Wieso darf man den Holocaust nicht kritisch hinterfragen?

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15 Antworten

Niemand wird dafür bestraft, dass er etwas hinterfragt oder eine andere Meinung hat.

§ 130 Abs.3 StGB stellt lediglich das Leugnen/Verharmlosen der während des 3. Reichs verübten Verbrechen unter Strafe, wenn dies öffentlich geschieht und dadurch der öffentliche Friede gestört wird.

Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird
bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus
begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches
bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen
Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__130.html

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Weil es in diesem Punkt zu viel Leid gegeben hat, dass es die Opfer und deren Angehörige verhöhnen, demütigen und ihenen ihre Menschenwürde absprechen würde, wenn man sagt, man glaube ihnen nicht. 

Natürlich darfst du selbstständig Forschungen über den Holocaust abstellen. Aber falsche Informationen darüber zu verbreiten oder zu behaupten, er hätte nicht stattgefunden, ist mit Recht eine schwere Straftat.

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Was verstehst du unter "kritisch hinterfragen"? Du darfst sehr wohl zum Holocaust forschen, recherchieren. Dafür wird niemand bestraft.

Wenn aber kritisch hinterfragen zu leugnen oder rechtfertigen wird, dann wird es zu Recht ein Problem. Und Fakten sind eben auch keine Frage des Glaubens.

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Man darf den Holocaust kritisch hinterfragen und Forschung dazu betreiben.

Man darf ihn nur nicht leugnen. Das Ganze ist ja auch nicht weg zu leugnen.

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Was meinst du denn mit kritisch hinterfragen? Es ist ja überhaupt nicht verboten über den Holocaust zu forschen, schau mal hier:

http://www.zeitgeschichte-online.de/interview/holocaust-forschung-deutschland-eine-geschichte-ohne-zukunft

Aber ihn leugnen und zu sagen ihn hat es nicht gegeben, das wäre ziemlich dumm. Es gibt Zeitzeugenberichte, es gibt schreckliche Fotos ... etc. . Mir ist nicht ganz klar was du mit kritisch hinterfragen meinst? Du kannst ja kaum, meinen das war gut, dass es ihn gegeben hat - also was dann?

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Man darf den Holocaust nicht verleugnen.
Forschen darf man.
Wenn Leute glauben, dass alles nicht wahr war, obwohl es so passiert ist,
dann tun sie den Menschen, die dabei gestorben sind massives Unrecht.
Und das darf nicht sein.
Ebenso wird dadurch die Schuld geleugnet, die dadurch enstanden ist.

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natürlich darfst du eigenständig daran forschen. und auch eine eigenen meinung dazu haben. wenn deine ergebnisse aber von den anerkannten abweichen solltest du sie vor eienr veröffentlichung erst noch mal unabhängig prüfen lassen.

glauben zu dem thema kannst du natürlich was du willst. das einzige das in deutschland verboten ist dann die geschehnisse in der öffentlichkeit zu leugnen. das ist aber auch schon alles.

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Kommentar von andre123
03.06.2016, 15:06

ja aber ein kritisches Hinterfragen der tatsächlichen Opferzahlen ist rechtlich nah an der Holokaustleugnung , welche widerum verboten ist, vondaher ist eine seriöse Forschung bzw. kritische Betrachtung der Zahlen durchaus ein Problem, insbesondere dann, wenn es das Dogma von 6 Mio Toten in Frage stellt. Eine Reduzierung der Zahlen  im Rahmen geschichtlicher Forschung liegt durchaus bereits im Grenzbereich

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Man darf kritisch hinterfragen. Du kommst aber an den Fakten nicht vorbei. Wenn du anfängst Fakten zu verleugnen, dann lügst du eben.

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Es ist traurig, daß eine seriöse Forschung zu den tatsächlichen Opferzahlen aus ideologischen Gründen nicht möglich ist. Ob die offiziellen , als Dogma festgesetzten Zahlen ,nun im Rahmen einer seriösen historischen Forschung in die eine oder andere Richtung zu korrigieren sind, vermag ich mir nicht anzumaßen zu wissen. Fest steht, daß die in den Nürnberger Prozessen angegebenen Zahlen, mal sehr vorsichtig formuliert nicht mit der statistischen Sorgfalt erstellt wurden, die man eigentlich bei historischer Forschung zu Grunde legt.

Gerade dadurch, daß man die Forschung auf diesem Gebiet untersagt und unter Strafe stellt, leistet man rechtsradikalen Verschwörungstheoretikern Vorschub. Wäre es wirklich so schlimm, wenn es 2 Mill  weniger gewesen sind oder mehr  ?  Das macht die Naziverbrechen doch  kein Stück weniger verabscheuenswürdiger. Wenn man aber schon wieder so weit ist, in einer Demokratie eine sachliche Diskussion über die Zahlen, schon an den Rande der Volksverhetzung zu stellen, haben wir aus der Geschichte  tatsächlich nichts gelernt

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Kommentar von LordFantleroy
03.06.2016, 15:19

andre123, kannst Du mir ein Gesetz nennen, nur ein einziges, das die Forschung verbietet?

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Du darfst forschen und glauben, was du willst. Du darfst nur anschließend keine Unwahrheiten verbreiten.

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Du darfst eigenständig danach forschen und ihn auch kritisch hinterfragen. Lediglich das Leugnen seiner Tatsache ist verboten.

Mir ist natürlich klar, dass einige aus dem dunkelbeigen Eck eine gegenteilige Meinung vertreten, aber so ist es nun mal.

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Oh weh! Nur Verblendete zweifeln daran. Das Beweismaterial ist erdrückend. Informiere dich mal darüber!

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Jeder ist berechtigt alles kritisch zu hinterfragen. Nur kommt es im Nachhinein darauf an, wie Du Deine persönlichen Erkenntnisse wiedergibst.

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Wer den Holocaust leugnet, verhöhnt damit deren Opfer und macht sich so strafbar.

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Es gibt reichlich Holocaustforschung und es hindert Dich niemand daran, über den Holocaust zu forschen.

Mit "glauben" hat Forschung allerdings nichts zu tun, sondern mit lernen, erkennen und wissen.

Wenn Du glauben möchtest, solltest Du Dich einer Religion anschließen.


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