wenn er dann nein sagt, kannst du dich immer noch dagegen entscheiden. Er wird deinen Eltern nicht von diesem Gespräch erzählen, wenn du das nicht möchtest.

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Ich lasse in solchen Fällen gerne meinen Freunden die Entscheidung, aber mache ihnen klar, welche Optionen sie haben, also z.B. "Wenn du darüber reden möchtest, kannst du jederzeit zu mir kommen oder mich anrufen, auch um 3 Uhr nachts, wenn du willst, aber wenn du lieber nicht darüber reden möchtest, dann machen wir uns einfach ne schöne Zeit und tun das, was wir immer tun (z.B. die Weltherrschaft an uns reißen, oder was immer ihr auch treibt).

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Ich kenne den Spruch nicht, aber er ist in jedem Fall gelogen. Seine Gefühle verstecken, eine Maske aufsetzen, die jeder sympathisch findet, und nur alleine in seinem Kämmerlein weinen hat ja nichts mit Stärke zu tun, das kann jeder. Zu seinen Gefühlen zu stehen und seine eigene Schwachheit/Verletzlichkeit zu ertragen, erfordert viel mehr Kraft und Mut.

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Viele neigen dazu, ihre Kindheit im Nachhinein zu verklären. Mit den vielen süßen Fotos in der Schublade und der tollen Kinderschokoladenwerbewelt ist das auch ganz einfach. Aber in Wirklichkeit war Kindheit nicht immer cool. Wir mussten zwar noch keine Verantwortungen tragen, aber durften auch kaum Entscheidungen treffen- Spinat, lange Unterhosen, frühe Bettzeiten, Fernsehverbot und Stubenarrest, wenn wir uns mal schlecht verhalten haben, und wenn wir uns ungerecht behandelt fühlten, hatten wir meist keine Möglichkeit, uns zu wehren bzw. unsere Sicht der Dinge durchzubringen. Die Welt lag noch vor uns, aber selbst die Nachbarstadt war schon eine Weltreise entfernt und von all den schönen Orten konnten wir nur träumen. Wir wurden nicht so ernst genommen von den Erwachsenen und haben uns bei ihren Gesprächen oft gelangweilt. Wir mussten zur Schule, wo wir kaum Wahlfreiheit hatten, der Willkür der Lehrer ausgesetzt waren, uns mit anstrengenden Mitschülern umgeben mussten. Wir haben viele peinliche Momente erlebt (insbesondere dann als Teenies), wir sind sicherlich alle das ein oder andere Mal gedemütigt worden und waren völlig ohnmächtig. Und wir haben fast alle davon geträumt, so schnell wie möglich erwachsen zu werden.

Natürlich ist das Erwachsensein nicht perfekt, aber das ist Kindsein auch nicht. Jetzt erscheint es dir erstrebenswert, aber vergiss nicht all die Freiheiten, die du jetzt genießt. Du könntest morgen zu deinem, Arbeitgeber gehen und die Kündigung einreichen, wenn es dir zu viel wird. Du könntest morgen in den Zug oder den Flieger steigen und irgendwohin fahren. du könntest dort jobben, um dir deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Orte sehen und tolle Leute kennenlernen. Wahrscheinlich wirst du vieles davon nicht machen, weil es dir das nicht wert ist, aber du kannst unheimlich vieles, was du als Kind niemals auch nur ansatzweise in dem Maße hättest tun können.

Und dann ist es natürlich auch vollkommen müßig, dich in deine Kindheit zurückzusehnen. Du wirst niemals wieder Kind sein. Dieser Wunsch bringt dir nichts, er ist nur destruktiv, weil er dich unter deiner Situation leiden lässt. Statt dich in unrealistische Träume zu flüchten, überleg dir doch mal, wie du das Jetzt ein bisschen schöner gestalten kannst. Eine Ausbildung ist natürlich gerade am Anfang sehr anstrengend, aber wie alle Azubis und Berufstätigen kannst auch du neben deiner Tätigkeit noch Freizeit und Privatleben haben. Als Erzieherin hast du vermutlich die Wochenenden frei und wirst abends vllt mal bis sechs arbeiten müssen, aber vermutlich nicht bis zehn, oder? Dann hast du noch Zeit, um Sport zu treiben, einem anderen Hobby nachzugehen oder dich für ein Stündchen mit guten Freunden zu treffen oder auch zu Hause einfach faul rumzuliegen, zu lesen und Musik zu hören. Du wirst deinen Rhythmus da noch finden müssen, aber das wirst du hinkriegen.

