Frage von CillianAurel, 188

Wie war die Erde vor der biblischen Sintflut eigentlich?

Das Thema Sintflut interessiert mich. Nach der Sintflut war fast alles auf der Erde wie ausgelöscht. Also so etwas wie ein Neuanfang für die Erde und die Menschheit. Da Gott anscheinend die Lebensweise der Menschen nicht gefallen hat und zu viele Menschen gesündigt haben, hat Gott der Erde eine 2. Chance gegeben und ein Neuanfang ermöglicht?

Angeblich wurden die Menschen vor der Sintflut auch viel älter. 

Weiß man wie weit der Fortschritt auf der Erde vor der Sintflut wohl gewesen ist? 

Wäre es möglich, dass die Erde fortgeschrittener als heute gewesen ist und nach der Sintflut dieser Fortschritt aus einem unerklärlichen Grund nicht wieder hergestellt werden konnte? Und erst vor einer nicht so langen Zeit wieder hergestellt wurde? 

Ist diese Theorie möglich bzw. Schwachsinn? Oder wie war die Erde vor der biblischen Sintflut eigentlich?

Antwort
von LordofDarkness, 54

Angesichts der zahlreichen Berichte verschiedener Kulturen über eine derartige Flut ist es naheliegend, dass diese Mythen einen gemeinsamen, realen Ursprung haben. Es gibt sogar Indianerstämme, bei denen solche Erzählungen existieren.

Dass es allerdings wirklich eine weltweite Flutkatastrophe gegeben hat, bei der die ganze Erde unter Wasser stand, ist nachgewiesenermaßen unmöglich. Spuren davon würden sich überall auf der Welt in altem Gestein finden lassen, tun sie aber nicht.

Damit ist aber nicht ausgeschlossen, dass diesen Geschichten ein historisches Ereignis aus grauer Vorzeit zugrunde liegt.

Ich habe vor einiger Zeit einen englischsprachigen Artikel gelesen, der den Sintflutmythos mit dem Ende der letzten Eiszeit (oder deren Hochphase) in Verbindung bringt. Damals waren große Teile der nördlichen Hemisphäre zugefroren, und das Eis begann allmählich zu schmelzen und sich auf die Pole zurückzuziehen. Wenn Eis schmilzt, steigt der Wasserspiegel und es kommt zu Überflutungen. Diese Ereignisse könnten sich bei unseren Vorfahren als traumatisches Erlebnis eingebrannt haben, und man hat die Geschichte seitdem immerwieder an folgende Generationen weitergegeben und mit religiösen Einflüssen angereichert.
Ein Indiz, welches diese Theorie eventuell deckt, ist die Tatsache, dass Flutmythen fast ausschließlich aus Kulturen nördlich des Äquators überliefert sind. In Afrika, wo es schon damals wärmer war, sind Geschichten einer "Sintflut" praktisch unbekannt.

Das aber bedeutet, dass die Geschichte der Sintflut nicht nur älter ist als die Bibel (was wir ja heute dank der sumerischen Tontafeln ohnehin schon wissen), sondern dass es bereits eine mündliche Überlieferung der Sintflut gab, bevor die erste Stadt gegründet und die erste Schrift geschrieben wurde. Die Sintfluterzählung wäre damit die älteste Geschichte der Menschheit überhaupt.

Was man davon halten soll, kann ich nicht sagen, da mir dazu das naturwissenschaftliche Verständnis fehlt. Aber der Gedanke, dass die Sintflutgeschichte vielleicht die älteste Überlieferung unserer Spezies überhaupt sein könnte, ist in jedem Fall faszinierend.

Kommentar von helmutwk ,

Spuren davon würden sich überall auf der Welt in altem Gestein finden lassen, tun sie aber nicht.

Damit wirst du den Fragesteller kaum überzeugen können.

Viele geologische Schichten enthalten Hinweise (Kreuzschichtung, gradierte Schichtungen etc.) darauf, dass sie relativ schnell (z.T. innerhalb weniger Stunden) entstanden sind. In der Regel sind alle erkennbaren Schichten an einer Stelle "in wenigen Jahren" entstanden - und dazwischen Pausen (in den z.T. frühere Ablagerungen wieder erodiert wurde).

Kreationisten brauchen also "nur" die Datierungsmethoden bezweifeln, um zu ganz anderen Ergebnissen zu kommen als du voraussetzt. Der typische Kreationist sieht geologische Spuren der Sintflut überall auf der Welt.

Antwort
von Yosoy, 63

Es gibt neben der biblischen Sintfluterzählung zahlreiche andere vorderasiatische Sintfluterzählungen (z.B. in sumerischen und akkadischen Texten). Auf welches möglicherweise historische Ereignis diese zurück gehen ist umstritten. Keiner geht davon aus, dass tatsächlich alles überflutet war aber möglicherweise gab es eine derartige Überflutung, dass sehr weitreichende Gebiete überschwemmt waren, sodass es den Menschen wie "alles" vorkam. Nimmt man das Alter dieser Erzählungen so ist es sicher, dass die Menschen "vorher" keineswegs Fortschrittlicher waren...die ersten dieser Texte stammen etwa vom Anfang der Bronzezeit im vorderen Orient (hier in Mitteleuropa noch Steinzeit).

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Yosoy, deine Antwort scheint mir hier die treffendste zu sein, daher hänge ich mich an:

Die in der Bibel beschriebene Sintflut gehört zum Gesamtkreis der Schöpfungstexte in Genesis. Der Schreiber will kein historisches Ereignis schildern, sondern eine Glaubensaussage über das Verhältnis Gott - Mensch - Schöpfung machen. Dazu nimmt er vorliegende Muster, wahrscheinlich das Gilgamesch-Epos.

Die Frage, was historisch war oder vorher und nachher erübrigt sich.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Da bist du aber nicht in der Mehrheit, wenn du weißt, was der "Schreiber wollte [Tempuskorrektur von ThomasJNewton]", also angeblich eine "Glaubensaussage machen".

Antwort
von HirnvomHimmel, 47

Vor der biblischen Sintflut war die Erde für menschliches Leben unbewohnbar, zumindest, wenn man nicht nur an die Sintflut glaubt, sondern die physikalischen Randbedingungen konsequent zuende denkt.

Damit soviel Regen fällt, daß der Meeresspiegel um knapp 9.000 Meter steigt und den Mt. Everest bedeckt, muss dieses Wasser zuvor in der Atmosphäre als Wasserdampf im überkritischen Zustand gespeichert gewesen sein.

Sowas wie 900 bar Atmosphärendruck, 0,02% Sauerstoffgehalt, 500°C - Auf der Venus ist es sicher angenehmer.

Was auch die Frage beantwortet: Ja, die Erde war damals fortschrittlicher. Alle Lebewesen hatten gekühlte, druckfeste Anzüge, um die lebensfeindlichen Bedingungen zu überstehen.

Kommentar von helmutwk ,

Damit soviel Regen fällt, daß der Meeresspiegel um knapp 9.000 Meter steigt und den Mt. Everest bedeckt, muss dieses Wasser zuvor in der Atmosphäre als Wasserdampf im überkritischen Zustand gespeichert gewesen sein.

Hier setzt du voraus, dass die Berge vor der Sintflut genauso hoch waren wie heute. Was kein Kreationist glaubt.

Der klassische Kreationismus (etwa das Buch "Die Sintflut" von Mprris & Whitcomb) verbindet die Erklärung für den ständigen Regen mit der Erwähnung der "Brunnen der großen Tiefe": demnach waren das Supervulkane, und das Lava u.a. auch Wasser enthält, kam eben auch viel Wasser herunter.

Moral von der Geschicht: wer Kreationismus widerlegen will, sollte sich mal darum kümmern, was diese "Theorie" besagt, statt sich lächerlich zu machen.

Kommentar von Abahatchi ,

Hier setzt du voraus, dass die Berge vor der Sintflut genauso hoch waren wie heute.

STIMMT!!

Das hätte man natürlich bedenken sollen. Der Mont. Kenia ist ja 4000 Meter hoch. Er war nicht immer so hoch, denn er ist ein Vulkan, ein erloschener Vulkan. Er ist inzwischen so stark erodiert, dasz eben nur noch diese 4000 Meter übrig blieben. Berücksichtigt man, wie stark die einzelnen Schichten im Mont. Kenia zusammen gepreszt sind, dann wissen wir heute, dasz dieser Vulkan mal so hoch wie der Mont. Everest war und damit über 2000 m höher als der Kilimandscharo. Ja, ich gebe Dir recht, das hätte man natürlich im Vorfeld bedenken sollen. 

Grusz Abahatachi

Kommentar von helmutwk ,

Das hätte man natürlich bedenken sollen. Der Mont. Kenia ist ja 4000 Meter hoch.

Und du hättest auch bedenken müssen dass Kreationisten den auf die Zeit nach der Sintflut datieren.

Also statt ständig davon auszugehen, dass die herrschende Geologie stimmt (dann ist der Kreationismus natürlich falsch, wen wunderts?), hättest du besser was zur Verteidigung der herrschenden Geologie gesagt (so wie ich in einem anderen Beitrag hier).

Aber das erfordert ja, mal auf das zu hören, was die Gegenseite sagt, und es zu verstehen. Erst dann fallen einem die Fehler auf, die da gemacht werden, und nicht nur die Unterschiede, für die Kreationisten natürlich alle ihre Argumente haben.

Kommentar von Abahatchi ,

Und du hättest auch bedenken müssen dass Kreationisten den auf die Zeit nach der Sintflut datieren.

Es gibt im Gestein Quarze und Kristalle, die sich unter bestimmten Druck entwickeln und für bestimmte Gröszen auch bestimmte Zeiten benötigen. Anhand dieser Besonderheiten kann man eben sehr gut erkennen, wie alt mindestens ein Stein unter bestimmten Druck bestanden haben musz, damit bestimmte Dinge entstehen. Das datiert den Mont Kenia als Vulkan mit über 4000 m höhe weit, weit, weit vor die Zeit einer biblischen Sintflut. 

Kreationisten Datieren nicht, sondern sie erfinden einfach eine Seienszeit. Das ist ein Unterschied. Die saugen sich einfach einen Mist aus dem Finger und dem Hirn, dasz man sich fragt, ob wie überhaupt eines haben. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von helmutwk ,

Anhand dieser Besonderheiten kann man eben sehr gut erkennen, wie alt mindestens ein Stein unter bestimmten Druck bestanden haben musz

Was hat Druck mit Alter zu tun?

