Frage von 78rose,

Wieviel Geld für Hausfrau ist angemessen?

Hallo wie sieht das eigentlich mit dem Geld nach der Heirat für die Frau aus. Habe früher gearbeitet und nun nach der Heirat nicht mehr. Mein Mann möchte nicht das ich arbeiten gehe damit ich genug Zeit für Hausalt und Familie und mich habe. Wenn andere Hausfrauen hier sind, bitte schreibt wie das bei euch ist mit dem Geld. Wir Frauen brauchen ja manchmal mehr als der Mann also Kosmetikartikel usw. Mir reicht das nicht wo mein Mann mir gibt für Einkaufen usw. Hat mich heute ganz komisch angeschaut wo ich nach mehr fragte.Bekomme pro Tag 15 Euro.

Antwort von Schreiberlilli,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo 78rose,

ich bin leider sehr erschreckt über Deine Frage. Denn in der heutigen Zeit sollte es in Deutschland nicht üblich sein, dass der Ehemann so über seine Ehefrau bestimmt.

Dein Mann darf Dir nicht verbieten oder erlauben, arbeiten zu gehen. Das ist ganz alleine Deine Entscheidung.

Auch der gemeinsame Haushalt ist nicht alleine Sache der Ehefrau. Gehören zum Haushalt noch weitere Familienangehörige, die versorgt werden müssen, dann sollte es auch üblich sein, dass sich beide Eheleute angemessen darum kümmern.

Wenn ihr Euch einig geworden seid, dass Dein Ehemann voll berufstätig ist und die Ehefrau sich ausschließlich um den Haushalt und evt. die Kindererziehung oder um sonstige Verwandte kümmert, dann ist das Einkommen des Alleinverdieners - also Dein Ehemann - auch Euer gemeinsames Einkommen. Das heißt, dass Du die selbe Berechtigung hast, wie er, darauf zurückzugreifen und es auszugeben.

Nun kann man sich auch hier entsprechend einigen. Wo das nicht möglich ist, greift man auf dafür vorgesehene rechtliche Regelungen zurück, die es für diesen Fall der Nichteinigung gibt.

Haushaltsgeld hat nichts mit persönlichem Taschengeld zu tun. Das sollte man trennen. Auch das Haushaltsgeld selber ist noch zu unterteilen in Ausgaben für

  • Lebensmittel, Genussmittel
  • Wasch- und Körperpflege, Hygieneartikel, Kosmetik.

  • Kleidung

  • Fahrgeld
  • Frisörbesuche
  • Zuzahlungen für den Arztbesuch, Medikamente etc. sind andere Posten.

Wenn Dein Ehemann Dir pro Tag 15 Euro zuteilt, dann ist dieses Verhalten an sich nicht in Ordnung. Außerdem ist nicht klar definiert, wofür diese 15 Euro sein sollen.

Warte nicht darauf, bis Dein Mann Dich noch einmal "komisch" anschaut. Sprich ihn auf die Situation an. Ihr solltet gemeinsam einen Plan aufstellen, wer was bezahlt.

Wenn Dein Mann sich um alle laufenden Kosten

  • Miete, Nebenkoste, Internet, Telefon ...
  • Auto, Versicherung ....

kümmert, dann muss mit Dir zusammen genau festsetzen, wieviel Geld für die einzelnen Posten zur Verfügung stehen. Also Lebensmittel extra von den anderen Dingen. Und für Dich steht extra Taschengeld zu. Damit darfst Du machen, was Du willst. Eine Auszahlung pro Tag ist nicht sinnvoll und sollte auch nicht sein.

Über die Höhe des Geldes habe ich hier absichtlich nichts geschrieben, weil hier verschiedene Faktoren zu berücksichtigen gibt.

  • Wie groß ist der Haushalt?
  • Wie viele Personen leben in dem Haushalt?
  • Wie alt sind die Familienmitglieder? (Kinder? Eltern?)
  • Wie hoch ist das Familieneinkommen?
  • Wie hoch sind die laufenden festen Kosten? (Miete, Nebenkosten, Internet, Telefon, Auto usw.)

