kunsharzlac

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Das hängt von vielen Faktoren ab. Er sollte möglichst kühl und trocken (z.B. im Keller) auf dem Kopf gelagert werden, da er auf diese Weise nicht seine Lösungsmittel an die Luft verlieren kann. Der Deckel eines Lackpotts ist zwar 100 % wasserdicht - aber nur ca. 99,999 % luftdicht, die ca. fehlenden 0,0001 Prozent auf Jahre hochgerechnet richten Schaden an, und zwar insofern, als dass sich die für die Trocknung wichtigen Lösungsmittel/Härter verflüchtigen. Durch die Auf-dem-Kopf-Lagerung lassen sich auch 10 Jahre alte Dosen nach dem Öffnen wieder wunderbar verrühren, auch noch ältere Lacke machen wenig Probleme. Die Gebinde sollten von außen immer mal auf Rost kontrolliert werden, wenn es zu übel wird, würde ich den Lack umfüllen, bevor er auslaufen könnte. Für den professionellen Gebrauch, ohne Qualitätseinbußen mit optimalen Verlaufs- und Trocknungseigenschaften, sollte die Farbe jedoch nicht älter als 2 Jahre sein, aber wie gesagt, solang du nicht gerade ein Auto für Mercedes oder sonst was zu lackieren hast, ist das eigentlich ziemlich egal. Übrigens: Auch angebrochene Dosen sollten gut wiederverschlossen auf dem Kopf gelagert werden, so halten auch diese noch ewig - und man verseucht seinen Keller dann nicht mehr mit ständig austretenden Lösungsmitteldämpfen, bei einer Vielzahl von Lackdosen sicherlich sinnvoll. Bezüglich der Arbeit mit Kunstharzlacken empfehle ich grundsätzlich lösungsmittelbeständige Lackierhandschuhe und eine Atemschutzmaske mit den Filtertypen A2 / P2 zu verwenden, ihn in Schlafzimmern nicht zu verstreichen und 6 Monate lang zu lüften, nachdem er aufgetragen wurde. Alle benutzten Arbeitsgeräte und Behälter, die nicht mit sparsam dosierter Kunstharzverdünnung/Testbenzin/Terpentinersatz gereinigt werden konnten, gehören anschließend in den Sondermüll, ebenso wie die Reinigungspampe selbst.

P.S.: Um die Rostbildung an den Dosen zu verhindern, ist es ratsam die Behältnisse vor der Lagerung luftdicht in einem Gefrierbeutel einzuschweißen.

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