Und falls du Zeitdauer meinst: solche Abschätzungen sind mit Vorsicht zu genießen. Früher dachten die Wissenschaftler, dass es Jahrhunderte dauert, bis Holz zu Holzkohle wird. Bus man dann entdeckte, ein Holzpfahl auch verkohlen kann, wenn er fest genug in die Erde gerammt wird.

In der Natur können seismische Wellen eines Erdbebens den gleichen Effekt haben.

Das datiert den Mont Kenia als Vulkan mit über 4000 m höhe weit

Wie genau kommst du von Druck auf 4000 m Höhe? Der Stein kann sich auch nach oben bewegt haben ...

Kommentar von Abahatchi ,

Was hat Druck mit Alter zu tun?

Die Frage meinst Du doch wohl nicht etwa ernst? Gut, ich gebe Dir mal einen Tipp.

Bestimmte Kristalle bilden sich nur unter einem mindestmasz an Druck. Bestimmte Kristalle haben nur ein gewissen Masz an Wachstumsvermögen. 

Und, geht Dir langsam ein Lichtlein auf?

Wie genau kommst du von Druck auf 4000 m Höhe? Der Stein kann sich auch nach oben bewegt haben ...

Wieso ich? Es ist Grundlagenwissen von Gelogen. Dann will ich Dir auch hier mal einen Tipp geben. Würdest Du auf Meereshöhe Dich unter dem Mont Everest durchgraben, was wäre denn neben Druck noch ein Unterschiede zu einem Gestein in 8 800 Metern Tiefe der Erdkruste? Des weiteren, was macht den Unterschied von vulkanischen Ablagerungen aus, falls diese unter Niveau Null im Meer oder im Erdmantel entstehen?

Nah, geht jetzt etwa noch eine Lichtlein auf?

Falls nicht, es ist nicht meine Aufgabe, Dir fehlendes Studium zu ersetzten. 

Grusz Abahatchi

PS Auch seismische Wellen hinterlassen Spuren im Gestein aber das wusztest Du bestimmt und wolltest mich nur mal in Bezug auf meine Kompetenz testen. 

PPS Deine Ausführungen offenbaren, für wie Rückständig Du Geologen hältst. Wenn Du wüsztes, was man anhand von Gestein alles erfahren kann.

PPS 

Und falls du Zeitdauer meinst: solche Abschätzungen sind mit Vorsicht zu genießen.

Es gibt verlässliche "Zeitmesser". Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie man zum Beispiel anhand von radioaktiven Zerfallsprozessen Zeiträume messen kann? Wäre dies nicht so zuverlässig, wir würden uns um die Strahlung durch Kernwaffen oder Kernkraftwerke keine sorgen machen müssen, wenn wir irgend etwas die Halbwertzeit verkürzen könnte. Tschernobyl wäre längst vergessen.

Es tut mir leid, aber gutefrage.net ist nicht der Platz, Dir fehlende Bildung zu vermitteln. Informieren und lernen, dasz musz Du schon selbst tun.

Kommentar von helmutwk ,

Würdest Du auf Meereshöhe Dich unter dem Mont Everest durchgraben, was wäre denn neben Druck noch ein Unterschiede zu einem Gestein in 8 800 Metern Tiefe der Erdkruste?

Mach mich schlauer. Temperatur kann es kaum sein ...

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie man zum Beispiel anhand von radioaktiven Zerfallsprozessen Zeiträume messen kann

Ja:

  1. Schätze ab, wie die Verteilung der betreffenden Elemente und/oder Isotopen an dem zu messenden Zweitpunkt war.
  2. Miss die entsprechende Isotopenverteilung heute.
  3. Berechne mit Hilfe der betreffenden Halbwertszeit einen Zeitraum

Kreationisten greifen meist Punkt 1 an ... manchmal auch die Hypothese, dass das Gestein ungestört war.

Kommentar von Abahatchi ,

Früher dachten die Wissenschaftler, dass es Jahrhunderte dauert, bis Holz zu Holzkohle wird.

Hast Du Dich nicht ein einziges Mal gefragt, woran Geologen beim Buddeln Holzkohle von Torf, Braunkohle oder Steinkohle unterscheiden können und wie sie das Alter bestimmen und woran sie erkennen, wie viel Druck der Kohlenstoff ausgesetzt war und wie lange?

Ich habe echt keine Lust mehr, mich mit Dir auf diesem Kindergartenniveau zu unterhalten. 

Ich bin dann mal wieder raus aus diesem Thread und überlasse Dir das letzte Wort. 

Kommentar von helmutwk ,

Hast Du Dich nicht ein einziges Mal gefragt, woran Geologen beim Buddeln Holzkohle von Torf, Braunkohle oder Steinkohle unterscheiden können

Doch, nur das ändert nichts daran, dass Braun- und Steinkohle schneller entstehen kann als es in Lehrbüchern stand (und noch steht?).

Antwort
von Lazybear, 49

Also, mal abgesehen davon, dass es keinen einzigen wissenschaftlichen hinweis auf die sintflut gibt und man sie wohl ausschließen kann, spricht gegen deine theorie so einiges! Hätte es eine solche flut gegeben, und die menschheit wäre vortgeschrittener als jetzt, so würde es viele überbleibsel geben, plastik und metallerzeugnisse verschwinden nicht einfach über nacht, genauso wie massive bauwerke! Lg

Kommentar von Abahatchi ,

spricht gegen deine theorie so einiges!

Da oben geht es um eine These und nicht um eine Theorie. Ich weis zwar nicht, was heute in den Schulen gelehrt wird, doch bei uns hatte man noch auf die Unterscheidungen von theoretisch - thetisch und Theorie - These recht viel Wert gelegt. 

PS "weiß" schreibe ich absichtlich "weis".

Kommentar von Lazybear ,

ich weiß nicht, was früher in den schulen gelehrt wurde, aber heute mag niemand korinthenkacker, die die kommentarfunktion missbrauchen! lg

Kommentar von Abahatchi ,

wenn du meinst, dasz es unwichitg ist, ob man rühren schreibt aber schütteln meint, dann musz man sich auch nicht wundern, wenn im 21. Jahrhundert es noch Menschen gibt, die obige Fragen stellen. 

Wenn Du meinst, dasz es Korinthenkackerei sei, weil man auf gravierende Fehler hinweist, von mir aus. Kein Wunder also, dasz hier auf gutefage.net ständig Leute so einen Unsinn schreiben wie: Es ist doch aber nur eine Theorie, weil sie eben nicht den Unterschied zwischen These und Theorie kennen. Wer meint, jemanden etwas erklären zu wollen und hat keine Ahnung von den Begrifflichkeiten, der stiftet nur mehr Verwirrung und trägt eben nicht zur Aufklärung bei. 

Wer also auf Grund seiner eigene Unfähigkeit andere als Korinthenkacker bezeichnet kann echt nicht ernst genommen werden. Übrigens, die Kommentarfunktion ist genau dafür da, dasz man Stusz auch kommentieren kann. Miszbrauch ist etwas anderes.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Lazybear ,

ich kontere mit "siehe oben"! lg

Kommentar von Abahatchi ,

Wenn es für die sogenannte Sintflut keinerlei wissenschaftlichen Hinweis gibt, dann ist die Sintflut eine These. 

Wo also ist oben Dein Konter? Mir geht es nicht um Pro und Kontra. Ich hatte lediglich, für alle die mitlesen den Aspekt aufgezeigt, dasz die Äuszerungen des Fragestellers eine These darstellen. 

Ob etwas eine These oder Theorie ist, ist unabhängig von Pro und Kontra. Ob Du meinen Hinweis berücksichtigst oder nicht, nun, darauf habe ich keinen Einflusz. Die Folgen werden wir aber alle tragen müssen.

Gusz Abahatchi

Kommentar von Lazybear ,

also, der konter war, dass du ein korinthenkacker bist und meine zeit verschwendest! ich möchte nun auch hinzufügen, das der fragensteller seine vorstellung selbst als theorie bezeichnet, wir sind hier nicht an wissenschaftliche arbeitsweisen gebunden, daher spielt die unterscheidung zwischen theorie und these hier keine rolle, umgangssprachliche formulierungen helfen jedoch bei dem verständnis! zudem hat der fragensteller nicht nach der existenz der sintflut gefragt, sondern nach der möglichen entwicklung der menschen! verschwende also bitte nicht weiter meine zeit mit deinen profilierungsversuchen, wenn du zur frage etwas konstruktives beitragen willst, formuliere deine eigene antwort! lg

Kommentar von Abahatchi ,

meine zeit verschwendest!

Ich kann Deine Zeit nicht verschwenden, denn dies machst Du doch selber. Keiner zwingt Dich, auf meine Erläuterungen und Ergänzungen zu reagieren. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

der fragensteller seine vorstellung selbst als theorie bezeichnet,

Wenn ich als Fragesteller ein Auto als Apfelbaum bezeichnen würde, dann würdest Du also den Fehler übernehmen? Faszinierend! 

Kommentar von Lazybear ,

vergleich passt nicht! these und theorie zu verwechseln spielt keine rolle, da thesen umgangssprachlich als theorien bezeichnet werden, autos aber nicht als apfelbäume! jaja, wie alt bist du? ist das hier sexuelle frustration, die dich antreibt unnötige ergänzungen aus dem hut zu ziehen? lässt dich deine frau/mann nicht mehr ran oder warum nimmst du dir so viel zeit anderen auf den sack zu gehen, und das vollkommen unnötig, wobei du nichtmal recht hast? ich bin raus, viel glück bei deinem potenzproblem, wenn du deinem ego beweisen willst, dass du nicht wertlos bist, indem du dir das letzte wort holst, bitte, es gehört dir, denn ich kriege noch einen hoch! Lg

Kommentar von Abahatchi ,

da thesen umgangssprachlich als theorien bezeichnet werden

und deswegen denken viele, das eine Theorie "nur" eine Theorie, sprich These wäre, weil sie denken, man würde mit Theorie das meinen, was eigentlich durch eine These bezeichnet wird. 