Und Angst vor der Zukunft ist übrigens auch eine total blöde Sache. Ich wusste vor zwei Wochen noch nicht, wie es im Januar weitergehen würde für mich und das hat mich ziemlich fertig gemacht. Jetzt habe ich eine Zusage für ein Auslandsjahr in meinem Wunschprojekt in meinem Wunschland bekommen und alles hat sich zum Besten ergeben. Ich habe mir völlig umsonst einen Kopf gemacht. Dazu habe ich einen schönen Spruch gelesen: "In meinem Leben habe ich unwahrscheinlich viele Katastrophen erlebt. Die meisten davon sind nie eingetreten." Also, kümmer dich darum, dass es dir heute gut geht. Um deine Zukunftsprobleme kannst du dich kümmern, wenn sie irgendwann mal tatsächlich eingetreten sein sollten.

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Du kannst die Bestimmungen zu Semestertickets immer auf den Seiten der Hochschulen nachlesen. Alle Unis, bei denen ich es sicher weiß, haben ein Semesterticket für das Bundesland, in dem die Uni liegt. Das bedeutet, Studenten aus Leipzig können umsonst in Sachsen fahren, nicht aber in Thüringen. Lies dir das aber noch mal auf den Uniseiten in Ruhe durch.

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Alter Falter/ Alter Verwalter

Is ja nicht/ kann ja nicht

verdammte Axt

Scheiß die Wand an

Brat mir'n Storch

Alter Finne

ich glaub, mich tritt ein Pferd

my dear Mr. Singing Club

Beim Barte des Merlin

Mein lieber Scholli

Heiliges Blechle

Thunderweather

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Aimer, ce n'est pas se regarder l'un l'autre, c'est regarder ensemble dans la même direction." (St.-Exupéry)

Lieben bedeutet nicht, einander in die Augen zu schauen, sondern gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken.

Französische Sprüche findest du übrigens bei google, indem du: Citations oder proverbes + amour/aimer suchst. Übersetzen kannst du dann ja mit dem Wörterbuch.

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Es ist schon mal ein guter Schritt, dass dir das auffällt und dass du dich ändern möchtest. Die Wutanfälle können tatsächlich mit der Pubertät zusammenhängen, aber du solltest üben, sie besser zu kanalisieren. Du könntest z.B. mit Kampfsport beginnen. Dort kann man sich einerseits auspowern und lernt andererseits, seinen Körper zu beherrschen, sehr diszipliniert zu trainieren und sich zu konzentrieren- das alles sind Fähigkeiten, von denen man auch bei seiner alltäglichen Wut profitieren kann. Möglicherweise gibt es auch Anti-Aggressionskurse bei euch im Umkreis. Außerdem könntest du dir im Vorhinein schon überlegen, was du sagen könntest, wenn mal wieder die Wut kommt, z.B. wäre ein "Verschwinde und lass mich in Ruhe" schon mal um Welten besser als das, was du da oben geschrieben hast. Und schließlich gibt es vllt auch Gründe, warum du so geladen bist. Wenn du z.B. zu Hause oft gestresst bist, immer wieder in Konflikte verwickelt bist und unter deiner Situation leidest, kann sich das auch als Wut entladen- es wäre dann sinnvoll, zu gucken, warum es dir oft nicht gut geht und was die Ursachen für Konflikte und Probleme sein könnten. Dann kannst du nämlich daran arbeiten, z.B. in einer ruhigen Minute mal ein Gespräch mit deiner Mutter führen und gemeinsam mit ihr überlegen, was ihr anders machen könnt (da kann ich dir jetzt leider keine Tipps geben, weil ich euch nicht kenne).

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