Wenn ihr das wisst, könnt ihr einen entsprechenden Plan aufstellen, wieviel Haushaltsgeld ihr davon verwenden könnt.

Ich wünsche Dir, dass Du mit Deinem Mann eine gute Regelung finden werdet.

Alles Gute und viel Erfolg!

Antwort von Entdeckung,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das Geld, welches einer Hausfrau von ihrem Ehemann zusteht, das ist gesetzlich geregelt und die Höhe des Betrages richtet sich nach dem Einkommen und dem Vermögensverhältnis des Ehemannes.

Auf alle Fälle ist es nicht so, dass es nur vom eigenen Ermessen des Ehemannes oder von Schätzungen und Erfahrungswerten anderer Menschen abhängt, wieviel dir persönlich zusteht.

Darum solltest du dazu unbedingt einen Fachmann ... einen Juristen, der auf Familienrecht spezialisiert ist ... befragen.

Kommentar von elfenmondstein,

denk mal dann kann sie auch gleich mit die scheidung einreichen.....

Kommentar von geistlein,

@elfenmondstein: leider wahr!

Kommentar von Entdeckung,

Warum denn das? Es kommt immer auf die Art an wie man etwas sagt ... oder?

Sehr oft wissen die Ehemänner selbst nicht, dass ihrer Frau eine bestimmte Summe Geldes zur Verfügung steht, um es nach eigenem Gutdünken zu verwenden.

Und ... als Ehefrau kennt man "seinen" Mann ... und weiß wie und wann man ihm "etwas" präsentieren kann.

Kommentar von Entdeckung,

Und sich selbst Informationen zu beschaffen, das heißt ja nicht, dass man deswegen auch Forderungen stellen muss.

Die Fragestellerin wollte wissen ... und ich habe diese Frage so gut ich es konnte beantwortet.

Und noch einmal, ich bin sicher, dass so mancher Ehemann froh ist darüber, wenn er weiß "was Sache ist".

Kommentar von geistlein,

wenn die Frau so finanziell kurz gehalten wird, woher soll sie dann das Geld für den Juristen nehmen? Denkst du ernsthaft, sie kann hingehen und sagen:

Schatz, ich brauche jetzt 200 Euro, denn ich will wissen, wieviel Geld du mir geben musst?

da ist es ganz egal wie und wann man es ihm sagt! Dass er ihr dafür dankbar ist, das vermute ich eher weniger.

Kommentar von Entdeckung,

So teuer kommt eine Juristische Beratung in einer solchen Frage auch nicht ... denn das erfordert keinen Aufwand.

Und ... es gibt auch kostenlose Sprechtage ... samt kurzer Beratung.

Kommentar von geistlein,

kostenlose Sprechtage ... samt kurzer Beratung.

stimmt. nach 3-monatiger "Wartezeit" 10 Minuten. oder per Telefon mit einer 0900-er Nummer..... (Und wie man weiss, soll das von der EU ja auch in den nächsten Monaten gestrichen werden!)

Kommentar von Entdeckung,

Wieso bist du so negativ und verneinst immerzu alles?

Ich kenne das anders, es gibt kostenlose Sprechtage, bei denen man sich entweder vorher anmelden kann ... oder auch ohne Anmeldung hingeht ... bei letzterem muss mann/frau eben warten.

Und auch bei den Bezirksgerichten werden immer wieder Beratungsgespräche (kostenlose) angeboten ... und die kosten ebenfalls nichts ...

Und bei so einer unkomplizierten Angelegenheit hat der Fragesteller, die Fragestellerin innerhalb kürzester Zeit die für ihn/sie passende Information.

Aber ... natürlich muss man selbst aktiv werden, und ein wenig herumtelefonieren, es kommt bestimmt keiner ins Haus und fragt, ob er ... raten und helfen könne.