Das hat nichts mit umgangssprachlich zu tun, sondern mit Bildungsmangel. Als Einstein seine These von der Relativität der Raumzeit veröffentlichte, war er davon überzeugt, dasz es eben nicht eine These ist, sondern eine Theorie. Hier war also der Wusch, eine Theorie zu haben Ausschlag gebend. Dasz es am Ende wirklich eine Theorie und nicht nur eine These ist, haben wir nur dem Umstand zu verdanken, dasz es, weil es tatsächlich eine Theorie ist, auch belegt werden konnte.

sexuelle frustration,

Du muszt nicht von Dir auf andere schlieszen.

lässt dich deine frau/mann nicht mehr ran

Nu, wenn man keine Argumente hat, dann musz man wohl den Gegenüber unter der Gürtellinie treffen? Dieses Verhalten ist all zu oft auf gutefrage.net an zu treffen und bezeichnend für einen bestimmten Typ von Usern. Manche User degradieren sich wohl mit ihren niveaulosen Äuszerungen gerne von selbst. 

Warum sollte ich Dich davon abhalten?

indem du dir das letzte wort holst,

Du verkennst offenbar meine Freundlichkeit, in dem ich nicht Deine Kommentare ignoriere und so eben auf Deine Kommentare eingehe. 

Nun, für die einen ist es "das letzte Wort holen" für mich, Dir die volle Aufmerksamkeit schenken.

Grusz Abahatchi

Kommentar von abibremer ,

laut "National Geographic", deren Filme und Recherchen ständig auf N24 und NTV laufen, hat man(wer?) auf dem Ararat oder näherer Umgebung einen großen Bootskörper (bzw. Reste davon) gefunden. Wie seriös das Ganze ist, möchte ich nicht beurteilen, da zumindest der Vatikan ausreichende finanzielle Mittel besitzt, um sich solche Meldungen kaufen zu können.

Kommentar von Lazybear ,

es gibt mehr als ein dutzend solcher funde, angefangen mit holzstücken im eis des berges ararat, bishin zu spionageaufnahmen von sowjetischen piloten, aber bischer hat nichts davon einer wissenschaftlichen überprüfung standhalten können, es ist wie das monster von loch ness, jeder glaubt es mal gesehen zu haben, am ende war es doch nur treibholz! was den bootskörper angeht, ein türkischer wissenschaftler, dessen name mir entfallen ist, hat festgestellt, dass es sich um einen felsen handelt, der sich vom berg löste und dem umriss eines schiffs ähnelt, er konnte die abbruchstelle nachweisen. aber selbst wenn, die arche wäre noch lange kein beweis für eine globale flut, da für eine katastrophe solchen ausmaßes nichts in der erdgeschichte spricht, wenn innerhalb von wenigen tagen fast 99,99% aller landlebewesen gestorben wären und das nur vor ca 4000 jahren, so wäre einiges da an ablagerungen oder fossilien, es gibt zu dem viele tierarten, die weit aus länger isoliert auf inseln lebten, als dass sie hätten diese von einer arche aus erreichen können, das betrifft zum beispiel die Galapagos inseln! lg

Antwort
von DerBuddha, 34

1. wer an diese märchen der sintflut und der arche noah glaubt, ist selbst schuld............:)

2. gab es ZU ALLEN ZEITEN und ÜBERALL auf der welt irgendwelche (sint)-fluten, angefangen von tsunamis bis hin zu tagelangen regenfällen und den anschließenden flutwellen dadurch......sie wurden aber NIE von einer märchenfigur ausgelöst...............:)

3. kann es durchaus möglich sein, dass vor 100.000 jahren oder später auch hochkulturen existierten, die dann durch bestimmte ereignisse ausgelöscht wurden und eventuell wissen hatten, dass heute erst wieder langsam "erlangt" wurde/wird........... wenn man sich mal mit dem begriff "verbotene archäologie" beschäftigt, könnten viele dieser funde und dinge aus diesem bereich mit der theorie einer hochkultur vor uns in verbindung gebracht werden.............:)

bei all diesen dingen war jedoch NIE eine märchenfigur beteiligt, die gläubige gott nennen.............:)

Kommentar von Yosoy ,

Erklär mir mal bitte, was verbotene Archäologie sein soll (ohne mich nur an google zu verweisen!)

Kommentar von DerBuddha ,

verbotene archäologie ist nur ein begriff, er beinhaltet alle archäologischen funde, die nicht in das weltbild passen..........

dazu gibt es viele bücher, die nicht nur bauwerke überall auf der welt beinhalten, sondern auch archäologische funde überall, selbst museumsstücke, die es eigentlich nicht geben dürfte............

interessante bücher sind z.b.:

"Dinge, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Museumsstücke aus aller Welt" - Inhalt:

Archäologen stoßen immer wieder auf mysteriöse Gegenstände, die wegen ihrer Altersdatierung nicht ins vertraute geschichtliche Weltbild einzuordnen sind. Da gibt es menschliche Überreste aus der Zeit der Dinosaurier, Neandertaler mit dem Einschussloch einer modernen Waffe undHightech-­Geräte aus längst vergangenen Zeiten. Wie ist es möglich, dass eine prähistorische Landkarte einem NASA-Satellitenfoto gleicht? Oder wie kam eine Chromstahlkugel ins Innere einer vorzeitlichen Steinfigur? Viele dieser Merkwürdigkeiten wurden ignoriert, als Fälschung abqualifiziert oder verschwanden in dunklen Kellerarchiven.

"Bilder, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Fotos und Gemälde aus aller Welt" - Inhalt:

Auf der ganzen Welt existieren Bilder aus allen Zeiten, die mysteriöse­ Motive zum Gegenstand haben. Malereien und Fotodokumente, bei denen eineFälschung ausgeschlossen werden kann, und die trotzdem Dinge zeigen, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen. Dinge, die es nach
unserem heutigen Wissensstand gar nicht geben dürfte! Warum aber gibt essie dann? Die kuriosen Darstellungen und ihre geheimnisvolle Geschichte zwingen zum Staunen, rütteln an unserem vertrauten Weltbild und werfen lästige Fragen auf.

"Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse" - Inhalt:

Michael Cremos und Richard Thompsons kontroverses Buch »Verbotene Archäologie« versetzt die Wissenschaftsgilde in basses Erstaunen. Es stellt bislang als gesichert geltende archäologische Erkenntnisse praktisch auf den Kopf und zeigt, daß die klassische Archäologie massenweise Fakten über die Entstehungsgeschichte der Menschheit unterdrückt. So liefert Verbotene Archäologie reichhaltige Beweise dafür, daß die menschliche Rasse seit Millionen von Jahren existiert.

»Verbotene Archäologie wurde hauptsächlich für den Laien geschrieben undermöglicht eine kritische Überprüfung des für die menschliche Entwicklung sachdienlichen Beweismaterials. Darüber hinaus wird das Buch eine wertvolle Quelle für vergessene Literatur sein, die normalerweise nicht leicht zugänglich ist.« Dr. Siegfried Scherer, Institut für Mikrobiologie, Technische Universität München............

ok, man könnte jetzt auch sagen, alles blödsinn, solche dinge gibt es nicht, aber das selbe kann man auch von allen religionen dieser welt sagen.......................:)

Kommentar von helmutwk ,

Da gibt es menschliche Überreste aus der Zeit der Dinosaurier,

Zu dem Thema kenn ich nur die "menschlichen Fußspuren" von Glen Rose, die längst als Irrtum und teilweise sogar Fälschung entlarvt sind.

Neandertaler mit dem Einschussloch einer modernen Waffe

Einschusslöcher verraten nicht, wie modern die Waffe war. Eine Armbrust und ein modernes Gewehr erzeugen gleichartige Löcher, und möglicherweise kann auch eine Steinschleuder o.ä. so was erreichen (aus kurzer Distanz). Hier muss auf Details geachtet werden, um sicherzustellen, dass es wirklich eine moderne Waffe war.

Wie ist es möglich, dass eine prähistorische Landkarte einem NASA-Satellitenfoto gleicht?

Wenn das die Landkarte ist, die E. v. Däniken in einem seiner Bücher präsentiert, enthält schon die Frage einige Fehler:

  • Die Karte ist nicht prähistorisch, sondern stammt aus dem Mittelalter.
  • Sie gleicht nicht einer Satellitenkarte, sondern es besteht nur eine gewisse Ähnlichkeit. Die Karte, die Däniken zu Vergleich heranzieht, stammte zwar von der NASA, war aber keine Satellitenkarte, sondern war "Mttabstandstreu" mit Kairo als Mittelpunkt (mittabstandstreue Karten mit einem Mittelpunkt haben meist einen Pol zu Mittelpunkt - es gibt auch mittabstandstreue Karten mit einer Mittellinie, davon rede ich nicht).
  • Für Muslime ist eine mittabstandstreue Karte mit Mekka im Mittelpunkt interessant, sie könnte. u.U. als Hilfsmittel zur Bestimmung der qibla sein. Und die Karte ist im 16.Jh. ik osmanischen Reich aufgetaucht ...

Viele dieser Merkwürdigkeiten wurden ignoriert, als Fälschung abqualifiziert oder verschwanden in dunklen Kellerarchiven.

Hier stellt sich die Frage: wurden die als Fälschungen "abqualifiziert" oder als Fälschungen entlarvt? Angesichts der genannten Beispiele, bei denen ich (eher zufällig) deutliche Schwachpunkte sehe, tippe ich auf die zweite Möglichkeit.

Kommentar von DerBuddha ,

ja es mag stimmen, dass viele dieser dinge schon erklärt oder als fälschungen bewiesen wurden..........aber fakt ist, dass trotzdem noch genug beispiele übrig bleiben, die beweisen, dass nicht alles so ist, wie man es heute denkt, denn sonst würde man auch solche dinge erklären können:

http://www.china-intern.de/page/aussergewoehnliches-entdeckungen/1086901380.html

und wenn auch nur 10 prozent der ganzen archäologischen "wunder" ungeklärt bleiben, wäre diese kleine prozentzahl trotzdem ein "wunder" und würde die wissenschaft vor probleme stellen........:)

Kommentar von helmutwk ,

aber fakt ist, dass trotzdem noch genug beispiele übrig bleiben

Das ist erst mal eine Behauptung von dir.

Dein Link enthält die Behauptung:

Auch wenn man die Hypothese aufstellen würde, dass solche Bauten durch Felsen entstanden seien, die durch Wasserverwitterung entstanden wären, so hat man doch noch nie einen so scharfen Treppentrakt gefunden, der aus einem natürlichen Vorgang enstanden (sic!) ist.

