mein hund ist vor 2 monaten nach 14 jahren eingeschläfert worden. anfangs ging es mir nicht gut, ich hab viel geweint ,aber hatte das gefühl,dass es irgentwann besser wird. jetzt komm ich aus dem heulen nicht mehr raus, ich vermisse ihn unendlich, und hab das gefühl, aus der trauer nicht mehr rauszukommen. ich weiß einfach nicht, ob es normal ist, dass man solche exztremen teifphasen hat...

Trauere ruhig, solange Du magst!
Um den Tod meiner Hunde zu verwinden brauchte ich auch recht lange, aber, irgendwann geht es vorbei. An beide denken, das mache ich aber auch heute noch manchmal - obwohl es über 10 jahre her ist...

Das hatte ich damals auch. Das vergeht. Aber da hilft nur warten :-) Jeder trauert da unterschiedlich lang.
Grüße
Ein altes Sprichwort sagt,trauer einem Tier nicht zu lang nach.Natürlich ist er dein bester Freund.Aber soll er sich quälen?

Hol Dir einen Neuen, das hilft ...
freimer am 25. Dezember 2008 18:11 Das hilft nicht immer!
saskia1201 am 25. Dezember 2008 18:13 Mein Hund ist Freitag eingeschläfert worden, jeder Mensch geht mit solch einem Leid anders um...
gruenbaer am 25. Dezember 2008 18:13 Das hilft überhaupt nicht...!
butz1510 am 25. Dezember 2008 18:12 Hört sich zwar erst mal kaltschnäuzig an, ist aber so. Man hat eine neue Aufgabe und bewältigt die Trauer viel leichter, ohne den verstorbenen Hund zu vergessen.
CrazyDaisy am 25. Dezember 2008 18:14 Ganz Deiner Meinung butz, es lenkt doch enorm ab. Und jede Fellnase ist eine neue Herausforderung!
Das ist normal. Grade bei Hund und Katze ist es nicht nur ein Haustier, sondern oft viel mehr ein festes Familienmitglied das in den Tagesrhythmus eingeplant ist. Nimm es dir also nicht selber übel und gib/nimm dir die Zeit die du für den Abschied brauchst.
Das kann doch länger dauern,als es Dir lieb ist. Aber nutze das Trauern,um so besser geht es Dir später mal.Ich habe es auch schon mitgemacht.

Ich denke auch nach 10 Jahren noch an meinen Hermann.

Meinen Hund haben wir vor 6 Wochen einschläfern lassen müssen. Er war 12,5 Jahre alt, für Boxer ein Rekord. Meine Familie und ich sind noch lange nicht damit durch. Jeden Morgen schaue ich auf seinen Schlafplatz und vermisse ihn. Seh es so: Du hattest 14 schöne Jahre mit ihm und das es nicht ewig dauert wußtest du auch. Trauere und weine um ihn aber irgendwann kehrt der Alltag ein und wer weis, vielleicht ein neuer Hund. Ostrichfan
Das kann lange gehen, bis die schöne Erinnerung den Schmerz überwiegt. Ich hatte ja nicht nur Katzen, sondern auch zehn Jahre lang einen Riesenhund dabei, den die Katzen abgöttisch geliebt haben und umgekehrt. Er starb an Krebs, das ist schon ein paar Jahre her, aber noch immer, wenn ich an ihn denke, ist ein wehmütiges Gefühl dabei. Die Menschen sind eben verschieden. Wünsche dir alles Gute!

Das braucht Zeit, Du darfst Dich da aber auch nicht reinsteigern!

Das hängt immer von deinem Wesen ab, bist du sehr emotional, dauert es länger. Aber keine Sorge, das geht mit sicherheit vielen so. :-)

meinen rüden musste ich vor ziemlich genau einen jahr einschläfern lassen, und meine hündin vor 10 monaten. beide hatte ich 15 jahre. mir wird heute immer noch ganz mulmig wenn ich an die beiden denke-und das passiert mir noch recht oft

substantile Frage - hast Du ihn geliebt ? usw usw
hajottka am 25. Dezember 2008 18:25 was ist substantil?

Ich gebe zu: Ich habe mir immer sehr schnell nach dem Tod eines Hundes wieder einen Hund geholt - außer in den Zeiten, in denen wir sowieso um die sechs Hunde hatten, da waren ja genügend Fellnasen zur Kompensation vorhanden. Ich finde immer, man ehrt das Andenken eines Hundes durch die Anschaffung eines anderen Hundes - denn wenn einem die Haltung des einen nicht soviel bedeutet hätte, würde man ja nicht wieder einen Hund wollen. Ich hoffe, das war jetzt klar genug ausgedrückt... Der Trost bei Tieren im Gegensatz zu Menschen ist doch, dass man die Lücke wieder ausfüllen kann, auch wenn natürlich auch jedes Tier einzigartig ist. Aber ein anderer Hund ist eben auch ein Hund. Mit Vater oder Mutter geht das nicht.

Trauere solange du willst, da gibt es keine festen Zeiten!

Wir haben 2Hunde und wenn einer von uns geht,besorgen wir sofort einen neuen Welpen,haben meine Frau und Ich beschlossen.
wenn dein hund so wioe unsere ein familienmitglied war dann ist trauer ganz normal.ich mußte vor zwei jahren meine kora einschläfern lassen, schäferhund mit hd war ziemlich schlimm und tut heute manchmal noch weh, meine therapie....eine neue kleine liebe maus....frohes fest trotzdem

Ich glaube das wenn ein haustier einem so nahe steht ist es normal dass es so lange weh tut, ich glaube auch das der schmerz nie wirklich "weggeht".. Ich hatte z.b. vor 12 jahren einen Hasen, den hatte ich 3 jahre lang, der war mein bester freund (damals war ich 7 jahre). Als er starb habe ich monate um ihn getrauert und selbst heute denke ich noch an ihn.. Es wird bei dir bestimmt immer besser, jeden Tag tuts ein bisschen weniger weh.. Wirst sehen..
Das geht mir mit meiner Katze auch so, sie ist vor über drei Jahren gestorben. Manchmal erinnert mich etwas an sie und ich könnte sofort weinen, manchmal freue ich mich einfach an sie zu denken, sie also nicht zu vergessen :-)