Kommentar von geistlein,

ich bin nicht negativ eingestellt und es ist auch nichts verneint, wenn man etwas korrigiert, das falsch angegeben wird. Ja, man kann sich vorher anmelden, und erhält dann z.B. jetzt Anfang November einen Termin für Februar. Tatsache. Bei den Bezirksgerichten wirst du wegen Familienfragen an die zuständigen Stellen wieder zurückverwiesen. Tatsache. Oder an eine Stelle mit 0900-er Nummer. Auch Tatsache.

Kommentar von Entdeckung,

Das mag sein, dass du das so erlebt hast ... aber, das ist nicht immer und überall so.

Und im Hinblick darauf, dass die Gerichte - und zwar sämtliche (soweit mir bekannt) - ÜBERLASTET SIND - und unter Berücksichtigung des Rechtsanspruches auf auf Verfahrenshilfe (für eine bestimmte Personengruppe) ist so ein "Dienst" gerechtfertigt.

Unabhängig davon bieten auch Rechtsanwaltskanzleien kostenlose Beratungen an (möglicherweise wird das von diesen auch als eine Art Werbung betrachtet ... ) und da gibt es keine so langen Wartezeiten ... nur muss man sich erkundigen, an welchem Tag und welchem Ort diese Beratung stattfindet.

Bei etwas aufwändigeren Fällen ist es wohl so, dass ein kurzes Beratungsgespräch nicht ausreicht ... und der Klient dann voraussichtlich (weil doch der erste Schritt schon getan und eine Barriere überwunden) dieser Kanzlei weiterhin seinen Fall vorträgt, um Rat fragt und gegebenenfalls auch mit seiner Vertretung beauftragt.

ABER ... und das könnte für die Fragestellerin von Interesse sein ... bei einer so klaren Sache, wie der Frage nach dem Geld für die persönliche Verfügung der Ehefrau ohne eigenes Einkommen ... dürfte das Beratunsgespräch ein sehr kurzes sein.

Und somit auch in dem oben genannten Falle kostenlos sein.

Zu den kostenpflichtigen Telefondiensten ... ich kann mir nur schwer vorstellen, dass unter Berücksichtigung des Datenschutzes, bestimmte Auskünfte, die über das Allgemeine hinausgehen ... per Telefon erteilt werden können/dürfen.

Und ich denke, dass diese Dienste nur deshalb kostenpflichtig sind, weil die Leitungen sonst permanent "überlastet" wären ... durch mehr oder weniger ernstzunehmende Telefonate (aber das ist reine Mutmaßung meinerseits). Und es ist in diesem Fall auch nicht von Bedeutung.

Und wenn du meinst, dass meine Angaben hier falsch sind, dann kann und will ich dich nicht von deiner Meinung abbringen ... und damit sehe ich von meiner Seite diesen Dialog (der ohnehin zu nichts führt) als beendet..

Kommentar von geistlein,

Verstehe ich völlig, denn du weisst, dass deine Angaben ungenau bis unkorrekt sind - und dann "beendet" man die Diskussion lieber, ... in welchem Ort- Sicher, da sind wieder bei meinem Einwand... der lautet dann halt "Schatz, ich brauche 20 Euro für die Bahncard nach XXX , ich will mich dort...." Lach....

Mit Datenschutz, mein Lieber, hätte es absolut nichts zu tun, wenn jemand am Telefon sagt: wir haben XY Einkommen, XY Feste Kosten, wieviel Haushaltsgeld.... (dann wäre jede Telefonseelsorge wegen Datenschutz untersagt!)

Weisst du, woher ich eigentlich diese Infos habe? Ich bin Sekretärin. In einer Rechtsanwaltskanzlei.

So. Jetzt ist die Diskussion beendet.