Fakt ist, dass Lava unter bestimmten Umständen zu Säulenähnlichen Strukturen erstarren kann, die dann zu Säulen, Treppen etc. verwittern. Und je nach Umständen muss dann auch kein Haufen von Felsbrocken da sein, der von dieser Seite gefordert wird.

Also wenn schon diese Details, die gestandenen Geologen eigentlich bekannt sein müssten, in dem Artikel nicht stimmen - woher soll ich wissen, ob alle anderen Details richtig sind?

und wenn auch nur 10 prozent der ganzen archäologischen "wunder" ungeklärt bleiben

Dinge können  auch deshalb ungeklärt sein, weil sich niemand die Mühe macht, die Details zu erforschen, oder die Details nach so langer Zeit schlicht nicht mehr zu ermitteln sind. Nur wenn alle Beispiele der "restlichen 10%" von der Qualität sind wie den Link, dann werde ich mir auch bei 25% ungeklärt keine Sorgen machen.

Kommentar von DerBuddha ,

- ja klar, lava kann tolle und vollendete ECHTE bauwerke und sogar eine menschenskulptur erschaffen............*g*

- unerklärliche dinge bleiben erstmal unerklärlich und passen somit trotzdem NICHT in zur zeit gültige wissenschaftliche erkenntnisse......bleiben wir bei diesen unterwasser bauwerken........ wenn es stimmt, dass sie mehr als 10.000 jahre alt sind, WER hat sie dann und WANN gebaut?.........aber ich vergaß ja, es war die lave und ihre verbündeten, die tsunami-wesen, die dann die bauten einfach so unter wasser schoben................*g*

echt, was manche so für antworten geben

Kommentar von helmutwk ,

ja klar, lava kann tolle und vollendete ECHTE bauwerke und sogar eine menschenskulptur erschaffen.

Es ab einen Fall, da glaubten die Leute zunächst auch, im Mittelmeer Überreste eines menschlichen Bauwerks gefunden zu haben, und dann war es doch nur Basalt (erstarrte Lava).

Und das Foto der "Menschenskulptur" erweckt bei mir den Eindruck, dass da was hineininterprtiert wurde.

aber ich vergaß ja, es war die lave und ihre verbündeten, die tsunami-wesen, die dann die bauten einfach so unter wasser schoben

Lava, die zu Säulen erstarrt, tut dies unterirdisch. Wahrscheinlich war die Lavakammer, die erstarrt war, von Anfang an tiefer als der Meeresspiegel.

Aber ich vergaß: die Webseite, die du verlinkst, ist natürlich unfehlbar ...

Antwort
von Titioesi, 32

Hallo Cillian Aurel.

Ich glaube, dass es die Sinflut gab genau so wie es in der Bibel stand. Und möchte dir gerne von dieser Seite deine Frage beantworten; die anderen Seiten sind ja schon ausreichend vertreten.

Die Menschen damals waren in ihrem technischen Verständnis nicht so weit entwickelt. Dies erkennt man daran, was über sie in der Bibel steht.

Dazu können wir aber nur Noah hernehmen, da über die übrigen wenig bzgl. technischem steht. (Ist für die Erzählung auch irrelevant, meines Erachtens, da wir ja nur wissen müssen, warum es dazu kam).

Erstmal hat Noah eine Arche gebaut aus Tannenholz und mit Pech von innen bestrichen. Heute baut man Schiffe in dieser Größe Metall und Kunststoff. (Nicht das Holz keine guten Eigenschaften besitzt, aber es gab damals  nicht die Möglichkeiten die oben genannten Materialien in diesem Umfang zu verwenden).

Nach der Sintflut hat Noah erstmal einen Weinberg angebaut und auch viele Jahrhunderte bis in die späten Jahrhunderte n.Chr. war Landwirtschaft der hauptsächliche Wirtschaftszweig.

Darüber hinaus kann man damit argumentieren, dass die Bevölkerung und die damit verbundene Informationsmenge, die für den Fortschritt verantwortlich ist, viel zu gering war um sich technisch so weiterzuentwickeln.

Ich hoffe, ich konnte dir deine Frage beantworten.

Antwort
von Andrastor, 42

Da es nie eine solche Sintflut gab (was schon Leonardo Da Vinci herausgefunden hat), erübrigt sich die Frage denn die Sintflut ist nichts weiter als eine der vielen Lügengeschichten welche die Bibel ausmachen.

Kommentar von mrauscher ,

Es ist schade, dass Leute wie Andrastor ein Urteil fällen, ohne sachkundig zu sein. Sicher war nicht die ganze Erde überflutet, aber in dem Bereich, in welchem die Menschen damals lebten, gab es nachweislich so eine Flut. Also die Bibelgegner erleben erneut Schiffbruch, weil sie einfach nur pauschal aburuteilen, ohne sich mit der Materie befaßt zu haben. Hier nur einer der vielen Berichte, die die Sinftflut wissenschaftlich untermauern und damit die Wissenschaft sich wieder um einen weiteren Schritt der Wahrheit der Bibel nähert:

http://www.zdf.de/terra-x/beweise-fuer-sintflut-theorie-gesucht-5225232.html

Kommentar von Andrastor ,

Sicher war nicht die ganze Erde überflutet

Danke, mehr habe ich nicht gebraucht. Damit widerlegst du selbst die Sintflut nach biblischer Erzählung.

gab es nachweislich so eine Flut.

Verschieden große Überflutungen sind nichts besonderes, auch bei uns gibt es immer wieder solche und der Nil stieg jährlich über seine Ufer und überflutete die umgebenen Ländereien.

Geschichten von katastrophalen Fluten mit menschheitsvernichtenden Ausmaßen unter göttlichem Einfluss gab es bereits lange vor der Noah-Legende im antiken Ägypten wie im antiken Griechenland.

Also die Bibelgegner erleben erneut Schiffbruch,

Nein, tun sie nicht, denn eine Flut, wenn auch katastrophal, ist nicht die biblische Sintflut.

Das ist als würdest du einen grippalen Infekt mit etwas Fieber, der in 2 Tagen vorrüber ist mit einer Tollwut-Epidemie vergleichen.

weiteren Schritt der Wahrheit der Bibel nähert:

Auch nur wenn man unter dem Bestätigungsfehler leidet. Schade dass du Märchen der Realität vorziehst.

Antwort
von abibremer, 2

Ja, so isser nun mal, der ALLMÄCHTIGE: Merkt, dass er mit Adam &co. etwas ins Klo gegriffen hat und ersäuft seine Produkte erstmal-Hätte er das nicht VORHER wissen müssen???

Antwort
von Adamadam123, 70

Es gab nie eine Sintflut weil die Bibel eine ausgedachte Geschichte ist. Nietzsche hat das logisch erklärt, die römischen Sklaven habe alle negativen Eigenschaften ihrer Sklaverei genommen und die in positive Charkatereigschensxhaften umgewandelt. Aus der Unfähigkeit sich zu rechen wurde vergebung, aus der Unfähigkeit sich zu wehren wurden das man das alles hinnehmen soll und nur an Gott glauben soll und nichts dagegen machen soll.

Antwort
von Fairy21, 51

Es gibt mehrere Religionen die über die "Sintflut" berichten.

Sie taucht auch in mehreren mythischen Erzählungen auf, hier wurde anscheinend ein Bericht über Naturkatastrophe weitergegeben.

Google: Sintflut in der Mythologie

Würde nicht unbedingt fortgeschrittener sagen, sondern eher fortgeschrittene Kulturen.

Das es vor diesem Ereigniss sehr hoch entwickelte/fortgeschrittene Kulturen gab, die ihrer Zeit weit im Voraus waren.

Antwort
von fricktorel, 30

So ähnlich wie danach, nur mit vielen Sündern (Mt.24,38).

Die kamen aber darauf weiterhin (Mt.24,39).

Antwort
von Ente222, 32

Das ist eine sehr gute Frage. Immerhin war es Noah und seinen Söhnen technisch möglich, eine riesige Arche zu bauen. Inwieweit der technische Fortschritt gediehen war, ist leider nicht bekannt. Während der Flut wurde viel vernichtet. 

Eines steht fest: "Die Erde war voller Gewalttat" weil Bastarde, Mischlinge aus Menschen und Geistwesen, Nephilim genannt, ihr Unwesen trieben. 

Antwort
von Whitekliffs, 34
Kommentar von ThomasJNewton ,
Antwort
von nowka20, 10

1.Mose 2,5
5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute;
--------------------------------------------------

Antwort
von ghandi10, 74

Möglich wärs schon. Manche vermuten auch, dass Atlantis eine der großen fortschrittlichen Nationen war, die aufgrund ihres Üvermuts durch die sintflut vernichtet wurden. Und wenn man die spekulationen um atlantis hört, dass die da die krankeste technik schon am start hatten...
Ich persönlich glaubs aber nicht und denk dass die menschen vor und nach der sintflut erst mal ziemlich ähnlich gelebt haben...halbnomaden und so was

Kommentar von Abahatchi ,

Möglich wärs schon.

eben nicht. Bei einem Planeten mit einer weltweiten, alle Berge bedeckenden Flut, hätte es keinen Ort geben können, wohin das Wasser abflieszt.

Siehe Mond Europa.

http://planeterde.de/Members/holgerkroker/1205/ec10.jpg

Der ganze Mond ist von (gefroren) Wasser umgeben. Also eine Mondumspannende Flut. Wohin sollte dort nun Wasser abflieszen?

Grusz Abahatchi

Kommentar von helmutwk ,

Bei einem Planeten mit einer weltweiten, alle Berge bedeckenden Flut, hätte es keinen Ort geben können, wohin das Wasser abflieszt.

Laut Kreationismus ist es in die neu entstandenen Meeresbecken abgeflossen, während sich gleichzeitig die heutigen Gebirge bildeten.

Wenn du über Sintflut redest, redest du nicht über die Sintflut, von der die Kreatinisten reden, sondern über eine naive Sintflut-Theorie, über die sich schon die Kreationisten Morris und Wfhitcomb in ihrem Werk über die Sintflut lustig gemacht haben.

Kommentar von Abahatchi ,

Laut Kreationismus ist es in die neu entstandenen Meeresbecken abgeflossen, während sich gleichzeitig die heutigen Gebirge bildeten.

Laut den Büchern der Gebrüder Grimm, hatte Schneewittchen 100 Jahre geschlafen, nachdem sie sich an einer Spindel stach.

