Frage von EliasStreber, 39

Wie waren die Klosterregeln im Mittelalter?

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte, 22

Die wichtigste Klosterregel im mittelalterlichen Europa war die Regel des Benedikt von Nursia. Die Klöster, die diese Regel befolgten, nannte man Benediktiner, der wichtigste mittelalterliche Orden.

Auch der nächstbekannte Orden, die Zisterzienser, waren im Grunde Benediktiner, allerdings in einer reformierten Form, die sich anfangs besondere Armut und Strenge der asketischen Lebensführung auferlegten.

Die wichtigsten Grundprinzipien mittelalterlichen Klosterlebens, die z. B. in der Benediktregel beschrieben wurden, waren:

- lebenslanges Verweilen in dem Kloster, in das man eingetreten war;

- Armut;

- Keuschheit;

- Gehorsam gegen die Klosterleitung und die Gebote der Kirche;

- ein streng geregelter Tagesablauf mit Zeiten des Gebetes, der Besinnung und der Arbeit.

Den Text der Benediktregel findest du hier, schau mal rein, die Lektüre ist recht interessant: 

http://www.intratext.com/IXT/DEU0017/_INDEX.HTM

MfG

Arnold

Antwort
von Schwoaze, 24

Da gibt es sicher von Orden zu Orden, von Koster zu Koster unterschiedliche Regeln.

Antwort
von capi89, 10

Das war von Ordensgemeinschaft zu Ordensgemeinschaft und manchmal von Kloster zu Kloster unterschiedlich. Als gemeinsamer Nenner können aber die drei evangelischen Räte angesehen werden, die auch heute noch die Grundlage geweihten Lebens in der katholischen Kirche sind: Armut, Keuschheit und Gehorsam.

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