Antwort von Kaendesha1988,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich bin Hausfrau, aber auf so einen Deal hätte ich mich definitiv nicht eingelassen, mein Mann wäre auch nie auf die Idee gekommen mir "Taschengeld" zu geben. Wir sind verheiratet und gleichberechtigt, er ist doch nicht mein Erziehungsberechtigter. Für Einkäufe gibt´s bei uns einen Betrag (zu den normalen Einkäufen zählen auch meine üblichen Kosmetika), jeder hat einen gleich hohen Betrag zur freien Verfügung und ein Teil wird gespart. Größere Anschaffungen entscheiden wir gemeinsam.

Kommentar von 78rose,

Das war ganz am anfang auch nicht so abgemacht das mit nicht arbeiten gehen wäre eigentich nur für am anfang gedacht. Ich bin mir auch gewohnt das es ein unser gibt und nicht mein dein. nun habe ich mich aber plötlich in dieser situation gefunden wo für mich erschreckend ist. möchte heute abend mit ihm nochmals darüber sprechen deshalb habe ich dies frage hier gestellt. und da ich gar nicht weiss wie das so läuft bei hausfrauen.

Kommentar von elfenmondstein,

du hömma, es geht hier nicht um hausfrau und nichthausfrau es geht um EHE! um beziehung, gleichberechtigung, eine kasse....

Kommentar von Kaendesha1988,

Dein Mann sollte nicht alleine entscheiden ob du nun arbeiten gehst oder nicht. Wenn du mit der Entscheidung nicht glücklich bist, wirkt sich das auch auf eure Familie aus.

Unser Beispiel: Wir haben das damals gemeinsam beschlossen, weil sich mein Beruf nicht mehr lohnte. Ich hätte in Vollzeit nichtmal 1/7 des Gehalts meines Mannes bekommen, finanziell macht das also nicht viel aus, ob ich nun arbeiten gehe oder nicht. Für mich käme nur ein 400€-Job in Frage. Mein Mann würde mich aber bei allem Unterstützen, was ich machen wollen würde. Mein Mann hat mich motiviert das Abitur nachzuholen und hilft mir Abends meine Mathekenntnisse zu steigern, damit ich mich bald mal traue, zu studieren.

Ist es bei dir denn auch so, dass du von deinem Geld nicht noch einkaufen gehen musst? Wenn diese 15€ pro Tag wirklich nur für deinen eigenen Bedarf sind, dann wäre das eigentlich in Ordnung (je nach dem wie hoch der Anteil deines Mannes ist und was er denn verdient). Das konnte ich deiner Frage nicht wirklich entnehmen. Wenn ihr beide einen gleich hohen Anteil zur Verfügung habt, wäre das fair. Schließlich erledigst du ja alles, was zuhause anfällt und das kann auch ziemlich stressig sein.

Kommentar von josfine,

Hallo rose, Ich finde, Kaendeshas Einstellung solltest du deinem Mann mal erläutern, ist glaube ich eine gute Einigung.

Antwort von parola,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

du willst sagen, du kommst mit 450 Euro "Taschengeld" im Monat nicht aus? Dann soll dein Mann wohl besser eine Halbtagshaushaltshilfe nehmen, die bekommt meist nicht mehr Gehalt als das, und du kannst arbeiten gehen und dir alles leisten, was du dir wünschst.

Kommentar von GarfieldSL,

Ich sehe das so, dass die 15.-- € Haushaltsgeld sind.

Kommentar von parola,

glaube ich nicht, sie schreibt doch

Wir Frauen brauchen ja manchmal mehr als der Mann also Kosmetikartikel usw

also sind die 15 Euro sichtlich nur für solche Sachen....

Kommentar von Schreiberlilli,

Ich verstehe es so, dass sie von den 15 Euro alles (also inclusive der Kosmetika) bezahlen soll.

Kommentar von 8rosinchen,

...so verstehe ich das auch...