Weder für einen hundertjährigen Schlaf eines Schneewittchen gibt es Hinweise, noch auf den Blödsinn der Kreationisten. Schneewittchen ist ein Märchen so auch die Erzählungen der Kreationisten zur Geologie wiederlegte Märchen sind. 

Aber das wusztest Du ja eh schon.

Kommentar von helmutwk ,

so auch die Erzählungen der Kreationisten zur Geologie wiederlegte Märchen sind.

Nur bis jetzt hast du nur gesagt, das sie widerlegt sind, ohne eine Widerlegung auch nur anzudeuten.

Ich hab hier bis jetzt genau drei Argumente gegen den Kreationismus gesehen, die nicht schon auf der Annahme basieren, dass der Kreationismus nicht stimmt, also keine Zirkelschlüsse sind. Eins stammte von mir - von dir war keins dabei.

Kommentar von ghandi10 ,

Woher soll das ganze wasser überhaupt kommen?
Wenn dir die frage des abfließens stellst musst dir die frage ja zuerst stellen und ich persönlich beantworze beide mit gott

Kommentar von Abahatchi ,

Zirkelschluss.

Kommentar von helmutwk ,

Woher soll das ganze wasser überhaupt kommen?

Laut klassischem Kreationismus zum größten Teil aus dem Erdinneren.

Kommentar von Abahatchi ,

Wäre so viel Wasser aus dem Erdinneren gekommen, hätte es zuvor dort sein müssen und nun wieder dort sein müssen. Dort ist es aber nicht und wäre so viel Wasser aus dem Erdinneren gekommen, dann hätte es uns vor Hitze in Sekundenbruchteilen gegart. Was bezweckst Du eigentlich damit, hier die Märchen von Kreationisten zum Besten zu geben. Ja, so einen Müll sagen Kreationisten, das wissen wir. Wir wissen aber auch, dasz Märchen eben nur Märchen sind. Warum schreibst Du nicht, dasz nach den Vorstellungen der Romanvorlage Harry Potter, Menschen mit einem Zauberstab zaubern können?

Kommentar von helmutwk ,

Wäre so viel Wasser aus dem Erdinneren gekommen, hätte es zuvor dort sein müssen und nun wieder dort sein müssen.

Quatsch. Wer sagt denn, dass das Wasser wieder da ist, wo es war?
Doch nur Leute die denken, vor der Sintflut hätte die Welt ungefähr so
ausgesehen wie heute.

Aber das ist naiv.

Was bezweckst Du eigentlich damit, hier die Märchen von Kreationisten zum Besten zu geben.

Um zu zeigen, dass es Märchen sind, musst du da ansetzen, wo die Schwachpunkte sind. Und dazu musst du wissen, was die eigentlich sagen. Ansonsten machst du dich in den Augen eines halbwegs informierten Kreationisten-Jünger nur lächerlich und bestätigst ihn in der Meinung, dass er es besser weiß als du.

Ich sprech da aus eigener Erfahrung, ich war mal Kreationist.

Kommentar von ghandi10 ,

Mir ist ehrlich gesagt egal was kreationisten oder iwelche wissenschaftler glauben...ich glaub dass es passiert ist wies un der bibel steht: viel regen->flut->wasserspiegel sinkt wieder
Wissenschaftlich hörts sich vielleicht unmöglich an, wenn man an gott glaubt ists das aber nicht

Kommentar von Abahatchi ,

Nun, wissenschaftlich betrachtet ist es auch dämlich, dasz ein Thor mit einem Hammer für Blitz und Donner sorgt, doch wenn man an Thor glaubt, dann kommt es einem selbst nicht mehr so dämlich vor. 

Nun stelle Dir mal die Frage, warum Dir das mit der Sintflut nicht dämlich vorkommt.

Kommentar von ghandi10 ,

Weil ich an gott und nicht an Thor glaube

Kommentar von Abahatchi ,

Thor ist ein Gott!

Kommentar von helmutwk ,

DJe Thoren (1) sprechen in jrem hertzen / Es ist kein Gott

http://enominepatris.com/biblia/biblia2/B019K014.htm

Antwort
von TylerDurden11, 60

Die Geschichte ist wie die meisten Geschichten in der Bibel symbolisch zu verstehen. Die Bibel ist ein Buch, dass den Menschen versucht die Welt und das Leben zu erklären. Es versucht mit Hilfe von Geschichten komplexe Sachverhalte einfach zu erklären. 

Kommentar von ThomasJNewton ,

Nein, da steht einfach nur viel Schwachsinn drin.

Nicht alles, was lange zurück liegt, hatte zu seiner Zeit einen Sinn.

Kommentar von TylerDurden11 ,

Ich kann deine Meinung leider nicht teilen. Ehrlich gesagt finde ich die Bibel ein erstaunliches Buch. Und ich meine da nicht primär aus spiritueller Richtung, sondern eigentlich primär aus wissenschaftlicher Richtung.

Kommentar von ThomasJNewton ,

primär aus wissenschaftlicher Richtung

Was ist denn die primäre Wissenschaft, die du erfolgreich studiert hast?

Lass mch raten, KEINE.

Von daher kannst du auch raten, was ich von deiner Meinung halte, oder davon, was du von meiner "Meinung" hältst.

Antwort
von Skeletor, 36

Die biblische Sintflut als reales Ereignis? Das ist weder in der Theorie noch in der Praxis möglich. 

Warum? Das haben andere schon viel besser zusammengefasst:

Kommentar von Abahatchi ,

Die piepsige Stimme nervt total. 

Davon mal abgesehen war schon Leonardo da Vinci klar, dasz es die Sintflut nicht gegeben haben kann. Hätte eine Flut die gesamte Erde Kilometer hoch überflutet. es hätte keinen Ort geben können, wohin  das Wasser der Flut hätte abflieszen können.

Antwort
von Giustolisi, 41

"Ist diese Theorie möglich bzw. Schwachsinn?"

Es ist Schwachsinn, die Erde war nie komplett überflutet. Das ist nur ein alter Mythos.

So ein Ereignis hätte überall auf der Welt Spuren hinterlassen, denn die Erde wäre nun ein recht lebloser Planet.

Kommentar von Whitekliffs ,

Hat es das nicht? Die Bibel berichtet zB. davon, dass die Erde sich zerteilte (könnte der Kontinentaldrift sein) und dass Berge emporstiegen und sich Täler bildeten. Dies ist ja deutlich zu erkennen, wenn man sich Bilder von Gebirgsfalten anschaut. Zum Teil findet man im Gletschereis aufrecht stehende Bäume, auf grosser Höhe Fossilien usw.

Bibelkenner gehen davon aus, dass die Erde vor der Sindflut ganz anders aussah und dass erst nach der Sindflut  die Berge entstanden, die Erde auseinander gerissen wurde, Wüsten und Gebirge entstanden, usw.

Ich denke oft, wenn die Natur selbst nach so einer weltweiten Katastrophe doch so schön ist, wie muss es wohl vorher gewesen sein? 

Kommentar von Giustolisi ,

Hat es das nicht? Die Bibel berichtet zB. davon, dass die Erde sich zerteilte (könnte der Kontinentaldrift sein) und dass Berge emporstiegenund sich Täler bildeten. Das zeigt schön, dass die Bibelgeschichten von Menschen in der Antike erfunden wurden, denn Die Kontinentaldrift oder die Entstehung von Bergen geschehen so langsam, dass es ohne genaue Messmethoden nicht feststellbar ist. Das konnten diese Menschen nicht wissen, noch vor ein paar hundert Jahren glaubte man, die Oberfläche der Erde hätte sich nach der angeblichen Schöpfung der Welt nicht mehr verändert, was sich als Unfug herausstellte.Bibelkenner gehen davon aus, dass die Erde vor der Sindflut ganz anders aussah und dass erst nach der Sindflut  die Berge entstanden, die Erde auseinander gerissen wurde, Wüsten und Gebirge entstanden, usw.Diese Bibelkenner kennen leider auch nichts Anderes als die Bibel.Wer von der Sintflut spricht als hätte sie wirklich stattgefunden, muss eine bedauernswert schlechte Allgemeinbildung haben.

Ich denke oft, wenn die Natur selbst nach so einer weltweiten
Katastrophe doch so schön ist, wie muss es wohl vorher gewesen sein?

Hätte es eine globale Flut vor ein paar tausend Jahren gegeben, wäre die Erde heute öde und leer, denn kaum ein Lebewesen hätte es geschafft, das zu überleben.

Kommentar von helmutwk ,

Hätte es eine globale Flut vor ein paar tausend Jahren gegeben, wäre die Erde heute öde und leer, denn kaum ein Lebewesen hätte es geschafft, das zu überleben.

Nur danach hätten die wenigen Überlebenden viele Vermehrungsmöglichkeiten gehabt, dass die Erde schon wenige Jahrhunderte später nicht mehr öd und leer war.

Kommentar von Abahatchi ,

Deine Spekulationen über "Vermehrungsmöglichkeiten" sind überflüssig, weil es diese weltumspannende Sintflut der Bibel nie gab.

Kommentar von Giustolisi ,

Nur danach hätten die wenigen Überlebenden viele
Vermehrungsmöglichkeiten gehabt, dass die Erde schon wenige Jahrhunderte später nicht mehr öd und leer war.

Du hast das nicht zu Ende gedacht. Stell dir mal vor, es hätte so lange geregnet, bis die komplette Erde mit Wasser bedeckt gewesen wäre. Lassen wir mal bei Seite, dass es nicht so viel Wasser auf der Erde gibt.

Die beschriebenen zwei Individuen pro Art hätten nicht gereicht, um eine Spezies zu erhalten, denn die genetische Varianz wäre zu gering gewesen.

Süßwasser hätte sich mit Salzwasser vermischt, somit wären nahezu alle Arten die im Süßwasser leben ausgestorben. Das Salzwasser hätte sich soweit verdünnt, dass auch dort fast alle Arten ausgestorben wären. Auch Landpflanzen, die lange unter Wasser stehen (abgesehen von dem enormen Wasserdruck und dem Salzgehalt) hätten nicht überlebt.
Das Wasser wäre also nur eine stinkende Brühe voller Kadaver gewesen und am Ende wäre nur eine leblose Einöde übrig geblieben. Ein paar niedere besonders zähe Lebensformen hätten vielleicht überlebt.

