Frage von LebenderToter, 105

Wo leben die kleinsten Menschen im Raum Deutschland, Österreich, Schweiz?

Mir ist bislang bekannt, dass Norddeutsche im Durchschnitt größer sind als Süddeutsche.

Aus der unteren Statistk lese ich nur heraus, dass Schweizer ebenfalls kleiner sein sollen. Gilt es auch für Österreicher?

https://www.laenderdaten.info/durchschnittliche-koerpergroessen.php

Komme mir etwas klein vor unter den Riesen, besonders in den Niederlanden und der Grenze. :P

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Antwort
von plato, 37

In der Schweiz haben die Appenzeller den Ruf, die kleinsten Schweizer zu sein. Es gibt viele fiese Witze darüber. Tatsächlich gehören sie wirklich zu den Kleineren, je nach Quelle sind sie sogar die kleinsten. Und die Männer in Basel die grössten... 

http://www.swissinfo.ch/ger/die-appenzeller-bleiben-die-kleinsten-schweizer/6889... Gut, schon etwas älter...

Grundsätzlich ist es ja schon so, dass es einfach ein Nord-Süd-Gefälle gibt. Keine Ahnung, woran das liegt.

Antwort
von Zytglogge, 36

In der Schweiz lebt der kleinste Mensch in Herrliberg/ZH

Antwort
von Pudelcolada, 52

Ich glaube, Menschen in Gebirgsregionen sind generell kleiner gewachsen als Menschen im Flachland.

Das hat zum einen mit der dünneren Luft zu tun, zum anderen mit der Landschaft:
In der Lüneburger Heide z.B. muss der Mensch ja kräftig ausschreiten, wenn er seinen Nachbarn noch vor Sonnenuntergang besucht haben will, dafür braucht er lange Beine. Im Hochgebirge dagegen sind Wendigkeit und Sprungkraft wichtig, da hält ein hoher Wuchs nur auf.

Das siehst Du auch parallel in der Tierwelt:
Elefant, Büffel, Giraffe leben in der weiten Steppe.
Und wo findest Du das possierliche und wendige Murmeltier?
Also, Frage wissenschaftlich belegt beantwortet, hoffentlich auch zufriedenstellend...

Kommentar von Wannabesomeone ,

und ein erdmännchen lebt nach deiner Theorie nicht in "der steppe " genau wie schlangern oder andere Nagetiere.

Kommentar von swissss ,

@Wanna . Pudel schreibt es genau richtig, im Hochgebirge hat es KEINE GROSSE Tiere. kleine Tiere gibt es überall

Kommentar von Pudelcolada ,

Oh, zum Erdmännchen habe ich zwei bestechende Theorien:

  1. Ursprünglich lebte es im Hochgebirge, weil es aber so faul ist, zog es in das Flachland um.
  2. Mein persönlicher Favorit: Vor etwa 50.000 Jahren lebte in der Steppe ein beeindruckendes Nagetier, der Erdmann mit seiner Erdfrau. Aufgerichtet erreichte der Erdmann eine Größe von fast 3m, so konnte sein Blick in weite Fernen schweifen. Allerdings hob sich der Erdmann durch seine Größe auch stark von der Umgebung ab und wurde deshalb von Raubtieren schnell ausgemacht.
    In der Folge wurde der Erdmann immer kleinwüchsiger, obwohl er in der Steppe lebt, bis er seine heutige Größe erreichte.
    Diese Entwicklung ist aber noch längst nicht beendet, in weiteren 50.000 Jahren wird das Erdmännchen erbitterte Nahrungskämpfe mit Ameisen bestehen müssen...
Kommentar von OlliBjoern ,

Das mit den Gebirgsregionen ist mir auch schon aufgefallen (gilt z.B. auch für Bolivianer, die recht klein sind, oder für Tibeter). Dagegen sind z.B. die Niederländer recht groß.

Könnte meiner Ansicht nach mit der Jodversorgung (die in Meeresnähe besser ist, Stichwort Fisch) zu tun haben, denn die Schilddrüsenhormone enthalten Iod, und sind auch am Wachstum des Neugeborenen beteiligt. Das mit der "dünnen Luft" leuchtet mir etwas weniger ein (warum sollte die einen Einfluss auf das Wachstum haben?).

Allerdings ist auch das nicht so ganz stringent, denn z.B. Japaner sind auch nicht sehr groß im Durchschnitt (trotz der Insellage). Wahrscheinlich gibt es auch genetische Faktoren, das Ganze wird nicht trivial sein.

Kommentar von Pudelcolada ,

Dünne Luft enthält weniger Sauerstoff; und groß gewachsene Lebewesen sind noch weiter vom Boden entfernt, also würde ihr Gehirn weniger durchblutet.

Und Japaner sind eine Ausnahmeerscheinung:
Wissenschaftlich bewiesen sind sie Opfer eines interstellaren Unfalls, ihr Raumschiff verunfallte auf der Erde.

Somit sind Japaner kein Teil der irdischen Evolution.

Kommentar von Pudelcolada ,

Allerdings könnte die Körpergröße von Menschen in Seenähe durchaus mit dem erhöhten Fischverzehr zusammenhängen, spannende Theorie!

Warum dann aber sind die Inuit als ausgewiesene Fischesser nicht 2,5m groß?

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