Antwort von DonRamon,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du brauchst doch keine Kosmetika, wenn du nur im Haushalt arbeitest.... Oder darfst du vor die Tür? ;-))

Kommentar von Sumselbiene,

Zum Einkaufen ^^

Kommentar von DonRamon,

Ach so -ich Dummerchen.... Vordiestirnklatsch

Kommentar von GarfieldSL,

lol ;-)))

Antwort von kinglear,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn Fragen so ungenau gestellt sind kann man sie nicht beantworten. Ist vergeudete Zeit. Wieviel verdient der Mann,

Wieviel Leute sind die "Familie"

wieviel zahlt man für Fix- und die Nebenkosten, etc

was muß von den 15 Euro gezahlt werden.

so kann man nur raten, bis 78rose die Frage richtig gestellt hat.

LG

Antwort von geistlein,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kommt drauf an, wieviel der Mann verdient. Wenn er für die Familie nicht mehr als 450,- im Monat für alles drum und dran ausgeben kann, wird er wohl nicht mehr als 1200,- Euro verdienen. Dann solltest du aber wirklich zumindest abends putzen gehen, um ein wenig Luft in diese finanzielle Tristesse zu bringen, denn mit Miete und Nebenkosten werdet ihr dann wirklich am Ende des Monats pleite sein. Erkläre ihm, dass du arbeiten gehen musst, wenn er so wenig verdient.

Antwort von parola,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

könntest du deine Frage bitte dahingehend präzisieren: Sind die 15 Euro dein Kosmetik- etc. Geld oder muss das für sämtliche Ausgaben deiner Familie (wieviele Personen? reichen) ...

Denn nur du und dein Mann sind ja noch keine "Familie".....

es ist also wirklich eine verschwommene Frage, wie du auch aus den Antworten siehst!

Kommentar von 78rose,

Also wir sind zu dritt mein mann ich und mein 14jähriger sohn und ja das geld soll für alles reichen also essensgeld inkl shampoo usw

Antwort von Nisistopper,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also, wenn der Mann dir untersagt arbeiten zu gehen - was er rechtlich gesehen gar nicht darf - sollte er dir den gleichen Betrag zur Verfügung stellen, wie er auch zur freien Verfügung hat. Das Haushaltsgeld (also das wofür du essen und trinken, Putzsachen brauchst) darf hier natürlich nicht mit drin sein, auch nicht das Geld was du für die Kinder ausgibtst.

Stellt einen Haushaltsplan auf: Einkommen minus Geld für Wohnung, Versicherung, Energie, Auto.... minus Geld für Essen, minus Geld für die Kinder. Und das was dann noch übrig bleibt, das teilt ihr durch 2. Die eine Hälfte hat dein Mann zur freien Verfügung, die andere Hälfte die Frau.

Alles andere ist ungerecht. Denn du "arbeitest" auch indem du den Haushalt machst und die Kinder erziehst. Dafür steht dir die Hälfte des "Freizeitgeldes" zu.

Antwort von elefantenbaby,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wo ist in eurer beziehung die Gleichberechtigung?

Bei uns gibt es nicht dein Geld - mein geld, sondern unser geld. Wir arbeiten zwar beide, aber auch als ich nach den Geburten zu hause war, war das Gehalt meines Mannes eben unser Geld. Jeder kann auf's Konto zugreifen wie er möchte und größere Anschaffungen werden natürlich abgesprochen.

Mit Taschengeld pro Tag würde ich mich niemals abspeisen lassen.

Wenn dein mann nicht will, dass du arbeitest, soll er dir gefälligst trotzdem Zugriff auf's Konto gewähren oder du gehst halt ansonsten wieder arbeiten und hast dein eigenes Geld. Von dem zusätzlichen verdienst kannst du dir ja dann eine Putzhilfe leisten...

Antwort von sonnex2,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sorry, aber das kann doch wohl hoffentlich nur ein Scherz sein, oder??? In welchem Jahrhundert lebt ihr denn???

Kommentar von Sumselbiene,

Er ist Tunesier und scheinbar dem Islam angehörig. Vorurteile hin oder her, ich denke dadurch wird einiges klarer...

