Frage von HanzeeDent, 89

Wie schwer ist Lineare Algebra im (Informatik-)Studium?

Ich habe mich bisher ein wenig mit höherer Analysis beschäftigt und denke ich kann den Schwierigkeitsgrad in etwa einschätzen. In der Schule ist lineare Algebra meiner Meinung nach weniger rechenlastig, aber wie verhält es sich im Studium? Ich kann mir vorstellen, dass da ordentlich angezogen wird. Welche Inhalte werden denn vertreten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kepfIe, 31

Ich hoff ich erinner mich da richtig an alles:  

In LA1 kommen Vektorräume, Matrizen, lineare Abbildungen, Darstellunsmatrizen und alles was so dazugehört dran.  

In LA2 wird das alles wieder über den Haufen geworfen (dann funktionieren z.B. die Darstellungsmatrizen aus LA1 nicht mehr) und geschaut was man dann macht. Die großen Stichworte hier sind Eigenwerte, -vektoren und -räume, die Jordan-Normalform, Orthogonalzeugs, Bilineare Abbildungen und eventuell noch Dualräume, Tensorprodukt und Quotientenräume.  

Meiner Erfahrung nach ist LA1 noch recht einfach, der Sprung zu LA2 ist aber deutlich härter als von Ana1 zu Ana2.

Kommentar von HanzeeDent ,

Ui, Tensorrechnung im 2. Modul?
Wie sieht es mit Quadriken aus?

Kommentar von kepfIe ,

Könnt ich mich jetzt nich dran erinnern.  

Tensorrechnung kommt nur manchmal dran, je nachdem wie zügig der Professor durchkommt und wird dann auch nur angeschnitten.

Kommentar von HanzeeDent ,

Die Funktionalanalysis ist doch in etwa eine Mischung aus Beidem. Wo und wann hat man denn damit zu tun?

Kommentar von kepfIe ,

FunkAna ist ein eigenständiger Bereich bei uns, mach ich grade nach Ana3.

Kommentar von kepfIe ,

Aber mach dir bei FunkAna erstmal nich allzu große Hoffnungen. Das was du meinst ist denk ich Spektralanalyse (Eigenfunktionen etc.). Das haben wir jetzt in den Grundlagen der FunkAna nur angeschnitten.

Kommentar von HanzeeDent ,

Ich dachte da mehr an Banachräume und die mathematische Beschreibung der Quantenmechanik

Kommentar von kepfIe ,

Banachräume sind sowieso immer da in der FunkAna^^ Zu der Sache mit der Quantenmechanik kann ich noch nix sagen, aber nächstes Semester gibts n Seminar bei dem das vorkommt, schau ich mir mal an^^

Kommentar von HanzeeDent ,

Klingt auf jeden Fall spannend :)

Antwort
von Omnivore11, 25

In der Schule ist lineare Algebra meiner Meinung nach weniger
rechenlastig, aber wie verhält es sich im Studium? Ich kann mir
vorstellen, dass da ordentlich angezogen wird. Welche Inhalte werden
denn vertreten?

Joar na joar. Teilweise hat es sich bei mir gedoppelt. Aber man erfuhr auch mal was neues. Und die Rechenbeispiele waren schon härter. Was auf jedenfall anders war, war die Machart. In der Schule ham die die Formeln einfach nur so hingeklatscht. Beim Studium wurde das sogar alles mit "Sätzen" verewigt :-)

Antwort
von gilgamesch4711, 22

AGULA macht Freude. Du besorgst dir die beiden Lehrbücher Kowalsky und Greub ( jeweils zwei Bände ) In denen steht genau das gleiche drin. Wenn dann noch Unklarheiten sein sollten, benachrichtige speziell mich durch Kommentar.

   AGULA ist für dich bestimmt deshalb besonders wichtig, weil du lernen sollst, die wichtigsten Algoritmen auf dem Gebiet zu programmieren; beispielsweise Lösungsalgoritmen für LGS wie das Gaußsche Dreiecksverfahren.

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