Außerdem hätte die Flut ihr Ziel verfehlt, denn es gab schon vor tausenden Jahren viele seefahrende Völker, es hätten also nicht nur die Menschen auf der Arche überlebt.

Es wäre für einen allmächtigen Gott einfach ein sehr sehr dummer Plan gewesen, denn er hätte auch einfach alle tot umfallen lassen können, die er nicht mag.

Sobald man die Geschichte also mit ein wenig Allgemeinbildung zu Ende denkt, ergibt sie keinen Sinn mehr. Sie ergibt nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die Wüstenbewohner in der Antike sich diese und ähnliche Geschichten ausgedacht haben mit dem beschränkten Wissen, das ihnen zur Verfügung stand.

Die Spuren so einer Flut müssten weltweit zu finden sein, aber die Welt sieht genau so aus wie man es erwartet wenn man annimmt, dass es so eine Flut nie gab.

Kommentar von Abahatchi ,

Du hast das nicht zu Ende gedacht.

Ich habe das zu Ende gedacht. Hier mal ein Bild der Erde:

http://www.izbvodokanal.ru/Foto/UesDPB7MT3U.jpg

Auf dem Bild sieht man, wie viel Wasser es insgesamt auf der Erde maximal gibt, wenn man alles Wasser aus dem Erdreich, den Flüssen und Seen, den Weltmeeren, der Atmosphäre und den Gletschern als Kugel neben der Erde sammeln würde. 

Mehr Wasser als die Erde Wasser hat gibt es nicht zu verteilen. Für eine weltweite und alle Berge bedeckende Sintflut müszte die Erde doppelt so viel Wasser haben. Die Erde hat aber nur eine bestimmte Gesamtmenge von Wasser, so sie auch nur eine bestimmte Gesamtmenge an Gold oder Silizium hat. 

Darum ist es schon vom Ansatz her völlig egal, was man sonst noch so sich ausdenkt, um einzelne Aspekte einer Sintflut als möglich dar zu stellen. Weil es keine Sintflut gab oder gegeben haben könnte, erübrigt es sich auch in diesem Zusammenhang über die anderen, aus der Luft gegriffenen Aspekte nach zu denken. 

Es gab keine weltumspannende Sintflut und hätte nie eine weltumspannende Sintflut geben können. Damit hat sich das Thema erledigt.

Nur warum sagst Du, ich hätte etwas nicht zu Ende gedacht, wenn Du meine Argumentation in Deinem Kommentar bestätigst?

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

Nur warum sagst Du, ich hätte etwas nicht zu Ende gedacht, wenn Du meine Argumentation in Deinem Kommentar bestätigst?

Ah, ich sehe gerade, Dein Kommentar kommentiert auch nicht mein Kommentar. Du kommentierst ja das Kommentar von helmutwk. Dann wundert es mich natürlich nicht mehr, dasz Dein Kommentar indirekt meinen bestätigt und das "nicht zu Ende gedacht" bezieht sich ja nicht auf meine Kommentar. 

Ich streue Asche über mein Haupt.

Diese Strichelei lllll ist wirklich unübersichtlich. Vielleicht wären römische Zahlen besser.

Grusz Abahatchi

Kommentar von helmutwk ,

Süßwasser hätte sich mit Salzwasser vermischt, somit wären nahezu alle Arten die im Süßwasser leben ausgestorben.

Ist für die kreationistische Baramin-Theorie aber kein Problem.

Ich hab nicht vor, die zu verteidigen, aber die Argumente dagegen zu finden überlasse ich dir. Bis jetzt bist du auf so was nicht eingegangen und hast damit schon vorausgesetzt, dass die herrschende Geologie und Biologie gegenüber kreationistischen Theorien Recht hat, hast also das, was du beweisen wolltest, schon vorausgesetzt.

Die Spuren so einer Flut müssten weltweit zu finden sein

Noch nie davon gehört, dass nahezu alle geologischen Schichten von Wasser abgelagert wurden? ;)

Das einzige Argument, bei dem du einen Punkt machen konntest (und das wohl eher zufällig), war:

Die beschriebenen zwei Individuen pro Art hätten nicht gereicht, um eine Spezies zu erhalten, denn die genetische Varianz wäre zu gering gewesen.

Alles andere setzt eine andere Sintflut (bzw.nachsintflutliche Geschichte) voraus als die, von der Kreationisten reden, und ist somit kein zugkräftiges Argument.

Als ich noch Kreationist war, hätten mich Kommentare wie deiner nur darin bestätigt, dass ich es besser wusste als du. Weil du von den Details, auf die Kreationistentheoretiker eingehen, um ihre Thesen zu begründen, erkennbar keine Ahnung hast.

Damit wirst du nicht nur die nicht überzeugen, die sowieso glauben, was ihnen ihnen in einschlägigen Büchern vorgesetzt wird, sondern auch die nicht, die sich mit Details beschäftigen und bereit sind, Argumente gegeneinander abzuwägen, so wie ich schon damals.

Kommentar von Giustolisi ,

Bis jetzt bist du auf so was nicht eingegangen und hast damit schon
vorausgesetzt, dass die herrschende Geologie und Biologie gegenüber kreationistischen Theorien Recht hat, hast also das, was du beweisen wolltest, schon vorausgesetzt.


was wir an Gesteinsablagerungen, Fossilien und Lebewesen sehen, setze ich als real voraus. Ich schließe lediglich aus den vorhandenen Fakten.

Noch nie davon gehört, dass nahezu alle geologischen Schichten von Wasser abgelagert wurden? ;)

Das ist mir durchaus bekannt. Hätte es diese Sintflut gegeben,dann würden wir überall auf der erde eine wenige tausend Jahre alte Schicht finden, die die Kadaver eines gewaltigen Massensterbens beinhalten würde. Überall entlang der Küsten gäbe es wenige tausend  Jahre alte Ablagerungen, in denen sich gleichzeitig Land- und Meereslebewesen finden würden.
Man würde gleich alte Ablagerungen von toten Wäldern überall auf der Welt finden. All das wurde aber nicht gefunden. Statt dessen gibt es Lebewesen, die älter sind als die angebliche Flut. Bäume, Korallenstöcke und viele mehr, die bei einer globalen Flut gestorben wären.
Es gibt reichlich Gletscher, deren Eis älter ist als die angebliche Sintflut. Auch die hätten die Flut nicht überlebt, sie wären als Eisberge davongeschwobben und wenn nicht, müsste sich zumindest eine salzhaltige Schicht finden lassen.

Alles was man nach so einer Flut erwarten würde, finden wir nicht vor. Die erde sieht so aus wie man es erwartet, wenn man annimmt dass so eine Flut nie stattgefunden hat.

Alles andere setzt eine andere Sintflut (bzw.nachsintflutliche
Geschichte) voraus als die, von der Kreationisten reden, und ist somit kein zugkräftiges Argument.


Das Argument ist schlüssig. Zwei pro Art würden (wenn der Arterhalt so möglich wäre) einen gewaltigen genetischen Flaschenhals hinterlassen, den man heute noch bei allen Arten nachweisen könnte.
Zwei pro Art führen aber nur zu Inzucht und lassen die Art recht schnell wieder verschwinden.

Als ich noch Kreationist war, hätten mich Kommentare wie deiner nur darin bestätigt, dass ich es besser wusste als du.

Ich habe inzwischen akzeptiert, dass man gründlich indoktrinierte Gläubige nicht mit noch so schlüssigen Argumenten überzeugen kann. Komischerweise haben die Kreationisten keine schlüssige Argumentation für ihre Sichtweise, halten sie aber dennoch für die Wahrheit.

Kommentar von helmutwk ,

was wir an Gesteinsablagerungen, Fossilien und Lebewesen sehen, setze ich als real voraus. Ich schließe lediglich aus den vorhandenen Fakten.

Nur aus Fakten können durchaus unterschiedliche Schlüsse gezogen werden. Bleiben wir bei Gesteinsablagerungen:

Meterdicke Gesteinsschichten, die kreuzgeschichtet sind, sind ein Fakt. Dass die durch Wasserablagerungen entstanden sind, ist schon kein Fakt mehr,. sondern eine Annahme, für die aber sehr viel spricht (und sviw nichts dagegen) und die deshalb von allen akzeptiert wird. Die Unterscheidung von einem Fakt ist also erst mal nur rein theoretisch, ohne praktische Konsequenzen.

Bei durch Wasser abgelagerten kreuzgeschichteten Schichten kann anhand der Paramerter der Kreuzschichtung abgeschätzt werden, wie schnell die abgelagert wurde, das reicht von mehreren Tagen pro Meter bis mehrere Meter pro Stunde. Dazu gab es schon vor 30 Jahren Experimente, das ist auch Fakt, den du hoffentlich kennst.

Falls ja, weiß du auch, dass die Jahrmillionen der Erdgeschichte i.d.R. nicht in den abgelagerten Schichten stammt (die addierten sich meist auf wenige Jahre, ein Hardcore-Kreationist wird natürlich "nur ein Jahr" sagen), sondern in den Schichtfugen. Nur hat keine Schichtfuge einen Marker, der sagt, wie lange da nichts abgelagert wurde (außer ggf. Material, das vor der nächsten Ablagerung wieder erodiert wurde).

Es kommt also auf die Datierung der Schichten an, und damit auf die Methoden, mit denen Schichten datiert werden. und somit auch auf die Theorien, auf denen diese Methoden beruhen - hast du dich mal mit der Kritik der Kreationisten an denen auseinandergesetzt?

dann würden wir überall auf der erde eine wenige tausend Jahre alte Schicht finden

Die finden Kreationisten überall.

Und ab jetzt spiele ich den Kreationisten, werde aber kein Argument nennen, das völlig falsch ist:

Überall entlang der Küsten gäbe es wenige tausend  Jahre alte
Ablagerungen, in denen sich gleichzeitig Land- und Meereslebewesen finden würden.

Erstens musst du die nicht da suchen, wo heute die Küsten sind, sondern da, wo es vor der Flut eine Küste gab, und zweitens gibt es solche Ablagerungen.

Statt dessen gibt es Lebewesen, die älter sind als die angebliche Flut.

Woher weißt du, dass sie älter sind? Die meisten Schichten werden anhand der darin enthaltenen Fossilien datiert, damit ist die Frage nicht so trivial wie sie zunächst scheint. Bleibt also nur die Minderheit der anders datierten Schichten, - und bei jeder Datierungsmethode gibt (wie schon gesagt) es kreationistische Einwände. Auf die du eingehen solltest.