Antwort von Sumselbiene,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du willst für immer von deinem Mann abhängig sein? Gehts noch?

ich würde meinem was pfeiffen, wenn er mir das Arbeiten verbieten würde.. MEhr Zeit für Haushalt und Kinder.. das ich nicht lache. Wenigstens nen Halbtagsjob kann man machen, dann hat man immernoch genug Zeit!

Erstens würde ich mich nicht von meinem Mann aushalten lassen wollen, außerdem würde ich unabhänig sein wollen und arbeiten.

Denk nochmal drüber nach, ob du das wirklich willst....

Soweit kommts noch, dass ich von meinem Mann Taschengeld bekomme...

Antwort von GarfieldSL,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du hast außerdem einen Taschengeldanspruch. Die Höhe bemisst sich nach dem Verdienst deines Mannes.

Antwort von elfenmondstein,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

was ist denn das für eine regelung? du bekommst taschengeld? typisch, der mann scheint alleinverdiener zu sein und du musst um jeden cent betteln? wieviel haushaltsgeld bekommst du denn? warum machst du das eigentlich mit? bekommst du von nirgendwoher irgendwas an geld?? kann ich mir nicht vorstellen.

Antwort von josfine,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du solltest vor ihm einen Unterschied machen zwischen dem Geld, was du für Lebensmittel , den Haushalt, deine/eure Körperpflege ausgibst und dem Geld, dass für dich als Frau wichtig ist, damit du ein gepflegtes, hübsches Erscheiningsbild abgibst, das kann ihm doch nicht unwichtig sein?

Monatsbinden o. Tampons gehören zum Haushaltsgeld, aber Lippenstift und Nagellack etc. muss für dich als Taschengeld drin sein.

Wie ihr das mit der Bekleidung geregelt habt, weiß ich nicht, es gibt Männer, die meinen, was braucht sie eine neue Bluse, die alte ist doch noch nicht kaputt. Auch da musst du kämpfen. Erklär ihm vorsichtig, dass die Nachbarn denken, er würde nur sehr wenig Geld verdienen... wenn du nie neue Kleidung trägst.

Wenn das Haushaltsgeld zu wenig ist, dann musst du entsprechend preiswerte Lebensmittel einkaufen. Also nicht jeden Tag ein schönes Steak, sondern irgendeinen "preiswerten" Eintopf, und das so lange, bis er dich auf deine Kochkunst anspricht.

Dann sagst du, dass du für das Geld, was du von ihm für den gesamten Haushalt (Lebensmittel, Waschmittel, Toilettenreiniger, Seife, Zahnpaste etc.) bekommst, keine besseren Lebensmittel bekommst.

Das hat mir mein Vater immer wieder erklärt, wenn wir über so ein Thema mal sprachen. Ich fand seine Idee gut. Alles Liebe, Josfine

Antwort von myvid,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Naja, kommt ja auch drauf an, was dein Mann verdient. Aber 15 EUR am Tag / 450 EUR fuer 2 Leute zum versorgen, reicht aber eigentlich aus. Nehmen wir mal uebertrieben an, ihr gebt 350 EUR fuer 2 Personen im Monat aus, hast du immernoch 100 EUR fuer Kosmetik.

Kommentar von Nisistopper,

Also so abwegig ist das nicht. Mein Verlobter und ich liegen bei 400-500 Euro für Lebensmittel. Und da sind die Drogerie-Einkäufe nicht mit drin. Es kommt auch darauf an, ob man sich bewusst ernährt und auf Bio und artgerechte Tierhaltung achtet. Soetwas kann einem keiner zum Vorwurf machen

Antwort von trixieminze,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Diese Frage sollte man vor der Hochzeit klären !

Kommentar von Entdeckung,

Die Frage ist geklärt ... durch das Gesetz ... nur alles, was darüber hinausgeht bedarf einer persönlichen (und rechtsgültigen) Vereinbarung.

Kommentar von josfine,

Die Frage ist von 2011 - leider eben erst gesehen...

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