Bäume, Korallenstöcke und viele mehr, die bei einer globalen Flut gestorben wären.

Sind die doch, sonst wären die ja keine Fossilien geworden ;)

Und beim Stichwort Bäume: mich hatten damals die Fotos von Farnbäumen beeindruckt, die senkrecht quer durch mehrere Gesteinschichten eingebettet waren - über mehrere Kohleflöze hinweg, die laut Lehrbuch jeweils um zigtausend Jahre auseinander sein sollten. ...

Das Argument ist schlüssig.

Ich hab ja gesagt, dass das dein einziges schlüssiges Argument war ;)

Komischerweise haben die Kreationisten keine schlüssige Argumentation für ihre Sichtweise

Vielleicht nicht sie Masse der einfachen Kreationisten, die heute so durch die Foren zieht. Wie ich Kreationist war, war das Internet noch unbekannt, aber über Leute, die platt argumentieren hab ich mich schon damals geärgert.

Aber wenn du sagst, dass sie keine schlüssigen Argumenten haben, dann solltest du wenigsten wissen, wie die (nicht schlüssige) Argumente der kreationistischen Akademiker aussehen. Und das weißt du offensichtlich nicht.

Kommentar von Giustolisi ,

Nur hat keine Schichtfuge einen Marker, der sagt, wie lange da nichts abgelagert wurde (außer ggf. Material, das vor der nächsten Ablagerung wieder erodiert wurde).

Oh doch. Fossilien oder auch konservierte Pollen und Samen lassen Rückschlüsse zu.

Erstens musst du die nicht da suchen, wo heute die Küsten sind, sondern da, wo es vor der Flut eine Küste gab,

Du nimmst die Flut als Erklärung warum man nichts findet, was die Flut belegt. Das ist Nonsens, denn deine Beweisführung für die Flut setzt die Flut voraus. das ist zirkuläre Logik.


und zweitens gibt es solche Ablagerungen.

Bitte um Belege für solche Ablagerungen. Wenn du schon behauptest es gäbe solche Ablagerungen, dann kennst du gewiss auch geeignete Datierungsmethoden und nachzuweisen wie alt sie sind.

Woher weißt du, dass sie älter sind?

Ganz einfach. Man Kann Kernbohrungen durchführen und Jahresringe beziehungsweise deren Äquivalent bei Korallen zählen.
Wir wissen, dass es pro Jahr einen Ring gibt.

Sind die doch, sonst wären die ja keine Fossilien geworden ;)

Fossilien sind deutlich älter als ein paar tausend Jahre. Deswegen gibt es keine Versteinerungen von jüngeren Spezies wie dem Menschen. Könnten Fossilien innerhalb von ein paar tausend Jahren entstehen,

Und beim Stichwort Bäume: mich hatten damals die Fotos von Farnbäumen
beeindruckt, die senkrecht quer durch mehrere Gesteinschichten
eingebettet waren - über mehrere Kohleflöze hinweg, die laut Lehrbuch
jeweils um zigtausend Jahre auseinander sein sollten. ...

Unter den richtigen Bedingungen verrottet Holz nicht so schnell und kann sich durchaus in Schichten mit großem Altersunterschied befinden, wenn die Schichten darüber zusammen sacken.
Die Pfähle der Pfahlbauten am Bodensee waren im Morast noch gut erhalten und sehr alt. Auch diverse Palisadenwälle sind dort wo kein Sauerstoff hin kam noch erhalten und die sind teilweise sehr alt. In den Mooren dieser welt gibt es auch massenhaft Holz, das einfach nicht verrotten will. das Moor formt drum herum seine Schichten, die werden zu Torf und mit genug zeit plus Druck zu Kohle. Schon hat man einen Stamm, der durch viele Schichten geht.

Aber wenn du sagst, dass sie keine schlüssigen Argumenten haben, dann solltest du wenigsten wissen, wie die (nicht schlüssige) Argumente der kreationistischen Akademiker aussehen. Und das weißt du offensichtlich nicht.

Mir ist noch kein schlüssiges Argument untergekommen, dass für den Kreationismus sprechen würde. Gäbe es eines, wäre Kreationismus eine anerkannte Theorie.
Wenn du allerdings ein schlüssiges Argument hast, dann nur her damit.

Kommentar von helmutwk ,

Oh doch. Fossilien oder auch konservierte Pollen und Samen lassen Rückschlüsse zu.

Fossilien sind deutlich älter als ein paar tausend Jahre.

Unter der Voraussetzung, dass die Evolutionstheorie stimmt: ja. Nur wenn du das nicht voraussetzen kannst, sondern erst beweisen willst, sind das zwei Zirkelschlüsse.

Du nimmst die Flut als Erklärung warum man nichts findet, was die Flut belegt.

Nö. Der Kreationismus erstellt Szenarien, wie die Sintflut aussieht, daraus lassen sich Vorhersagen ableiten, wie die geologischen Schichten dann aussehen sollten, und in der Regel stimmen die auch.

Bitte um Belege für solche Ablagerungen.

Nö, das ist schon ein paar Jahrzehnte her, dass ich nen Fachartikel las, in dem nebenbei auch Fossilbefunde mit teils Süßwasser- und teils Salzwasserfossilien erwähnt wurden. Ich erinnere mich noch, dass ich die entsprechenden Fachwörter (die ich inzwischen wieder vergessen habe) nachschlagen musste. - Frag doch mal nen Geologen.

Ganz einfach. Man Kann Kernbohrungen durchführen und Jahresringe beziehungsweise deren Äquivalent bei Korallen zählen.

Und damit kommst du auf Jahrmilliionen?

Unter den richtigen Bedingungen verrottet Holz nicht so schnell

Farnbäume bestehen nicht aus Holz. Auch wenn sie Bäume genannt werden. Die Stämme sind hohl, bzw. auch mit Sediment gefüllt.

Die Pfähle der Pfahlbauten am Bodensee waren im Morast noch gut erhalten und sehr alt.

Ich hab vom Steinkohlealter geschrieben, und dass es da Menschen gab, die Holzpfähle bis zu 10 Meter (oder wars noch mehr?) tief in den Boden rammten, wirst du ja nicht behaupten wollen. Mal abgesehn davon, dass es keinen Holzpfähle waren.

Oder anderes gesehen: mit Verweis auf Holzpfähle im Boden willst du mir gerade weismachen, dass Farnbäume, deren "Spitzen" mehrere Jahrzehntausende Wind und Wetter ausgesetzt waren, nicht verrotteten, so das sie fossilierten, als endlich die Schichten, die sich um sie bildeten, sie bis zur heutigen Spitze bedeckten.

Mir ist noch kein schlüssiges Argument untergekommen, dass für den Kreationismus sprechen würde. Gäbe es eines, wäre Kreationismus eine anerkannte Theorie.

Wenn ich glauben würde, das das Gesamtbild der kreationistischen Theorien schlüssig ist, wäre ich noch Kreationist.

Einzelne Argumente würde ich schon als "schlüssig" bezeichnen. Aber da kämen wir wir schnell auf die Frage, wie "schlüssig" genau definiert ist.

Nur ein Nachweis, dass der Kre3ationismus der herrschenden Wissenschaft widerspricht (also eine "gesicherte" These wie "Fossilien sind deutlich älter zu wiederholen), ist kein Argument gegen den Kreationismus.

Du musst da schon ne Schicht tiefer bohren, oder vielleicht sollte ich sagen;: zwei Schichten, denn eine Schicht bohren schon die Kreationisrten. ;)

Wenn du allerdings ein schlüssiges Argument hast, dann nur her damit.

Na, dann mal ein Beispiel:

Im Kambrium haben die älteren: (sprich untersten) Ammoniten-Fossilien einen geringen Strömungswiderstand als die jüngeren (sprich: höheren). Unter der kreationistischen Annahme, dass die tatsächlich gleich alt sind, erklärt sich das dadurch, dass die mit dem geringeren Strömungswiderstand schneller zu Boden sinken.

Aber vielleicht sollte ich nächstes Mal besser noch ein Beispiel für ein Argument gegen den Kreationismus geben ...

Kommentar von Abahatchi ,

Im Kambrium haben die älteren: (sprich untersten) Ammoniten-Fossilien einen geringen Strömungswiderstand als die jüngeren (sprich: höheren). Unter der kreationistischen Annahme, dass die tatsächlich gleich alt sind, erklärt sich das dadurch, dass die mit dem geringeren Strömungswiderstand schneller zu Boden sinken.

Einen gröszeren und erbärmlicheren Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gelesen. 

Kommentar von Giustolisi ,

Unter der Voraussetzung, dass die Evolutionstheorie stimmt: ja.

Quatsch, die Evolutionstheorie hat nichts damit zu tun. Die Evolutionstheorie sagt nichts darüber aus, wie lange es dauert, bis etwas versteinert.

Der Kreationismus erstellt Szenarien, wie die Sintflut aussieht, daraus lassen sich Vorhersagen ableiten, wie die geologischen Schichten dann aussehen sollten, und in der Regel stimmen die auch.

Interessant. Welche Vorhersagen sollten das sein? Gibts da was ohne Widersprüche?

Nö, das ist schon ein paar Jahrzehnte her, dass ich nen Fachartikel las, in dem nebenbei auch Fossilbefunde mit teils Süßwasser- und teils Salzwasserfossilien erwähnt wurden. Ich erinnere mich noch, dass ich die entsprechenden Fachwörter (die ich inzwischen wieder vergessen habe)  nachschlagen musste. - Frag doch mal nen Geologen

Ok, also kein Beleg.

Und damit kommst du auf Jahrmilliionen?

Nein, aber das muss ich auch gar nicht. Es reicht doch nachzuweisen dass es Lebewesen gibt die bereits gelebt haben bevor die Sintflut stattgefunden haben soll, aber bei so einer Flut gestorben wären.

Farnbäume bestehen nicht aus Holz. Auch wenn sie Bäume genannt werden. Die Stämme sind hohl, bzw. auch mit Sediment gefüllt.

Wie man in Sümpfen und Mooren sehen kann, verrottet auch etwas das nicht aus Holz ist nicht, wenn die Bedingungen stimmen. Selbst etwas Fragiles wie Moos, Gras oder Tierkörper samt Fell hält sich dort über viele Jahrtausende.

Einzelne Argumente würde ich schon als "schlüssig" bezeichnen. Aber da kämen wir wir schnell auf die Frage, wie "schlüssig" genau definiert ist.

Ein schlüssiges Argument kommt schon mal ohne Logikfehler aus und führt nicht zu Widersprüchen.

Nur ein Nachweis, dass der Kre3ationismus der herrschenden Wissenschaft widerspricht (also eine "gesicherte" These wie "Fossilien sind deutlich älter zu wiederholen), ist kein Argument gegen den Kreationismus.

es hilft schon sich damit zu befassen warum eine Theorie (nicht These) als gesichert gilt.
Wären Fossilien nur ein paar tausend Jahre alt, gäbe es Versteinerungen von Lebewesen, die vor ein paar tausend Jahren gelebt haben, zum Beispiel von Menschen. Es wurden aber noch keine versteinerten Menschen gefunden.

Im Kambrium haben die älteren: (sprich untersten) Ammoniten-Fossilien einen geringen Strömungswiderstand als die jüngeren (sprich: höheren). Unter der kreationistischen Annahme, dass die tatsächlich gleich alt sind, erklärt sich das dadurch, dass die mit dem geringeren Strömungswiderstand schneller zu Boden sinken.

Wäre der Strömungswiderstand für die Schichtung ursächlich, dann ließe sich das Prinzip auf alle Lebewesen anwenden. Fast alle sind aber unabhängig von ihrem Strömungswiderstand fein säuberlich geschichtet.
Ginge es nach dem Strömungswiderstand, müssten wir in der gleichen Schicht auch versteinerte Delfine oder Wale finden, ebenso Seehunde, Otter und Pinguine.
Der Strömungswiderstand scheidet deshalb als Erklärung aus.

Kommentar von helmutwk ,

Quatsch, die Evolutionstheorie hat nichts damit zu tun. Die
Evolutionstheorie sagt nichts darüber aus, wie lange es dauert, bis
etwas versteinert.

Nun, je nach Umständen sind das Jahre bis Jahrtausende - nur was hat das mit dem zu tun, worüber wir reden?

Du hattest gemeint, dass die Zeitdauer, die einer Schichtfuge zugeordnet werden kann, an Pollen erkannt werden kann. Wenn ich das nicht als kompletten Unsinn abtun soll, kann sich das nur auf Datierung nach "Leitfossilien" beziehen, und diese Methode setzt nun mal die Evolutionstheorie als gültig voraus.

Beim zweiten Zitat hast du insofern Recht, als es da tatsächlich nicht um eine Aussage der Evolutionstheorie handelt, sondern es um Datierungsmethoden geht, deren Validität von Kreationisten bestritten wird.

Es reicht doch nachzuweisen dass es Lebewesen gibt die bereits gelebt haben bevor die Sintflut stattgefunden haben soll

Also musst du die kreationistische Kritik an den Datierungsmethoden widerlege, Bis jetzt hast du um dieses Thema nur herumgeredet.

Wie man in Sümpfen und Mooren sehen kann, verrottet auch etwas das nicht aus Holz ist nicht, wenn die Bedingungen stimmen.

Wenn die Bedingungen stimmen ...

Eine der Bedingungen ist, dass etwas im Boden eingebettet wird. Was ja in dem Fall, wo das Einbetten einige Jahrzehntausende gedauert haben soll, gerade nicht gegeben ist.

Nur ein paar Sätze aus den Lehrbüchern nachplappern reicht da nicht, du musst das Beispiel schon näher betrachten.

Ein schlüssiges Argument kommt schon mal ohne Logikfehler aus und führt nicht zu Widersprüchen.

Seh ich genauso. Nur kann ein in sich schlüssiges Argument auch in eine Argumentation eingebaut werden, die (woanders!) nicht schlüssig ist.

Wäre der Strömungswiderstand für die Schichtung ursächlich,

Natürlich nicht in jedem Fall. Strömungswiderstand spielt ja nur innerhalb einer Schüttung eine Rolle.

Es ging ja um die Fossilien, die ganz zuunterst zu finden sind.

Und nun noch das versprochene Argument gegen den Kreationismus: anders als von denen behauptet entspricht die Menge der Fossilien nicht der Größe der heutigen Biomasse - es sind deutlich mehr.

Kommentar von Giustolisi ,

diese Methode setzt nun mal die Evolutionstheorie als gültig voraus.

Nicht unbedingt. Zu verschiedenen Zeiten waren heute noch existierende Arten unterschiedlich verbreitet, nehmen wir dazu zum Beispiel die letzte Eiszeit her, deren Spuren wir in Form von u-förmig ausgehöhlten Tälern und Findlingen noch heute sehen können.

Also musst du die kreationistische Kritik an den Datierungsmethoden widerlege, Bis jetzt hast du um dieses Thema nur herumgeredet.

Wie lautet denn die Kritik? Es gibt viele Datierungsmethoden, die alle zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden können. Du musst da schon etwas präziser werden.

Eine der Bedingungen ist, dass etwas im Boden eingebettet wird. Was ja in dem Fall, wo das Einbetten einige Jahrzehntausende gedauert haben soll, gerade nicht gegeben ist.

Es reicht, wenn etwas in ein Moor fällt. Das geht schnell und der Gegenstand ist mit hoher Wahrscheinlichkeit konserviert. Dazu muss der Gegenstand nicht mal mit Sediment bedeckt sein, das Moorwasser reicht schon aus.

Seh ich genauso. Nur kann ein in sich schlüssiges Argument auch in eine Argumentation eingebaut werden, die (woanders!) nicht schlüssig ist.

Dann ist die Argumentation nicht schlüssig.

Natürlich nicht in jedem Fall. Strömungswiderstand spielt ja nur innerhalb einer Schüttung eine Rolle.


Es ging ja um die Fossilien, die ganz zuunterst zu finden sind.

Und ganz zu unterst müssten nach der These die mit dem geringsten Strömungswiderstand zu finden sein, was die von mir erwähnten Spezies mit einschließt. Man findet aber nie Ammoniten und im Wasser lebende Säugetiere in einer Schicht. Sie haben also nicht zur gleichen zeit existiert.

Kommentar von helmutwk ,

War ne Zeit lang nicht im Netz.

Zu verschiedenen Zeiten waren heute noch existierende Arten unterschiedlich verbreitet

Es ging nicht um die unterschiedliche Verbreitung heute noch existierender Arten, ich hab von Leitfossilien gesprochen.

Wie lautet denn die Kritik?

Ich schreibe jetzt keine Megabytes, um das darzustellen (und dann wohl noch mit Fehlern im Detail). Wenn du keine Ahnung hast, welche Argumente die Kreationisten haben, sondern nur die Gegenargumente kennst, solltest du dein Wissen mal aufpolieren.

Mein Punkt war ja, dass es nicht reicht, die Ev-Theorie zu kennen, um gegen Kreationismus gezielt argumentieren zu können. Wer noch nicht mal weiß, welche Argumente die Kreationisten so anführen, der könnte gegen einen geschulten Kreationisten bald "alt" aussehen.

Es reicht, wenn etwas in ein Moor fällt

Leidest du an Gedächtnisverlust. Es ging um Farnbäume, die senkrecht in Gesteinsschichten eingebettet sind, die nach Standard-Theorie insgesamt einige Jahrzehntausende umfassen. Nicht um was, was in ein Moor verschluckt fällt.

Und ganz zu unterst müssten nach der These die mit dem geringsten Strömungswiderstand zu finden sein, was die von mir erwähnten Spezies mit einschließt

Nur wenn die in einer einzigen Schüttung abgelagert wurden, wie ich schon sagte.

Sie haben also nicht zur gleichen zeit existiert.

Oder nicht am gleichen Ort.

Kommentar von helmutwk ,

... und schon wurde es überflüssig, ein Argument gegen die Sintflut-Theorien zu bringen ;)

Kommentar von helmutwk ,

Die Bibel berichtet zB. davon, dass die Erde sich zerteilte

Das ist schon Auslegung. Es könnte auch darum gehen, dass die Erde verteilt wurde (unter die verschiedenen Völker), oder so ähnlich.

Sollte der Atlantik sich innerhalb von 1000 Jahren  gebildet haben, wäre die dabei umgesetzte Energie so groß gewesen, dass währenddessen kein höheres Leben auf der Erde möglich gewesen00 wäre.

Schon das spricht dagegen, dass die Kontinentaldrift gemeint war.

Kommentar von Abahatchi ,

Die Bibel berichtet

Nicht die Bibel berichtet, sondern Menschen haben über Jahrtausende alte Legenden gesammelt und je nach Macht bestimmter Leute wurde dann entschieden, was von diesen blabla in die Sammlung kommt. Irgendwann nannte man das dann Bibel. Die Bibel selbst ist nur totes Papier, die kann rein gar nichts berichten.

Kommentar von helmutwk ,

und je nach Macht bestimmter Leute wurde dann entschieden, was von diesen blabla in die Sammlung kommt

Da weißt du mehr als die Wissenschaft. Erstens, dass die 5 Bücher Mose eine "Sammlung" waren (Forscher gehen von einem Text aus, der je nach Theorie aus einer bis 5 Quellen zusammengesetzt ist und von Null bis über ein Dutzend "Redaktoren" bearbeitet wurde), und von mächtigen Leuten ist da auch nix bekannt.

Die Bibel selbst ist nur totes Papier, die kann rein gar nichts berichten.

Die Bibel ist nicht Papier, sie kann auch Papier gespeichert sein. aber auch anders. Beispielsweise hab ich mehre Bibeln auf meiner Festplatte, und eine sogar noch auf einer alten Installationsdiskette.

Das Papier berichtet natürlich rein nichts, aber die Information (z.B. auf einem Blatt Papier) berichtet schon, das ist umgangssprachliche Ausdrucksweise, von der du anscheinen noch nie was gehört hast?

Kommentar von helmutwk ,

Korrektur: ... sie kann auf Papier gespeichert werden.

Kommentar von Abahatchi ,

Da weißt du mehr als die Wissenschaft.

Welche Wissenschaft? Ich kenne Archäologen, die da sogar noch mehr wissen als ich.

Kommentar von helmutwk ,

Welche Wissenschaft? Ich kenne Archäologen, die da sogar noch mehr wissen als ich.

Auf den archäologischen Beleg für deine Versammlungen und Machtstrukturen vor über 2500 Jahren bin ich jetzt aber gespannt.

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